SoVD Wulften hat keinen Vorstand

                                                                            Auszug (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auch wenn Dieter Scholz bereits im vergangenen Jahr mitteilte, dass er sich 2018 nach 16 HJahren nicht noch einmal zur Wahl des ersten Vorsitzenden des SoVD-Ortsverband Wulften stellen wird, blieb dieser Posten während der jetzigen Jahres-hauptversammlung unbesetzt. Nun gilt es, mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und in absehbarer Zeit einen Nachfolger zu finden, der sich bei der außeror-dentlichen Versammlung wählen lässt. Sollte das erneut nicht der Fall sein, wird der Kreisverband den OV Wulften einem anderen OV zuweisen müssen, mahnte Hanna Hirchhausen, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, an.

Doch es standen noch andere Tagesordnungspunkte an. So wurden Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit oder ihren lange währenden Einsatz im Vorstand geehrt.

Außerdem legte Dieter Scholz seinen jahresbericht vor, in dem er verdeutlichte, dass 2017 ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr gewesen ist, das im Mai mit der sechstägi-gen Fahrt begann, welche in die Mecklenburger Seenplatte führte. Erfreulich gut sei auch das traditionelle Sommerfest gewesen. Als sehr gelungen bezeichnete der Vorsit-zende die Tagesfahrt, deren Ziele Wernigerode und die Rapp-Bode-Talsperre waren. Nicht minder erfreulich sei die Tatsache, dass der SoVD Wulften 163 Mitglieder zählt. Weiter erinnerte er daran, dass sich der Ortsverband, der laut vorhandener Unterlagen 1917 als Reichsbund aus der Taufe gehoben wurde, sich an der 100-Jahrfeier des SoVD Deutschland beteiligt und zu einer kleinen Feierstunde geladen hatte. Auch habe man an der Aktion des Kreisverbandes "Wie sozial leben wir?"-mitgemacht.

Abschließend dankte er allen Mitgliedern für das ihm während seiner Vorstandsarbeit entgegengebrachte Vertrauen. "Selbstverständlich stehe ich dem neuen Vorstand, wenn gewünscht, weiter unterstützend zur Verfügung".

Auch zwei Gäste meldeten sich zu Wort. Bürgermeister Henning Kruse versicherte, dass es ihn und dem gesamten Rat der Gemeinde Wulften freue, einen so aktiven So-zialverband zu haben, doch sein Wunsch nach einer glücklichen Hand bei den Wahlen, blieb unerfüllt. Trotzdem schaue er optimistisch nach vorne.

Hanna Hirschhausen sprach dem Vorstand des Wulftener SoVD für die in 2017 gelei-stete Arbeit und den Mitgliedern für deren Treue ein großes Dankeschön aus. 2017 sei ein besonderes Jahr gewesen, schließlich konnte das 100-jährige Bestehen gefeiert werden, was auch in Osterode und Wulften der Fall war. Anschließend mahnte die Sprecherin an, dass man weiter dafür kämpfen muss, dass öffentliche Gebäude behin-dertengerecht werden. Henning Kruse ließ sie daraufhin wissen, dass in Wulften bereits das Rathaus, die Apotheke und das Einkaufszentrum diesen Forderungen entsprechen.

Bevor die Versammlung offiziell geschlossen wurde, stellte Dieter Scholzklar, dass man sich bald wieder zusammensetzen wird, um erneut die Vorstandswahlen in Angriff zu nehmen. pb

Die geehrten Mitglie-der des SoVD Wulften zusammen mit dem al-ten Vorstand und den Gästen.

 

Foto: Petra Bordfeld

EHRUNGEN

Für 25 Jahre: Irmgard Bähr und Klaus-Dieter Schmid

Für 10 Jahre: Giesela Diedrich, Hartmut und Reinhard Wemheuer, Hermann Bode, Beatrix Waßmann, Eva Geile, Ruth-Ellen Wendler und Renate Peter.

Für langjährige Vorstandsarbeit: 1. Vorsitzender Dieter Scholz, 2. Vorsitzen-de Dagmar Gropengießer, Kassenrevisorinnen Christa Mönnich und Ursula Deppe, Beisitzer Werner Ehrhardt und Helmut Kutsche


Rat bewilligt Zuschuss für den HGV

                                                      (Auszug aus dem HK / Bericht Petra Bordfeld)

Wulften. Der Rat der Gemeinde Wulften hat einstimmig beschlossen, dass der Hei-mat- und Geschichtsverein Wulften einen Zuschuss in Höhe von € 6.400 für energeti-sche Maßnahmen an der in der Angerstr. 8 gelegenen "Hermanns Scheune" im Rah-men des LEADER-Projekts erhalten wird.

Hierfür sind allerdings dringend Sanierungsarbeiten an der Heizung und am Dach not-wendig, die nun mit einer LAEDER-Förderung in Höhe von ca. € 25.800 realisiert wer-den sollen. Um überhaupt auf so eine finanzielle Unterstützung hoffen zu können, musste die Gemeinde einer Ko-Finanzierung zustimmen, was der Rat nun getan hat.

Der Antrag des HGV hat bereits eine weitere Hürde genommen, denn bei der jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Osterode wurden diese Vorhaben für gut befunden. Wenn alle rechtlichen Voraussetzungen klar sind, dürfte der Bewilligung nichts mehr im Wege stehen, da sind sich der HGV und die Politik einig.

Im weiteren Verlauf der Ratssitzung legte Gemeindedirektor Rolf Hellwig den Jahresab-schlussbericht 2017 vor, der bislang noch vorläufig ist, da der Wulftener Haushalt 2018 seitens des Landkreises noch nicht genehmigt ist. Hellwig betonte, dass das Ergebnis des Jahres 2017 überaus positiv aussehe. So habe man beim Nachtrag mit einem Über-schuss von € 14.400 gerechnet, tatsächlich seien es aber über € 47.000. 2017 sei somit sehr positiv gelaufen, weil gut gewirtschaftet und diverse Haushalts-Reste gebildet wur-den. Die belaufen sich im Ergebnishaushalt auf gut € 48.000 und bei den Investitionen auf € 150.000. Dieser Abschluss sei sehr erfreulich, weil erneut positive Zahlen ge-schrieben wurden. "So sollte es weitergehen, damit wir noch viele Massnahmen um-setzen können".

Bürgermeister Henning Kruse berichtete, dass der Mühlenbach im Ort weitestgehend vom Schlamm befreit wurde. Besonders wichtig dabei sei, dass zum einen die Lösch-wasserentnahmestelle wieder frei ist und zum anderen der Hochwasserschutz gewähr-leistet sei.      pb

"Hermanns Scheune" in Wulften                                                                   (Foto: Kurt Jork)


Zwillinge haben zwei Väter und eine Mutter             (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Arche-Park, welcher im Pony-Hof Wulften gelegen ist, macht seinem Namen alle Ehre. Denn "Liesel", ihres Zeichens ein Coburger Fuchsschaf, hat Zwillinge zur Welt gebracht, die zwei Väter haben. Als Barbara Küppers Geburtshilfe gab, ging sie davon aus, dass das erste schwarze "Wollknäuel" ein Einzelkind sei. Doch weit gefehlt. Denn fünf Stunden später machte sich ein wesentlich kleineres, drahtiges, nicht minder schwarzes Wesen auf den Weg in die Welt des Parks.

Der Vater seines noch namenlosen Wonneproppens, ist kein anderer als "Bulli", der Wallisa Schwarznasenbock. Der kleine hat einen Quessantminiature-Schafbock als Vater.

Und Barbara Küppers hat wieder ihren traditionellen gelben Bademantel herausholen müssen, denn, als schäme sich "Liesel" für ihren Fehltritt, hat sie den kleinen Zwilling zwar sorgsam trocken geleckt, aber dann wollte sie nichts mehr von ihm wissen. Also musste die Pony-Hof-Besitzerin ihn in Sicherheit, und damit in die Kinderstube der Schafe bringen, wo es jetzt mit anderen "Flaschenkindern" rumtoben kann.

Barbara Küppers ließ in diesem Zusammanhang durchblicken, dass am Ostermontag ab 12 Uhr das traditionelle Ostereiersuchen startet.   pb

Im gelben Bademantel gibt Barbara Küppers "Zwergnase" im Beisein von Schafmama "Liesel" und dem fünf Stunden älteren Bruder die Flasche.

                                                                                                            (Fotos: Petera Bordfeld)


Themenvielfalt auf der MV der Jägerschaft Osterode

                                                                            (Auszug Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Kreisrätin Marlis Dornieden ging in ihrem Grußwort auf die "Afrikanische Schweinepest (ASP)", die Aufhebung der Schonzeit für das Schwarzwild mit Ausnahme der führenden Bachen ab dem 01. April, die Jagdsteuer und die Gebühren für die Tri-chinenprobenuntersuchungen ein. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge war ein weite-res wichtiges Thema während der Mitgliederversammlung der Jägerschaft Osterode am Harz.

Die Vertreterin des Landkreises Göttingen versicherte, dass der Antrag, die Neure-gelung der Schonzeit von Keilern und Bachen vom Kreistag auf den Weg gebracht wor-den ist und somit feststeht, dass alles Schwarzwild mit Ausnahme der führenden Ba-chen bereits ab dem 01. Aprikl bejagt werden darf.

Die Gebühren für die Trichinenuntersuchungen konnten bisher nicht gesenkt werden. Sie stünde aber mit der Verwaltung im Austausch, ob sich nicht doch für eine der beiden Seiten akzeptable Lösung finden lasse. Ab dem 03. April hofft sie, dazu weitere Informationen für die Jägerschaft zu haben.

Dr. Karl Schumann, Vorsitzender der Jägerschaft Osterode am Harz verwies darauf, dass die ASP eine ernstzunehmende Bedrohung ist und die Jäger vor große Herausfor-derungen stellt. Denn bei Ausbruch der ASP in Deutschland müsse mit erheblichen wirtschaftlichen Schäden gerechnet werden.

Genau aus dem Grund hätten die Jäger den ersten wichtigen Schritt getätigt. "Denn mit einer Strecke von 2.131 Stück Schwarzwild im Altkreis Osterode haben die Jäger im abgelaufenen Jagdjahr unseren Beitrag geleistet". Dieses ist letztendlich die höchste Schwarzwildstrecke, die jemals erreicht wurde.

"Nun sind auch die anderen Akteure gefodert!" so der Vorsitzende. So müsse die Verwaltung des Landkreises ihre Gebührensatzung entsprechen anpssen.

Ebenso sollte die Jagdsteuer abgeschafft werden. Letztendlich käme niemand auf die Idee, die Feuerwehrfahrzeuge zu besteuern, mit denen die Kameraden zum Löschen eines Brandes oder einer Unfallstelle ausrücken.

Um eine Erhöhung der seit 10 Jahren unveränderten Mitgliedsbeiträge kam man nicht herum. Sie wurde mehrheitlich angenommen, da die Beiträge vorher bereits bei der Landesjägerschaft Niedersachsen und dem Deutschen Jagdverband angehoben wor-den sind.

Der stellvertr. Jägermeister, Claus-Wilhelm Deig, kam in seinem Streckenbericht darauf zu sprechen, dass die Lebensbedingungen für das Schwarzwild ideal sind.

Polizeihauptkommissar Peter Schliep, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Northeim/Osterode, wiederum legte ernst zu nehmende Zahlen zu den Wildunfällen im Altkreis vor. Schwerpunktgebiete liegen bekannter Weise auf der B 27 zwischen Giebol-dehausen und Herzberg sowie zwischen Walkenried und Bad Sachsa.

Dirk Boeger, Obmann der Bläsergruppe, teilte mit, dass von den 59 Mitgliedern des Bläsercorps 21 aktiv und vier in der "Krabbelgruppe" sind.

Wulftens Bürgermeister Henning Kruse freute sich darüber, dass in dem Mittei-ungsblatt der Jägerschaft zwei mit Wort und Bildern gefüllte Seiten Wulften gewidmet sind.

Auf der Tagesordnung der informativen Versammlung standen weiter die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern. Albert Hädicke, mit 93 Jahren der älteste Teilnehmer der Versammlung, erhielt aus den Händen von Dr. Schumann das Goldene Rebhuhn der Landesjägerschaft Niedersachsen. Diese Auszeichnung erhalten Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich um die Natur verdient gemacht haben und keinen Jagdschein haben.     pb

Dominik Damkötter, Gerhard Henkel und      Albert Hädicke (2.v.li) und Harald Helmert

Manfred Heise bekamen die Brüche von        zusammen mit Dr. Karl Schumann (re)

Carl-Wilhelm Deig überreicht (re).                     und Carl-Wilhelm Deig (li).

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Die Bläsergruppe wusste zu überzeugen        Die Hegeschau stieß auf großes Interesse

                                                         (Fotos: Petra Bordfeld)

EHRUNGEN:

60 Jahre Mitgliedschaft:                                       40 Jahre Mitgliedschaft:

Konrad Bärwinkel (Herzberg)                              Dieter Bode, Jürgen Lange und Peter

                                                                                  Metelka (alle Osterode)

25 Jahre Mitgliedschaft:

Harald Helmert (Wieda) und Dieter-Michael Oppermann (Bad Grund)

 

VERLEIHUNG DER BRÜCHE:

Gold: Manfred Heise (Revier Wulften)                Silber: Dominik Damkötter (Pachtjagd

Bronze: Gerhard Henkel (Revier Pöhlde 3)                    Sparkenborn


HGV Wulften hat viel auf die Beine gestellt              (Bericht Petra Bordfeld)

Wulften. "Wie in all den Jahren zuvor, konnten wir nicht über zu wenig Arbeit klagen", mit diesen Worten eröffnete der erste Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften, Willi Waßmann, seinen Bericht, den er während der gut besuchten Mitglie-derversammlung vorlegte.

Letztendlich gebe es in "Hermanns Scheune" auch non in den nächsten Jahren viel zu tun. Viel habe sich aber schon getan, einiges müsse noch geändert werden, das gelte insbesondere für die Heizung, die für den Erhalt der wertvollen Zeitzeugen wichtig ist.

Ein wenig Kopfschmerzen bereite ihm der Entschluss der Webgruppe, die wohl in Rich-tung Osterode umziehen wird. Obwohl seitens der Gemeinde noch keine Mitteilung erfolgt ist, dass die Räume zurzeit anders genutzt werden sollen, könne er den Ent-schluss aber doch verstehen, denn die zur Verfügung stehenden Zimmer seien mittler-weile einfach zu klein.

Aber auch unter freiem Himmel wurde viel in Angriff genommen. So mussten alle Ruhebänke vor dem Wiederaufstellen auf Vordermann gebracht werden, weil sie in die Jahre gekommen sind. Außerdem hätten auch die rund 30 Kilometer Wanderwege mehrmals im Jahr gemäht werden müssen.

Bei all der Arbeit seien aber auch der Spaß und Kurzweil nicht vernachlässigt worden. So habe man zweimal die Wanderschuhe geschnürt, was auch in diesem Jahr wieder geschehen wird. Außerdem richte der Verein den traditionellen Erntedankgottesdienst aus. Weiter sorge er beim Weihnachtsmarkt dafür, dass Glühwein nicht fehle und auch beim Advebtskalender hatte man mitgemacht. Abschließend dankte Waßmann allen Spenderinnen und Spendern sowie allen Helferinnen und Helfern.

Danach gehörte die ganze Aufmerksamkeit der Versammlungsteilnehmer im "Tennis-treff" Dieter Greunig, der einige Aktionen im Herbst vorstellte. Die Mehrheit entschloss sich dafür, das Oberharzer Wasserregal unter die Füße zu nehmen. Die Frühjahrswan-derung wird zur südlich von Wulften gelegenen Feldmark führen. Start und Ziel ist "Hermanns Scheune".

Nach der Mitgliederversammlung machte man sich nicht auf den Heimweg, weil Bodo Mißling in das "Wulften von einst" entführte.      pb

Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften mit den geehrten Mitgliedern.                                                                 (Foto: Petra Bordfeld)

EHRUNGEN

25 Jahre Mitgliedschaft: Hannelore Schibilski, Gerhard Lüer und Manfred Gropen-

                                             gießer (Ehrung wird später durchgeführt)

WAHLEN

Zweite Vorsitzende:         Elvira Schaper        /      Rechnungsführer:            Gerhard Lüer

Hauswarte:  Georg Lange, Manfred Beushausen, Hermann Bode u. Helmut Peinemann

Kassenprüfer:      Werner Vogel


Viele nahmen Blutspendetermin des DRK Wulften wahr

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der DRK-Ortsverein hatte zum Blutspenden ins Schützenhaus aufgerufen und konnte sich am Ende über 49 Spenderinnen und Spender freuen. Unter denen waren übrigens auch fünf "Frischlinge", sowie vor "alte Hasen". Denn Simone Heinrich und Jörg Carl ließen sich bereits zum 50. Mal "anzapfen", Matthias Geile und Ursula Adler-Deppe ließen das auch schon zum 25. Mal zu.     pb

Die DRK-Vorsitzende Mariette Kaliner               Zu den Spendern gehörte auch eine

und Hetty Moes (re.) mit Ursula Adler-              große Zahl von Kameraden der Freiwilli-

Deppe und Simone Heinrich.                              gen Feuerwehr Wulften.

                                                            Fotos: Petra Bordfeld


Kinderumzug bestimmte das Straßenbild in Wulften

                                                                                          (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. "Schnee ist nicht so schlimm wie Regen", darin waren sich alle einig, die am traditionellen Kinderumzug in Wulften teilnahmen.

 Und so durfte sich das Kinderprinzenpaar Lea I. und Luca Tamino über eine große Zahl von Teilnehmern fast jeden Alters freuen, als sie zusammen mit dem Prinzenpaar der Erwachsenen, Denise I. und Marvin I., die von zwei Haflingern gezogene Kutsche be-stiegen.

Der Spielmannszug Wulften sorgte für die musikalische Begleitung, die Garden des WKC fehlten ebenso wenig, wie die Fahnenträger, die Junggesellen und deren Kanone sowie kostümierte Mädchen und Jungen. Am Straßenrand und an den Fenstern waren Bürger zu sehen, die sich über die Kamelle freuten. Alle, die von Beginn an die Prinzen-paare begleiteten, brachten einige Kilometer unter die Schuhsohlen, denn der Umzug führte durch ganz Wulften.

Als dann alle zum Schützenhaus zurückgekehrt waren, begann der Kindernachmittag bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken und viel Unterhaltung, bei welcher nicht nur zugeschaut, sondern auch mitgemacht werden durfte.  pb


HGV Wulften hat viel mit "Hermanns Scheune" vor

                                                             (Auszug aus einem Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des 'Ausschusses für Entwicklung und Finanzen' standen einige bauliche Veränderungen auf dem Beschlussplan. Zum einen ging es um 'Hermanns Scheune', zum anderen das Schützenhaus und den Schützenplatz sowie den ehemaligen Rathaus-Shop.

Der Heimat- und Geschichtsverein möchte an dem von ihm vor drei Jahren erworbenen und in der Angerstraße gelegenen Gebäude eine Bildungs- und Begegnungsstätte ein-richten. Um dieses Vorhaben finanzieren zu können, stellte der HGV einen Antrag auf Förderung an das LEADER-Programm der Region Osterode. Der beinhaltet auch die 25%-ige Cofinanzierung seitens der Gemeinde Wulften. Damit das Vorhaben des Ver-eins umgestezt werden kann, fiel der einstimmige Beschluss, dem Verwaltungs-ausschuss zu empfehlen, die benötigten 6.453,98 € zu bewilligen.

Ausschussvorsitzender Willi Ehrhardt betonte, dass für die geplante Sanierung der Scheune und einer Heizung mit einem Gesamtaufwand von 37.000 € zu rechnen sei.

Als es um die feststehende Sanierung des Schützenhauses ging, erinnerte Fachbe-reichsleiter Matthias Franziskowski daran, dass der Bauausschuss und die Ratsmit-glieder mit dem beauftragten Architekten zusammen gesesessen hätten, um die Grundsubstanz des Gebäudes darlegen zu lassen. Hauptthema waren Brandschutz und Sicherheit. Auch die Idee, Separes zu gestalten und das Beleuchtungskonzept darauf abzustimmen, seien nicht vergessen worden. Allerdings soll alles erst alles nach dem Schützenfest 2019 realisiert werden.

Weiter wurde beschlossen, dass der Schützenplatz für Scharz-Parker gesperrt wird. Immer wieder muss er vor einem großen Fest neu befestigt werden, weil insbesondere schwere Fahrzeuge dafür sorgten, dass die Fläche kontinuierlich absinkt. Dieses leidige Thema der immer wieder anfallenden Sanierungskosten wäre "nur" mit einer Absper-rung in den Griff zu bekommen. Bei einem Ortstermin soll alles genauer ins Auge gefasst werden.

Da der rund zweijährige Leerstand des ehemaligen Rathausshops endlich ein Ende fin-den soll, verwies Willi Ehrhardt darauf, dass man die Räumlichkeiten an kleinere Grup-pen für Feiern vermieten könne. Dafür solle allerdigs "nur" das Mobiliar zur Verfügung gestellt werden. Alles andere muss mitgebracht werden. Erneuert werden müssen bloß die Gardinen und vielleicht der Fußboden. Ein endgültiger Beschluss wurde nicht gefaßt. Aber auch die vom Arbeitskreis angestrebte Verlängerung der Dorferneuerung, in welche noch drei bis vier Straßenzüge aufgenommen werden soll, wurde diskutiert. Dazu regte der Fachbereichsleiter an, dass sich der Arbeitskreis und die politische Gemeinde mit dem Amt für regionale Landentwicklung in Verbindung setzen möge.

Weiterhin wurde der Hochwasserschutz beim Sägewerk Heise angesprochen. Wegen unterschiedlicher Meinungen sollte es bald eine Einigung in der Unterhaltspflicht ge-ben. Ebenfalls nicht erfreulich sei der Verlauf der Gewässeraufbringung im Bereich Mühlenbach/Beber verlaufen, nämlich gar nicht. Hierfür waren 50.000 € vorgesehen gewesen. Allerdings habe das im Spätsommer beauftragte Unternehmen mit der Maßnahme noch nicht begonnen.  pb


Rat diskutiert über Tierausstellung

                                                             (Auszug aus einem Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Das der erste Nachtragshaushalt absolut nichts Negatives für die Gemeinde bedeutete, machte Gemeindedirektor Rof Hellwig während der Sitzung des Gemein-derates, an dem auch eine große Zahl interessierte Zuschauer teilnahm, deutlich. Denn dieser Nachtrag sei tatsächlich sehr erfreulich, weil über die Gewerbe- und Einkom-mensteuer deutlich mehr Erträge erzihlt wurden. Sie belaufen sich auf eine Höhe von 14.400 Euro. Weil dieses Mehr 2018 erhöhte Umlagen mit sich brachte, schlug die Verwaltung vor, die Erträge in der Rückstellung bereitzustellen. Dieser Nachtrag wurde einstimmig beschlossen.

Gleiches galt für die Haushaltssatzung 2018. Hellwig verwies darauf, dass der Haus-haltsentwurf für die Samtgemeinde, nach von Verwaltungsseite korrigierten Ansätzen und Beratungen auf politischer Seite, einen Überschuss in Höhe von 390.000 Euro aufzuweisen hat.

An dem Wulftener Haushalt sei aus Sicht der Verwaltung besonders bemerkenswert, dass die Investitionssumme mit 604.000 Euro erfreulich hoch ist. Um dieses Vermögen zu erhalten, müsse allerdings ein Kredit in Höhe von 289.000 Euro aufgenommen wer-den, was zu einer Neuverschuldung von rund 250.000 Euro führen wird. Die geplanten Investitionen sind für den Ausbau der Wiesenstraße (2019), der Steinstraße (2020) und der Neugestaltung des Fußweges "Am Rhone" (2021) vorgesehen. Allein für diese Maß-nahmen werden mehr als 600.000 Euro bereitgestellt. Insgesamt liege ein erfreulicher Haushalt vor, in dem Verpflichtungssermächtigungen in Höhe von 400.000 Euro für das Schützenhaus im kommenden Jahr eingeplant sind. Liquiditätskredite in Höhe von 500.000 Euro sollen für den Ausgleich kurzfrisiger Kassenschwankungen festgeschrie-ben werden.

Willi Ehrhardt, Vorsitzender der SPD-Fraktion schaute in seinem Bericht schon weit nach vorne. Dabei mahnte er an, dass Wulften zurzeit 470 Bürger zählt die älter als 65 Jahre alt sind, sich bemühen sollte, ein Seniorenheim zun etablieren. "Wir haben einen Nettomarkt bekommen, warum nicht auch ein Seniorenheim?" Auch müsse das Gewerbegebiet neu erschlossen und sich Gedanken über ein neues Baugebiet gemacht werden.

Henning Eulert, Vorsitzender der CDU-Fraktion, versicherte, dass seine Fraktion über-haupt nichts an dem Haushalt zu kritisieren habe. Denn der mache deutlich, dass die Mittel vorhanden sind, damit die Gemeinde um die anstehenden Sachen kümmern kann. Eine - auch von Ehrhardt angesprochene - Tagesbetreuung für ältere Mitbürger sei schon wünschenswert. Allerdings müsste dafür ein Träger gefunden werden, die Gemeinde könne das nicht finanzieren.

Auch das Thema Tierausstellung im Schützenhaus stand auf der Tagesordnung. Die Katzenausstellung im November hatte letztendlich für einige Verwirrung bei Ratsleuten und in der Bevölkerung gesorgt. Denn die politische Seite vertrat die Auffassung, dass diese laut eines Ratsbeschlusses nicht stattfinden dürfen. Doch diesen Beschluss hat es wohl so nie gegeben. Dahingegen hatte der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Wulf-ten im April 1989 mit einer Gegenstimme entschieden, dass die damals zur Diskussion gestandenen Kaninchenausstellungen unter Einhaltung von sieben festgeschriebenen Bedingungen nur im "alten Saal" gestattet sei. Gemindedirektor Hellwig machte deutlich, dass sich der Ausschuss Entwicklung und Finanzen aufgrund der Bedenken seitens des Rates mit diesem Thema beschäftigt und empfohlen hat, in Zusammen-arbeit mit dem Kreisveterinär einen Auflagen-Katalog zu entwerfen. Dieser soll dann nach seiner Fertigstellung dem rat zur Entscheidung vorgelegt werden, ob Tierausstellungen möglich sind, oder nicht.

Bürgermeister Henning Kruse erinnerte an das 2015 in Wulften ins Leben gerufene Ob-jekt "Jung kauft alt". Mittlerweile habe die Gemeinde 21 Anträge bewilligt. Er teilte aber auch mit, dass Florian Linner als Schützenkönig zurückgetreten ist. Diesen Schritt hatte zuvor auch Junggesellenleutnant Luka Ehrhardt gemacht. Der Verwaltungsausschuss habe nach einem Gespräch mit dem Schützenvorstand entschieden, dass das Aufrück-verfahren angewandt werden soll. Zum Schützenhaus ließ er wissen, dass es in den Sommerferien 2018 nicht zur Verfügung steht, die eigentliche Renovierungs-Schließung erfolgt dann nach dem Schützenfest 2019. pb


Fünf Bürger am Tag des Ehrenamtes geehrt

             (Auszug aus einem Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. In ganz Deutschland engagieren sich 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger im Ehrenamt. Zu diesen stillen Helfern unserer Gesellschaft gehören auch Eva Geile, Renate Schalcher, Renate und Alfred Naß sowie Günther Ehrhardt. Aus diesem Grund wurden sie stellvertretend für alle Ehrenamtler der Gemeinde geehrt.

Zu dieser kleinen Feierstunde waren Mitglieder des Gemeinderates sowie Gemeindedi-rektor Rolf Hellwig, Vertreter der Vereine und Verbände und Ehrenbürger Wolfgang Kersten ins Schützenhaus gekommen. Auch das Akkordeon-Ensemble unter der Leitung von Wolfgang Kahl waren erschienen.

Bürgermeister Henning Kruse erinnerte in seiner Laudatio daran, dass sie alle einge-laden wurde, um sich bei ihnen seitens der Gemeinde für ihren Einsatz zu bedanken. "Sie engagieren und motivieren sich und opfern ihre Freizeit, um für andere da zu sein. Ihr aller Arbeit ist unbezahlbar."

Der Begriff "Ehrenamt" sei allerdings nicht ausschließlich mit einem Amt in einem Ver-ein oder einer kulturellen oder sozialen Einrichtung verbunden, sondern Ehrenamt sei eine ehrenamtliche Tätigkeit, eine freiwillige Dienstleistung für andere.

Dieses Ehrenamt wurde mit der Ehrung von fünf Wulftener Bürgern entsprechend ge-würdigt. Henning Kruse, Elvira Schaper und Peter Beußhausen baten diese zu sich, um sie mit einer Urkunde, einer Gemeindeuhr und einem Dankeschönpräsent zu würdigen.

Eva Geile kümmert sich um den Blumenschmuck am Brunnen "Mühlborn", Renate Schalcher pflegt gemeindeeigene Flächen, Renate und Alfred Nass engagieren sich für die Pflege der Pflanzen am Ehrenmal. Günther Ehrhardt steht dem Gemeinderat in baulichen Fragen stets mit Rat und Tat zur Seite.  pb

Elvira Schaper, Rolf Hellwig, Renate und Alfred Naß, Peter Beußhausen, Renate Schal-cher, Günther Ehrhardt, Eva Geile und Henning Kruse nach der Ehrung

                                                                                                                Fotos: Petra Bordfeld


Wulftener Weihnachtsmarkt lockt viele Besucher an

                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Das Schützenhaus und der Schützenplatz hatten sich zu einem Weihnachts-markt verwandelt, der zum Verweilen ebenso einlud, wie zum Schauen. Dafür sorgte übrigens auch der Schnee, welcher dem Geschehen einen ganz besonders festlichen Vorweihnachts-Touch verlieh.

Während draußen bei warmen Getränken und Speisen dem Flockenfall zugeschaut wurde, galt drinnen die Aufmerksamkeit zumeist den Dingen, die sich als Weihnachts-geschenke für andere oder für sich selbst eigneten. Ob das nun zumeist aus Holz gefer-tigte Deko, Bücher, oder insbesondere die handgearbeiteten Socken waren, an den Ständen strahlte die Vielfalt mit den Augen der Interessenten um die Wette.

Als dann der Nikolaus das Schützenhaus betrat, war für die jüngsten Besucher alles andere nebensächlich. Sie umringten den Mann mit rotem Mantel und weißem Bart, weil sie alle eine der fast unzähligen süßen Geschenke erhalten wollten. Als er sich dann von Dannen gemacht hatte, gehörte die Aufmerksamkeit wieder dem Flair des Weihnachtsmarktes.            pb

Vor dem Schützenhaus war es Winter geworden, drinnen gab es viel zu sehen, zu essen und zu klönen. Socken stießen auf grosses Interesse.                    Fotos: Petra Bordfeld


Der WKC feierte 25-Jähriges

                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Wulftener Karneval Club (WKC) hat anlässlich seines 25-jährigen Beste-hens gleich zwei Aktionen ausgerichtet. Die erste galt den Kindern und Jugendlichen, die zweite den Erwachsenen. Dort stand die Ehrung langjähriger Mitglieder und Prokla-mationen im Mittelpunkt. Das Highlight war die Ernennung des ersten Vorsitzenden zum Ehrenmitglied.

Zuerst machten sich aber 21 Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern auf den Weg nach Wildemann zum "Glow Golf", dem Minigolf unter Schwarzlicht. Nach rund zwei Stunden voller spannender Spiele ging es wieder zurück nach Wulften. Dort gab es im Gasthaus Thiele "Zum Albert" eine Siegerehrung, bei der jeder eine Medaille erhielt.

Am nächsten Tag trafen sich die Mitglieder ab 16 Jahre zur offiziellen Jubiläumsfeier. Der erste Vorsitzende Dietmar Ehrhardt brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, fast 100 Mitglieder im Gasthaus Thiele "Zum Albert" begrüßen zu können.

Er bedankte sich auch bei den Helfern vom Büttenabend 2017 und überreichte ihnen ein kleines Präsent. Ein weiteres Dankeschön ging an die Freiwillige Feuerwehr Wulften, die beim Fest wieder die Verkehrssicherung übernommen hatte.

Die Proklamation des Prinzenpaares 2018 machte deutlich, dass in der kommenden Session Prinz Marvin I. Rudolph mit seiner Prinzessin Denise I. Kiehlmann den Verein repräsentieren werden. Bei der Auslosung des Kinderprinzen schlüpfte die neue Prin-zessin in die Rolle der Glücksfee. Sie zog aus dem Lostopf mit drei Bewerber-Zetteln den Namen Luca Tamino Bohnhorst.

Außerdem wurden 18 Mitglieder für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, wobei sieben sogar Gründungsmitglieder waren. Zwei Mitglieder wurden für ihre zehnjährige Mit-gliedschaft geehrt. Dann gab es eine ganz große Überraschung für den ersten Vorsit-zenden: Denn der WKC-Vorstand war der Meinung, dass Dietmar Ehrhardt die letzten Jahre, was Dank und Annerkennung angeht, etwas zu kurz gekommen sei. So wurde ihm für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz als 1. Vorsitzenden und seine Ver-einstreue die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Damit waren alle Programmpunkte "abgearbeitet" und die Party mit den DJ's Alex und Heiko vom "Event Music Team" konnte beginnen um mit ausgelassener Stimmung bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.  pb

Die Kids im "Gow Golf"                                       Dietmar Ehrhardt mit Prinz und Prinzessin

 

Ehrungen für 25-Jährige Mitgliedschaft:

Jörg Armbrecht, Markus Bäcker, Petra und Stefan Bode, Dietmar Brakel, Edgar Brandt, Hartmut Brandt, Anja und Stefan Ehrhardt, Dietmar Ehrhardt, Thorsten Ehrhardt, Chri-stian Eike, Simone Heinrich, Christian Heise, Michaela und Mark Hesse, Volker Hesse, Thorsten Hillebrecht, Michael Mönnich, Oliver Mönnich, Sigrid Rusteberg, Stefan Ruste-berg, Michael Stahn, Carola Wemheuer, Manuela Wendenburg.

Ehrungen für 10-jährige Mitgliedschaft:

Tamara Bierbaum, Paulina Kersten, Tamara Wollborn.


Spielmannszug Wulften feierte 50-jähriges

                                                                     (Bericht Petra Bordfeld)

Wulften. Ein halbes Jahrhundert musizieren die Wulftener Spielleute bereits - genau dieses wollten die Musiker gebührend feiern. Los ging es mit einem Festkommers, in dessen Mittelpunkt neben der Musik und der Geschichte des Spielmannszuges, auch die Ehrungen aktiver und passiver Mitglieder stand.

Bürgermeister Kruse betonte in seinem Grußwort, dass im Rahmen dieses Jubi-läumsfestes besonders die Menschen gefeiert werden sollten, die ihre Talente und ihre Zeit in diese Musikgemeinschaft eingebracht haben - und damit zu musikalischen Botschaftern für Wulften geworden sind, zuletzt beim "Tag der Niedersachsen" in Wolfsburg. Dafür dankte er besonders der Mannschaft, die dahinter steht. Seit 50 Jahren habe der Verein seinen festen Platz im Musikleben in Wulften. "Egal, ob im Karneval, beim traditionellen Maifest oder beim Schützenfest, die musikalische Begleitung des Spielmannszuges ist nicht mehr wegzudenken". Seit 50 Jahren präge er das Ortsgeschehen mit und wird dieses auch in Zukunft tun.

Dann ergriff der erste Vorsitzende Helmut Wegner das Wort, um zu einer Reise in die musikalische Geschichte des Spielmannszuges zurückzublicken. Die Musiker spielten dazu die passenden Stücke, außerdem war das eine oder andere Schmankerl zu vernehmen. Einen wahren Beifallsturm gab es beim letzten Musikstück, das erst am Vorabend Generalprobe hatte und die Krönung im Programm des Festkommerses war: "Highland Cathedral". Anschließend übernahm das Duo "Take Two" die Regie und brauchte nicht lange darauf zu warten, das sich die Tanzfläche füllte.

Der zweite Tag begann mit einem Kirchgang und einer liturgischen Feier, zu welcher Pastor Dr. Till Engelmann eingeladen hatte und die nicht allein vom Spielmannszug mit "Wie vom Traum verführt" aus dem Musical "Joseph" und "Follow him" aus dem Film "Sister Act" musikalisch umrahmt wurde. Eine Sängerin und ein Sänger des Tilmann-Riemenscheider-Gymnasiums stimmten in der Kirche das "Halleluja" an.

Beim anschließenden Frühstück wurde das Schützenhaus und der Vorplatz von den kleinen und großen Besuchern in Beschlag genommen.

Der Tambourcorps Herzberg, die Spielmannszüge Walkenried, Bartolfelde und Hilke-rode sowie der Powerbrass Sudmerberg Goslar spielten neben dem Spielmannszug Wulften und dem Oldiezug des Jubiläumsorchesters auf.

Zu Ende ging dieses dreitägige Jubelfest mit einem zünftigen Oktoberfest, welches ebenso großen Zuspruch fand, wie das Frühstück am Vortag. Es waren nicht wenige Gäste im zünftigen Dirndl oder in knackiger Lederhose erschienen. Die ersten Stunden sorgte der Musikzug der Feuerwehr Schwiegershausen für beste Stimmung, dann ertönte Musik aus der Konserve. Es war ein unterhaltsamer Abschluss des Festes.    pb

Der Oldiezug unterhielt die Gäste beim Frühstück

Die geehrten Mitglieder und die Gründungsmitglieder (sitzend).

Gründungsmitglieder:

Willi Ehrhardt, Heinz Heise, Manfred Heise, Richard Kaliner, Wolfgang May, Lothar Mön-nich und heinz Wedemeyer.

Aktive Mitglieder:

   5 Jahre:   Jan-Simon Stein und Mareike Mönnich

 10 Jahre:  Timon Beushausen, Stefan Bierwirth und Kevin Herb

 15 Jahre:  Corinna Heise

 20 Jahre:  Janina Zucker und Marika Kurz

 25 Jahre:  Sahrah Doucet

 40 Jahre:  Melanie Behre und Michael Bode

 45 Jahre:  Peter Mönnich

Fördernde Mitglieder:

 10 Jahre:  Kerstin und Frank Berlin, Kira Beushausen, Rita Kruse, Michael Kurz, Timon

                   Kurz, Verena Lang, Birgit und Dieter Lohrengel, Claudia und Herbert Narr

 25 Jahre:  Thorsten Ehrhardt, Wolfgang Mönnich, Alke Specht und Marita Wegner

 50 Jahre:  Jürgen Geile


SoVD Wulften feiert 70-jähriges Bestehen

                                                                   (Auszug Bericht Petra Bordfeld)

Wulften. Der SoVD Wulften hatte anlässlich seines 70-jährigen Bestehens zu einer Jubiläumsfeier eingeladen und freute sich über die große Zahl der Gratulanten. Im Namen des Vorstandes brachte der erste Vorsitzende, Dieter Scholz, seine Freude über die große Resonanz auf die Einladung zum Ausdruck. Man dürfe mit Sicherheit stolz auf die zurückliegenden 70 Jahre sein, in denen es fast ständig steigende Mitgliederzahlen zu verzeichnen gegeben hat.

Auf die Gründung des SoVD Wulften eingehend erinnerte er daran, dass in dem noch vorhandenen Protokollbuch zwar geschrieben steht, dass eine Vorstandssitzung am 11. November 1951 stattgefunden hat. Da aber Willi Deig am 01. März 1947 dem Reichs-bund beigetreten ist, muss es den Verband schon mindestens seit diesem Datum gegeben haben. Nach dem kleinen Ausflug in die Verbandsgeschichte ließ es sich Scholz nicht nehmen, all seine Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit zu danken.

Elvira Schaper eröffnete als stellvertretende Bürgermeisterin den offiziellen Gratu-lantenreigen auf dem Saal des Gasthauses Thiele "Zum Albert". Dem SoVD Wulften, welcher der in Niedersachsen stärksten sozialen Selbsthilfeorganisation angehört, gebühre ein großes Dankeschön für sein Engagement.

Der stellvertretende Sprecher der Vereine und Verbände, Werner Vogel, verwies dar-auf, dass der SoVD seit vielen Jahren fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft ist. Vogel: "Seine Arbeit ist gerade in unserer schnellebigen Zeit sehr wichtig."

Festredner Ernst-Bernhard Jaensch, Mitglied des Bundes- und Landesverbandes, schaute nicht nur zurück, sondern befasste sich auch mit der Gegenwart. Er zeigte sich eingangs sehr beeindruckt über die große Festteilnehmerzahl. Die beweise den sehr guten Zusammenhalt, was nur positiv für alle Menschen und den Verband selbst sein könne.

Anschließend erinnerte er daran, dass der Reichsbund von dem sozialdemokratischen Politiker Erich Kuttner und dem Gewerkschaftler Richard Heckmann am 23. Mai 1917 gegeründet wurde. Sie wollten die Versorgungsansprüche der Kriegsopfer des Ersten Weltkrieges und ihrer Hinterbliebenen durchsetzen, da es eine gesetzliche Absicherung bis zu diesem Zeitpunkt nicht gab.

Im Jahr 1933 beschloss der Reichsbund allerdings die Auflösung seiner Organisation, weil ein aktiver Widerstand gegen die Diktatur Hitlers unmöglich war. 1946 erfolgte die Wiedergründung des Verbandes. Im Jahr 1999 schloss sich die Umbenennung an: Aus dem Reichsbund wurde der Sozialverband Deutschlands, der SoVD.

Siegfried Vahldieck, erster Vorsitzender des SoVD Kreisverbandes, hatte auch ein wenig im Geschichtsbuch des SoVD geblättert und erzählte, dass die Erstgründung des Ortsverbanmdes Wulften bereits 1920 gewesen sei. Der damalige Vorsitzende hieß Ernst Matthies. Bei der Wiedergründung im Jahr 1947 zählte man schon 66 Mitglieder, was für die damalige Zeit ein sehr guter Bestand gewesen wäre.

Der Sprecher dankte allen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern für deren geleistete Arbeit im und für den SoVD. "Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass ehrenamtliche Aufgaben in einem Verein oder einem Verband von Mitgliedern übernommen werden." Ein besonderes Dankeschön richtete er an Dieter Scholz. Der führe mit viel Geschick, großem persönlichen Einsatz und sehr verantwortungsvoll seit 15 Jahren den Ortsver-band Wulften.

Abschließend legte Siegfried Vahldiek noch eine aktuelle Zahl vor: So hat der SoVD-Kreisverband die Zahl von 6.000 Mitgliedern inzwischen überschritten. Nach den vielen Worten des Dankes und der Anerkennung stand das Klönen sowie der Auftritt der "Hüttenmusikanten Osterode" im Mittelpunkt.                                                        pb

Erinnerungsfoto nach der Ver-sammlung (v. links) Werner Vogel, Sieg-fried Vahldiek, El-vira Schaper, 2. Vors. Dagmar Gro-pengießer, Dieter Scholz und Ernst-Bernhard Jaensch.

 

Foto:

Petra Bordfeld


Bürgermeister Kruse tauft Regionalzug auf den Namen "Wulften am Harz"

                                                                  Auszug aus dem "Harz Kurier" vom 04. Juni 2016

Großer Bahnhof in Wulften: So viel Andrang wie am Freitagmittag herrschte am Bahnsteig in der Gemeinde lange nicht. Dort wurde ein Triebwagen feierlich auf den Namen "Wulften am Harz" getauft. Bürgermeister Henning Kruse hatte die Ehre, im Beisein zahlreicher Gäste und Schaulustiger dem Schienenfahrzeug mit einer Sektdu-

sche seinen Namen zu geben. Der Triebwagen wird in den nächsten Jahren als Bot-

schafter der Gemeinde in der Region zwischen Göttingen, Nordhausen und Braun-schweig unterwegs sein.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass Dirk Peinemann als einer der Initiatoren, den Triebwagen steuerte.