In der GS Wulften schaute der Froschkönig vorbei

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Edeltraud, Alexandra und Andry Schneider waren in die Grundschule Wulften gekommen, um dort den Froschkönig der Gebrüder Grimm auf die Puppenbühne zu ho-len. Und es waren nicht „nur“ die Mädchen und Jungen der Grundschule, sondern auch die des Kindergartens Wulften, die sich dieses Gastspiel nicht entgehen lassen wollten.

Zuerst einmal nahmen die jüngsten Theaterbesucher in dem Multifunktionsraum Platz und waren schon fasziniert, als sich der Vorhang des Figurentheaters „Favoletta“ der Harzer Puppenbühne hob. Denn allein das Bühnenbild war schon märchenhaft.

Es sollten auch nicht bloß die Gäste des Kindergartens sein, die voller Begeisterung erlebten, wie Liebe einen bösen Fluch brechen kann. Auch die Schüler und Schülerinnen sparten nicht mit begeisterten Zurufen und Applaus.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr übrigens die „Pausenfüllerin“ mit ihren Auftritten zwischen den vier Akten. Es war keine andere, als die Schnecke „Meme“, die durchaus verstand, eine Hutmodenschau zu präsentieren.

In jedem Fall waren alle glücklich über das happy End.                                                  pb

Edeltraud Schneider begrüßt in der Grundschule              Die Schnecke „Meme“ kroch

Wulften auch Mädchen und Jungen des Kindergartens     ganz schnell in die Herzen der

der Gemeinde.                                                                    kleinen Zuschauer.

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Die Prinzessin begegnet dem zum Frosch verhexten         Seine Majestät gibt seiner Toch-

Prinz.                                                                                  ter einen wichtigen Rat.

                                                                         Fotos: Petera Bordfeld


Die Freiwillige Feuerwehr Wulften hat einen neuen Ortsbrandmeister

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Freiwillige Feuerwehr Wulften wird am dem 1. Juni einen neuen Ortsbrand-meister haben. Denn Edgar Brandt ließ sich während der Jahreshauptversammlung nicht noch einmal für dieses Amt aufstellen. Die Kameradinnen und Kameraden entschieden sich deswegen einstimmig für dessen bisherigen Stellvertreter Grégory Olivier Mickiewicz, dessen Amtszeit am 1. Juni beginnen wird.

Auf der Tagesordnung der Freiwilligen Feuerwehr Wulften standen neben Wahlen aber auch Ehrungen und Beförderungen. Bevor Edgar Brandt seinen Jahresbericht vorlegte, nutzten  Bürgermeister Henning Kruse, der Brandabschnittsleiter des Brandabschnitts Nord, Martin Dannhauer, und  der stellvertretende  Gemeindebrandmeister Hartmut Brandt die Gelegenheit, in ihren Grußworten die Wichtigkeit jeder einzelnen Freiwilligen Wehr herauszustellen und allen Kameraden sowie Kameradinnen für ihren rund um die Uhr währenden Einsatz zum Wohl des Anderen zu danken. Kruse gab außerdem bekannt, dass das Geld für das neue Tank-Lösch-Fahrzeug für Wulften und weitere Anschaffungen in der Gemeinde bereitgestellt sind.

Der Ortsbrandmeister machte dann in seinem Bericht deutlich, dass auch 2018 sehr viele Einsätze, Dienste und Übungsstunden geleistet wurden. „Hohe Anforderungen wurden an die Kameradinnen und Kameraden gestellt und über die Maßen hinaus durchweg erfüllt“.

Neben den diversen Brandeinsätzen sowie Hilfeleistungen und Verkehrssicherungen seien auch Fehlalarme, drei an der Zahl, zu verzeichnen gewesen.

Insgesamt habe man sich 48 Dienstabenden theoretischer und praktischer Ausbildung getroffen. Außerdem habe man sich bei den in Wulften stattgefunden Samtgemein-dewettbewerben den ersten und siebenten Platz geholt. Bei den Pokalwettkämpfen auf Düna habe man sich am Ende über Platz drei freuen dürfen. Bei den Kreiswettbewerben Abschnitt Nord, die ebenfalls auf Düna ausgetragen wurden, reichte es zwar „nur“ für den 14. Platz. Spaß habe es aber trotzdem gemacht.

Abschließend dankte er dem Samtgemeinderat dafür, dass er auch im Rahmen einer knappen Kasse und stetiger Einsparungen der Wulftener Wehr immer die Unterstützung habe zukommen lassen, die gebraucht werde und somit die Einsatzbereitschaft in der Zukunft sichergestellt sei.

Letztendlich ließ Edgar Brandt es sich nicht nehmen, dem Kameraden Armin Mißling für die jahrelange Arbeit im Kommando als Sicherheitsbeauftragter sowie Thomas Mißling als Gruppenführer jeweils ein Präsent zu überreichen.

Er selbst durfte sich über ein Dankeschönpräsent freuen, dass er für seine Arbeit als Ortsbrandmeister und langjähriges Mitglied im Kommando entgegennehmen durfte.    pb

Die geehrten, beförderten und gewählten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wulften zusammen mit dem Kommando und den Gästen.                               Foto: Petra Bordfeld

 

Ehrungen:

60 Jahre Mitgliedschaft: August Mißling, 40 Jahre Mitgliedschaft: Willi Ehrhardt,

25 Jahre Mitgliedschaft: Jan Heise.

 

Beförderungen:

Zum Feuerwehrmann:          Timon Reisnauer und Florian Fichte

Zur Oberfeuerwehrfrau:        Lena vom Hofe

Zum Hauptfeuerwehrmann:  Tim Hunger, Dustin Sauerbrey und Simon Krause;

Zur 1. Hauptfeuerwehrfrau:  Charlotte Peters.

 

Wahlen:

Ortsbrandmeister:               Grégory Olivier Mickiewicz

Stellv. Ortsbrandmeister:    Christian Wolff

Gerätewart LF 8:                Roy Kreinacke (Wiederwahl)

Gerätewart Funk/PA:          Roy Kreinacke (Wiederwahl)

Gruppenführer 3:               Roy Kreinacke

Schrift-Pressewart:             Lars Piepenschneider (Wiederwahl)

Sicherheitsbeauftragter:     Patrick Beushausen

Zeugwart:                           Mirko Bierbaum (Wiederwahl)

Kassenprüfer:                     Fabian Kalefe


Jugendfeuerwehr Wulften im Einsatz                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Jugendfeuerwehr Wulften richtete einen „Jugendfreizeittag“ aus, der aller-dings zwei Tage währte und sich rund um Wulften abspielte. Wobei das Motto „Retten, Löschen, Schützen, Bergen“ immer im Mittelpunkt stand.

So wurde im Bereich der technischen Hilfe Übungen zu Tiertransport, Personensuche in der Dunkelheit, Ausleuchten von Einsatzorten, Befreien von eingeklemmten Personen oder das Umsetzten der lebensrettenden Sofortmaßnahmen geübt. Highlights waren die klassischen feuerwehrtechnischen Aufgaben der Brandbekämpfung von Wäldern und Gebäuden sowie der Brandbekämpfung im Gebäude.

Neben der Ausbildung stand aber auch das soziale Miteinander im Vordergrund. So wurde zwischen den Einsätzen gemeinsam die Mahlzeiten vorbereitet und die Freizeit spannend mit Spielen gestaltet. Als Abschluss wurde noch eine Runde in Hattorf gebowlt.          pb

 

Die Jugendfeuerwehr Wulften war auch bei einem „Kellerbrand“ im Einsatz.

 

                               Foto: Petra Bordfeld


46 Spender folgten dem Aufruf des DRK Wulften

                                                                                     (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der DRK-Ortsverein hatte zum Blutspenden aufgerufen und durfte sich über 46 Spender, wovon drei  Erstspender waren, freuen, die den Weg ins Schützenhaus genom-men hatten.

Der nächste Blutspendetermin ist bereits am Mittwoch, 13. Februar 2019.                 pb

 

Die erste Vorsitzende Mariette Kaliner mit ihrem Helferteam (v. l. n. r.): Gabi Preuß, Helga Mön-nich, Brigitte Armbrecht, Regina Mönnich und der zweiten Vorsit-zenden,  Hetty Moes.

 

Foto: Petra Bordfeld

 


Fünf Wulftener am Tag des Ehrenamtes ausgezeichnet

                                                                                                   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Stellvertretend für alle Wulftener Bürgerinnen und Bürger, die sich ehren-amtlich für das Gemeinwohl ihrer Gemeinde einsetzen, wurden Regina Mönnich, Helmut Peinemann, Matthieu Masselot sowie Theresa und Maik Grote von Bürgermeister Henning Kruse im Namen des Gemeinderates ausgezeichnet.

In der kleinen Feierstunde im Schützenhaus, an welcher Vertreter aller Wulftener Vereine teilnahmen, mahnte Kruse an, dass man mit diesem „Tag des Ehrenamtes“ in Wulften den hier ehrenamtlich Tätigen für deren selbstlosen Einsatz Dank sagen wolle.  „Wir wollen die Menschen würdigen, die mit ihrem Wirken das Rückgrat unserer Gesellschaft bilden. Menschen, die Zeit und Energie einsetzen, um andere Menschen zu unterstützen und ihnen und/oder der Gemeinschaft zu helfen“.

Durch das Engagement der zahlreichen Ehrenamtler entstünden auch soziale Netze vor Ort, die für ein menschliches Miteinander unerlässlich sind.  Ob in der unmittelbaren Nachbarschaft oder in der Gemeinde, ob im Verein, in Stiftungen, in Verbänden oder in der Feuerwehr: „Das Ehrenamt in Wulften hat viele Namen und viele Gesichter. Der Vielfältigkeit des Ehrenamtes sind keine Grenzen gesetzt“.

Dieses Engagement für die Mitmenschen verdiene den Respekt und die höchste Aner-kennung aller Wulftener Bürger. Schließlich erfordere ein Ehrenamt Zeit und Kraft, Aus-dauer und Verlässlichkeit. Manchmal koste es auch Nerven.  Durch ehrenamtlich tätige Menschen werde unsere Gesellschaft lebendiger und wärmer. „Das ist gerade in diesen Zeiten, in denen wir nahezu atemlos von Termin zu Termin hecheln, umso wichtiger“.  Das Ehrenamt sei im Prinzip ein selbstverständlicher Teil der Gemeinde.  „Ich bin stolz auf dieses Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger – wir alle sollten darauf stolz sein!“

Henning Kruse ließ es sich aber auch nicht nehmen, Vereinsvorsitzende, deren Stellvertreter und den Vorstandsmitgliedern  für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu danken. Allein damit seien sie ein Vorbild für Wulften. „Ohne ihr leidenschaftliches Engagement wäre unsere Gesellschaft eine andere“.

Dann bat Henning Kruse die zu Ehrenden sowie seine beiden Stellvertreter, Elvira Schaper und Peter Beußhausen, zu sich. Gemeinsam überreichten die drei dann Präsente und Urkunden an Regina Mönnich und Helmut Peinemann. Leider konnten Matthieu Masselot sowie Theresa und Maik Grote krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Deren Ehrung holte der Bürgermeister einige Tage später persönlich nach. Nach der Ehrung lud der Gemeinderat alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Für den musikalischen Rahmen sorgte übrigens traditionsgemäß das Akkordeon-Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Kahl. pb

 

GEEHRTE BÜRGER

Regina Mönnich für ihr soziales Engagement und Einsatz in der Gemeinde.

 

Helmut Peinemann für seinen engagierten Einsatz in der Heimatpflege der Gemeinde.


Theresa und Maik Grote für ihr Engagement bei dem gemeindeeigenen Projekt „Jung kauft Alt“.

 

Matthieu Masselot für seinen jahrelangen Einsatz für den Kindergarten „Regenbogen“.

Henning Kruse (Mitte), Elvira Schaper (li.) und Peter Beußhausen (re.) zusammen mit Inge und Helmut Peinemann sowie Regina und Detlef Mönnich (v.l.n.r.)

                                                                                                         Foto: Petra Bordfeld


GS Wulften öffnete ein Fenster des Adventskalenders

                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dafür, dass bei dem lebendigen Adventskalender Wulften traditions-gemäß alle Türen geöffnet werden, sorgte diesmal auch die Grundschule dieser Gemeinde. Denn die Mädchen und Jungen sowie die Lehrerschaft luden dazu an einem frühen Abend in ihre Schule ein. Den vielen Gästen brachten sie ein-zelnen Klassen nicht „nur“ Lieder und Gedichte zu Gehör, sondern auch Musik-instrumente. Es waren Mundharmoniken, welchen Erst- und Drittklässler unter der Leitung von Wolfgang Kahl von der Kreismusikschule (Kooperation "Wir machen die Musik") fantastische Melodien entlockten. Für das leibliche Wohl aller sorgten dann Vertreter des Fördervereins mittels Weihnachtskeksen und alkoholfreiem Punsch. Pb                                                      Fotos: Grundschule


Adventsfeier für die ältere Generation in Wulften

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Wulftener Schützenhaus herrschte für einen Nachmittag der Ge-mütlichkeit vorweihnachtliche Stimmung. Denn die Gemeinde Wulften hatte zur Senioren-Adventsfeier geladen, und es waren zahlreiche Bürger der älteren Generation gekommen, um bei Kaffee und Kuchen sowie einem kleinen Plausch auch dem abwechslungsreichen Programm zu folgen.

Die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens „Regenbogen“  eroberten ganz schnell mit dem plattdeutschen Weihnachtslied "Wenn use Kerze brennt" und dem Singspiel "Wo wohnt wohl der Weihnachtsmann?“ ganz schnell die Herzen der Gäste. Aber auch Henning Eulert am Keyboard und das Akkordeon-Ensemble, welches zusammen mit den Melody-Star der Kreis-musikschule Osterode weihnachtliche Weisen erklingen ließen, kamen sehr gut an. Pastor Dr. Till Engelmann ging letztendlich auf das bevorstehende Fest der Feste ein.

Bürgermeister Henning Kruse hieß aber eingangs alle aufs herzlichste will-kommen und sprach all denen ein großes Dankeschön für die Organisation der Adventsfeier aus. pb

Die Mädchen und Jungen des ev. Kindergartens „Re-genbogen“ wussten mit ihrem Aufritt zu begeistern.

 

Foto: Rewers

 


 Wulftener Weihnachtsmarkt lockte viele Besucher an

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Das Schützenhaus und der Schützenplatz Wulften hatten sich zu einem Weihnachtsmarkt verwandelt, der zum Verweilen ebenso einlud, wie zum Schauen.

Während draußen beim warmen Getränken und Speisen geklönt wurde, galt drinnen die Aufmerksamkeit zumeist den Dingen, die sich als Weihnachts-geschenke für andere oder für sich selbst sehr eigneten. Ob das nun zumeist aus Holz gefertigte Deko, Bücher,  oder insbesondere die handgearbeiteten Socken waren, an den Ständen strahlte die Vielfalt mit den Augen der Interessenten um die Wette.

Als dann  der Nikolaus das Schützenhaus betrat, war für die jüngsten Besucher alles andere nebensächlich. Sie umringten den Mann mit rotem Mantel, roter Mütze und weißem Bart, weil sie alles eine der fast unzähligen süßen Geschenke erhalten wollte.  Als der sich dann von Dannen gemacht hatte, gehörte die Aufmerksamkeit wieder ganz dem Flair des Weihnachtsmarktes.

Ganz besonders freuten sich übrigens Mitglieder des Wulftener Karneval Clubs. Denn ihnen wurden die Karten für den am 22. Februar 2019 stattfindenden Büttenabend fast aus den Händen gerissen. So waren viel eher keine mehr zu haben, als angenommen. pb

Bei dieser Vielfalt viel es der Kundin nicht     /  Holzarbeiten stießen auf großes Interesse.

leicht, eine Entscheidung zu treffen.                                        Fotos: Petra Bordfeld


Wulften lang erneut zwei Tage fest in Katzenkrallen

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Wer gestern und vorgestern im Wulftener Schützenhaus reingeschaut hatte, dem dürfte das Spruch „Hunde haben Herrchen, Katzen Personal“ in Erinnerung gekom-men sein. Denn dort hatte der gemeinnützige Verein „Katzenfreunde Norddeutschland e.V.“ (KFND) erneut eine Ausstellung organisiert, in deren Mittelpunkt stets die von ihren Menschen  sorgsam betreuten, faszinierenden Stubentiger zu sehen waren. Unter den 250 Samtpfoten vieler Rassen waren befellte  Babys im Alter von rund elf Wochen bis hin zu Old-Champions vertreten und zogen nicht nur die kritischen Blicke der Richter, sondern auch die Begeisterung  der Besucher fast jeden Alters auf sich.

Überhaupt strahlten so ziemlich alle Ausstellungtiere eine Gelassenheit aus, von der die Menschen noch etwas lernen könnten, die auch zu derartigen Ausstellungen fahren, um mit anderen Züchtern ins Gespräch zu kommen“.

Besucher, die sich mal sehen wollten, was es rund um die Katze herum gibt, hatte dazu ebenfalls die Möglichkeit. Es durfte aber nicht bloß geschaut, sondern das Gespräch mit den Züchtern gesucht werden. Auf nicht minder großes Interesse stieß übrigens die sehr gut bestückte Tombola, die zugunsten des Katzenschutzes “geplündert“ werden durfte .pb

Richtertisch                                                     Kleine Besucher

Wann geht es los?              Norweg. Waldkatze             Britisches Kurzhaar


In Wulften tut sich Einiges                                          (Bericht: Petra Bordfeld)