Jägerschaft Osterode befasste sich auch mit Isegrimm

                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Weil sich Armin Schreiber als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Schwie-gershausen dafür eingesetzt hat, dass in der Feldmark zahlreiche Blühstreifen angelegt worden sind und sich durch dieses große Engagement der Lebensraum zusammen mit den örtlichen Landwirten für das Rebhuhn positiv verbessert hat, durfte er von dem ersten Vorsitzenden der Jägerschaft Osterode, Dr. Karl Schumann, das Goldene Rebhuhn entgegennehmen.

Diese Auszeichnung, welche der Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, Helmut Dammann-Tamke, an Mitbürgerinnen und Mitbürger vergibt, die sich um die Natur verdient gemacht haben und keinen Jagdschein haben, durfte der Schwiegershäuser während der gut besuchten Mitgliederversammlung der Jägerschaft Osterode im Schützenhaus Wulften entgegennehmen, die traditionsgemäß mit einer der vier Trophäenschauen der unteren Jagdbehörde des Landkreis Göttingen verbunden ist.

Dr. Schumann ließ es sich zuvor aber nicht nehmen, auch Patrick Moritz, den neuen Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung in der Verwaltung des Landkreises Göttingen zu begrüßen. „Sie sind ein wichtiger Ansprechpartner in der Verwaltung des Landkreises Göttingen für uns Jägerinnen und Jäger“, so Dr. Schumann weiter.

Patrick Moritz betonte in seinem Grußwort die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Jägerschaften im Landkreis und der Landkreisverwaltung. „Daran möchte ich anknüpfen und ebenso gut mit ihnen die anstehenden Aufgaben gemeinsam erledigen“.

Der örtliche Landtagsabgeordnete der CDU, Thomas Ehbrecht, ging in seinem Beitrag auf die Afrikanische Schweinepest ein und forderte alle Beteiligten auf, hier eng zusammen zu arbeiten. Besonders wichtig sei, dass alle tot aufgefundenen Wildschweine gemeldet werden. Außerdem müssen die notwendigen Proben zur Untersuchung beim Veterinäramt des Landkreises abgegeben werden.

In seinem Bericht ging dann der Vorsitzende unter anderem auch auf das Thema „Wolf“ ein. „Der Wolf hat im politischen Berlin inzwischen offenbar einige idiologische Zäune übersprungen und es gibt aus meiner Sicht wichtige Aussagen unter anderem aus dem Bundesumweltministerium“.

So erklärt Umweltministerin Schulze auf der Homepage des Umweltministeriums: „Wenn ein Wolf mehrfach angemessene Schutzzäune überwindet oder sogar dem Menschen zu nahekommt, dürfen die Bundesländer ihn bereits heute zum Abschuss freigeben.“

„Wenn Sie Wölfe hier bei uns im Harz sehen, sollten sie die Beobachtung Online mit Hilfe der neuen App „Wolfsmeldungen Niedersachsen“ direkt an die Datenbank melden, an die Raoul Reding unser Wolfsberater und seine Mitarbeiter in Hannover betreiben,“ mahnte Dr. Schumann an.

Der stellvertretende Kreisjägermeister Claus-Wilhelm Deig legte anschließend den Streckenbericht für das abgelaufene Jagdjahr vor. Es wurden insgesamt 2 273 Stück Rotwild im Westharz erlegt. Damit ist das angestrebte Soll von 2 800 Stück im Rotwildring Harz nicht erreicht worden.

Neben dem Rotwild konnten im Altkreis fünf Stück Damwild erlegt werden. Denn einige junge Damhirsche wechselten von Thüringen nach Niedersachsen in den Altkreis ein und wurden erlegt. Diese Wildart ist in dieser Region kein Standwild und soll hier keine eigenständige Population aufbauen.

Auf das Schwarzwild eingehend, betonte Deig, dass im Bereich der Jägerschaft Osterode 1 424 Stück zur Strecke kamen. Davon waren allerdings 72 Fallwild oder Verkehrsopfer.

Beim Rehwild belaufe sich im zweiten Jahr des dreijährigen Abschussplanes die Strecke auf 1 468 Stück. Hiervon waren allerdings 65 Stück Fallwild und 125 Verkehrsopfer.

Zum Thema „Niederwild“ ließ er durchblicken, dass die Jagdgenossenschaft Schwiegers-hausen und örtliche Jäger ein Biotop über mehrere Hektar geschaffen haben, was nachahmenswert ist. Die Jägerschaft habe dieses Projekt finanziell unterstützt. „Wir alle wissen, dass durch die Monokulturen in unserer Landschaft das Vorkommen von Insekten stark zurückgegangen ist und damit auch die Aufzuchtbedingungen für unsere Rebhühner und viele Vogelarten, die zur Fütterung ihrer Küken tierisches Eiweiß benötigen“. Ein Umdenken sei hier seitens der Agrarpolitik unbedingt erforderlich.  „Aber wir Jäger können unseren Beitrag hierzu leisten“. Neben dem Anlegen von Blühstreifen, Anpflanzen von Hecken und Schaffung anderer Rückzugsgebiete können die Jäger den Prädatorendruck auf Hasen und Rebhuhn durch eine intensive Bejagung von Füchsen, Mardern und Waschbären deutlich senken.

Weiter betonte er, dass die Jägerschaft die Jagd auf den Hasen aufgrund der zurückgegangenen Besätze so gut wie eingestellt hat und auf die Rebhühner schon seit vielen Jahren nicht mehr bejagt. Wenn im gesamten Altkreis nur noch 26 Feldhasen als Fallwild gemeldet werden, sei man aufgefordert zu handeln. „Wir müssen die Öffentlichkeit für unser Handeln gewinnen“. Denn die Jäger betreiben auch Naturschutz. Die Jägerinnen und Jäger müssten mit den Mitmenschen in den Dialog treten und Aufklärung über ihre Leistungen vermitteln.

Claus-Wilhelm Deig sprach abschließend all denen die dafür gesorgt hatten, dass die Trophäenschau so aussagestark geworden war, ein großes Dankeschön aus.

Helmut Trümper erläuterte in seinem Bericht über die Bewertung der Rehbocktrophäen, dass die drei stärksten Böcke in den Revieren Tettenborn (103,7 Punkte), Mackenrode (100,6 Punkte) und Steina (95,2 Punkte) erlegt worden sind.

Das Rebhuhn war danach das Thema im Vortrag von dem Obmann für Prädatoren-Management der Kreisjägerschaft Steinfurt (NRW), Holger Fiedler. „Alle Hennen beginnen mit dem Brüten. Füchse, Marder und Wiesel fressen während des Brütens rund 30 Prozent der Hennen auf. Die geschlüpften restlichen Küken hungern anschließend, da beispielsweise in einem Getreidefeld nicht mehr genügend Insekten als Nahrung da sind“, begann Fiedler seinen Vortrag.  „Dass eine intensive Bejagung des heimischen Raubwildes wie Fuchs, Marder, Waschbär und Marderhund in der heutigen Zeit unumgänglich ist, um nachhaltig stabile Niederwildbesätze vom Fasan und Hase zu erhalten, sollte mittlerweile jeden Jäger klar sein“. Dies sei aber ebenso notwendig, um die im Bestand stark gefährdeten bodenbrütendenen Vogelarten wie Rebhuhn oder Feldlerche zu schützen. „Hier ist insbesondere die Jägerschaft gefordert regulierend einzugreifen“. Nur mit einem flächendeckenden professionellen und modernen Prädatorenmanagement ist es möglich, die Ausbreitung der invasiven Neozoen wie Waschbären und Marderhunden zu unterbinden sowie den Bestand von Füchsen und Mardern zu senken.

„Das Fundament des modernen Prädatorenmanagements bildet die Fangjagd!“, so Fidler weiter. Mit Betonwipprohrfallen kann das gesamte Raubwild unversehrt und gesetzeskonform gefangen werden. Moderne Fangmeldesysteme erleichtern hier dem Jäger die Arbeit, da er per Handy darüber informiert wird, ob sich ein Tier in einer seiner Fallen gefangen hat.

„Um langfristig erfolgreich zu fangen, empfiehlt es sich, dies niemals alleine zu machen“, schloss Fiedler seine Ausführungen. „Arbeit und Erfolg bei der Jagd macht nur Freude, wenn man es gemeinschaftlich erlebt und teilt.“

Die Vorstandswahlen brachten keine Änderungen, da Schatzmeister und Schriftführer in ihren Ämtern bestätigt wurden. Insbesondere die Ehrungen von Mitgliedern für deren jahrzehntelange Treue zu ihrer Jägerschaft zogen die Aufmerksamkeit der Versammlungsteilnehmer auf sich. Gleiches gilt für das Bläsercorps der Jägerschaft, das die Veranstaltung musikalisch gestaltete.                                                                    pb

Die Geehrten: Die für ihre langjährige     Vorstand mit Patrick Moritz: Der Vorstand

Mitgliedschaft Geehrten zusammen mit   der Jägerschaft, Thorsten Noth, Claus-

dem ersten und dem zweiten Vorsit-        W. Deig, Dr. Karl Schumann und Klaus

zenden, Dr. Karl Schumann (li.) und        Becker (v.l.n.r.) zusammen mit Patrick

Claus-Wilhelm Deig (re.).                           Moritz (Mitte)

                                             Fotos: Dr. Dirk Fischer

EHRUNGEN

Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Joachim Beulshausen (Bad Grund)

Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Rainer Bockelmann (Bad Lauterberg), Friedrich-Karl Böttcher (Bad Grund), Dr. Carsten Salander (Bad Sachsa) Wolfgang Schäfers und Hans-Jürgen Schindler (beide Hattorf)

Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Claus-Wilhelm Deig, Karl-Heinz Seyferth, Peter Petrusky und Gerald Uhrner (Bad Lauterberg), Dieter Greunig, Dieter Thiele und Hans-Jürgen Rosenow (Wulften), Achim Helmold (Osterode), Hans-Joachim Mehmke (Göttingen), Peter Probst (Walkenried) und Gerhard Wolter (Hattorf)

Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Frank Amme, Axel Lange und Armin Uhe (Osterode), Karl-Heinz Große und Kai-Uwe Große (Herzberg), Andreas Tänzer (Bad Lauterberg), Walter Uhlhorn (Hattorf) und Stefan Wichmann (Gerstungen).


Der TSV Wulften ist ein sehr aktiver Verein               (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des TSV Wulften standen nicht „nur“ die Berichte und Vorstandswahlen, sondern insbesondere die Ehrungen von 13 Mit-gliedern, die für ihre insgesamt 580 Jahre währende Treue ausgezeichnet wurden.

Zuvor legte aber die erste Vorsitzende, Carmen Frisch, ihren Bericht vor. Darin mahnte sie an, dass die zurückliegenden drei Jahre, in denen sie dieses Amt innehat, ihr auch Gren-zen aufgezeigt hätten. „Denn ehrenamtlich tätig zu sein, bringt auch Erwartungen, Einsatz, Erfahrungen, Erfolge, Enttäuschungen, Erkenntnis und Erlebnisse mit sich“.

Und sie ließ es sich nicht nehmen, ihren ausnahmslos ehrenamtlich tätigen Vorstands-kollegen ein großes Dankeschön für deren besonderen Einsatz zum Wohl des Vereins auszusprechen.

Seit einigen Jahren stünde das Ehrenamt immer mehr im Fokus, denn leider seien immer weniger Menschen bereit, sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit zu engagieren, wozu auch gehöre, sich in ein verantwortungsvolles Amt in einen Verein wählen zu lassen. „Wir haben jedoch Glück“. Denn die Vorstandskollegen versuchten immer wieder, attraktive Angebote „aufzureißen“, und damit viel für die Mitglieder zu ermöglichen.

So sei es beispielsweise der ersten Herren-Mannschaft gelungen, in die erste Kreisklasse zurückzukehren. Auf ebenso viel Begeisterung sei das Kleinfeldturnier der „Alten-Herren“ gestoßen. Auch die Frauen hätten beim Kicken um das runde Leder einen ebenso guten Zusammenhalt wie die Herren bewiesen. Ein besonderes Lob richtete die Vorsitzende an die C-Jugend des JFV Rhume-Oder. Diese wurde schließlich auf Bezirksebene mit dem „Fair Play Cup“ vom Niedersächsischen Fußballverband ausgezeichnet. Beim Geräte-turnen sei besonders im Kinder- und Jugendbereich eine erfreulich große Beteiligung festgestellt worden.

Noch einmal auf die Fußballsparte zu sprechen kommend, erinnerte Carmen Frisch daran, dass genau die auf 100 Jahre währendes Bestehen zurückblicken kann. Man wolle dieses Jubiläum gerne gebührend feiern. Dafür brauche der Vorstand aber Unterstützung von einer Arbeitsgruppe, welche sich Gedanken macht und Ideen sammelt. Nach mehreren Wortmeldungen erklärten sich drei junge Fußballer bereit, hier einzusteigen. Weitere TSV-Mitglieder sind übrigens in der AG herzlich willkommen.

Die Vorsitzende ließ aber auch schon feststehende Termine nicht unerwähnt. So wird der Förderverein des TSV Wulften am 5. April zu seiner Jahreshauptversammlung laden.  Der Kennenlerntag soll am 29. März ausgerichtet werden. Der Anstoß zum AH-Kleinfeldturnier ist für den 29. Juni geplant, die Sportwoche wird ab 09. August durchgeführt. Außerdem steht für den September ein Familienausflug nach Sottrum im Terminkalender.

Der Vertreter des Kreisportbundes Göttingen-Osterode, Bernd Gellert, war ins Gasthaus Thiele „Zum Albert“ gekommen, um neun TSVler für ihre 60 beziehungsweise 50 Jahre währende Mitgliedschaft zu ehren. Er brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass dieser Wulftener Verein zu denen gehöre, die es sich immer wieder zur verpflichtenden Aufgabe machten, Mitgliedern für deren langjährige Vereinszugehörigkeit Anerkennung und Wertschätzung zu dokumentieren.

Das sei gerade in einer Zeit, in der sich viele Menschen für eine unverbindliche, oft ego-zentrische Lebensform entscheiden, sehr wichtig. Langjährige Vereinsmitglieder, die exem-plarisch für den Fortbestand bundesdeutscher Vereinskultur stünden und damit geschaf-fene Werte sowie übernommene Traditionen bewahren und pflegen, müssten eine gebüh-rende Wertschätzung erfahren.

Bürgermeister Henning Kruse ließ in seinem Grußwort durchblicken, dass die politische Gemeinde auch in diesem Jahr der Tatsache, dass der TSV der größte Wulftener Verein ist, Rechnung tragen werde

Rolf Haarmann sprach als stellvertretender Vorsitzender für Protokolle im Turnkreis Osterode. Er verwies darauf, dass der TK mit 40 Vereinen zwar der kleinste in Nieder-sächsischen Turnerbund ist, dafür aber mit Sicherheit der agilste. Diese Feststellung untermauerte er mit der Bekanntgabe der bereits feststehenden Termine in 2019.

Kevin Kaliner, Vorsitzender des Fördervereins, betonte, dass dessen Wirken auf Soli-darität basiert. pb

 

WAHLEN:

Schriftführer:                    Christian Hunger

Jugendfußballfachwart:    Carsten Kamrad

Tischtennisfachwarte:      Timon Zimmermann

Fußballfachwart:              Christian Wegner und Dario Schleicher

Platzkassierer:                 Harald Topel

 

Die geehrten und gewählten Mitglie-der des TSV Wulften zusammen mit dem Vorstand und den Gästen.


                         Foto: Petra Bordfeld

 

EHRUNGEN

Für 60 Jahre Treue:       Bernd Strüver, Rolf Bode und Jürgen Klapproth

Für 50 Jahre Treue:       Bodo Missling, Doris Lohrengel-Ohnesorge, Dietmar
                                      Wemheuer, Ralf Bertram, Hans-Rüdiger Wode und Ro-
                                      mano Tenchella

Für 25 Jahre Treue:      Brigitta Wode, Florian Fischer, Dagmar Gropengießer
                                      und Kathrin Gropengießer

Für besondere Verdienste:      Uwe Dybowski


Das Schützenfest Wulften ist verpachtet

                                                                                       Bericht: Petera Bordfeld)

Wulften. Nach drei Jahren der Vorfreude steht in Wulften zu Pfingsten wieder das traditi-onelle Heimat- und Schützenfest auf dem Veranstaltungskalender. Es wird am 8. Juni mit dem Sturm auf die Barrikaden beginnen und dem Preisschießen sowie der zünftigen Nach-feier am 15. Juni ausklingen.

Der 2016 ausgeschossene Vorstand hat jetzt mit Alexander Siebold einen erfahrenen Festwirt verpflichtet. Mit ihm und dessen Team ist ein Veranstalter gefunden worden, der vielen auch als DJ "Alex" bekannt sein dürfte. Und er wird seine Erfahrung von diversen Großveranstaltungen, wie etwa Oktoberfeste oder Mallorca-Partys, mit einbringen.

Das Wulftener Heimat- Schützenfest wird am Pfingstsamstag, 8. Juni, mit dem Sturm auf die Barrikade beim Major und anschließenden Kommers im Wulftener Schützenhaus ge-startet. Weitere Höhepunkte werden die Kirchenparade, der "Große Festumzug" sowie der feierliche Festball am Pfingstsonntag sein. Zum traditionellen Frühstück am Pfingstmontag dürfte das Schützenhaus bei toller Stimmung gut gefüllt sein. Abends wird DJ "Alex" bei der Pfingst-Disco die Stimmung ordentlich anheizen. Das Fest wird am Samstag nach Pfing-sten, 15. Juni,  mit dem Preisschießen und der Nachfeier im Schützenhaus ausklingen. Weitere Informationen gibt es unter www.Schützenfest-Wulften.de sowie auf Face-book www.facebook.com/schuetzenfest2019/

Die heiße Phase des Festes startet allerdings bereits mit dem Exerzieren der Jungge-sellen. Die werden traditionell am ersten Sonntag nach Ostern antreten. Schließlich sind die Wulftener Junggesellen eine wichtige Grundlage für das Gelingen des Festes.

Der Schützenvorstand 2019 mit seinem Schützenkönig Rainer Lütke-Cosmann freut sich schon jetzt auf das Fest und darauf, viele Gäste aus nah und fern in Wulften begrüßen zu dürfen.                                                                                                                   pb

 

Sie freuen sich auf das Heimat- und Schützenfest Wulften:  der zweite Schüt-zenmeister Lars Müller, Schützenkönig Rainer Lütke-Cosmann, Festwirt Alexander Sie-bold und erster Schüt-zenmeister Michael Stahn

(von li. n. re.).

                  Foto: Schützenvorstand


LandFrauenverein Wulften war 2019 sehr aktiv

                                                                     (Bericht und Foto: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Wulften standen neben den Berichten der ersten Vorsitzenden Elisabeth Mißling und von Werner Stephan, der seine ungewöhnliche Radtour vorstellte, die Vorstandswahlen und die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

Eingangs überbrachte aber Ute Lohrengel die Grußworte des Kreisverbandes Osterode. Sie bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und für die immerwährende Beteiligung von Wulftens LandFrauen an der Erntedankaktion. Die nächste Erntedankaktion findet übrigens am 14. September statt. Der KreislandFrauentag findet allerdings schon am 30. März in Hattorf statt. Es wird Änderungen im Vorstand geben.

Elisabeth Mißling ging in ihrem ausführlichen Jahresbericht auf die Vorträge mit den unterschiedlichsten Themen ein, ließ dabei aber auch nicht die Halbtagesfahrt unerwähnt, die zum Baumwipfelpfad nach Bad Harzburg entführt hatte.

Im Juli hätten sich 48 Frauen auf dem Anger getroffen, die eines gemeinsam hatten: Sie trugen alle weiße Kleidung plus Hut. Dieses wunderschöne Bild sollte ein Aufruf „Weiße Nacht in Wulften“ sein, welche auf große Aufmerksamkeit gestoßen war.

Gleiches durfte über den kreativen Nachmittag gesagt werden, in welchem fantasievoller Weihnachtsschmuck entstand. Auch beim traditionellen Wulftener Adventskalender mach-te der LandFrauenverein mit und gestaltete ein „Kalendertürchen“.

Abschließend dankt die erste Vorsitzende allen Mitgliedern, welche den LandFrauenverein das ganze Jahr begleitet hatten.  „Ohne euch, die ihr immer zahlreich an unseren Veran-staltungen teilnehmt, würde eine Vorstandsarbeit keinen Sinn machen“. Ein weiteres Dan-keschön ging an ihre Vorstandsfrauen, welche ihre Freizeit gerne für den Verein opfern. „Wir, die LandFrauen, sind ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Wir hoffen, dass es auch in diesem Jahr so bleibt“.

Nach den Wahlen und den Ehrungen ließ die erste Vorsitzende noch durchblicken, dass die Tagesfahrt in das bei Paderborn (Nordrhein-Westfalen) gelegene Dalheim zum Garten-fest führen soll, und dass zum WeltFrauentag am 8. März ein Kinobesuch in Herzberg geplant ist.

Dann gehörte die ganze Aufmerksamkeit Werner Stephan. Der sich auf seinen Stahlesel geschwungen hatte, um von Bangkok nach Hongkong zu radeln. Seine Tour führte ihn von Thailand über Kambodscha, Laos und Vietnam nach China. Übrigens legte er die 4.120 km in zwei Monaten zurück. pb

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EHRUNGEN

55 Jahre Mitgliedschaft:

                     Gerda Müller, Elise Piepenschneider, Christa Kiehlmann und Irene Spillner

40 Jahre Mitgliedschaft:      Ursula Deppe und Christel Thiele

30 Jahre Mitgliedschaft:      Lisa Deppe, Gisela Dietrich und Karin Geile

25 Jahre Mitgliedschaft:      Marina Brüggemann, Karin Leubner und Gertrud Tenchella

 

WAHLEN

Zweite Vorsitzende:            Ute Lohrengel

Kassenführerin:                 Carola Granzow

Kassenprüferin:                 Rita Kruse


Kartenturnier des TC & TSV Wulften

                                                          (Bericht und Foto: TSV "Eintracht“ Wulften"

Am Freitag, den 01.02.2019 gab es eine Premiere, erstmals veranstalteten der Tennisclub und der TSV "Eintracht“ Wulften ein gemeinsames Kartenturnier.

Das von Willi Ehrhardt und Rolf Haarmann vorbereitete Turnier fand einen guten Anklang, denn insgesamt 29 Teilnehmer fanden den Weg in die Räume des Tennisclubs.

Nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende des, TC Kerstin Ludwig, und den Schatz-meister des TSV, Rolf Haarmann, erklärte Willi Ehrhardt die Spielregeln. Danach ging es an die Tische und die neuen Karten mussten erst mal kräftig gemischt werden. In nunmehr 2 Spielrunden (Doppelkopf je 20 Spiele/Rommee je 10 Spiele) kam es auch auf den „Kartengott“ oder die „Mischkunst“ der Einzelnen an. Nunmehr wurde es ruhig im Raum, lediglich Begriffe wie Kontra, Re, Hochzeit oder Solo waren nun zu hören, vom Rommee vernahm man das Klopfen. Ab und zu wurde auch mal geflucht, denn einige Ausspieler hatten leider kein „As“ auf der Hand – im Tennis wie auch beim Doppelkopf können das Gewinnerpunkte sein.

Nach einer Spielzeit von 3 Stunden bei aufregenden und spannenden Spielen standen dann die Sieger fest:

Doppelkopf:    1. Dieter Scholz, 2. Günter Rusteberg, 3. Helmut Peinemann, 4. Uwe
                              Dybowski

Rommee:         1. Trude Tenchella, 2. Elfriede Müller, 3. Dagmar Haarmann, 4. Edeltraud
                              Hesse

Sämtliche Teilnehmer konnten sich über attraktive Preise freuen. Nach der Siegerehrung gab es noch eine entspannte und kurzweilige Nachbetrachtung des Abendverlaufes.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen durch die Teilnehmer sind weitere Fortsetzungen dieses Turnieres geplant.


In der GS Wulften schaute der Froschkönig vorbei

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Edeltraud, Alexandra und Andry Schneider waren in die Grundschule Wulften gekommen, um dort den Froschkönig der Gebrüder Grimm auf die Puppenbühne zu ho-len. Und es waren nicht „nur“ die Mädchen und Jungen der Grundschule, sondern auch die des Kindergartens Wulften, die sich dieses Gastspiel nicht entgehen lassen wollten.

Zuerst einmal nahmen die jüngsten Theaterbesucher in dem Multifunktionsraum Platz und waren schon fasziniert, als sich der Vorhang des Figurentheaters „Favoletta“ der Harzer Puppenbühne hob. Denn allein das Bühnenbild war schon märchenhaft.

Es sollten auch nicht bloß die Gäste des Kindergartens sein, die voller Begeisterung erlebten, wie Liebe einen bösen Fluch brechen kann. Auch die Schüler und Schülerinnen sparten nicht mit begeisterten Zurufen und Applaus.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr übrigens die „Pausenfüllerin“ mit ihren Auftritten zwischen den vier Akten. Es war keine andere, als die Schnecke „Meme“, die durchaus verstand, eine Hutmodenschau zu präsentieren.

In jedem Fall waren alle glücklich über das happy End.                                                  pb

Edeltraud Schneider begrüßt in der Grundschule              Die Schnecke „Meme“ kroch

Wulften auch Mädchen und Jungen des Kindergartens     ganz schnell in die Herzen der

der Gemeinde.                                                                    kleinen Zuschauer.

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Die Prinzessin begegnet dem zum Frosch verhexten         Seine Majestät gibt seiner Toch-

Prinz.                                                                                  ter einen wichtigen Rat.

                                                                         Fotos: Petra Bordfeld


Die Freiwillige Feuerwehr Wulften hat einen neuen Ortsbrandmeister

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Freiwillige Feuerwehr Wulften wird am dem 1. Juni einen neuen Ortsbrand-meister haben. Denn Edgar Brandt ließ sich während der Jahreshauptversammlung nicht noch einmal für dieses Amt aufstellen. Die Kameradinnen und Kameraden entschieden sich deswegen einstimmig für dessen bisherigen Stellvertreter Grégory Olivier Mickiewicz, dessen Amtszeit am 1. Juni beginnen wird.

Auf der Tagesordnung der Freiwilligen Feuerwehr Wulften standen neben Wahlen aber auch Ehrungen und Beförderungen. Bevor Edgar Brandt seinen Jahresbericht vorlegte, nutzten  Bürgermeister Henning Kruse, der Brandabschnittsleiter des Brandabschnitts Nord, Martin Dannhauer, und  der stellvertretende  Gemeindebrandmeister Hartmut Brandt die Gelegenheit, in ihren Grußworten die Wichtigkeit jeder einzelnen Freiwilligen Wehr herauszustellen und allen Kameraden sowie Kameradinnen für ihren rund um die Uhr währenden Einsatz zum Wohl des Anderen zu danken. Kruse gab außerdem bekannt, dass das Geld für das neue Tank-Lösch-Fahrzeug für Wulften und weitere Anschaffungen in der Gemeinde bereitgestellt sind.

Der Ortsbrandmeister machte dann in seinem Bericht deutlich, dass auch 2018 sehr viele Einsätze, Dienste und Übungsstunden geleistet wurden. „Hohe Anforderungen wurden an die Kameradinnen und Kameraden gestellt und über die Maßen hinaus durchweg erfüllt“.

Neben den diversen Brandeinsätzen sowie Hilfeleistungen und Verkehrssicherungen seien auch Fehlalarme, drei an der Zahl, zu verzeichnen gewesen.

Insgesamt habe man sich 48 Dienstabenden theoretischer und praktischer Ausbildung getroffen. Außerdem habe man sich bei den in Wulften stattgefunden Samtgemein-dewettbewerben den ersten und siebenten Platz geholt. Bei den Pokalwettkämpfen auf Düna habe man sich am Ende über Platz drei freuen dürfen. Bei den Kreiswettbewerben Abschnitt Nord, die ebenfalls auf Düna ausgetragen wurden, reichte es zwar „nur“ für den 14. Platz. Spaß habe es aber trotzdem gemacht.

Abschließend dankte er dem Samtgemeinderat dafür, dass er auch im Rahmen einer knappen Kasse und stetiger Einsparungen der Wulftener Wehr immer die Unterstützung habe zukommen lassen, die gebraucht werde und somit die Einsatzbereitschaft in der Zukunft sichergestellt sei.

Letztendlich ließ Edgar Brandt es sich nicht nehmen, dem Kameraden Armin Mißling für die jahrelange Arbeit im Kommando als Sicherheitsbeauftragter sowie Thomas Mißling als Gruppenführer jeweils ein Präsent zu überreichen.

Er selbst durfte sich über ein Dankeschönpräsent freuen, dass er für seine Arbeit als Ortsbrandmeister und langjähriges Mitglied im Kommando entgegennehmen durfte.    pb

Die geehrten, beförderten und gewählten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wulften zusammen mit dem Kommando und den Gästen.                               Foto: Petra Bordfeld

 

Ehrungen:

60 Jahre Mitgliedschaft: August Mißling, 40 Jahre Mitgliedschaft: Willi Ehrhardt,

25 Jahre Mitgliedschaft: Jan Heise.

 

Beförderungen:

Zum Feuerwehrmann:          Timon Reisnauer und Florian Fichte

Zur Oberfeuerwehrfrau:        Lena vom Hofe

Zum Hauptfeuerwehrmann:  Tim Hunger, Dustin Sauerbrey und Simon Krause;

Zur 1. Hauptfeuerwehrfrau:  Charlotte Peters.

 

Wahlen:

Ortsbrandmeister:               Grégory Olivier Mickiewicz

Stellv. Ortsbrandmeister:    Christian Wolff

Gerätewart LF 8:                Roy Kreinacke (Wiederwahl)

Gerätewart Funk/PA:          Roy Kreinacke (Wiederwahl)

Gruppenführer 3:               Roy Kreinacke

Schrift-Pressewart:             Lars Piepenschneider (Wiederwahl)

Sicherheitsbeauftragter:     Patrick Beushausen

Zeugwart:                           Mirko Bierbaum (Wiederwahl)

Kassenprüfer:                     Fabian Kalefe


Jugendfeuerwehr Wulften im Einsatz                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Jugendfeuerwehr Wulften richtete einen „Jugendfreizeittag“ aus, der aller-dings zwei Tage währte und sich rund um Wulften abspielte. Wobei das Motto „Retten, Löschen, Schützen, Bergen“ immer im Mittelpunkt stand.

So wurde im Bereich der technischen Hilfe Übungen zu Tiertransport, Personensuche in der Dunkelheit, Ausleuchten von Einsatzorten, Befreien von eingeklemmten Personen oder das Umsetzten der lebensrettenden Sofortmaßnahmen geübt. Highlights waren die klassischen feuerwehrtechnischen Aufgaben der Brandbekämpfung von Wäldern und Gebäuden sowie der Brandbekämpfung im Gebäude.

Neben der Ausbildung stand aber auch das soziale Miteinander im Vordergrund. So wurde zwischen den Einsätzen gemeinsam die Mahlzeiten vorbereitet und die Freizeit spannend mit Spielen gestaltet. Als Abschluss wurde noch eine Runde in Hattorf gebowlt.          pb