LandFrauen grillten auf Wulftener Sportplatz

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. 60 LandFrauen des Wulftener Vereins hatten sich bei schönstem Wetter zusammen mit ihren Männern und anderen Gästen auf dem Sportplatz in Wulften zum Grillen getroffen. Bei Bratwurst, Steaks und kalten Getränke sowie einem umfangreichen Salatbuffet verbrachten alle ein paar genussvolle Stunden, bei denen auch ausgiebig geklönt wurde. Die erste Vorsitzende, Elisabeth Mißling, ließ es sich bei dem Treffen nicht nehmen, auf die neuen Programme 2019/20 hinzuweisen, die in den nächsten Tag an alle Mitglieder verteilt werden. "Für die neue Saison ist uns wieder ein abwechslungsreiches Programm gelungen".            Pb

                                                   Fotos: LandFrauen


Simone Bernasek und Christian Wegner waren am zielsichersten

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. 51 Frauen und 105 Männer wollten wissen, wie gut sie Zielen und Treffen koor-dinieren können. Dafür hatten sie sich alle auf den Weg zur Schießanlage gemacht, um sich am letzten Tag des Schützen- und Heimatfestes Wulften beim Preisschießen für Jedermann den Titel der besten Schützin und des besten Schützen zu holen. Dafür nahm der eine oder auch die andere das Gewehr durchaus nicht nur einmal in die Hand.

Am Ende eines spannenden Nachmittages stand fest, dass Simone Bernasek und Christi-an Wegner die Besten waren. Unter den Klängen des Spielmannszuges Wulften wurden dann nicht „nur“ die beiden, sondern auch ihre Scheiben zu ihnen nach Hause gebracht. Mit dem Tanz, für den DJ Alex im Schützenhaus die Scheiben auflegte, und der Preisver-leihung an die Wetteiferer des Preisschießens klang das traditionelle Fest aus, welches in drei Jahren wieder starten wird. pb

Die Zimmerleute trugen vor Simone Bernasek und Christian Wegner deren Scheiben nach Hause.                                                                                               Foto: Petra Bordfeld


Peter Kranich-Kaliner ist Wulftens neuer Schützenkönig

                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Wäre der Anger in Wulften von Mauern umgeben, so hätten diese mit Sicherheit nicht dem Andrang der Bürger fast jeden Alters Stand gehalten, die den absoluten Höhepunkt des Schützen- und Heimatfestes, das Überreichen der Chargen, voll miterleben wollten. Hauptmann Christian Heise gab ihnen dann auch bekannt, dass Peter Kranich-Kaliner Schützenkönig für das 2022 stattfindende Traditionsfest geworden ist. Er verheimlichte aber auch nicht die anderen Würdenträger.

Zuvor rückten aber erst einmal alle Kompanien und der Schützenvorstand unter den Klängen des Spielmannszuges Wulften und des Musikvereins Korb-Steinreinach, der übrigens schon 27 Jahre dabei ist, an und Bürgermeister Henning Kruse brachte seine Freude über das große Interesse der Wulftener zum Ausdruck.

Es sei einfach fantastisch gewesen, dass erneut viele Bürger auf die Ehrenscheiben schossen und damit deutlich machten, dass sie ein Amt im neuen Vorstand bekleiden wollten. Letztendlich seien damit viel Arbeit und Verantwortung verbunden.

„Dieses schöne Fest zeigte uns wieder einmal unsere Dorfgemeinschaft, die durch die Pflege alter Traditionen begründet ist“. Besonders sei der Einsatz der Jugend gewesen. Die rund 60 Junggesellen hätten in ihrer hohen Zahl verdeutlicht, dass sie mit der Traditon der Gemeinde nicht in Konflikt stehen – im Gegenteil.

Kruse dankte allen, die vor und hinter den Kulissen dafür gesorgt hatten, dass das Schützen- und Heimatfest Wulften auch 2019 ein voller Erfolg gewesen war. So habe beispielsweise der scheidende Schützenvorstand mit Schützenkönig Rainer Lütke-Cos-mann ein Fest ausgerichtet, das allen in bester Erinnerung bleiben dürfte. Er sei aber überzeugt davon, dass die Männer um den neuen Schützenkönig, Peter Kranich-Kali-ner, in drei Jahren ihr Bestes auch geben werden.

Dann gehörte alle Aufmerksamkeit Hauptmann Christian Heise, der die Chargen-übergabe anordnete. Nachdem Bürgermeister Henning Kruse dem „alten“ Schützen-könig Rainer Lütke-Cosmann die Charge abgenommen und dessen Nachfolger, Peter Kranich-Kaliner, umgelegt hatte, wurden auch alle anderen Posten mittels Schärpen-wechsel und Fahnenübergabe in neue Hände gelegt.

So wird 2022 der Männerfähnrich Peter Beußhausen sein, der Major Christoph Berna-sek, der erste Schützenmeister Christoph Wittke und der zweite Schützenmeister Christian Hunger.

Bei den Junggesellen heißt der erste Fähnrich Christian Wolff, der zweite Till Brandt. Oberleutnant ist Cedrik Wiese-Kamrad geworden, Leutnant Hannes Rieche und Adjutant Nico Bode.

Doch bevor dieses Highlight feierlich abgewickelt wurde, ereignete sich schon Tage zuvor sehr viel Sehens- und Hörenswertes. So dankte beispielsweise Major Heinz Loh-rengel nach dem Erstürmen der ersten Barrikade mit dem Zitat des französischen Schriftstellers und Journalisten Guy de Maupassant, das da lautete: „Es sind Begeg-nungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“. Er ließ es sich aber auch nicht nehmen, dem Haflinger „Max“ dafür zu loben, dass der ihn so tolerant auf dem Rücken akzeptierte.

War es eingangs eine Barrikade, die in den Umzugsweg errichtet wurde, galt es am zweiten Tag Erinnerungen ans „Sham“, „Aliens“ und dreimal „Fußballer“ aus dem Weg zu räumen. Dabei dürften die Zimmermänner Patrick Müller, Jonas Wemheuer, Jan-Michael Stahn und René Hartwig Schwerstarbeit geleistet haben, denn sie mussten erst einmal viele Holzstämme mit ihren Äxten durchschlagen und dann beiseiteschieben. Dass aber auch andere recht „kaputt“ waren, machten sie beim „Zusammenbrechen“ in großer Zahl vor der letzten Barrikade deutlich. Wegen der guten, nicht alltäglichen „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ standen sie aber schnell wieder auf den Beinen. Schließlich wollten sie ja nichts versäumen.

Etwas ruhiger ging es beim traditionellen Frühstück zu, wo der Musikverein Korb-Steinreinach für einen fantastischen Ohrenschmaus sorgte. Denn an dem Morgen galt es nicht, Holz mit der Axt zu zerhacken, sondern Männer und Frauen zu „rasieren“. Und es waren nicht „nur“ Gemeindedirektor Rolf Hellwig, Bürgermeister Henning Kruse, dessen Stellvertreter Peter Beußhausen, der ja der neue Fähnrich ist, und Dr. Roy Kühne, die Platz dafür nahmen. pb

Auch die letzte Barrikade ist geschafft.            Strahlende Gesichter vor der Rasur:

                                                                                 Peter Beußhausen, Rolf Hellwich, Henning

                                                                                 Kruse und Dr. Roy Kühne.

Bgm. Henning Kruse und Schützenkönig         Major 2022, Chtistoph Bernasek, nimmt

2019 Rainer Lütke-Cosmann, legten dem       die Meldung des Hauptmannes ab, ne-

Schützenkönig 2022, Peter Kranich-Kaliner,   ben ihm Adjutant Nico Bode.

das Kleinod um.                                                                                    Fotos: Petra Bordfeld


Barrikadenkampf mit Äxten, Karabinern und Kanonen

                                                                                           (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Wieder waren die Karabiner der beiden Bataillone wesentlich lauter, als die zwei Kanonen, die mit ihrer Größe beeindruckten. Auch die vier Äxte waren gut geschärft. Die Rede ist von den wichtigen „Sturmwaffen“, die während des Schützen- und Heimatfestes, welches seit 278 Jahren Wulftens Bürger fest im Griff hat, für „Ordnung“ sorgten.

Pfingstsamstag galt es für die Bataillone erst einmal, sich unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Wulften und Musikvereins Korb-Steinreinach auf den Weg zur Barrikade bei Major Heinz Lohrengel zu machen, um selbige unter den interessierten Augen der Bürger fast jeden Alters, die nicht nur aus Wulften kamen,  und der Gegenwehr des Barrikaden-Teams, den „Blues-Brothers and Sisters“ zu stürmen. Am Pfingstsonntag stand während des großen Festumzugs durch die Gemeinde nicht „nur“ eine zu erstürmende Barrikade an. Pfingstmontag wurde zum ungewöhnlichen und doch traditionellen Frühstück geladen.  pb                                     (Fotos: Petra Bordfeld)


Ortsbrandmeister und Stellvertreter ernannt und verabschiedet

                                                                                      Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Sitzung des Samtgemeinderates Hattorf standen die Been-digungen zweier Ehrenbeamtenverhältnisse sowie die Ernennung zweier Ortsbrandmeister und eines Stellvertreters. Betroffen waren die Freiwilligen Feuerwehren Wulften und Hör-den. Kein Samtgemeinderatsmitglied stimmte gegen die Neuerungen beziehungsweise Bestätigung.

Da sich Edgar Brandt nicht noch einmal zur Wahl des Ortsbrandmeisters in Wulften stellte, wurde er feierlich verabschiedet. Gemeindedirektor Rolf Hellwig versicherte, dass er Brandts Verabschiedung aus dem Kommando sehr bedauere. Schließlich habe man immer gut zusammengearbeitet. Er sei zwar nicht verpflichtet, einem Ehrenbeamten eine Urkunde beim Ausscheiden zu überreichen, er machte es aber in Anerkennung der Leistungen sehr gern.

Zum neuen Ortsbrandmeister in Wulften wurde Gregory Olivier Mickiewicz ernannt, der bereits bei der Jahreshauptversammlung der Wulftener Wehr in dieses Amt gewählt wurde. Da er bislang stellvertretender Ortsbrandmeister war, musste er erst aus dem einen Verhältnis entlassen, um anschließend gleich zum neuen Ortsbrandmeister ernannt zu werden. Hellwig sprach ihm auch mit dem Überreichen der Urkunde Dank und Anerkennung aus.

Da Christian Wolff ebenfalls bei der Jahreshauptversammlung der Wulftener Wehr zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt wurde, durfte er jetzt die Ernennungsurkunde für dieses Ehrenamt entgegennehmen.

Hördens Ortsbrandmeister Detlef Kürzel wurde für weitere sechs Jahre in dieses Amt verpflichtet, und durfte ebenfalls eine Urkunde entgegennehmen.

Harald Reinhardt (SPD) wollte wissen, was mit dem alten Fahrzeug wird. Hellwig ließ durch-blicken, dass die Hattorfer Wehr erst einmal schauen wird, ob der Wagen vielleicht besser ist, als der ihrige. In jedem Fall werde aber der schlechtere verkauft.

Reinhardt ließ es sich weiter nicht nehmen, im Namen der SPD-Fraktion den Feuerwehr-kameraden, die gerade im Mittelpunkt gestanden hatten, herzlich für die geleistete ehren-amtliche Arbeit zu danken. Er freue sich auf die Zusammenarbeit.

Hennig Eulert schloss sich im Namen der CDU/FDP den Worten seines Vorredners an.  pb

Rolf Hellwig, Gregory Mickiewicz, Christian Wolff, Detlef Kürzel, Ed-gar Brandt und der Vorsitzende des Samtgmeinderates, Georg Wipke (v. l. n. r.).

 

(Foto: Petra Bordfeld)

 


Wulftener Biotop hat einen neuen Kletterbaum        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Mädchen und Jungen des Kindergartens Wulften starteten zusammen mit ihren Erzieherinnen eine Entdeckungstour zum Biotop der Gemeinde. Vor Ort fanden sie einen neuen Kletterbaum vor, den sie sofort eroberten.

Zugegen waren aber auch Bürgermeister Henning Kruse, Dieter Greunig und Dieter Heise von der Forstgenosssenschaft Wulften. Da dieses Biotop am Steigeweg vor allem eine Erlebniswelt für alle Kinder sein soll, gab es dort schon einmal einen Baumstamm zum Klettern. Da der alte Baum dort seit mehr als zehn Jahre lag und mit der Zeit morsch geworden ist, musste nun aus Sicherheitsgründen ein neuer Kletterbaum her. Um das zu verwirklichen, setzte sich Dieter Greunig mit Frank Rosenow, dem Vorsitzenden der Forst-genosssenschaft Wulften, in Verbindung. Der wiederum informierte seinen Vorstand, der sich für eine Baumkrone eines Eichenstammes entschied und diese im Biotop platzierte.

                                                                                                                        pb

Die Kinder des Kindergartens Wulften zusammen mit den Verantwortlichen am neuen Klet-terbaum im Biotop am Steigeweg.                                                        Foto: Petra Bordfeld


Das Schützen- und Heimatfest steht in Wulften vor der Tür

                                                                                   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Nach drei Jahren des Wartens startet am Pfingstsamstag, 8. Juni, das tradi-tionelle Schützen- und Heimatfest in Wulften. Der 17-köpfige Schützenvorstand beschäftigt sich schon lange Zeit mit den Vorbereitungen, denn sie wollen den Gästen erneut ein wahres Spektakel präsentieren. Mit Festwirt Alexander Siebold, alias DJ Alex, konnten sei schon im Vorfeld ein wahren Glücksgriff landen.

Aber auch die Junggesellen sind bereits seit dem ersten Sonntag nach Ostern auf Achse. Einmal in der Woche treten sie an, um Grundlagen für den Umzug zu üben. Hierbei wird das richtige Marschieren, den Befehlen der Offiziere Folge zu leisten und das Erstürmen der Barrikaden trainiert.

Mit dem letzten Exerzieren am Sportplatz wird dann am Pfingstsamstagnachmittag das reale Fest beginnen. Denn von dort aus wird um 16: 30 Uhr der Umzug in Richtung Dorf-mitte losmarschieren, um Major Heinz Lohrengel aus der Bahnhofsstraße abzuholen. Musikalische Unterstützung werden hierbei der Wulftener Spielmannszug und die Blaska-pelle aus Korb-Steinreinach leisten. Der Schützenvorstand dankt den Musikanten aus Baden-Württemberg dafür, dass sie sich von der langen Anreise nicht abschrecken lassen, das Wulftener Fest zu begleiten.

Vor der ersten Feier muss jedoch noch die Major-Barrikade erstürmt werden. Bewaffnet mit Kanonen, Karabinern und Äxten müsste es den Junggesellen aber gelingen. Sicher wird dieses wieder einmal ein großes Spektakel. Um 19 Uhr steht der kurze Rückmarsch zum Schützenplatz auf dem Plan. Gegen 20 Uhr geht es dort mit dem Kommers weiter, der offiziell von Schützenkönig Rainer Lütke-Cosmann eröffnet wird. Auch Bürgermeister Henning Kruse wird sich zu Wort melden. Begleitet wird der Abend mit „Me and the Jokers“, der Band aus Hannover, die über 20 Jahre überzeugende Musik macht.

Geschlafen dürfte allerdings recht wenig werden, denn am Pfingstsonntag wird ab 5 Uhr in der Früh wird der Spielmannszug durchs Dorf ziehen, um die Chargenträger und den Bürgermeister zu wecken. Eines der wichtigsten Teile des Festes wird danach mit dem traditionellen Kirchgang und der Kranzniederlegung am Ehrenmal beginnen. Zum Kirchgang, der um 9 Uhr auf dem Schützenplatz beginnt, lädt der Vorstand auch alle Polizisten und Soldaten ein, um beim Umzug mitzumarschieren.

Während den Männern nach dem Kirchgang erst einmal eine Pause gegönnt wird, ziehen die Junggesellen los um ihre Fahnen abzuholen. Bei beiden Fähnrichen wird jedoch eine Barrikade im Weg stehen. Sind diese erstürmt worden, beginnt um 13:30 Uhr der große Festumzug vom Schützenplatz. Über die Barrikade am Rathaus geht es hoch zum Schwanenklimp, um Männerfähnrich Christian Ehrhardt abzuholen. Ist seine Barrikade gestürmt geht der Umzug weiter in die Peterstraße, um abschließend Schützenkönig Lütke-Cosmann abzuholen. Am Abend findet ab 20 Uhr der Festball im Schützenhaus statt, bei dem erneut „Me and the Jokers“ für den guten Ton und beste Stimmung sorgen wird.

Zum Schützenfrühstück am Pfingstmontag, das um 10 Uhr im Schützenhaus beginnt, und zu dem auch das Rasieren gehört, sind wiederum alle Gäste herzlich eingeladen, um bis 13:45 Uhr gemütliche Stunden zusammen zu verbringen. Länger geht es nicht, denn dann werden die Junggesellen das Schützenhaus räumen.

Um 14 Uhr erfolgt der Abmarsch der Männer zum Schießstand, wo das Schießen auf die Ehrenschiebe stattfindet. Damit die Tradition Wulftens hochgehalten wird, ruft der Vor-stand alle Wulftener Männer und Junggesellen auf, im Anschluss des Frühstücks und am Dienstag Nachmittag sich beim Schießen auf die Ehrenscheibe zu beteiligen.

Ein weiteres Highlight wird die Disko am Montagabend mit DJ Alex sein. Zusammen mit seinem Kollegen DJ Dennis dürfte Alex die Nacht zum Tag machen.

Am Dienstag, 11. Juni, geht es für die Junggesellen bereits um 8 Uhr mit dem Abmarsch zum Schießstand weiter. Sobald das Schießen am Dienstagnachmittag beendet ist, neigt sich das Fest dem Ende entgegen. Denn dann ist der neue Vorstand für das Fest in drei Jahren gefunden und die Chargen werden ab 18 Uhr feierlich auf dem Anger übergeben.

 

Der letzte und abschließende Event des Festes in Wulften wird das Preisschießen am Samstag, 15. Juni, sein. Dabei sind viele verschiedene, sehr ansprechende Preise zu gewinnen. Das Schießen endet um 17 Uhr. Eine viertel Stunde später werden die Schei-ben zur besten Schützin und zum besten Schützen gebracht. Ab 20 Uhr wird mit DJ Alex die runden Scheiben auflegen und die Preisverleihung anstehen.

Der amtierende Schützenvorstand würde sich freuen, viele Gäste aus nah und fern in Wulften begrüßen zu dürfen und mit allen ein unvergessliches Fest zu erleben.        pb

Die Mitglieder des amtierenden                       Impressionen vom Fest aus 2016!

Schützenvorstandes 2019  (Foto: privat)         Angriff auf die Barrikade

 

Das Schlimmst ist geschafft                               Nach dem Stürmen geht der Spielmanns-

                                                                                zug voran.               (Fotos: Petra Bordfeld)


Neues Spielgerät in Wulften begeistert nicht bloß Kinder
                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. „Wir werden es nicht zulassen, dass wir von Windkrafträdern umzingelt werden“, dieser Bemerkung von Wulftens Bürgermeister Henning Kruse stimmten alle Ratsmit-glieder während der jüngsten Sitzung zu. Kruse erinnerte daran, dass der Gemeinderat sich schon seit letztem Jahr einig war, diese „Dinger“ nicht vor der Tür stehen haben zu wollen. Damals zog eine Firma durch die Gemeinde, um das Aufstellen von fünf bis sieben Windkrafträdern mit einer Höhe von 240 Metern auf dem Dorster Berg schmackhaft zu machen.

Erfreulicher gestaltete sich dahingegen sein Bericht zum Thema „Spielplatz in der Steinstraße“. Man sei zur Beschaffung des fantastischen Spielgerätes Mal einen unge-wöhnlichen Weg gegangen. Da diese „Burg“ mit Schwingbrücken als Fertigbau alles andere als preiswert war, habe er sich im Internet umgesehen und wurde fündig, so Kruse. Es handelte sich um ein überdimensionales Puzzle, welches der Bauhof im Winter zu diesem überzeugenden „Gebäude“ zusammengefügt hat, dass bereits dem Ansturm der Kinder Stand hält. Damit seien die Kosten erfreulich gut in den finanziellen Keller gerutscht.

Noch einmal um Kinder, oder besser um den Kindertagesstättenbedarfsplan, welcher vom Landkreis Göttingen alljährlich angefordert wird, ging es in einem weiteren Tages-ordnungspunkt. Diese Einrichtung, deren Träger der Verband der ev.-luth. Kinderta-gesstätten im Kirchkreis Harzer Land ist, verfügt über 49 Kindergarten- und 15 Krippen-plätze, die nicht ganz ausgelastet sind. Gemeindedirektor Rolf Hellwig versicherte, dass das nicht unbedingt von Nachteil sein müsse. Denn die etwas kleinere Zahl von Mädchen und Jungen im Kindergarten sowie in der Krippe sei sowohl für die Kinder, als auch für die Erziehrinnen angenehmer. Es werde auch keine wirtschaftlichen Nachteile geben. Weil davon auch die Ratsmitglieder überzeugt waren, kam es zu einer einstimmigen Annahme des Planes. Willi Ehrhardt merkte in diesem Zusammenhang an, dass sogar Anfragen aus Bad Lauterberg eingegangen seien.

Rolf Hellwig legte aber auch die Jahresrechnung 2013 und 2014 vor. Dabei ließ er durchblicken, dass das Rechnungsprüfungsamt Göttingen nicht „nur“ festgestellt habe, dass die Haushaltswirtschaft der Gemeinde Wulften entsprechend den Festsetzungen der Haushaltssatzung und den Beschlüssen ordnungsgemäß geführt wurden. Am Ende dürfe man sich über einen erwirtschafteten Überschuss in Höhe von 95.474,13 € freuen, welche der Überschussrücklage zugeführt werden. Der Rat nahm diesen Beschluss an und erteilte dem Gemeindedirektor auch gleich Entlassung.

Gleiches geschah im Rahmen der Jahresrechnung 2014, in dem Jahr lag der erwirt-schaftete Überschuss bei 6.046,91 €, was aus Sicht von Rolf Hellwig und dem Rat erfreulich war.

Henning Kruse kam dann auf den Kletterbaum zu sprechen, der jetzt neben dem alten Artgenossen im Biotop zu sehen ist. Er dankt der Forst dafür, dass sie ihn zu Verfügung gestellt hat und Frank Rosenow dafür, dass er ihn durch seine Firma kostenlos zu dem vorgesehenen Platz hat hinbringen lassen.

Willi Ehrhard wiederum erläuterte, dass der Brunnen an der Oder, der den Silbersee speit, sehr versandet sei, er solle ausgespült werden, damit wieder Wasser durchfließen kann.

Außerdem habe er mit der Telekom gesprochen und zu hören bekommen, dass sie den Breitbandausbau in Eigenleistung durchführen wird.

Für den Umbau des Angers müsse mit 100.000 € gerechnet werden. Man dürfe aber davon ausgehen, dass im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 72.000 € kommen dürften.

Henning Kruse kam nicht auf das Thema „Umbau“, sondern auf das der „Renovierung des Schützenhauses“ zu sprechen. Er stellte fest, dass der Architekt die Planung vorgelegt und die Verwaltung einen Antrag zur Förderung gestellt hat. Da eben dieser abgelehnt wurde, wird so schnell wie möglich ein neuer gestellt, damit das Vorhaben im kommenden Jahr umgesetzt werden kann. pb

Henning Kruse und Ge-meindemitarbeiter Mario Mön-nich (li.) schauten sich das neue Spielgerät erst einmal aus der Nähe an.

 

Foto: Petra Bordfeld


In der Straßenunterhaltung und am Hackenbach wird sich was tun
                                                                                  (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dass man nicht mehr intakte Straßen erst einmal unter die Fahrbahnschicht schauen sollte, bevor einfach so „Straßenflick“ durchgeführt wird, und dass beim Hak-kenbach im Interesse des Mühlenbachs etwas geschehen muss, darüber waren sich die Mitglieder des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen der Gemeinde Wulften einig.

Arnd Barke, Kämmerer der Samtgemeinde Hattorf,  stellte die geplante Vorgehensweisen vor. Bevor an einem Straßenzug Erneuerungen vorgenommen werden, sollte eine Zu-standsüberprüfung erfolgen. „Das macht insbesondere hinsichtlich der Tragfähigkeit Sinn“. Erst dann soll ein Beschluss über die tatsächliche Vorgehensweise in der Stra-ßenunterhaltung erfolgen. Der Ausschuss stimmte dafür, dass die Verwaltung der Samtge-meinde Hattorf  diesbezüglich  mit einer Fachfirma Kontakt aufnimmt, um darauf aufbau-end ein entsprechendes Konzept zu entwickeln.

Der Hackenbach, bei dem bereits 2008 zur Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit und des Hochwasserschutzes für die Gemeinde Wulften diverse Maßnahmen durchgeführt wurden, bereitet im ersten Abschnitt Abflusssorgen, die in dem Dorfbach vermehrt zu Sediment-Ablagerungen und damit zu einer Verschlammung führen. Arnd Barke schlug vor, das  Planungs- und Ingenieurbüro erneut ins Boot zu holen. Um konkrete Beschlüsse zu fassen, wird es einen Ortstermin mit dem Büro geben.

Sehr positiv verläuft dahingegen die vor vier Jahren in Wulften gestartete Aktion „Jung kauft Alt“. Der Kämmerer machte deutlich, dass bis 2018 insgesamt 27 Förderanträge zu verzeichnen waren. Somit konnten bis zum letzten Jahr gut 31.000 € Fördergelder ausgezahlt werden. Insgesamt sind 13 Familien aus Nachbargemeinden nach Wulften gezogen, darunter sind 14 Kinder. In diesem Jahr liegen allerdings noch keine Anträge vor. Ausschussvorsitzender Ehrhardt machte den Vorschlag, dass man  Eigentümer von leerstehenden Häusern in Wulften anschreiben und sie fragen sollte, ob diese besagten Bauwerke in einer entsprechenden Liste zur Vermarktung mit aufgenommen werden dürfen.

Die Jahresrechnungen 2013 und 2014 sowie die Entlastung des Gemeindedirektors wurde beschlossen.  So wird der 2013 erwirtschaftete Überschuss in Höhe von 95.474,13 € ebenso der Überschussrücklage zugeführt, wie der Überschuss in Höhe von 6.046,91 € aus 2014.

Im weiteren Verlauf der Sitzung im Gasthaus Thiele „Zum Albert“ wurde auch intensiv über die Belastungen aus der festgesetzten Kreisumlage diskutiert. Unter Berücksichtigung der positiven vorläufigen Jahresergebnisses 2018 des Landkreises wünscht man sich hier Veränderungen.

Abschließend wurde die Umsetzung des § 2b des Umsatzsteuergesetzes ausführlich diskutiert, denn auch die Gemeinde Wulften muss sich bis zum 31. Dezember 2020 mit dem Thema beschäftigt haben. Um sich rechtzeitig Klarheit zu verschaffen, müsse man sich auf den Weg machen und fachliche Beratung einholen. Denn nur so ließen sich alle Verträge und Geschäftsbeziehungen dahingehend beleuchten, ob sie nach 2020 umsatz-steuerpflichtig sind oder nicht. pb


DRK Wulften begrüßte 51 Blutspender                (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der DRK Ortsverein Wulften hatte zum Blutspenden ins Schützenhaus gebeten, und 51 Spender, unter ihnen auch vier Erstspender, folgten diesem Aufruf. Zwei von ihnen haben sich aber schon so häufig von einem halben Liter Lebenssaft getrennt, dass sie dafür von der ersten Vorsitzenden, Mariette Kaliner, viel Anerkennung und ein Danke-schönpräsent erhielten.  Werner Heise kam bereits zum 75sten Mal und Carsten Kamrad auch schon zum 40ten Mal.      pb

Erstspenderin Lara-Marleen Stahn freut sich zusammen mit Mariette Kaliner (DRK), Carsten Kamrad (40 mal) , Werner Heise (75 mal), Erst-spenderin  Pia Küster, Hetty Moes (DRK) und Erstspender Adrian Wiese, dass sie Blut gespendet haben (v. l. n. re.).

Foto: DRK Wulften


TC Wulften feierte 50-jähriges Bestehen               (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften: Was vor 51 Jahren in der Halle einer ehemaligen Steppdeckenfabrik begann, fand seine Fortsetzung in sieben Plätzen, und feierte jetzt sein 50jähriges Bestehen. Die Rede ist vom Tennisclub Wulften (TCW), dessen Gründungsvater genau den Nachnamen trägt, wie die Straße, an welcher die Anlage gelegen ist: Waßmann. Der heutige erste Vorsitzende heißt ebenso. Nur ist sein Vorname Benjamin, während der Mann der ersten Stunde Hermann hieß, aber als „Weißer Blitz“ bekannt war.

Der heutige Vorstand wollte die ersten erreichten 50 Jahre in der Vereinsgeschichte nicht einfach so vergehen lassen. Deswegen hatte er zu einem großen Fest auf der Tennis-anlage eingeladen. Und es waren nicht „nur“ viele Mitglieder und Freunde des TC Wulften, sondern auch zwei besondere Gäste gekommen.

Zuerst erschien der bekannte deutsche Tennis-Sportjournalist Matthias Stach. Nachdem er seine herzlichen Glückwünsche übermittelt hatte, nahm er seinen Tennisschläger in die Hand, um zuerst der Jugend den richtigen Umgang mit Ball und Schläger zu zeigen, und dann den Erwachsenen auf den Zahn zu fühlen. Bevor er sich verabschiedete, signierte er noch eine große Zahl an Fußbällen, die es während der bunt gemischten Tombola zu gewinnen gab.

Der zweite Mann war er erste Vorsitzende des Tennisverbandes Südregion Niedersachsen, Steffen Rauch. Er war aber nicht nur gekommen, um dem TCW zu gratulieren, sondern auch einem Mitglied, einem wahren „Jungen für alles“, zu ehren. Er bat nämlich Hermann Hesse zu sich, um ihm die silberne Ehrennadel und eine Urkunde zu überreichen.

Da waren aber auch die anderen Wulftener Vereine die gratulierten. Mitglieder des Fan-Clubs Harzer-Bazis 2013 taten dies übrigens damit, indem sie dem gesamten TCW-Vorstand eine Urkunde und einen inhaltsreichen Tennisball überreichten.

Zwischen diesen Highlights lagen die kurze, offizielle Begrüßung seitens des ersten Vorsit-zenden, Benjamin Waßmann, und der interessante Ausflug in die Entstehungsgeschichte des Jubilars, zu welcher Hermann Waßmann jr. eingeladen hatte.

Der erinnerte daran, dass alles in einer Halle begonnen hatte, doch dem Asphalt und dem Bollerofen folgte bald die Außenanlage, die zuerst über zwei Plätze verfügte. In dem Vereinsheim gab es sogar Duschen, und das heutige Kaminzimmer war der Clubraum.

 

Otto Gropengießer, der Mäzen, Ratgeber und sehr guter Tennisspieler, war für den Club eine wichtige Persönlichkeit. Er sorgte in Zusammenarbeit mit den Vorständen dafür, dass es erst vier und dann sieben Plätze, die Tennishalle und das große Clubhaus gab.

In den 80er Jahren sorgten Boris Becker mit dem Wimbledon-Sieg und Steffi Graf mit dem Grand Slam auch in Wulften dafür, dass der TCW über 500 Mitglieder zählte. Wichtiger Faktor dabei war allerdings, dass für Gropengießer der Breitensport ganz oben stand, und von Aufnahmegebühren nichts wissen wollte.

Aber auch die sportliche Entwicklung hätte sich sehen lassen können, so der Zeitreisende. Allein die Clubmeisterschaften wurden nicht selten auf 32 Feldern ausgetragen, Kreis-meisterschaften waren ebenso zu verzeichnen, wie die großen Jugendturniere mit interna-tionaler Besetzung. Da der Breitensport weiterhin großgeschrieben wurde und wird, ent-wickelte sich das Geburtstagskind zu einer Begegnungsstätte für Familien. Allerdings hat die Trendwende in den zurückliegenden 20 bis 25 Jahren auch vor dem TCW kein Halt gemacht, was zu Mitgliederschwund führte.

Trotzdem wird weiter Jugendarbeit aktiv betrieben. „Das ist schließlich unserer Zukunft“. Auch gibt es weiterhin Turniermannschaften und nationale Jugendturniere. „Stellen wir uns den Veränderungen und gestalten die Zukunft“.

Dass dieser Aufruf schon längst erhört wurde, mache der junge, engagierte Vorstand deutlich, der bereit ist, sich Veränderungen zu stellen und Lösungen nicht nur sucht, sondern auch findet und umsetzt, so Hermann Waßmann jr.. Tennis sei letztendlich ein wunderbarer Sport, der Konzentration, Willensstärke und Durchsetzungsvermögen förder-te und fördern wird. „Denn Tennis kann ein Leben lang gespielt werden“.

Waßmann dankte all denen, die den TCW geprägt haben und wünschte eine glückliche Zukunft.               pb

Hermann Hesse (li.) und                Benjamin Waßmann, Matthias Stach und Tobias

Steffen Rauch.                                  Rusteberg.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Matthias Stach signiert gelbe                          Der amtierende Vorstand mit Männern der

Fußbälle.                                                              ersten Stunde.

                                                        Fotos: Petra Bordfeld


Neues Bewegungsmaterial im ev. "Regenbogen"-Kindegarten

                                                                                   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Als die Mädchen und Jungen des ev. Regenbogen-Kindergartens Wulften den Bewegungsraum dieser Einrichtung betraten, strahlten ihre Augen vor Erstaunen und Begeisterung. Denn dort warteten Spielgeräte aus Holz darauf, von ihnen entdeckt und erobert zu werden.

Der deutsche Sportpädagoge Ernst J. Kiphard, der als Begründer und Nestor der deu-tschen Psychomotorik war, wäre auch fasziniert gewesen. Denn er stellte die These auf, dass die sogenannten Hengstenberg-Materialien die Kinder zu eigenständigem Erproben und spielerischer Entfaltung eigener Handlungsmöglichkeiten anregen sollen. „Die Kinder können experimentieren und erfahren Bewegungsfreude und gesunde Haltung aus eigenem Antrieb." Und genau das können die Wulftener Kindergartenkinder jetzt machen.

Dafür, dass diese Materialien überhaupt angeschafft werden konnten, hatte dankens-werterweise der Förderverein „Kirpsparade“ in die Kasse gegriffen.

Das gesamte Regenbogen-Team bedankt sich im Namen der Kinder ganz herzlich bei den Mitgliedern des Vorstands und allen Unterstützern des Fördervereins, die durch ihre Spenden und ihren Einsatz bei Basaren und Kindergartenveranstaltungen dazu beige-tragen haben, dass diese Kaufsumme zusammengekommen ist.             pb

 

 

 

Die Kleinen hatten nichts dagegen, wenn sie bei den ersten Entdeckungs-touren von Erwachsenen unterstützt wurden.           Foto: Petra Bordfeld


Frühschoppen des Spielmannszuges Wulften ein voller Erfolg!

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)