Bericht von der Sportwoche des TSV "Eintracht" Wuften (28.-31.07.)

                                                                           (Bericht und Fotos: Verein)

Zum Ende der Sommerferien organisierte der TSV seine traditionelle Sportwoche mit buntem Programm ganz nach dem Motto "Für Jung. Für Alt. Für Alle". Die Organisato-ren freuten sich über zahlreiche Teilahme und die Unterstützung der Helfer.

Begonnen hatte Sportwoche am Freitag im Rahmen des Kinderferienpasses mit der Fitness-Olympiade. Insgesamt waren 30 Kinder am Start, die an 10 Stationen ihre Geschicklichkeit und Ausdauer beweisen mussten. Zur Belohnung erhielten alle Kinder ein tolles Springseil. Weiter im Programm ging es dann mit dem DFB-Fußballabzeichen. Im Anschluss konnte man sich anschauen, wie es die "Großen" machten. Die Herren-mannschaft spielet gegen den RSV Göttingen II und unterlag trotz ordentlicher Leistung mit 0:2

Der Samstag stand ganz im Zeichen von "Spiel ohne Grenzen" was unter dem Motto "Best of Hollywood" stand. An den 10 Stationen war Geschicklichkeit, Glück, Können aber auch Zufall der ständige Begleiter der 15 teilnehmenden Mannschaften. Es war gar nicht so leicht mit dem Fernglas 10 Prominente zu erkennen und auch die Bälle/Kugeln beim Crossgolf oder Bosseln ins Ziel zu bringen erforderte viel Gefühl. Rolf Haarmann und Klaus Hartwig hatten den Parcours organisiert und werteten danach die Spiele aus. Sie ergab ein ziemlich enges Ergebnis - am Ende konnten sich folgende drei Mannschaften die ersten Plätze sichern: Sieger: TSV-Alte Herren, 2. Schützen-vorstand 2016, 3. Tennisclub Wulften.

Alle Teilnehmer: Spiel ohne Grenzen

 

Traditionell fand am Sonntag der Freiluftgottesdienst mit Pastor Dr. Till Engelmann statt. Bei bestem Wetter hatten zahlreiche Wulftener den Weg zum Sportplatz gefun-den und nutzten nach dem Gottesdienst die Möglichkeit bei netten Gesprächen und in geselliger Runde zu verweilen und mehrere Fußballspiele zu sehen:

B-Junioren JFV Rhume-Oder - Auetal-Altes Amt 5:0

C-Junioren JFV - Eichsfeld-Mitte 0:11 // 1. Herren - Olympia Duderstadt 4:1

 

Am Montag begann mit der 2. Auflage des Silberseelaufes. 30 Kinder absolvierten die Strecken mit 435 bzw. 800 Metern. Die schnellsten Zeiten liefen:

435 Meter: Hannes Adler (2:07 Min.) und Mathilda Unger (2:08 Min.).

800 Meter: Valentin Wüstefeld (3:03 Min.) und Elina Piepenschneider (3:04 Min.).

Erstmals wurde auch ein 3.000 Meter-Lauf für Erwachsene angeboten. Alle voran lief hir Robin Frisch mit 12:47 Min. die beste Zeit. Das Motto der Sportwoche wurde von der Familie Sebastian Haarmann wörtlich genommen, denn sie beteiligte sich an allen Rennen.Einige TSV'er nahmen noch die Möglichkeit wahr, weitere Disziplinen für das Sportabzeichen zu absolvieren. Ergänzend fand auch ein Walking-Angebot über eine Strecke von 5 km statt. Zum Abschluss spielten die Fußballerinnen der SG Wulf-ten/Lindau/Förste gegen MF Göttingen. Leider konten die Frauen die Chancen in die-sem Testspiel nicht verwerten und mussten eine 1:3 Niederlage hinnehmen.

Aufgrund der Un-wetterwarnungen wurden die für Dienstag geplanten Fußball-Jugentur-niere und das Zelt-lager mit Über-nachtung abge-sagt.


Wiederwahl beim Wasser- und Bodenverband Wulften

                                                                           (Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der JHV des Wasser- und Bodenverbandes Wulften standen die Vorstandswahlen. Der einstimmige Entscheid im Gasthaus "Zum Albert" brachte keine Veränderungen mit sich, denn Armin Mißling wurde ebenso in seinem Amt als Verbandsvorsteher bestätigt, wie Rolf Lohrengel als dessen Stellvertreter, Katja Olt-manns als Beisitzerin, Gustav Mißling und Edgar Brandt als Beiseitzer sowie Reinhard Wemheuer als Rechnungs- und Schriftführer (von links n. rechts). pb      (Foto: Verband)


Besuch von guten Freunden aus Frankreich

                                            (Auszug aus einem Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Dass aus der vor 25 Jahren offiziell geschlossenen Partnerschaft zwischen Neung sur Beuvron und Wulften längst eine tiefe Freundschaft geworden ist, war während des Jubiläumsabends im Schützenhaus sowie des Gottesdienstes und des Frühschoppens unter den Kastanien zu spüren.

Bereits am Festabend hatten Bürgermeister Henning Kruse, sein Stellvertrter Peter Beußhausen und der erste Vorsitzende des Partnerschaftsbeirates, Hermann Waß-mann, nicht nehmen lassen, Dankeschönpräsente zu überreichen. Darüber durften sich die Frauen und Männer der ersten Stunde ebenso freuen, wie jene, die diesmal die gut 1.000 Kilometer zurückgelegt hatten. Nach der überaus gut besuchten liturgischen Feier am darauffolgenden Morgen wartete der ehemalige Bürgermeister von Neung, Jean Virginier, zusammen mit Mitgliedern des dortigen Beirates mit einem großen, nicht zu übersehenden Präsent auf. Er sorgte dafür, dass ein Hirsch aus der Sologne Stellung bezog.

Hermann Waßmann eröffnete das Jubiläumsfest, als er allen einen herzlichen Glück-wunsch dafür aussprach, das gemeinsame und gut geratene Kind 25 Jahre alt gewor-den ist. Inoffiziell habe es aber bereits 1988 das Licht der Welt erblickt.

Henning Kruse dankte dem Wulftener Partnerschaftsbeirat für die Ausrichtung des Treffens. Dafür, das man mit großer Freude auf diese Freundschaft in Europa zurück-blicken könne, hatten am 30. August 1992 Vertreter beider Gemeinden mit der Unter-zeichnung der Partnerschaftsurkunde in Wulften gesorgt.

Der stellvertrtende Bürgermeister von Neung, Jean Francois Girard, verlas auf deutsch die Rede vom Bürgermeister der Gemeinde. Er mahnte an, dass immer noch zu viele Mauern und viel zu wenig Brücken gebaut werden.

 

Zum Gottesdienst hatte Pastor Dr. Till Engelmann am Morgen darauf geladen, der in seiner Predigt auch auf den überaus wichtigen Brückenschlag zu sprechen kam. pb

Bürgermeister Kruse und Dolmetscher                Bürger der ersten Stunde

Robin Frisch.

Ein Hirsch als Geschenk aus der                           Unter den Kastanien

Sologne.                                            (Fotos: Petra Bordfeld)


Kindergarten Wulften wird teurer

                                            (Auszug aus einem Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Die vierte Änderung der Entgeltordnung über die Erhebung von Eltern-beiträgen für den Kindergarten "Regenbogen" in Wulften wird ab dem 01. August dazu führen, dass die Eltern, mit einer Ausnahme, tiefer in das Portemonnaie greifen müs-sen. Denn, von der Krippengruppe abgesehen, wird es in allen sechs Entgeltstufen zu einer 18prozentigen Erhöhung kommen.

Bürgermeister Kruse legte von dem einstimmigen Entscheid des Gemeinderates offen, dass allein im letzten Jahr der Zuschussbedarf seitens der Gemeinde für den örtlichen Kindergarten stetig gestiegen sei. Denn allein für 2017 habe der Betriebskostenzu-schuss an den Verband der ev.-luth. Kindertagesstätten laut Haushaltsansatz der Ge-meinde bei 257 000 € betragen. Ursprünglich habe der Planansatz sogar bei 262 000 € gelegen. Um nun den Haushaltsdefizit zukünftig senken zu können, hätten die Frak-tionen bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen 2017 vorgeschlagen, eine Erhö-hung der Elternbeiträge zum 01. August vorzunehmen. So könne eine Reduzierung des Ansatzes um 5 000 € in den Haushaltsplan eingearbeitet werden.

Ausgehend von dem ursprünglichen Hauhaltsansatz von 262 000 € entspreche das einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 40 000 €. Diese Steiegrung sei größten Teils auf Personalkostensteigerungen zurückzuführen, welche sich dadurch ergeben hätten, das für kirchlich Beschäftigte ab dem 1. Januar 2017 eine Vergütung nach dem Kommunaltarif erfolgt sei.

Zurzeit würden die jährlich anfallenden Gesamtaufwendungen für den Kindergarten aber nur zu 50 % aus Gemeindemitteln finanziert. Dagegen stehe der bisherige Anteil der Elternbeiträge mit rund 14 % vergleichsweise gering.

So wird sich an dem Beitrag in der Krippengruppe nichts ändern. In der Entgeltstufe 1 gibt es dagegen eine Steigerung von 97 auf 122 €, in Stufe 2 von 105 auf 130 €, in Stufe 3 von 112 auf 137 €, in Stufe 4 von 120 auf 145 €, in Stufe 5 von 127 auf 152 € und in Stufe 6 von 136 auf 160 €. Damit lägen die Beiträge noch unter denen der Krippen-gruppe. In jedem Falle wäre die Erhöhung maßvoll und gerechtfertigt. Außerdem werde Wulften nicht die einzige Gemeinde in der SG Hattorf sein, welche die Gebühren anhebt. Im Vergleich zum Altkreis Osterode ist selbst nach der Erhöhung der Wulftener Kindergarten einer der günstigsten für Eltern.

Gemeindedirektor Hellwig ließ aber auch durchblicken, dass die Haushalts-Satzung der Gemeinde Wulften für 2017 genehmigt worden ist, damit ist der Haushalt rechts-wirksam.  pb


Ein überaus gelungener Mai-Frühschoppen

                                                           (Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Der Spielmannszug Wulften hatte mal wieder einen recht guten Vertrag mit Petrus abgeschlossen. Denn der ließ die Sonne während des traditionellen Mai-Früh-schoppens recht intensiv vom Himmel strahlen. Da aber das himmlische Kind, der Wind, auch zugegen waren, nahmen die Musikanten Platz auf der Bühne des Schützen-hauses. Die Gäste fast jeden Alters wiederum waren unter den Kastanien vor dem Gebäude, oder auch drinnen anzutreffen. Eines hatten sie alle gemeinsam: beste Laune.

Denn das musikalische Dreigestirn, bestehend aus dem Spielmannszug Wulften, dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen und dem Akkordeonorchester Wulften, sorgte wieder für fantastische Musik und beste Stimmung.

Ein Ohrenschmaus vom Allerfeinsten, bei dem aber auch die ess- und trinkbaren Gaumenfreuden nicht zu kurz kamen.  pb

Der Spielmannszug hatte zum Maifrühschoppen geladen und spielte im Schützenhaus auf.            Foto: Bordfeld


Gospelworkshop verwandelt die "Alte Schule" in eine Musikschule

                                     (Auszug aus dem Bericht von Petra Bordfeld)

Wulften. Lothar Flohr und Dr. med. Abdu Alli Budina hatten sich aus Klein Heidorn, einem Dorf, welches zu Wunstorf gehört, nach Wulften begeben. Der Weg des jüngsten Teilnehmers, des zehnjährigen Bjarne, war nicht so weit. Er war mir seiner Mutter aus Bilshausen gekommen. Eines hatten sie aber gemeinsam: sie wollten sich den dreitägigen Gospelworkshop nicht entgehen lassen, der von den "Aegidiensingers, dem Gospelchor der Kirchengemeinde Wulften, organisiert und vom Diplom-Jazzmusiker Micha Keding durchgeführt wurde.

Der Komponist, Arrangeur und Chorleiter von mehreren Chören weilte schon einmal in Wulften und begeisterte Sängerinnen sowie Sänger mit seiner Art, dass sie sich ein zweites "Gastspiel" nicht entgehen lassen wollten.

So waren nicht bloß Bjarne aus Bilshausen und die beiden Herren aus Klein Heidorn der Ausshreibung der "Aegiediensingers" gefolgt, sondern auch Mitglieder des Gospelchores aus Bad Sachsa.

Den ersten Abend nutze man zum Kennenlernen und zur Eistimmung auf das geplante Lernprogramm, indem gleich drei neue Songs eingeübt wurden. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Gospelmusik.

Am dritten Tag stieg dann sie Spannung. So wurde der Übungsort von der "Alten Schule" in die Wulftener Kirche verlegt. Die Übung wurde zu einem gemeinsamen Gesang in einem Konzert-Gottesdienst, was eine Vielzahl von interessierten Gästen aus nah und fern in das Gotteshaus zog.

Der Beifall zeigte allen, dass sich dieser Workshop sehr gelohnt hatte, kamen sie doch mit den Interpretationen überaus gut an. Als der letzte Applaus verklungen war, keimte schon die Überlegung an, ob man sich in zwei jahren zu einem neuen Workshop wiedersehen sollte.  pb

Der ehemalige Klassenraum der "Alten Schule" war während des Workshops sehr gut von sangesfreudigen Menschen gefüllt, die sich gern von Micha Keding den Ton vorschreiben ließen      Fotos: Petra Bordfeld


Der Heimat- und Geschichtsverein Wulften hat viel für die Gemeinde getan

                                                              (Auszug Bericht Petra Bordfeld)

"Unser Dorf wäre ohne euch nicht das, was es heute ist", dieses Kompliment überbrachte Wulftens Bürgermeister Henning Kruse dem HGV dieser Gemeinde während der Mitgliederversammlung.

Der Verein hat auch dazu beigetragen, dass das ehemalige Spritzenhaus als Standesamt gebucht werden kann. Die erste Trauung sollte keine Eintagsfliege bleiben.

 

In seinem Rückblick im "Tennistreff" lies der 1. Vorsitzende Willi Waßmann das vergangene Jahr Revue passieren und konnte u.a. berichten, dass mittlerweile die oberen Räume von Hermanns Scheune umgestaltet wurden und, mit einigen Aus-

nahmen, fertig geworden sind. Auch die Fassade unter dem Schuppen macht mittlerweile einen besseren Eindruck. Es gibt aber immer noch viel Arbeit. Wer mit anpacken möchte, sollte donnerstags ab 13:30 Uhr vorbei schauen.

Es wurde im vergangenen Jahr ein plattdeutscher Gottesdienst ausgerichtet, der Adventskalender wurde geöffnet und der Verein nahm am Weihnachtsmarkt teil.

Der Vorsitzende informierte die Versammlung darüber, dass es möglicherweise zu Veränderungen bei den Weberinnen im ehemaligen Rathaus kommen könne, doch "es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird".

 

Rechnungsführer Gerhard Lüer legte die Ein- und Ausgaben der Versammlung vor. Er verwies auf die Spendenbereitschaft der Mitglieder und konnte einen Überschuss in der Kasse mitteilen.

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft konnten eine Urkunde in Empfang nehmen: Christina Bode, Renate Lakemann, Sigrun Münter, Peter Schlichting und Georg Lange.  Renate Kordilla wurde in Abwesenheit geehrt.

Dieter Greunig machte mehrere Vorschläge zur Frühlingswanderung und die Hebst-fahrt. Für die Wanderung kam es mehrheitlich zum Vorschlag, die Renaturierung des Hackenbachs zu besuchen. Für die Herbstfahrt entschied sich die Versannlung auf einen Besuch in Salzderhelden um sich die Salzgewinnung anzusehen, dem sich ein Besuch der Stadt Einbeck anschließen soll.

 

Bei den anstehenden Wahlen erfolgte bei allen Ämtern eine Wiederwahl der "alten"  Vorstandsmitglieder. So wurden der 1. Vorsitzende Willi Waßmann, die Schriftführerin Elfriede Jork und die drei Hauswarte Georg Lange, Manfred Beushausen und Hermann Bode jewiels einstimmig wieder gewählt. Ein Kassenprüfer schied aus, der Zweite, Jürgen Klaproth, wurde zum Ersten und Christina Bode neu gewählt.  pb

Die anwesenden Geehrten und der aktuelle Vorstand des HGV Wulften zusammen mit Bürgermeister Henning Kruse (hinten Mitte).              Foto: Bordfeld


Wulftener Karneval Club (WKC) begeht 25-jähriges Jubiläum

Jubiläumsumzug sprengte alle Ketten      (Auszug)

Wulften. Weil der Wulftener Karneval Club sein 25-jähriges Bestehen zünftig feiern wollte, stand ein Jubiläumsumzug an, dem nicht "nur" ein Fußvolk, sondern auch Wa-

gen angehören sollten. Was dann da alles angelaufen, angerollt, gefahren oder gezo-

gen kam, ließ die "Wegebelagerer", die interessierten Zuschauer an den Straßenrän-

dern ebenso vor Begeisterung die Münder aufreissen, wie alle, die beim Umzug mitmachten.

Ob das nun Marienkäfer, Zwerge, Mönche, Nonnen, blutspendenfreudige Draculas, Wikinger, Piraten, Engelchen und Teufelchen oder gespenstische Wesen, in die Mär-

chen- und Tierwelt abgetauchte Kinder oder aber die Blumenkinder waren, die sich nicht San Franzisco, sondern Wulften ausgesucht hatten - sie alle wußten in ihren Ko-

stümen und Masken sowie ihren Karossen zu begeistern.

Es war ein Umzug, der alle Erwartungen weit überschritten hatte. Worüber sich der WKC ebenso freute, war die Tatsache, dass auch viele Umzügler aus befreundeten Gemeinden mitmachten. Nun müssen sich alle in Geduld fassen, bis der WKC wieder jubelt. Das wird aber erst in fünf Jahren sein, dann wird sich wieder ein Wagenumzug in Bewegung setzen.                                    Text und Fotos: Bordfeld

 

Impressionen des Umzugs

 

Der Büttenabend endete erst am frühen Morgen    (Auszug)

Wulften. Der Wulftener Karneval Club hatte anlässlich seines 25-jährigen Bestehens zum Jubiläums-Büttenabend ins Schützenhaus geladen. Genau das drohte aufgrund der großen Anzahl an Gästen und der überaus guten Stimmung völlig aus den Fugen zu geraten. Der Elferratsvorsitzende Dietmar Ehrhardt hielt bei der Begrüßung auch nicht mit seiner Freude über den großen Zuspruch hinter dem Berg. Denn die Närrinnen und Narren waren nicht "nur" aus Wulften, sondern weit über die Grenzen der Samtge-meinde angereist. Zu ihnen zählte auch der stellv. Landrat Dr. Andreas Philippi sowie Abordnungen aus Pöhlde, Hilkerode, Bilshausen, Krebeck und Wollbrandshausen.

Die Kurzweil wurde von der ersten Minute bis gegen 1:30 Uhr groß geschrieben, sodass vermutlich manches Taschentuch, gefüllt mit Lachtränen, tropfte und so mancher Lachmuskel ebenso einen Kater hatte, wie der eine oder andere Kopf am nächsten Tag.

Zum Schmunzeln, Lachen und dem "Weißt du noch?" luden Thorsten und Dietmar Ehrhardt bei dem sehr weit zurückreichenden Nachrichten-Rückblick ein. Gleiches ta-ten Thorsten Ehrhardt und Madine Piepenschneider, als sie 2016 Revue passieren ließen. Die Atmosphäre änderte sich auch nicht, als "Hermine", alias Uwe Kersten und Bauer Wolfgang May so einiges durch den Kakao zogen. Der Prinzenchor beschränkte sich nicht nur aufs Singen, sondern er legte auch einen abenteuerlichen Tanz auf das Parkett.

Das karnevalistische Prinzenpaar 2017, Torsten II und Kirsten II, sowie das Kinderprin-zenpaar Sam I und Nele I wurden ebenfalls vom Applaus überschüttet. Aus den Hän-

den von Frank Berlin, der im Namen der Wulftener Vereine und Verbände herzliche Glückwünsche überbrachte, durfte Kirsten II ein blumiges Dankeschön und Torsten II die Prinzenkette entgegennehmen.

Als die letzten gegen 5 Uhr in der Früh das Schützenhaus verließen, wurde über Politik noch diskutiert und auch festgelegt, dass der WKC-Büttenabend 2018 schon fest ein-

geplant ist.                                              Text und Fotos: Bordfeld

Die Prinzenpaare begrüssen die Gäste             Dr. Andreas Philippi erhält vom Elferrats-

des Büttenabends.                                                vorsitzenden den Sessions-Orden.

Frank Berlin überrreicht Blumenstrauß            Wulftens Ehrenbürger Wolfgang Kersten

und Prinzenkette.                                                  im Gespräch mit dem stellv. Landrat Dr.

                                                                                  Andreas Philippi.


Bürgermeister Kruse tauft Regionalzug auf den Namen "Wulften am Harz"

Auszug aus dem "Harz Kurier" vom 04. Juni 2016

Großer Bahnhof in Wulften: So viel Andrang wie am Freitagmittag herrschte am Bahnsteig in der Gemeinde lange nicht. Dort wurde ein Triebwagen feierlich auf den Namen "Wulften am Harz" getauft. Bürgermeister Henning Kruse hatte die Ehre, im Beisein zahlreicher Gäste und Schaulustiger dem Schienenfahrzeug mit einer Sektdu-

sche seinen Namen zu geben. Der Triebwagen wird in den nächsten Jahren als Bot-

schafter der Gemeinde in der Region zwischen Göttingen, Nordhausen und Braun-schweig unterwegs sein.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass Dirk Peinemann als einer der Initiatoren, den Triebwagen steuerte.