Die FF Wulften ist an der „Wache Süd“ wieder voll einsatzbereit

  (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Acht Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wulften hatten einen ganz besonde-ren Grund, mit ihren und den von den Nachbarwehren ausgeliehen Fahrzeugen mit „Musik“, mit Blaulicht und Martinshorn, durch Hattorf und insbesondere durch Wulften zu fah-ren. Es war allerdings weder eine Übung noch ein ernster Einsatz, sondern die ganz große Freude, nach vier Wochen Brandsanierung bei der GAS Technologiezentrum in Erwitte (NRW) ihre eigenen Einsatzfahrzeuge zurück zu haben.

 

Gestartet wurde zu dieser rund 200 km langen Strecke Richtung Nordrhein-Westfalen schon früh morgens mit den MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) der Feuerwehren Elbin-gerode und Hörden. Zwar hatte die Wulftener Firma Jens-Karl Lange die Einsatzfahrzeuge mittels Sattelzüge weggebracht, zurück sollten sie aber auf eigenen Achsen kommen.

In Schmerlecke, dem Ortsteil der als „größte Kleinstadt“ betitelten Stadt Erwitte, angekommen, sollte festgestellt werden, dass durch die aufwendigen Arbeitsprozesse, welche die sichtbaren und auch nicht sichtbaren Giftstoffe quasi in ungefährlichen „normalen“ Dreck umgewandelt und dann selbstverständlich entfernt wurden, auch für ein kleines Chaos gesorgt hatten. Denn bevor der Zündschlüssel des MTF, des TLF und des LF Wulften umgedreht werden konnte, mussten erst mal die vielseitigen Gerätschaften und Ausrüstungsgeräte dem jeweils richtigen Fahrzeug zugeordnet und verstaut werden.

Die Rückfahrt dieses ungewöhnlichen Ausflugs wurde übrigens auch zur Weiterbildung der Kameraden genutzt. So sollte die Fahrpraxis vertieft und das Kolonnenfahren geübt werden. Denn gerade Letzteres ist eher eine außergewöhnliche und für die meisten bislang einmalige Situation gewesen.

Es wurden aber auch technische Stopps zur Betriebsmittelergänzung und für Fahrer-tausch genutzt. Schließlich sollte jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln können.

 

Nach insgesamt acht Stunden war es dann soweit. Die aus fünf Fahrzeugen bestehende Kolonne wurde auf der B 27 an der „Pappschachtel“ vom stellvertretenden Abschnittsbrand-meister Markus Herzberg in Empfang genommen, bevor es dann lautstark durch Hattorf und Wulften ging.

An der in dem Straßenzug "Neue Welt" gelegenen Wache Süd, dem temporären neuen Standort der Freiwilligen Feuerwehr Wulften, wurden die Fahrer dann vom Bürgermeister Henning Kruse und seiner Stellvertreterin Elvira Schaper erwartet. Beide brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Fahrzeuge zurück waren und die Wehr somit wieder einsatzfähig ist. Das stellten die Kameraden sofort unter Beweis. Während die einen keine große Zeit verstreichen ließen, um ihre Fahrzeuge mit Schläuchen, Wasser und Betriebsstoffen auszurüsten, brachten die anderen das TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) wieder nach Hattorf und die beiden MTF wieder nach Elbingerode und Hörden zurück.

 

Für ein Erinnerungsfoto wurden alle an dieser Aktion eingesetzten beteiligten Fahrzeuge abgelichtet, um so nochmal einen großen Dank an die Kameradinnen und Kameraden der Samtgemeindefeuerwehren in Elbingerode, Hattorf und Hörden zum Ausdruck zu bringen. „Ohne deren, in Feuerwehrkreisen fast schon selbstverständlichen Kameradschaft, hier in Form von Fahrzeuggestellungen, wäre in der Zwischenzeit der Brandschutz in Wulften so nicht realisierbar und die Abholung wesentlich schwieriger gewesen“, so Wulftens Orts-brandmeister Grégory Olivier Mickiewicz. Die Kameradinnen und Kameraden der Wulftener Wehr sind sehr stolz auf diese sehr gute Kameradschaft und den Zusammenhalt. „DANKE!“

 

Nach einer „Einsatznachbesprechung“ erfolgte die Meldung der Einsatzbereitschaft an den Samtgemeindebrandmeister Björn Bartram, der diese wiederum an die Berufsfeuerwehr Göttingen meldete. Mit dieser Meldung hat die Freiwillige Feuerwehr Wulften nun auch ihre vollumfängliche Einsatzbereitschaft am neuen Standort eingenommen.

 

„Ein langer Weg, der noch lange nicht beendet ist“, so Ortsbrandmeister Mickiewicz. pb

Mit „Musik“, mit Martinshörnern, rollte die Fahrzeugkolonne durch Wulften.

 

Grégory Olivier Mickiewicz, Luca Maximilian Ernst, Lukas Krause, Dennis Bähr, Roy Micha-el Kreinacke, Timon Reisnauer, Jürgen Wedekind, Christian Ehrhardt, Christian Martin Wolff, Elvira Schaper und Henning Kruse sind stolz, dass die Feuerwehrfahrzeuge wieder in Wulften stationiert sind.                                                                        Fotos: Petra Bordfeld


Wulftener Wehr hat viel zu erledigen                          (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Rainer Gropengießer, stellvertretender Vorsitzender des Samtgemeinde-Aus-schusses Bauen, Planen, Sicherheit und Ordnung (BPSO) und Henning Kunstin, Mitglied des Samtgemeinde-Ausschusses, hatten sich auf den Weg in die Steinstraße 1 in Wulften gemacht. Dort nämlich steht das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Wulften, welches 1977/78 errichtet und am 15. März durch einen Kompressor- und LKW-Reifenbrand ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Gropengießer betonte, er sei mit seinem Samtgemeinderatskollegen Kunstin gekommen, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, was der Brand in dem Gemäuer und dem darin befindlichen Sachbestand angestellt hat.

Er ließ aber auch durchblicken, dass der BPSO-Ausschuss zusammen mit der Verwaltung das Gespräch mit dem zuständigen Architekten führen wird, um dann den Rat der Samtgemeinde Hattorf aufzufordern mit dem Suchen und Finden einer akzeptablen Lösung zu beginnen. Es dürfe absolut keine Nachlässigkeit zugelassen werden, sondern noch deutlich vor September dieses Jahres eine Entscheidung gefallen sein, ob es einen Wieder-aufbau oder einen Neubau gibt. „Denn während der Zeit der Bundestags- und Kommu-nalwahlen dürften sich die Räder der Entscheidungen erst einmal ein ganzes Stück langsamer drehen – und dass ist bestimmt nicht im Interesse der Kameradinnen und Kameraden“.

 

Dann übernahm Ortsbrandmeister Grégory Olivier Mickiewicz zusammen mit seinem Stell-vertreter Christian Martin Wolff die informative Führung durch das sehr in Mitleidenschaft gezogene Gemäuer, welches mittlerweile überwiegend leer steht, weil es fast vollständig ausgeräumt ist. Denn der Rauch, welcher durch das Feuer, welches durch den schnellen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden schnell gelöscht war, entstanden ist, hatte sich durch die kleinste Ritze bis auf den Dachboden „durchgefressen“.

Übrigens staunten die beiden Gäste nicht schlecht, als sie den Reifen gesehen hatten, der durch herabfallende brennende Kompressorbauteile entzündet worden war. Denn der könn-te im Prinzip als Leermittel verwendet werden, um aufzuzeigen, aus was für Materialien und Schichten sich so ein Objekt zusammensetzt.

 

„Als wir das Feuer gelöscht und die Fahrzeuge draußen hatten, sah alles noch gar nicht so schlimm aus“. Daran habe auch die Tatsache vorerst nicht geändert, dass er und drei weitere Kameraden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus mussten. Denn sie wurden bereits nach kurzer Zeit gesund entlassen. Entstanden war übrigens diese Gesundheitseinschränkung durch das Einatmen von Rauchgasen bei der Brandbekäm-pfung beziehungsweise dem "in Sicherheit bringen" der Einsatzfahrzeuge. „Das große Erwachen gab es er am kommenden Tag, so der Ortsbrandmeister.

Es sollten sich auch die Gutachter die Klinke in die Hand geben. Der erste sei von der Brandkasse zur Schadensaufnahme gekommen. Der zweite Fachmann der Großschadens-abteilung kam, weil der Schadensfall deutlich die 100.000 €-Grenze überschreiten wird. Der dritte wiederum war vom Kommunalen Schadensausgleich (KSA) beauftragt worden, der für die Einsatzfahrzeuge zuständig ist. Und schließlich folgte dann noch der vierte Gutachter, der alles Elektronische und die IT-Technik in Augenschein genommen hat.

Alle drei Einsatzfahrzeuge wurden schnellstmöglich von der Wulftener Firma Jens-Karl Lange Industriewartung zur Brandsanierung ins GAS Technologiezentrum nach Ewitte (NRW) überführt. Damit die Wulftener nicht zu einer Feuerwehr-Fahrzeug freien Zone erklärt werden konnte, parkten die Hattorfer Wehr eines ihrer Einsatzfahrzeug, das TSF (Transportspritzenfahrzeug) nicht ins Wulftener Feuerwehrhaus ein, sondern in der alten „Postbusgarage“ der Wache Süd, die in dem Straßenzug „Neue Welt“ gelegen ist und von Jens-Karl Lange zur Verfügung gestellt wurde. Dort werden übrigens auch die drei Wulfte-ner Fahrzeuge erst einmal stehen, wenn sie auf eigener Achse aus Ewitte nach einer Auf-bereitung für 22.000 € zurückgekommen sind. Um dieses Einparken möglich zu machen, hatte die Firma Gropengießer Erdreich bewegt, den Untergrund befestigt und Frischwasser sowie Abwasser verlegt. Mittlerweile stehen übrigens auch an auf beiden Wachen Büro-, Sanitär- und Materialcontainer. „Wir müssen ja alles irgendwo unterbringen“, so Mickiewicz. So ist beispielsweise die Wulftener und Samtgemeinde-Kleiderkammer in einen der Con-tainer untergebracht.

Grégory Olivier Mickiewicz gewährte bei dem Rundgang aber auch neben der Fahrzeug-halle Einblicke in alle anderen Räumlichkeiten. Dazu gehörten die ebenfalls leeren Umklei-deräume. Mittlerweile sind übrigens sämtliche persönliche Schutzausrüstungen inklusive Helme und Handschuhe durch eine Fachfirma gereinigt und den Einsatzkräften wieder, zur Lagerung zuhause, ausgehändigt worden. Nicht wieder zum Einsatz dürfen die Stiefel kommen. Denn deren Reinigungskosten lägen wesentlich höher, als die Neubeschaffung bzw. wurden durch den Gutachter als unwirtschaftlich bewertet. Dieser Anmerkung stimmten die beiden Gäste vollends zu.

Jetzt gilt es für eine Fachfirma, alle Räumlichkeiten zu reinigen. Der Ortsrandmeister sprach die Hoffnung aus, dass nach dem Ausbau der neuen Küche im ersten Stock bitte nicht auch noch die Wände aufgerissen werden müssen, um den Rauchschaden zu beseitigen. Damit ginge eine vier Jahre währende Renovierung in Eigenleistung verloren. Dies müsste der eingebundene Chemiker entscheiden.

 

Ob letztendlich aber der Wiederaufbau in Angriff genommen wird, oder sich die Samtge-meinde für einen Neubau entscheiden wird, wagte er nicht zu diagnostizieren. „Da bleibt nur abzuwarten, ob das Wahljahr den Entscheidungsträgern den nötigen Ansporn für Pro-Feuerwehr-Entscheidungen erweckt“.

Abschließend ließ es sich Ortsbrandmeister Mickiewicz nicht nehmen, der Verwaltung der Samtgemeinde Hattorf, die sich fast ausschließlich um diesen Schadenfall kümmerte sowie den Kameraden/innen der Wulftener und der anderen Wehr der Samtgemeinde für deren gute Zusammenarbeit, Geduld und Verständnis zu danken. Ebenso richtete er seinen Dank an Rolf Lohrengel, der auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb die Großfahrzeuge über-gangsweise aufnahm und Jens-Karl Lange, der sofort unbürokratisch einen Stellplatz und weitere Unterstützungsleistungen anbot. So ein großes Dankeschön könne er leider bislang nicht an die Politik aussprechen.

 

Er hielt aber auch nicht mit der Freude hinterm Berg, dass sich Vertreter des BPSO-Ausschusses und des Samtgemeinderates viel Zeit genommen hatten, um aus erster Hand zu erfahren, wie es bei der Wulftener Wehr und deren Einsatzbereitschaft nach dem Brand ausschaut. pb

Grégory Olivier Mickiewicz, Lena vom Hofe, Frederik Kalis, Maurizio Mönnich und  Edgar Brandt sorgten dafür dass der Bauschuttcontainer vor dem Feuerwehrhaus nicht lange leer blieb.

 

So kann eine Reifen ausschauen, wenn er mit Feuer in Berührung gekommen ist.

 

Ortsbrandmeister Grégory Olivier Mickiewicz (re.) und sein Stellvertreter, Christian Martin Wulf (li.) stellt Rainer Gropengießer (zw. v. re.) und Henning Kunstin, das vom Brand sehr in Mitleidenschaft genommene Gebäude vor.                                           Fotos: Petra Bordfeld


Gute Nachrichten für den Wulftener Gemeinderat          (Text: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des Wulftener Gemeinderates bebten auch einmal die Platten der Tische, welche im Schützenhaus aufgestellt waren. Denn Samtgemeindebürgermeister Rolf Hellwig tat kund, dass dem Bauantrag für dieses Gebäude weitestgehend vom Landkreis Göttingen stattgegeben wurde und somit auch die Baugenehmigung vorliegt. Diese Neuigkeit, auf die die Gemeinde über 15 Monate warten musste, veranlasste die Ratsmitglieder dem Holz mittels ihrer Hände Freudentöne zu entlocken.

Die stellvertretende Bürgermeisterin dieser Gemeinde, Elvira Schaper, und Rolf Hellwig legten aber eine weitere erfreuliche Tatsache vor, die bereits ihren Rundgang durch Wulften gemacht haben könnte: Die Bimmelbrücke ist nach über zwei Jahren endlich wieder für Fußgänger und Radfahrer frei gegeben. Hellwig erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass Pferd und Reiter aber weder das eine noch das andere sind und somit dieses historische Bauwerk nicht betreten dürfen. Sie müssten weiterhin den Weg durchs Dorf wählen. Ein Schild, das den Reitern das Überqueren mit ihrem behuften Freund verbietet, muss nicht aufgestellt werden, dass Verbot mache letztendlich das Erlaubnisschild für Radfahrer und Fußgänger sehr deutlich.

Bevor aber diese beiden erfreulichen Tatsachen offen gelegt wurden, ging Rolf Hellwig auf die Haushaltssatzung der Gemeinde Wulften ein, die offenbarte, dass die anfänglichen Defizite von rund 120.000 € auf 3.700 € "geschrumpft“ sind. Möglich hätten das durchaus erfreuliche Änderungen, die unter anderem von der SPD-Fraktion eingebracht wurden, und so zu einer äußerst positiven Entwicklung der Beratungen geführt hätten.

SPD-Fraktionssprecher Walter Römermann betonte, dass man sich akribisch mit dem von der Verwaltung ausgearbeiteten Zahlenwerk des Haushaltsent-wurfes befasst hätte, nachdem die Beratung mit den vom Kämmerer Arnd Barke erläuterten Haushaltansätzen im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen gelaufen war. "Wir haben uns anhand der Produktkontenlisten etliche Haus-haltspositionen vorgenommen und bei einigen festgestellt, dass da durchaus Veränderungen in Richtung Haushaltsausgleich vorgenommen werden könn-ten“. Da außerdem Haushaltsreste aus dem Vorjahr berücksichtigt werden konnten, habe man es hinbekommen, einen positiven Haushaltsabschluss im Ergebnishaushalt darzustellen. "Wichtig war uns dabei, für allen Produktkonten einen auskömmlichen Ansatz zu bilden, der zu keinen Engpässen im Laufe des Haushaltsjahres führen wird“. Abschließend bedankte sich Römermann der Verwaltung und den an diesem Zahlenspiel mitwirkenden Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.

Auch CDU-Fraktionssprecher Henning Eulert stand den zu verabschiedenden Haushaltsplan positiv gegenüber. "Wir haben den Haushalts-Ausgleich erreicht, auch weil wir das als ein wichtiges Zeichen an die übrigen Mitgliedsgemeinden sehen. Wir wollten ihn ausgleichen, haben gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht und das ist gelungen“. Dazu hätte unter anderem der Verkauf eines Baugrundstücks beigetragen. Ein ausgeglichener Haushalt sei wichtig für den Erhalt der Selbständigkeit als Gemeinde. "Schön, dass es geklappt hat“.

Beide Fraktionen stimmten der Haushaltssatzung 2021 zu. Nur der fraktionslose Willi Ehrhard konnte sich nicht dazu entschließen. Er enthielt sich der Stimme.

Einstimmig verlief dahingegen die Berufung einer Gemeindewahlleitung für die Kommunalwahlen in diesem Jahr. Somit ist Samtgemeindeoberamtsrat Arnd Barke Gemeindewahlleiter und der Samtgemeindeangestellte Marco Böttcher sein Stellvertreter.

Ebenso einig waren sich die Gemeinderatsmitglieder, als es um den Antrag der SPD-Fraktion ging, die Krippengebühren für den Kindergarten Wulften in der Corona-Zeit zu erlassen. Damit wird der Kindertagesstättenverband "Harzer Land“ gebeten, auf die Erhebung der Krippengebühren rückwirkend ab dem 1. Januar 2021 bis zur Aufhebung der durch die Verordnung des Landes Niedersachsen angeordneten Schließung der Kindertagesstätten zu verzichten. Bereits geleistete Krippengebühren für diesen Zeitraum sind so den Eltern von dem Verband zurückzuerstatten.

Noch einmal auf die überaus erfreuliche Baugenehmigung für das Schützenhaus eingehend, ließ Rolf Hellwig durchblicken, dass die Bauunterlagen des Ingenieurs, der aus gesundheitlichen Gründen diese Aufgabe niedergelegt hat, von seinem Nachfolger genutzt werden dürfen. Er müsse letztendlich den Rahmen der Baugenehmigung beachten. In gewissen Punkten seien Abweichungen zwar möglich, aber der ursprüngliche Plan steht nun einmal fest. Pb

Bürgermeister Henning Kruse und Stellvertreterin Elvira Schaper freuen sich, die Bimmelbrücke betreten zu können. Foto: Gerhard Lüer
Bürgermeister Henning Kruse und Stellvertreterin Elvira Schaper freuen sich, die Bimmelbrücke betreten zu können. Foto: Gerhard Lüer

Wulftener Feuerwehr nach Brand in Gerätehaus aktuell nicht einsatz-bereit

Aus: Harz-Kurier, Tageszeitung Ldkr. Göttingen, Ausgabe 70/2021

Auszüge aus diesem Bericht!                                             Text: Herma Niemann

Hattorf. Zum Brand im Feuerwehrgerätehaus Wulften berichtete Samtgemeindebür-germeister Rolf Hellwig in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates, dass die Orts-feuerwehr momentan nicht einsatzfähig sei. Im Bedarfsfall käme Unterstützung aus den Feuerwehren Hattorf, Schwiegershausen und Dorste. Was die Auswirkungen auf den geplanten Ausbau betreffe, könne man diesbezüglich noch nichts sagen. Hier sei abzuwarten, wie sich der Versicherungsfall darstelle. "Ich hoffe, dass die Kameraden wieder zügig einsatzbereit sind", so Hellwig.

Als neue Schiedsperson wurde in der Sitzung Dieter Wemheuer aus Wulften und als seine Stellvertreterin Melanie Behre aus Wulften berufen. Der langjährige Schiedsmann Werner Vogel hatte mitgeteilt, dass er das Ehrenamt aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr ausüben wolle. Vogel war 45 Jahre lang Schiedsmann der Samtge-meinde. "Das ist mehr als aller Ehren wert", lobte der Samtgemeindebürgermeister Rolf Hellwig, "gerade auch, weil es in diesem Amt ja um Streitigkeiten geht. Dafür möchten wir unseren besonderen Dank und unsere Anerkennung aussprechen". Auf-grund der umfangreichen Tagesordnung wolle man die Verabschiedung in der näch-sten Sitzung vornehmen, damit diese nicht unter der Fülle der Punkte untergehe.

Beschlossen wurde ebenso, dass jugendlichen Mitgliedern der Feuerwehr der Samtge-meinde bei Aufnahme in die Einsatzabteilung für die Neuausrüstung mit der Uniform (Jacke, Hose, Hemd, Krawatte und Schirmmütze) keine Kosten entstehen sollen. Der ursprüngliche Antrag der SPD wurde dahingehend abgeändert, dass dies nicht nur für Mitglieder der Jugendfeuerwehren sondern für jugendliche Mitglieder gelten soll. Die Samtgemeinde trägt die Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 200 Euro, das gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2020. "Kleider machen Leute", betonte Gerhard Hübner (Gruppe CDU/FDP), "die Uniform macht was her, die Übernahme der Kosten ist eine ehrenvolle Geste".

Foto: Gerhard Lüer
Foto: Gerhard Lüer

Die Bimmelbrücke ist seit dem 19.03.2021, mittags, wieder freigegeben!(eigener Bericht)

Wulften. Nach langem Warten wurde heute Vormittag, 19.03.2021, die Bimmelbrücke nach Aufbringen eines neuen Belages von der Verwaltung und der Gemeinde für Fuß-gänger und Radfahrer freigegeben. Pferde sollten den neuen Beleg meiden!

Bürgermeister Henning Kruse und seine Stellvertreterin Elvira Schaper besahen sich die abgeschlossenen Arbeiten und stellten nur kleine Restarbeiten fest, die bald beho-ben werden können.

Ein besonderer Blickpunkt bei der Besichtigung, war die Roste, die für Barfußgänger eingebaut wurde.

Elvira Schaper und Henning Kruse gehen über den neuen Belag
Elvira Schaper und Henning Kruse gehen über den neuen Belag

Der neue Belag. Rechts für Barfußgänger                       Mitarbeiter der bauausf. Firma

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Eine kleine Neugierige .......                                                        .... durfte unter Aufsicht über

                                                                                                        die Brücke

                                                                                                                   (3 Fotos T. Rusteberg)

Auffahrt aus Richtung Bilshausen                                      (3 Fotos Gerhard Lüer)
Auffahrt aus Richtung Bilshausen (3 Fotos Gerhard Lüer)

Brücken und Schützenhaus Wulften sorgten für Gesprächsstoff

                                                                                             (Text: Petra Bordfeld)

Wulften. Beim Bauvorhaben Schützenhaus Wulften hat es eine Änderung gegeben, welche den Ausschuss für Entwicklung und Finanzen der Gemeinde nachdenklich stimmte. Aus Sicht der Mitglieder ist dieses Gebäude letztendlich für Wulften mindestens genauso wichtig, wie für Hattorf das Freibad. Während der Sitzung, in der es auch um die Haushalts-satzung 2021 und andere Themen ging, ließ Arnd Barke, Kämmerer der Samtgemeinde Hattorf, durchblicken, dass sich ein Ingenieur-Wechsel vollziehen wird.

Da der Ingenieur der ersten Stunde aus gesundheitlichen Gründen das Planungshandtuch geschmissen hat, gelte es jetzt, erneut eine Auftragsvergabe in Gang zu setzen. Wenn die Verwaltung fündig geworden ist, werde der neue Mann auch auf die von dessen Vorgänger erarbeiteten Unterlagen zurückgreifen können.

Walter Römermann mahnte an, dass man bereits seit zwei Jahren in Sachen Schützenhaus recht ergebnislos „herumeiere“. Größte Sorgen bereite ihm aber die Tatsache, dass die Förderzusage wohl auslaufe. Es müsse versucht werden, eine Verlängerung beim ARL zu erhalten.

Arnd Barke versicherte, dass es mit dem Ausbau des Schützenhauses weitergehen werde. Für die Komplettsanierung dieses Gebäudes seien schließlich 500.000 € für das Haushalts-jahr 2021 fest eingeplant. Bis 2024 seien für die Betriebs- und Geschäftsausstattung insge-samt 12.000 € vorgesehen. Von der Förderseite stünden außerdem noch einmal 500.000 € zur Verfügung.

Bei der Sanierung von sieben und der Erneuerung von vier Wulftener Brücken müssen fast 84.000 € eingeplant werden. Dafür vorgesehene Haushaltsmittel müssten das Vorhaben problemlos abdecken, so Arnd Barke. Die Bewertung der Brückenzustände sind bereits 2018 von einem Ingenieurbüro durchgeführt worden, welches in einer Bewertungsliste von 1 bis 4 Noten von 2 bis 3,4 vergeben hat.

Sowie die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, könne mit der Sanierung begonnen werden, die Erneuerung der Grabenbrücke "Bebergasse", der Fußgängerbrücke "Am Schilde" und der Fußgängerbrücke "Gartenstraße" soll aber erst 2022 oder 2023 starten. Da die Sanierung der Brücke "Breite Straße" unwirtschaftlich ist, müsse dort ein Ersatzbau her.

Die Arbeiten an der Bimmelbrücke, die 2018 die Zustandsnote 2,8 (noch ausreichender Bauwerkszustand) erhalten hat, sind übrigens wieder aufgenommen worden und sollen laut Aussage des Kämmerers voraussichtlich am 19. März abgeschlossen sein. Dann gelte es noch für den Bauhof einige Arbeiten zu erledigen, wie etwa das Aufstellen von Pollern.

Als die Baumaßnahmen in der Wiesen- und Steinstraße angesprochen wurden, mahnte Bürgermeister Henning Kruse, dass man den Anwohnern bei einer Versammlung versprochen hätte, dass dort erst etwas geschehe, wenn sie damit einverstanden wären. "Wir dürfen sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen und einem tiefen Griff in deren Geldtasche machen“.

Der Ausschuss war sich dahingehend einig, dass die Sanierung der Straßenzüge erst dann in Angriff genommen wird, wenn die Kosten dafür abgesichert sind. Der Ruf nach Dorferneuerung war zu vernehmen, man solle versuchen erneut eine Zusage für diese Maßnahmen zu erhalten. Man einigte sich darauf, dass dieses Thema erst einmal in die Fraktionen abgegeben wird, um es dann in der Ratssitzung am 22. März zu besprechen.

Auf die Zahlen des vorläufigen Haushaltsplans 2021 eingehend, legte Arnd Barke offen, dass im Ergebnishaushalt den ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 1.985 Mio. € Auf-wendungen in Höhe von 1.895 Mio. € gegenüberstehen. Beim Finanzhaushalt wiesen die Einzahlungen aus laufenden Verwaltungstätigkeiten 1.807 Mio. € auf, die Auszahlungen dahingegen 1.790 Mio. €. Bei den Grundsteuern A und B sowie der Gewerbe- und Hundesteuer werde es keine Änderungen geben, weil diese ja im vergangenen Jahr entsprechend angepasst wurden.

Der Zur Kenntnisnahme des Zahlenwerkes schlossen sich drei Anträge der SPD-Fraktion an. Fraktionsvorsitzender Walter Römermann begann mit der Kita Wulften. Seine Fraktion und auch der Gemeinderat Wulften fordern den kirchlichen Träger auf, die Kita-Gebühren für die Zeiten der Nicht- beziehungsweise Notbetreuung (ab 14. Dezember 20 bis März 21) den Eltern zu erlassen oder zurückzuerstatten. Die Betroffenen sollen damit für die situationsbedingten Belastungen der Corona-Pandemie zumindest in finanzieller Hinsicht entlastet werden.

Der zweite Antrag drehte sich um den Wunsch der Firma Gropengießer GmbH, die im "Oberen Birkenberg" die Möglichkeit anbieten möchte, individuelle Familienhäuser zu bauen, welche der modernen Architektur angepasst seien und schon auf interessierte Kundschaft gestoßen wäre. Wenn der Gemeinderat diesem Antrag zustimmt, werde die bauausführende Firma die anfallenden Planungsänderungskosten in voller Höhe überneh-men. Auch dieser Antrag wurde in die Fraktionen verwiesen.

Bei dem letzten Antrag der SPD ging es darum, in das Regionale Raumordnungsprogramm für den Landkreis Göttingen (RROP) den nördlichen Teil der Feldflur von Wulften als Land-schaftsschutzgebiet aufnehmen zu lassen.

Den Grund dafür offenbarte Dieter Greunig. Das besagte Gelände gehöre schließlich zu den „Osteroder Buntsandsteinbergen“, dessen geologische Vielfalt als besonders ein-drucksvoll gelte. Die Landschaft zeichnet sich durch hohe Grünlandteile aus. An einigen nicht zusammenhängenden Bereichen wird Ackerbau betrieben. Zahlreiche Höhen und kleine Waldstücke lockern das Landschaftsbild auf. "Vergleichsbares ist an keiner Stelle der näheren Umgebung zu finden“.

Außerdem gelte dieses Gebiet auch als Lebensraum für den „Roten Milan“. Die Land-schaftsvielfalt vergrößere übrigens die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Greifvogel dort auch brüten werde. "Die Naturschutzverbände können weiteres Wissen vermitteln“.

Erwähnt werden müsse in diesem Zusammenhang aber auch, dass dort zahlreiche Streuobstwiesen, oftmals auch ältere Exemplare, zu finden seien. Damit sei die Aufwertung der Natur stark gestiegen.

"Das aufgezeigte ideale Landschaftsbild kommt dem Ziel nach Naherholung in besonders starkem Maße entgegen. Wanderwege mit sachdienlicher Beschilderung stärken den Wunsch nach erlebter Natur“.

Um dieses Gebiet nun mit seiner einzigartigen Gestaltung zu sichern und vor Eingriffen zu bewahren, bedarf es einer sachgerechten Vorgehensweise. Deswegen soll die Gemeinde Wulften die Anerkennung und Einstufung als Landschaftsschutzgebiet beantragen.  pb

 

 

 

So sieht der aktuel-le Plan der im "Obe-ren Birkenweg" ge-legenen Baugrund-stücke aus.

Als Landschaftsschutzgebiet vorgesehen:                                 (Fotos: Ilsemarie Luttmann)

Speukegrund                                                                   Teichbusch


SoVD Wulften hat Tüten für die Mitglieder gepackt       (Text: Petra Bordfeld)

Wulften. Weil aus bekannten Gründen die Weihnachtsfeier des SoVD-Ortsverbandes Wulften ausfallen musste, hat der Vorstand 120 inhaltsreiche Weihnachtstüten für die Mit-glieder gepackt.

Genau die werden in dieser Woche nach Corona-Vorschrift verteilt. Es soll geklingelt und dann mit Abstand, aber von ganzem Herzen, an die Mitglieder abgegeben werden. Diejeni-gen, die beim Klingeln nicht zu Hause sind, werden aber nicht leer ausgehen. Für sie wird die Überraschung des SoVD Wulften an der Tür hängen.

In jedem Fall wünscht der Vorstand allen Mitgliedern trotz des Virus ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr, in dem im Dezember hoffentlich wieder zur Weihnachtsfeier eingeladen werden darf.   pb

                                                   Foto: Ruth-Ellen Wendler
Foto: Ruth-Ellen Wendler

Gut besuchter Gottesdienst auf dem Anger              (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Lektorin Doris Ebeling hatte die Idee, in den frühen Abendstunden zum Got-tesdienst auf dem neu gestalteten Anger in Wulften zu einem Gottesdienst zu laden, dessen Predigt sich um das Thema „Geduld“ drehen sollte. Der Kirchenvorstand sowie der Küster standen ihr bei den Vorbereitungen voll zur Seite. Und sie durften sich darüber freuen, dass zahlreiche Bürger gekommen waren, um dieser nicht alltägliche liturgische Feier beizuwohnen. Dabei wurde selbstredend auf den Abstand geachtet.

Die Augen fielen aber auch auf die kleinen Wichtelsäckchen, die zwischen zwei Bäumen an einer gespannten Leine hingen. Sie sollten aber nicht nur ein Blickfang sein, denn jeder Gottesdienstteilnehmer durfte sich am Ende für den Nachhauseweg eines mitneh-men. Da unter freiem Himmel auch Lieder angestimmt werden durften, so die Mund-Nase-Maske richtig saß, waren Hinrich und Martina Grünhagen gekommen, um mittels Keyboard und Flöte für den musikalischen Rahmen zu sorgen.

Doris Ebeling betonte, dass in diesem Jahr vieles anders ist. „Manche Sachen, die wir normalerweise in der Adventszeit machen, sind diesen Winter nicht möglich“.  Manchmal habe sie den Eindruck, dass vorweihnachtliche Stimmung und der Corona-Alltag dicht bei-einander stünden. Auf der einen Seite gebe es das Adventliche, Gemütliche sowie die Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit. Auf der anderen Seite könne die Realität im Corona-Jahr nicht übersehen werden. Die Kontaktbeschränkungen, die Einsamkeit, die Erfahrungen der letzten Monate; die Infektionszahlen und die Angst, dass die beste-henden Regeln nochmal verschärft werden könnten, brächten auch die zunehmende gesellschaftliche Spaltung mit sich.

„Aber einiges geht auch in diesem Jahr, trotz Corona: Wir können Plätzchen backen, Weihnachtsfilme ansehen, Stollen essen, alles weihnachtlich dekorieren, Tee oder Kaffee trinken und zur Ruhe kommen“.

Für das eine und das andere bräuchte man Geduld. Man warte schließlich nicht nur geduldig aufs Weihnachtsfest, sondern auch darauf, dass die Theater, die Gaststätten und Restaurants wieder öffnen, oder dass man sich mal wieder mit mehr als fünf Men-schen unbeschwert treffen könnte. Die Lektorin stellte die Frage: „Wir warten, aber sind wir geduldig?“  Während Geduld wirklich eine Tugend ist, dürfte die Ungeduld wohl insge-samt viel verbreiteter sein.

Das Weihnachtsfest mutet dieses Jahr weniger gemütlich und kuschlig an, man werde wohl draußen stehen, wie die Hirten auf den Feldern, werde frieren, wie Maria und Josef unterwegs, werde wenig Licht haben, wie die heilige Familie im Stall und Listen führen müssen, wie die Könige damals. „Nur wollen wir nichts zählen, sondern Infektionsketten nachvollziehen können“.

Das Leben sei so unübersichtlich geworden, dass manche sich nach den guten alten Zeiten zurücksehnen. Corona hat in den letzten Monaten so einiges im persönlichen und privaten Leben. Durcheinandergewirbelt, auch für die Menschen in Wulften, so die Lek-torin.

„Ich denke, vielleicht kann uns die Adventszeit in seiner diesjährigen Ruhe tatsächlich so etwas wie Besinnlichkeit schenken“, so Doris Ebeling „Gerade weil wir nicht alles ver-stehen, weil es nicht auf alle Fragen eine Antwort und für jedes Problem eine Lösung gibt, braucht es Geduld“.

Und solange es durch dieses unübersichtliche Gelände geht, was Leben heißt, sollte man doch geduldig sein und die kleinen Zeichen der Hoffnung, Licht im Herzen und im Lächeln des anderen wahrnehmen.

Bevor sich alle auf den Heimweg machten, sparten sie nicht mit Applaus für die beiden Musikanten. Im Prinzip war aber zu vernehmen, dass er auch der Lektorin galt. Denn sie hatte allen aus dem Herzen gesprochen.   pb

Die Teilenehmer nehmen sich gern                  Die Gestalter des Gottesdienstes mit Wor-

Wichtelsäckchen von der Leine mit                   ten und Musik

 

Zu dem Gottesdienst unter freiem Himmel hatten sich viele Interessenten eingefunden. Fotos: Petra Bordfeld


Leckere Überraschungen für die Kita und GS in Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Bürgermeister Henning Kruse und seine Stellvertreterin Elvi Schaper überleg-ten, wie sie ihren jüngsten Bürgern zeigen könnten, dass sie nicht in Vergessenheit gera-ten sind. Sie horchten sich um, wieviel Schleckermäulchen in der Grundschule und der Kindertagesstätte „Regenbogen“ zu finden sind, und so wurden kleine, wohl gefüllte Tütchen besorgt.

Als erstes machten sich Henning Kruse, Elvira Schaper und Gitta Herb, Mitglied im KiGa-Ausschuss, stellvertretend für die ehrenamtlichen politischen Vertreter der Gemeinde, auf den Weg in die Grundschule. Den Gesichtern der Kinder, die zusammen mit Lehrerin Kim Deparade die reichlich gefüllten Taschen stellvertretend für alle entgegennahmen, war anzusehen, dass der Rat der Gemeinde ins geschmacklich Schwarze getroffen hatte.

Dann ging es weiter zur Kindertagesstätte, wo die drei von der strahlenden Leiterin dieser Einrichtung, Katharina Schreiber, begrüßt wurden. Die für jede einzelne der drei Gruppen gefüllten Taschen wurden gleich draußen überreicht. Durch die großen Fenster schauten die Gäste, wie gut ihre vorweihnachtlichen Naschereien angekommen waren.   pb

Katharina Schreiber (zw. re.) nimmt strahlend die Gruppentüten von Elvira Schaper (li.), Henning Kruse und Gitta Herb (re.) entgegen.                                    Foto: Petra Bordfeld


LandFrauenverein Wulften überreicht Weihnachtsgeschenke

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Weil in diesem Jahr der LandFrauenverein Wulften zu keinerlei Veranstaltungen einladen durfte, dürfen sich die Mitglieder jetzt über ein kleines Weihnachtspräsent freuen, dem liebe Grüße des Vereins und der Weihnachtsbrief der Landesvorsitzenden, Elisabeth Brunkhorst, beigefügt sind.

In dem Brief des LandFrauenvereins Wulften wird daran erinnert, dass im Januar noch zur Jahreshauptversammlung ins Tennisheim geladen werden durfte, in der Referent Hanno Rusteberg mittels Leinwandbildern nach Japan entführte.

Das Frauenfrühstück im Februar in der „Zuckerdose“ und der Kinobesuch in Duderstadt am WeltFrauentag sollten die beiden letzten Veranstaltungen gewe-en sein.

„Dann kam alles anders. Corona hat uns alle und die ganze Welt in einen Zustand der sozialen Enge, Unsicherheit und viele auch in Angst versetzt.

Doch habe man nach dem Motto "Landfrauen helfen", die Aktion des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover unterstützt, indem einige geschickte Landfrauen über 150 Mund-Nasen-Bedeckungen nähten, die an ältere Mitglieder, Nachbarn und Familien verteilt wurden.

Weil kein Ende dieser von Unsicherheit geprägten Zeit feststünde, habe der Vorstand erst einmal allen Referenten abgesagt. Diese Entscheidung sei niemanden leichtgefallen, aber der Gedanke "Gesundheit ist nicht alles - aber ohne Gesundheit ist alles nichts" habe unter anderem zu dieser Entscheidung geführt.

„Wir waren oft gedanklich mit euch verbunden. Unsere sozialen Kontakte sind bis auf weiteres auf unbestimmte Zeit verschoben. Keine Fahrt, keine Lesung mit Kaffee trinken, keine Geburtstagsfeier, und auch kein Adventssingen findet in diesem Jahr statt“.    pb

 

Die zweite Vorsitzende Ute Lohrengel (li.) und die erste Vorsitzende Elisabeth Mißling präsentieren die Weihnachtsgeschenke für alle Mitglieder des LandFrauenvereins Wulf-ten.                                                                                           Foto: Martina Gropengießer


Der Stiefel des Schützenvorstandes 2022 ist gefüllt

(Bericht: Kira Beußhausen)

Wulften. Zum 2. Advent und Nikolaus haben wir heute eine besondere Überra-schung in unserem Stiefel gefunden! 5 Wulftener Junggesellen haben die Äxte ange-packt und machen nun unseren Vorstand komplett! Wir sind überglücklich, Leon, Jonas, Tim, Simon und Niklas im #Schützenvorstand2022 begrüßen zu dürfen! 🪓

Noch 545 Tage bis zum #SchützenundHeimatfest2022 #WulftenamHarz

Zusammenstellung: Kira Beußhausen
Zusammenstellung: Kira Beußhausen

Adventsüberraschung der Gemeinde Wulften für ihre Senioren

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Da die traditionelle Adventsfeier für die Wulftener Senioren wegen Covid 19 ebenso ausfallen muss wie der Weihnachtsmarkt, zu dem seit vielen Jahren geladen wird, kam Bürgermeister Henning Kruse eine Idee, die mittlerweile in Mund-Nasen-Masken reali-siert wurde.

Eingangs war ein „Adventsbrief“ geplant, dem ein Präsent beigefügt werden sollte. Bei der Suche nach einer passenden Adventsüberraschung, die den Seniorinnen und Senioren zeigen sollten, dass der Gemeinderat und das Adventsfeier-Team sie ganz bestimmt nicht vergessen haben, tauchte der Maskengedanke auf.

Schnell stand fest, dass genau die das zeitnahe Geschenk sind. Da jeder wissen sollte, wo sie herkommt, ist auf jeder von ihnen das Wulftener Wappen zu sehen. Peter Beußhausen setzte sich dafür ein, dass „Made in Wulften“ gesagt werden darf. Denn er organisierte die handgemachte Herstellung der Masken („Made in Wulften“) sowie den Aufdruck des Gemeindewappens.

Die Anschreiben an die Senioren/innen sowie die Vorverteilung an die Ratsmitglieder übernahm Bürgermeister Kruse. So konnten alle Ratsmitglieder persönlich die Verteilung noch vor dem 1. Advent vornehmen. Jede Einwohnerin, bzw. jeder Einwohner, der das 65. Lebensjahr vollendet hat, erhielt einen Mund-Nasen-Schutz mit einem schriftlichen Weihnachtsgruß in den Briefkasten gelegt. Ausnahme bilden die Personen, die eine Weitergabe ihrer Daten bei der Gemeinde untersagt haben.

„Natürlich war dies alles nicht umsonst zu haben, aber das Geld, das sonst für die Adventsfeier und für den Ehrenamtstag ausgegeben wurde, stand zur Verfügung, und mit den Masken ist es sehr gut angelegt“, so die einheitliche  Aussage von der stellvertretenden Bürgermeisterin Elvira Schaper und Bürgermeister Henning Kruse. Viele Ratsmitglieder vermelden übrigens schon erste positive Rückmeldungen. pb

So sehen die Masken aus, welche die Seniorinnen und Senioren von der Gemeinde als Adventsüberraschung er-halten.

 

Foto: Petra Bordfeld

 


In stillem Gedenken Kranz niedergelegt                     (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Aufgrund der Corona-Pandemie und der Empfehlung seitens des Nie-dersächsischen Städte- und Gemeindebundes gab es am Volkstrauertag in Wulften keinen gemeinsamen Kirchgang mit anschließender Kranzniederlegung im Rahmen einer von Musik umrahmten öffentlichen Gedenkfeier. Henning Kru-se, Elvira Schaper und Peter Beußhausen ließen es sich aber nicht nehmen, im Namen aller am Ehrenmal in Gedenken derer, die ihr Leben in den beiden Welt-kriegen lassen mussten, außerhalb eines Gottesdienstes einen Ehrenkranz nieder zu legen und der Kriegstoten zu gedenken.  pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

Elvira Schaper bleibt Wulftens stellvertretende Bürgermeisterin

  (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf der außerordentlichen Sitzung des Wulftener Gemeinderates war die Zahl der interessierten Bürger größer, als die der Ratsmitglieder. Sie alle waren ins Schüt-zenhaus gekommen, weil neben der Neubildung des Verwaltungsausschusses sowie des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen und die Wahl von stellvertretenden Bürge-rmeistern, noch die Bimmelbrücke und der überaus interessante Antrag des Wulftener Karneval Clubs (WKC) im Raum standen.

Da Willi Ehrhardt den Entschluss gefasst hatte, bis zu den Kommunalwahlen im kommen-den Jahr im Rat als fraktionsloses Mitglied zu bleiben, hat die SPD-Fraktion ihre Mehrheit verloren. Weil jetzt die SPD-Fraktion fünf Sitze, die CDU-Fraktion drei und die Wählergrup-pe „Für Wulften“ zwei Sitze hat,  waren anstehende Änderungen unumgänglich.

Bislang waren Elvira Schaper und Peter Beußhausen die beiden gleichberechtigten Stellvertreter von Bürgermeister Henning Kruse. Da aber Beußhausen aufgrund der veränderten Mehrheiten nicht mehr im Verwaltungsausschuss vertreten ist, durfte er nicht erneut für das Stellvertreteramt kandidieren. Somit konnten die Stellvertreter nur aus der CDU und der Wählergruppe „Für Wulften“ kommen.  Es wurde aber nur Elvira Schaper vorgeschlagen, die dann auch wieder einstimmig in das Amt gewählt wurde.

Bei den neuen Besetzungen der Ausschüsse gab es auch keine unterschiedlichen Meinungen. So sind im Verwaltungsausschuss neben Henning Kruse (SPD), auch Elvira Schaper (CDU) und Klaus Deppe (Wählergruppe „Für Wulften“). Stellvertreter sind Walter Römermann und Peter Beußhausen (SPD), Henning Eulert und Jürgen Geile (CD)) sowie Andreas Nolte (Wählergruppe FW).

Für die Neubildung des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen wurde eingangs einstimmig beschlossen, die Zahl der ordentlichen Mitglieder von fünf auf sechs zu erhö-hen. Diese setzte sich wie folgt zusammen: Kevin Kaliner (Vorsitzender), Peter Beuß-hausen und Walter Römermann (SPD), Elvira Schaper und Jürgen Geile (CDU) sowie Klaus Deppe (Wählergruppe FW).Vertreter sind Gitta Herb und Henning Kruse sowie Die-ter Greunig als Bürgervertreter (SPD), Henning Eulert und Bürgervertreter Günther Ehr-hardt (CDU) sowie Andreas Nolte und Bürgervertreter Michael Strüver (Wählergruppe FW). Willi Ehrhardt wird als fraktionsloses Mitglied in diesem Ausschuss sitzen.

Weiter wurde fast einstimmig der Beschluss gefasst, für die Baumaßnahme „Bimmel-brücke“ überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 29.000 € zur Verfügung stellen. Denn es war ein Mehraufwand zu Tage getreten, welcher im Vorfeld nicht erkennbar gewesen war. Die Deckung dieses Nachtrags ist übrigens durch Einsparungen bei einem noch nicht in Anspruch genommen Haushalttitel ermöglicht worden.

Abschließend ließ Bürgermeister Henning Kruse noch durchblicken, dass der Wulftener Karneval Club (WKC) einen Antrag vorgelegt hat, welcher beim Gemeinderat auf offene Ohren und Zustimmung gestoßen ist. Der WKC möchte nämlich die Karnevalszeit 20/21 nicht sang- und klanglos vergehen lassen, sondern mittels eines Online-Events möglich machen. Und genau dafür benötigt er das Schützenhaus, welches er anpachten möchte. Kruse betonte zwar, dass es eventuell einen Wehrmutstropfen geben könnte, wenn der Umbau dieses Gebäudes da schon losgehen werde. Da allerdings erst in den letzten Tagen der erste Förderbescheid eingegangen wäre, sei es nicht sehr real. Schließlich müsste ja noch die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. „Wir gehen davon aus, dass im Januar 2021 noch nichts großartiges passieren wird, das Schützenhaus steht dem WKC zur Verfügung.“ so Bürgermeister Henning Kruse. Die schriftliche Benachrichtigung wird zeitnah durch Gemeindedirektor Rolf Hellwig erfolgen.   pb


Jens-Karl Lange will hoch hinaus                               (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Jens-Karl Lange Industriewartung ist ein Unternehmen, welches seit über 20 Jahren in Wulften angesiedelt ist und seinen Kunden bei Wartungs- und Reparaturar-beiten sowie Maschinen- und Firmenumzügen als kompetenter Partner zur Seite steht.

„Wir bringen Sie hoch hinaus“ ist die Devise, die Lange Industriewartung schon seit lan-gem im Bereich der Arbeitsbühnen für Innen- und Außenbereiche lebt. Diese ist seither aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten, denn bereits in 2018 stieg das Unterneh-men in das Kranbusiness ein.

Autokrane haben den Fuhrpark erweitert. „Einen vorsichtigen Start haben wir mit einem 5t geländegängigen Gerät gewagt, gefolgt sind zuletzt ein 40t und ein 60t Autokran“, so Jens-Karl Lange.

In den letzten Jahren hat man sich aber auch zu einer Erweiterung der bisherigen Tätig-keiten als Dienstleister und Vermieter von Arbeitsbühnen und Baumaschinen – von Rüttel-platte und Raumtrockner bis hin zum Bagger und Radlader  - entschieden.

Von Corona lässt sich das 15köpfige Team der Lange Industriewartung jedoch nicht unter-kriegen. Denn Standzeiten, welche durch die heruntergefahrene Industrie ausgelöst wur-den, nutze man um die Qualifikationen der eigenen Mitarbeiter zu erweitern.   pb

Jens-Karl Lange, seine Frau (re.) und sein Team lassen sich von Corona nicht aus der Ruhe bringen.                                                                                    Foto: Petra Bordfeld


Änderungen in der SPD-Fraktion des Gemeinderates Wulften

  (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des Gemeinderates Wulften gab es Änderungen in der SPD-Fraktion. Denn, weil Ratsfrau Pamela Dorn aufgrund eines Wegzuges aus der Ort-schaft ihr Amt niederlegte, wurde Gitta Herb als ihre Nachfolgerin vorgeschlagen und gewählt. Außerdem teilte Willi Ehrhardt mit, dass er seinen Fraktionsvorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Walter Römermann abgetreten hat, dass er aus der Fraktion austrete, aber bis zu den Wahlen im kommenden Jahr sein Ratsmandat behalten wird.

Pamela Dorn, die seit 2016 im Wulftener Rat vertreten ist, durfte sich zum Abschied über viele Worte der Anerkennung für ihr Engagement freuen. Bürgermeister Henning Kruse würdigte ihre Arbeit als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen sowie als ordentliches Mitglied in dem Kita-Beirat und dem Kita-Ausschuss außerdem mit einem blumigen Dankeschön. Ganz besonders hätte sie sich aber immer wieder für das Gelingen der Senioren-Adventsfeier stark gemacht. Dass alle Ratsmittlieder ihr für ihren weiteren Weg alles erdenklich Gute wünschten, machten sie mit Beifallklopfer deutlich.

Walter Römermann sprach im Namen der SPD-Fraktion den herzlichen Dank der aus dem Ehrenamt Scheidenden aus und überreichte ihr ein inhaltsreiches Flachgeschenk.

Gitta Herb rückte laut Komunalverfassungsgesetz nicht „nur“ nach, sondern wurde ebenso in das Ehrenamt gewählt und vom Bürgermeister Hening Kruse förmlich verpflichtet. Sie wird übrigens auch die Posten in den beiden Ausschüssen und im Beirat übernehmen, welche ihre Vorgängerin innegehabt hatte. Auch für sie wurden die Tische für einen Augenblick einheitlich zu „Trommeln“ umfunktioniert.

Gemeindedirektor Rolf Hellwig teilte anschließend mit, dass es auch an der Spitze der SPD-Fraktion einen Wechsel gegeben hat. Denn der langjährige stellvertretende Vorsitzende, Walter Römermann, hat jetzt den Vorsitz übernommen. Ratsherr Kevin Kaliner wird ab sofort Vorsitzender des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung im Schützenhaus kam Henning Kruse auf das Themas „Windkrafträder“ zu sprechen. Der Landkreis
Göttingen hätte bislang „nur“ einen Entwurf zum neuen regionalen Raumordnungs-programm vorgelegt, in dem die ausgewiesenen Flächen für Windenergie besonders inter-essant für die Gemeinde Wulften wären. Wenn dieser Entwurf endgültig vom Landkreis bestätigt werde, hätten interessierte Bürger und auch der Gemeinderat die Möglichkeit, dazu Stellung zu beziehen.

Weiter ließ er durchblicken, dass die Gemeinde Wulften alle Veranstaltungen in 2020 abgesagt hat. Das gilt für den Weihnachtsmarkt, die Senioren-Adventsfeier und den „Tag des Ehrenamtes“. Auch der gemeinsame Kirchgang mit anschließender Gedenkfeier am Volkstrauertag werde nur gemäß dem Vorschlag der Landesregierung durchgeführt. Somit werde lediglich eine kleine Abordnung den Kranz zum Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege an dem Ehrenmal niedergelegen.

Aber auch der Geldautomat, den die Sparkasse Osterode und die Volksbank im Harz gemeinsam im Alten Rathaus haben zur Nutzung stehen lassen, kam noch einmal ins Gespräch. Hennig Kruse mahnte an, dass es nicht angehen könne, dass die Bankinstitute den Automaten einfach dort stehen ließen, wo er auch zu finden war, als die Sparkasse noch geöffnet war. „Das ist so, als wenn ich als Mieter auszöge, aber den Kühlschrank mit der Bemerkung, dass ich ihn in drei Jahren abhole, stehen ließe“. Beiden Bankinstituten müsse von Anfang an klar gewesen sein, dass weder die Samtgemeinde Hattorf, noch die Gemeinde Wulften die Kosten für eine Umsetzung übernehmen würden.  „Es gibt die Zusage der Gemeinde, dass den Banken kostenfrei ein Raum zum Weiterbetrieb des Automaten zur Verfügung gestellt wird, aber nicht die bisherigen Räumlichkeiten der Sparkasse betreffend“ so der Bürgermeister.  „Wir sind von Anfang an davon ausgegangen, dass der Automat nicht dort stehen bleiben kann. Denn die laufenden Kosten für die ehemaligen Sparkassenräume an Heizung, Strom usw. trägt nur die Gemeinde. Und eine weitere Nutzung ist ausgeschlossen“. Rolf Hellwig betonte in diesem Zusammenhang, dass ihm nochmals von höchster Stelle mitgeteilt worden sei, dass die Banken kein Geld mehr in die Umsetzung des Automaten stecken würden, sondern nur noch für dessen Abbau.  pb

Bürgermeister Henning Kruse zusammen mit Pamela Dorn (li.) und Gitta Herb (re.).

Foto: Petra Bordfeld