Schützenhaus Wulften wird auf Umbau vorbereitet   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Ein lang ersehnter Wulftener Wunsch ist dabei, in Erfüllung zu gehen. Wer allerdings an dem Gebäude vorbeikommt und mal einen Blick hineinwagt, dürfte zwischen der Freude, dass der Umbau endlich begonnen hat und der Sorge, dass das der Anfang des Abrisses sein könnte, hin und her schwanken.

Doch was sich im fast 1.000 m² umfassenden Innenraum und den dazugehö-renden rund 800 m² zählende Wandflächen zugetragen hat, musste sein, um den baulich neuen Weg der Sanierung zu beschreiten. Denn sowohl die Decke, als auch die Wandverkleidung mussten weichen, damit der große Raum in vier kleinere, den neuesten Auflagen entsprechend, errichtet werden können. „Unberührt“ von den Renovierungsarbeiten bleiben allerdings der Fußboden des Hauses und die von den Vereinen sowie Ratsmitgliedern der Gemeinde bereits 1997 errichtete Toilettenanlage.

 

Um sich ein Bild zu machen, wie die Sanierungsarbeiten die voranschreiten, treffen sich die Mitglieder des Rates der Gemeinde Wulften regelmäßig mit dem staatlich geprüften HLK-Techniker Roland Lott (Heizungs-, Lüftungs-, Klima) und dem Architekten Andreas Haustein (ORTSBiLD Architektur- und Ingenieurbüro GmbH, Herzberg).   pb

Andreas Haustein (links) Roland Lott (rechts) waren beim „Entkleiden“ des Innenraumes vom Schützenhaus stets zugegen.            Foto: Petra Bordfeld


SoVD Wulften feiert seinen 75sten Geburtstag           (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die SoVD-Ortsgruppe Wulften lädt herzlich zu seiner zünftigen Geburt-stagsfeier ein, die anlässlich des 75jähgrigen Bestehens unter dem Motto „Wir feiern – feiert mit uns“ ausgerichtet wird. Am Clubhaus des TSV „Eintracht“ Wulften geht es am Sonntag, 7. August, um 11 Uhr mit der Begrüßung und den Grußworten los. Eine Stunde später wird das Mittagessen gereicht, um 13 Uhr erfolgen die Ehrungen der treuesten Mitglieder. Ab 14 Uhr wird es musikalische Unterhaltung geben und ab 15 Uhr Kaffee sowie Kuchen. Aus dem Grund wird darum gebeten, Kaffee- und Essgeschirr sowie Besteck mitzubringen.

 

Außerdem freut sich der Vorstand auf Kuchen- und Salatspenden. Wer etwas spenden und/oder dabei sein möchte, der melde sich bitte bis zum 31. Juli bei Ruth-Ellen Wendler an (Telefon: 05556-1494 oder E-Mail:

ruth-ellenwendler(at)web.de).   pb


WKC feierte Jubiläum im verspäteten Karneval        (Bericht: Petra Bordfeld) 

Wulften. Der Wulftener Karneval Club e.V. wollte bereits im Februar, zur wahren Karne-valszeit, sein 30jähriges Bestehen feiern. Doch weil Corona einen Strich durch die Rech-nung machte, übten sich alle in Geduld. Denn frei nach dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ wollten sie noch in diesem Jahr gebührend feiern. Sie fiel zwar erst im Juni, wurde aber von Karnevalsfans nicht überhört, sondern an drei Tagen bei bester Stimmung gefeiert.

Aber nicht „nur“ das Jubiläum musste verschoben werden, sondern auch den „Austra-gungsort“, weil das Schützenhaus Wulften aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten nicht genutzt werden durfte. Ganz spontan wurde ein Festzelt organisiert, und auf dem Schützenplatz errichtet. Die zünftige Getränke-, Bratwurst-, Mandel- und Fischbude fehlte ebenso wenig, so war über alle drei Festtage für das leibliche wohl der Gastgeber und Gäste gesorgt.

Freitag- und Samstagabend wurde zu zwei traditionelle Büttenabende geladen. Das abwechslungsreiche, jeweils vier Stunden währende Programm holte an beiden Abenden die Gäste regelmäßig von ihren Stühlen. Auch die befreundeten Karnevalsvereine aus Pöhlde, Hilkerode, Krebeck, Bilshausen, Desingerode und Wollbrandshausen feierten an den beiden Abenden kräftig mit.

Nachdem das Prinzenpaar 2022, Prinzessin Mara I und Prinz Tim I, Einzug gehalten hatten, starteten die Mädels der Minigarde, die ihren allerersten Auftritt darbieten konnten. Bei dem jubelnden Publikum war das Lampenfieber schnell vergessen und sie zeigten eine groß-artige Tanzdarbietung. Auch die Kinder- und Prinzengarde begeisterten mit ihren ausge-feilten Gardetänzen. Die Jubiläumsgarde, bestehend aus Prinzengarde und ehemaligen Gardemädels, zeigte bei ihrem Showtanz, dass sie noch nichts verlernt haben.

Die drei Tanzmariechen konnten dann mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen ebenfalls das Publikum überzeugen. Den Abschluss machte die Jugendgarde mit einem Showtanz zum Thema „Titanic“, der schon Musical-Charakter hatte.

Zwischen den Tänzen und Rededarbietungen konnte Elferratspräsident, Dietmar Ehrhardt, die Ehrengäste des Landkreises Göttingen, der Samtgemeinde Hattorf, der Gemeinde Wulften sowie den Sprecher der Wulftener Vereine und Verbände begrüßen.

Mit einem Schulsketch wussten Lennox Bernasek und Casper Ehrhardt zu begeistern. Denn die Beiden raubten ihren „höheren Lehrkörpern“, Thorsten Ehrhardt und Simone Ber-nasek, den letzten Nerv.

Thorsten Ehrhardt hatte es mit seiner Büttenrede besonders schwer. Denn entgegen seiner eigenen Überzeugung, musste er sich diesmal schweren Herzens negativ über Karneval und seine Freunde auslassen.

Die „Kleine Leni“ Winnemuth wusste der „Tante Bürgermeisterin“, Yvonne Winnemuth, einiges von ihrem Vorgänger im Amt zu berichten. Auch dieser Redebeitrag kam beim Publikum sehr gut an und sorgte wieder für Kurzweil.

Da nicht alle Akteure zur Verfügung standen, sorgte am ersten Abend das Krebecker Männerballett und am Abend darauf „Die Macht des Geistes“ (Dietmar Ehrhardt, Oliver und Michael Mönnich) für weitere Unterhaltung. Am Ende waren sich alle einig, zwei narrenreiche Abende mit durchweg hervorragenden Darbietungen erlebt zu haben.

 

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des großen Festumzuges, der pünktlich um 12 Uhr mit dem traditionellen Abholen der Vereinsfahnen und des Prinzenpaares startete. Von da aus ging es weiter zum Start des großen Wagenumzugs. Ab 14 Uhr zogen zehn ideen-reiche Wagen und 13 nicht minder imposante Fußgruppen bei herrlichem Sonnenschein durch ganz Wulften und begeisterten die Zuschauer, die zahlreich am Straßenrand standen.

 

Als der Schützenplatz erreicht war, schloss sich die „after parade party“ auf dem besagten Platz und im Festzelt an, wo noch bis spät in die Nacht ausgiebig weitergefeiert wurde. Fazit: Karneval fast in der Mitte des Jahres geht sehr gut.  Der WKC e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten, das sie das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Pb

Zwei: Diese bunte Truppe wollte sich den Umzug auch nicht entgehen lassen.

Fünf: Diese Wulftener Fußgruppe war voller Freude dabei.

Acht: Der Schützenvorstand 2023 fehlte beim Umzug ebenfalls nicht.

Vierzehn: Das Wulftener Schützenhaus ging auch mit on Tour.

Fünfzehn: Die Fähnriche präsentierten sich ebenfalls.

 

Fotos: WKC WULFTEN 


Wulftener Rat möchte neues Baugebiet realisieren   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunt der Sitzung des Wulftener Rates standen der Antrag der CDU- und SPD-Fraktionen zum Thema „Ausweisung eines neuen Baugebietes“ und die Aufstellung eines neuen Partnerschaftsbeirates der Gemeinde Wulften zu dem französischen Städt-chen Neung-sur-Beuvron

 

Die Christdemokraten stellten den Antrag, die Möglichkeit der Ausweisung eines neuen Gebietes der Wohnbebauung entweder im Bereich der Feldstraße oder im Bereich „Am Sportplatz“ jeweils im Anschluss an die bestehende Bebauung in Abstimmung mit dem Landkreis Göttingen zu prüfen. Über das Ergebnis erwartet der Rat selbstredend einen Bericht.

In der Begründung heißt es unter anderem, dass der Flächennutzungsplan der Samtge-meinde Hattorf sehr wohl die Möglichkeit einer Erweiterung der Wohnbebauung im Bereich Steigeweg/Steigewiese hergebe. Allerdings dürfte nach vorliegenden Informationen das Gebiet, insbesondere aufgrund der Oberflächenwassersituation, für eine Wohnbebauung eher ungeeignet sein.

Die Gemeinde Wulften solle aber über die bestehenden Baulücken hinaus ein attraktives Baugebiet auf ebener Fläche mit voraussichtlich unproblematischen Bodenverhältnissen vorhalten. Diese Voraussetzungen sollten in den in dem Antrag genannten Straßenzügen gegeben sein. Die Sozialdemokraten verwiesen in ihrem Antrag außerdem auf das Gebiet, welches westlich der Jahnstraße liegt.

 

Ebenfalls wichtig war die Aufstellung eines neuen Partnerschaftsbeirates der Gemeinde Wulften. Letztendlich werde diese tiefe Freundschaft mit Neung-sur-Beuvron schon seit 31 Jahren und dürfe nicht einschlafen, darin war sich der Ortsrat einig.

So benannte der Rat folgende Mitlieder: Hermann Waßmann, Benjamin Waßmann, Melanie Behre, Roland Zeyen, Petra Zeyen, Hetty Moes, Jürgen Herrmann, Olaf Rieche, Lina Schreiber, Ines Goesmann und Christina Imse. Übrigens wurde sich seitens der Fraktionen im Vorfeld dahingehend geeinigt, dass die im Beschlussvorschlag genannten Personen als Mitglieder des Partnerschaftsbeirates benannt werden sollen. Bürgermeisterin Elvira Scha-per wiederum ist allein Kraft ihres Amtes Mitglied dieses Beirates.

Vorsitzende des neu besetzten Beirates ist Hetty Moes, stellvertretender Vorsitzender Olaf Rieche, Schriftführerin Melanie Behre und Rechnungsführerin Christina Imse.

 

Bürgermeisterin Elvira Schaper ließ unter anderem den Ortsrat wissen, dass das Bauprojekt „Seniorenwohnanlage“ noch nicht starten werde. Sie hat mit Herrn Dechant über dieses Thema gesprochen, und er ließ durchblicken, dass erst einmal die Aufträge zu erledigen seien, die durch die Pandemie ins Stocken geraten seien. Die Anlage werde aber in jedem Fall gebaut.

 

Sie kam aber auch darauf zu sprechen, dass sich eine Arbeitsgemeinschaft für die Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder gefunden habe. Letztendlich müssten noch sehr viele Hürden überwunden werden „Aber die schaffen wir“. pb

 

 

 

 

Diesen hölzernen „Teichmönch“ hat Wulften 2001 anlässlich der zehn Jahre währenden Partnerschaft von Neung-sur-Beuvron erhalten. Er steht an der Beber "Unterm Brink", gegenüber dem „Mühlborn“.

Foto: Petra Bordfeld


WKC Wulften feierte mit vielen Gratulanten seinen 30sten

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Neben dem Schützenhaus Wulften wurde für ein Wochenende aus gutem Grund ein großräumiges Festzelt errichtet, welches einigen 100 Leuten Platz bot. Denn der Wulfte-ner Karneval Club (WKC) hatte es errichten lassen, weil er sein 30jähiges Bestehen zünftig feiern wollte und das Schützenhaus für den Umbau geschlossen war. Geplant war das Ganze in der Karnevalszeit 2022, aber Corona machte einen Strich durch die Planungs-Rechnung. Doch das Fest sollte nicht aufgehoben, sondern nur auf Pfingsten aufgeschoben werden. Dass dies eine sehr gute Idee war, sollte sich an den beiden Büttenabenden und am Umzug zeigen. Denn allein bei den beiden Abenden herrschte beste Stimmung, die schon allein mit dem Einzug der WKC-Garden stieg.  Und bei dem Umzug zogen 19 Gruppen, bestehend aus Wagen und Fußvolk, durch die von zahlreichen interessierten Bürgern aus nah und fern gesäumten Straßen. Pb

Fotos: Petra Bordfeld (2) und WKC (2)


Wulftener Schützenfest 2023 findet statt, aber…

Niklas Hunger (Zimmermann)

Noch nie zuvor, in der langen Tradition des Wulftener Schützen- und Heimatfestes, wurde ein Schützenvorstand vor solche scheinbar unlösbaren Aufgaben und Probleme gestellt. Dachten noch alle Vorstandsmitglieder im Juni 2019, als wir den Schießstand betraten, dass 2022 unser Jahr wird. Das besondere Jahr 2022, in dem wir, die Veranstalter des traditionellen Wulftener Schützen- und Heimatfests sind. Voller Stolz traten die Chargen-träger im Jahr 2019 auf den Wulftener Anger und erhielten dort ihre Chargen. Stolz, Freude und eine gewisse Aufregung schoss in diesem Moment durch unsere Köpfe. In 3 Jahren werden wir hier stehen und werden in alter Tradition die Chargen an den neuen Schüt-zenvorstand weitergeben. Eine alte Tradition und eine Ehre, die jeden von uns mit Freude und Stolz erfüllt. Wir gehen somit in die Geschichte unseres Ortes, Wulften ein. 2022 wird unser Jahr.

Leider wird es am Pfingstfest 2022 kein Schützen- und Heimatfest geben. Im Juni 2021 fand eine Vorstandssitzung des Schützenvorstandes statt. Auf dieser denkwürdigen Sitzung, bei der auch unser damaliger Bürgermeister Henning Kruse vertreten war, entschieden wir mehrheitlich, dass das Schützen- und Heimatfest 2022 auf Pfingsten 2023 verschoben wird.

 

Doch was waren die Gründe hierfür?

Aufgrund der andauernden Corona- Pandemie war eine weitsichtige Planung schwierig. Des Weiteren wurde uns seitens der Gemeinde mitgeteilt, dass das Schützenhaus für das Schützen- und Heimatfest 2022 nicht zur Verfügung steht. Aufgrund langer Umbauarbeiten wird das Schützenhaus nicht vermietet. Ein Schützenfest ohne Schützenhaus? Die unklare Situation mit der Pandemie? Alle Vorstandsmitglieder taten sich mit dieser Entscheidung schwer. Bricht man mit der alten Tradition, das Schützenfest im drei Jahres Rhythmus stattfinden zu lassen, oder entscheidet man sich für das Schützenfest trotz der widrigen Umstände. Am Ende entschieden wir uns mit großer Mehrheit das Schützenfest zu verschieben. Und in unseren Augen war es die richtige Entscheidung. Nun sollte das Schützen- und Heimatfest an Pfingsten 2023 stattfinden.

Jetzt befinden wir uns im Juni 2022. Die Pandemielage scheint sich, jedenfalls was Feierlichkeiten angeht, zu entspannen. Großveranstaltungen sind, wenn auch mit kleinen Einschränkungen, wieder plan- und durchführbar. Auf einer Vorstandssitzung Anfang März wurde uns durch die Gemeinde mitgeteilt, dass auch im Jahr 2023 das Schützenhaus nicht zur Verfügung stehen wird.

Die Umbauarbeiten, die schon seit Jahren geplant sind, haben in der Zwischenzeit noch nicht einmal begonnen. Nun stehen wir wieder vor der Entscheidung. Eine Entscheidung, die erneut eine sehr schwierige ist. Das Wulftener Schützenhaus ist das Herzstück eines jeden Schützenfestes. Eigentlich undenkbar, ein Schützenfest ohne Schützenhaus durchzu-führen. Wir stehen also wieder vor der Entscheidung:

Verschieben oder Durchführen. Beinahe einstimmig, trafen wir den Entschluss: Durch-führen.

Denn auch im privaten Umfeld eines jeden Vorstandsmitgliedes kann sich in dieser Zeit viel verändern. Bei einigen steht der Schritt in den Beruf an. Einige fangen an zu Studieren oder beenden Ihr Studium. Bei einem Mitglied des Schützenvorstands steht sogar die Hochzeit vor der Tür.

Wenn das Schützenfest 2023 stattfindet, sind es nun 4 Jahre. 4 Jahre in denen wirklich viel passieren kann. Sollen wir alle noch länger warten? Steht das Schützenhaus 2024 überhaupt dem Schützenvorstand zur Verfügung? Dieses sind alles ungeklärte Fragen. Und genau deshalb haben wir entscheiden, dass Schützen und Heimatfest im Jahr 2023 durchzuführen.

 

Doch was genau haben wir vor?

Ein großes Festzelt soll das Schützenhaus bestmöglich ersetzen. Doch wo ist der richtige Ort dafür?

Auf dem Schützenplatz ist nicht genügend Platz für ein Festzelt sowie Autoscooter, Grill-bude etc. Wir haben uns für das Gelände am Sportplatz entschieden. In Abstimmung mit dem TSV, der Realgemeinde und mit viel Unterstützung der Gemeinde Wulften, können wir das Gelände nutzen. Dort werden wir einen geeigneten Festplatz erschaffen. Auch die benötigte Infrastruktur steht uns dort zur Verfügung. Uns ist bewusst, dass dieser Festplatz nicht das Schützenhaus ersetzen kann.

Doch sehen wir hier die beste Möglichkeit unser Fest für Euch zu veranstalten. Getreu unserem Motto:

„Wir können auch anders“

Lasst uns gemeinsam dieses Fest zu einem ganz besonderen machen. Wir freuen uns auf das Schützen- und Heimatfest 2023, vor allem mit Euch, den Wulftener Bürgern.

 

Euer Schützenvorstand 2022

Der Schützenvorstand 2023                                                               Foto: Schützenvorstand


Neue Geräte für die Turnsparte des TSV „Eintracht“ Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Aktiven der Turnsparte des TSV „Eintracht“ Wulften durften sich über neue Sportgeräte freuen, welche die Kirchner Schulung (Wulften) mittels einer erneuten Spende möglich gemacht hatte. Angeschafft wurden Brasils, die fast wie kleine „Kakteen“ aussehen und hervorragend für das Training der Tiefenmuskulatur eingesetzt werden können. Ob Rücken- oder Gesundheitstraining beziehungsweise Bauch-Beine-Po-Workout, die handlichen Trainingsgeräte finden nun ihren gezielten Einsatz in den verschiedenen Übungsstunden. Olaf Kirchner (vorn. Mitte) machte sich auf dem Sportplatz selbst einen Eindruck von diesen kleinen grünen Handtrainern.

Der TSV „Eintracht“ Wulften dankt sehr herzlich für die Unterstützung.  Pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

TSV „Eintracht“ Wulften überreichte fast 40 Sportabzeichen

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf dem Sportplatz Wulften wollte der TSV "Eintracht“ Wulften die Sportab-zeichen Verleihung durchführen. So war dort ein großes Treffen der Erwachsenen ange-sagt, die im zurückliegenden Jahr, trotz Corona, das Sportabzeichen erreichen wollten und dies auch getan haben. Damit waren viele strahlende Gesichter nicht zu übersehen.

 

Für nicht wenige stand fest, dass sie auch in diesem Jahr wieder dabei sein werden und notierten sich gleich den Termin, wann es wieder losgeht.

So werden die Erwachsenen am Donnerstag, 9. Juni, ab 18:15 Uhr auf dem Sportplatz wieder durchstarten. Neu- oder Wiedereinsteiger sind selbstredend herzlich willkommen. Und eine Vereinszugehörigkeit ist keine Vorschrift, mitmachen zu dürfen.

Am selben Tag, nur schon ab 17 Uhr, dürfen die Mädchen und Jungen ab den fünften Klassen ebenfalls auf dem Sportplatz für das Sportabzeichen üben.

 

Hier nun aber erst einmal die Ergebnisse von 2021:

Die Familien Rewers, Haarmann, Morich, Kiehlmann und Masselot durften sich über eine Familienurkunde freuen.

Peter Beußhausen, Angela Fuchs, Mika Lohrengel und Mona Rewers taten dies, weil sie das silberne Sportabzeichen und eine Urkunde erhielten.

Die Auszeichnung in Gold ging an Susann Ahrberg, Katrin Beußhausen, Rolf Bokelmann, Heinz Deppe, Sabine Diederich, Sonja Fricke, Annette Haarmann, Sebastian Haarmann, Klaus Hartwig, Klaudia Kersten, Olaf Kiehlmann, Heidi Kiehlmann, Theo Kiehlmann, Mathieu Masselot, Marie Masselot, Wiebke Masselot, Bernd Mißling, Bodo Mißling, Claudia Mönnich, Chris Morich, Jenny Morich, Jule Morich, Dominik Rewers, Thorsten Schalcher, Helmut Schülbe, Astrid Thiele, Günter Thiele, Birgit Vasel und Christa Vogel.

Für alle stand fest, dass sie wieder dabei sein werden.

 

Die Grundschülerinnen und Grundschüler Wulftens, die im vergangenen Jahr die Diszi-plinen erfüllt haben, werden natürlich nicht leer ausgehen. Sie bekommen ihre Abzeichen und Urkunden zu einem späteren Zeitpunkt in der Schule verliehen. pb

Bei der Sportabzeichen Verleihung des TSV „Eintracht“ Wulften waren strahlende Gesichter nicht zu übersehen.                                                                                Foto: Petra Bordfeld


Kyffhäuser Kameradschaft bosselt

Wulften. Am Sonntag dem 22.05.2022 wurde bei der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften, anstelle einer Wanderung, wieder geboßelt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es um 10 Uhr mit 32 Teilnehmern auf 4 Mannschaften aufgeteilt los. Die Gruppen waren schnell gefunden, alt gegen jung. Die Strecke ging an den Koppeln vorbei bis zum ersten Stopp. Da stand der Verpflegungswagen mit leckeren Kleinigkeiten und kühlen Getränken. Weiter ging es zum Arboretum wo dann erneut eine kleine Rast eingelegt wurde. Eine Gruppe traf es besonders hart, sie musste die letzte Steigung dreimal wiederholen, da die Kugel immer wieder den Berg zurückrollte. Nicht desto trotz hatten alle einen Mordsspaß und kamen gut gelaunt auf dem Bogenplatz wieder an. Der Grill glühte auch schon und die Würstchen und Steaks, sowie die gespendeten Salate schmeckten allen hervorragend. Eine wieder einmal schöne Veranstaltung ging zu Ende. Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und Spendern recht herzlich und hofft, dass wir auch in Zukunft einen so großen Zuspruch finden werden.

Bericht und Foto: Gabriele Preuß
Bericht und Foto: Gabriele Preuß

Kleinkaliberanschießen des KK Wulften

Wulften. Am Dienstag dem 10.05.2022 war es wieder soweit. Das Kleinkaliebergewehr wurde ausgepackt und die Schützen und Schützinnen der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften durften durchstarten. Es wurden mit 15 Schuss auf 50 Meter entfernte Scheiben geschossen, wobei maximal 150 Ringe erreicht werden konnten. Nach einem kurzen Einschießen stand fest, es hatte keiner was verlernt und so konnte ein spannender Wettkampf beginnen. 12 Schützinnen und Schützen gingen an den Start, wobei sich schnell abzeichnete, dass die Herren sich nichts schenkten und ein Kopf an Kopf Rennen startete. Aber erst einmal zu den 4 startenden Damen. Hier zeichnete sich die jahrelange Erfahrung aus. Auf dem ersten Platz Hetty Moes mit 123 Ringen, auf Platz zwei Katharina Löbermann mit 111 Ringen, was natürlich gleich eine Runde kostete. Den dritten Platz errang Gabi Preuß mit 95 Ringen. Bei den Herren war es dagegen sehr spannend, da diese alle gut konzentriert geschossen haben. Der älteste Teilnehmer war hier auch der Beste, Alfred Naß mit 135 Ringen, gefolgt vom jüngsten Teilnehmer Niklas Hunger mit 133 Ringen und auf dem dritten Platz Thomas Bähr mit 131 Ringen. Und die Herren wollten sich natürlich nicht kleinlich zeigen und Patrick Preuß meinte, auch eine 111 schießen zu müssen. Am Ende waren alle mit ihren Leistungen zufrieden und man konnte sich dem geselligen Teil der Veranstaltung zuwenden. Wer nun Interesse am Kleinkalieber schießen bekommen hat, wir schießen dienstags in den ungraden Wochen von 19 – 21 Uhr von Mai bis September auf dem Schießstand am Sportplatz.

Von links: Schießwart Niklas Hunger, Hetty Moes, Patrick Preuß, Alfred Naß, Schießwart Jens Löbermann                                                                 Bericht und Foto: Gabriele Preuß


Landfrauen Wulften genießen eine Stadtführung in Duderstadt

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die LandFrauen aus Wulften hatten sich vorgenommen, Duderstadt näher ken-nen zu lernen. Also machten sie sich auf den Weg in die im Eichsfeld gelegene, selbststän-dige Gemeinde, wo sie von Stadtführer Pfeiffer vor dem wunderschönen Rathaus zu einem Stadtrundgang begrüßt wurde.

Der Kern dieses Gebäudes entstand übrigens um 1302/1303 und bildete ein zweigeschos-siges Kaufhaus aus Sandstein.

Zu erfahren war aber auch, dass Duderstadt eine typisch mittelalterliche Stadt ist, die sich an großen Fernhandelsstraßen gebildet hat. Die Altstadt ist von einer größtenteils erhal-tenen und restaurierten Stadtmauer umgeben. Sie wird umschlossen von den ehemaligen Wall-anlagen. Die gesamte Altstadt bildet ein dicht mit Fachwerkhäusern bebautes Ensemb-le aus verschiedenen Baustilen.

Von der Marktstraße fiel der Blick der Wulftnerinnen auf die Basilika St. Cyriakus. Am ande-ren Ende der Marktstraße entdeckten sie  die evangelisch-lutherische Kirche St. Servatius.

 

Am Markt selbst war letztendlich das Tabalugahaus zu sehen, welches, so nennt Peter Maffay, der Mitglied im Beirat der Schutzräume für Kinder Duderstadt gGmbH ist, als „Projekt unter Freunden“ nennt. Der informative Nachmittag ging bei Kaffee und Kuchen zu Ende.   pb

Foto: Hiltrud Richter
Foto: Hiltrud Richter

Kyffhäuser Kameradschaft Wulften eröffnet Freiluftsaison

Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften hat mit einem kleinen Turnier am Samstag dem 30.04.2022 die Freiluftsaison eröffnet. Bei gutem Wetter konnte der 1. Vorsitzende Uwe Klingemann 16 Schützinnen und Schützen, sowie 10 Gäste begrüßen. Geschossen wurde in drei Klassen, Jugend, Damen und Herren. Nachdem sich alle warm geschos-sen hatten starteten alle mit dem 1. Durchgang und da zeigte sich schon, dass das Feld dicht zusammen liegt. Nach dem zweiten Satz, ein Satz besteht aus 36 Schüssen mit maximal 720 zu erreichenden Ringen, standen die besten Schützinnen und Schützen fest. Bei der Jugend errang Uta Albrecht mit 513 Ringen den 1. Platz, gefolgt von Tom Kaliner. Bei den Damen sicherte sich Melanie Behre den Sieg mit 647 Ringen, auf dem 2. Platz war Kerstin Kiehlmann und auf Platz 3 Sarah Grimm. Die Herren lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen, was schließlich mit 666 Ringen von Uwe Klingemann gewonnen wurde. Ihm folgte auf Platz 2 mit nur 5 Ringen weniger Jörg Albrecht und auf dem 3. Platz war Nico Klingemann. Beim Schießen auf die Jagdscheibe spielte nicht nur Treffsicherheit, sondern auch ein bisschen Glück mit. Ein gutes Auge hatten hierbei Marcel Klingemann, Sarah Grimm und Tom Kaliner. Um noch ein wenig den Spaßfaktor zu erhöhen, wurde auch noch eine Glücksscheibe geschossen, die glücklichen Sieger waren hier Marcel Klingemann, Melanie Behre und nochmals Tom Kaliner. Nach der Siegerehrung wurde noch ein wenig zusammengesessen bei Gegrilltem und einem Tropfen Maibowle. Wer Interesse hat sich einmal in dieser Sportart zu probieren, ist herzlich auf den Bogenplatz am Rotenbergsweg in Wulften eingeladen. Das Training findet bei gutem Wetter, kein Regen, mittwochs und freitags von 15 – 17 Uhr statt. Gerne auch mit Absprache zu anderen Zeiten.                             Pressewartin Gabi Preuß


Unser Dorf für den Frieden: "Wulften unterstützt die Ukraine"

Nachdem der Vereinssprecher Frank Berlin zu diesem Spendenaufruf an die Wulftener Vereine und Verbände, sowie alle Wulftener Bürger aufgerufen hatte, sind insgesamt 6.210€ gespendet worden, 1.300 € davon beim Friedensfeuer (Osterfeuer), dafür recht herzlichen Dank an alle Helfer, ohne die das Event nicht stattfinden hätte können.

1.000 € haben die Organisatoren dem Samtgemeindebürgermeister Henning Kunstin über-geben, denn in der SG sind ca. 48 Flüchtlinge untergebracht, die dringend Unterstützung benötigen und jeder Cent kann helfen.

Die restlichen 5.210 € gehen an die Stiftung stern.e.V., "Nothilfe für die Ukraine."

Mit dieser Spende unterstützen wir ausgewählte Hilfsorganisationen. stern-Redakteure überzeugen sich vor Ort davon, dass die Spende bei den Menschen in Not ankommt.

 

Die große Solidarität für Menschen aus der Ukraine ist überwältigend, wir danken allen Unterstützer*innen sehr herzlich für ihr großes Engagement.

Vereinssprecher Frank Berlin (li.), SGB Henning Kunstin und Frauke Kali-ner (1.Vorsitzende WKC) nach der Geldübergabe.

 

(Foto: Berlin)


Neue Trainingsanzüge für "Alte Herren" des TSV Wulften 

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dank einer großzügigen Spende der Firma "Heise Elektrotechnik und IT-Service" aus Wulften und dem Zuschuss des Fördervereins des TSV "Eintracht" Wulften, war es möglich, die komplette "Alten Herren"-Mannschaft des Vereins mit neuen Trainingsanzügen auszustatten. Die Mannschaftsführung und die Mitglieder bedankten sich beim Firmenin-haber Jan Heise und überreichten ihm in dem neuen Outfit ein kleines Dankeschönpräsent auf dem Wulftener Sportplatz. Pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

Das Friedensfeuer 2022 in Wulften war ein voller Erfolg.

Nach 2 Jahren coronabedingter Zwangspause konnte endlich wieder ein Osterfeuer stattfin-den. Es stand unter dem Motto: "Unser Dorf für den Frieden: Wulften unterstützt die Ukrai-ne" und wurde in "Friedensfeuer" umbenannt. Der Erlös sollte dem Spendenaufruf zugute-kommen.

Da die Feuerwehr das Fest nicht ausrichten konnte, hat sich der Vereinssprecher Frank Berlin mit den Vereinen und Verbänden und der Bürgermeisterin Elvira Schaper zusammen-getan, die von Anfang an hinter dieser tollen Aktion stand und Ihre volle Unterstützung zugesagt hat.

Jetzt fehlten nur noch fleißige Helfer. Nach einer kurzen Umfrage wurden die Erwartungen übertroffen, über 50 Personen hatten Ihre Hilfe angeboten, jetzt stand der Organisation nichts mehr im Wege.

"Gemeinsam sind wir stark", das zeigt die Bereitschaft aus den einzelnen Vereinen und Verbänden und das wird das Motto für die Zukunft in Wulften sein, so der Vereinssprecher.

Die Aufgaben der Organisation waren schnell erledigt und der Tag des Friedensfeuers war in Sicht.

Bei schönstem Wetter kamen die vielen Besucher, sowie Eltern mit Ihren Kindern auf unseren Osterfeuerplatz und suchten sich ein schönes Plätzchen. Nachdem der Vereins-sprecher und die Bürgermeisterin sich bei den vielen Helfern, ganz besonders bei der Feuerwehr und den Sponsoren bedankten, konnte durch die Jungendfeuerwehr mit einem kleinen Fackelzug das Friedensfeuer entzündet werden.

 

Bis spät in die Nacht verweilten die Besucher am Feuer und an den Verzehrständen. Der Erlös konnte sich letztendlich sehen lassen und alle waren sich einig, "was für ein schöner Abend"!

Bürgermeisterin Elvira Schaper               Das Friedensfeuer brennt

und Vereinssprecher Frank

Berlin bei der Begrüßung                                                             Text und Foto: Frank Berlin


Vorstand des HGV Wulften einstimmig wieder gewählt

                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. „Auch wenn Corona den Aktivitäten des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften Grenzen gesetzt hatte, wurden insbesondere beim vereinseigenen Anwesen Hermanns Scheune die Hände nicht in die Tasche gesteckt“. Worte des ersten Vorsitzenden, Willi Waßmann, während der überaus gut besuchten Mitgliederversammlung.

Denn der zwischen Wohnhaus und Waschküche gelegene „Neue Raum“ wurde eingerichtet und der Weberei gewidmet. Die Trennmauer zwischen den Nachbarn Seeger und Duditsch sowie dem vereinseigenen Anwesen wurde begonnen, wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Die Fertigstellung, die einen Anstrich beinhaltet, soll in den nächsten Monaten geschehen. Wenn das alles fertig ist und Corona es zulässt, wird zu einem "Tag der offenen Tür" geladen werden, damit interessierte Bürger/innen das Haus in Augen-schein nehmen können.

Man sei aber nicht ausnahmslos an dem Haus in Aktion gewesen. So seien an der "Rolandsquelle" Drainagerohre verlegt worden. „Ich kann euch heute mitteilen, dass die Fläche trocken ist und dort bereits eine Bankgruppe aufgestellt ist“. Gemäht werden muss-ten außerdem die Wanderwege und die Flächen wo die HGV- Bänke stehen. „Da es im letzten Jahr öfter geregnet hat, musste auch mehr gemäht werden“.

Abschließend dankte Waßmann allen Spenderinnen und Spendern, die den Verein  in der letzten Zeit mittels Geld oder Sachspenden bedacht hatten. Sein Dank galt besonders dem Donnerstagsteam und dem Vorstand. Zu besagtem Team merkte er an, dass fleißige Hände und mit Ideen gespickte Köpfe herzlich willkommen sind. Wer mitmachen möchte, sollte sich donnerstags ab 14 Uhr einfinden.

Danke sagte auch die stellvertretende Vorsitzende, Elvira Schaper, in ihrer Funktion als Bürgermeisterin der Gemeinde. Letztendlich setzen sich dessen Mitglieder bereits seit fast 32 Jahren dafür ein, dass die Erinnerungen an die Heimat ebenso wenig verloren gingen, wie die Gegenwart.

Ein weiteres Dankeschön galt Cornelia Wode-Unger, Willi Ehrhardt, Gerhard Hoffmann und Walter Römermann. Denn sie alle gehören dem zurzeit 167 Mitglieder zählenden HGV Wulften bereits einem viertel Jahrhundert an, wofür sie eine Urkunde erhielten.

Einigkeit herrschte bei der Mitgliederversammlung in zwei Fällen vor. Zum einen bei der Wiederwahl der zweiten Vorsitzenden Elvira Schaper, dem Rechnungsführer Gerhard Lüer sowie der Hauswarte Georg Lange, Manfred Beushausen, Helmut Peinemann und Her-mann Bode.

Aber auch bei der Beitragsanpassung gab es keine Gegenstimmen. Man war sich einig, dass der Jahresbeitrag von 18 auf letztendlich 25 Euro pro Jahr erhöht werden muss, damit der HGV trotz Ausfalls zahlreicher Veranstaltungen und Erhöhungen von Aufwendungen weitermachen kann.

 

Abschließend kam das Gespräch auf eine Frühjahrswanderung, die in jedem Fall ange-strebt werden soll. Dieter Greunig werde den Weg zu einer Wanderung in der Wulftener Feldmark traditionsgemäß wieder ausarbeiten. pb

Der Vorstand des HGV Wulften zusammen mit Walter Römermann (vorne Mitte)

Foto: Petra Bordfeld


Osterturnier der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften

Wulften. Die Bogenwarte Nico Klingemann und Detlef Mönnich haben zum jährlichen Osterturnier eingeladen und konnten einige Bogenschützen und Schützinnen der Kameradschaft Wulften begrüßen. Nach mehreren Spaßspielen, wobei es um die Treff-sicherheit der Schützen ging errang unsere jüngste teilnehmende Frau Uta Albrecht mit 28 Punkten den 3. Platz. Den 2. Platz sicherte sich der älteste Teilnehmer, unser Ehrenmitglied Alfred Naß mit 32 Punkten. Mit 45 Punkten errang Uwe Klingemann den 1. Platz. Der Bogenwart Nico Klingemann nahm die Siegerehrung vor. Die Schützen durften sich vom letzten Platz nach vorne die gesponserten Preise von Hannelore und Michael Köhler sowie von Detlef Mönnich aussuchen.

Es war mal wieder eine gelungene Schießveranstaltung an einem Sonntagnachmittag. Wir hoffen auf weitere Veranstaltungen und Grüßen mit dem Bogengruß - alles ins Gold. Wer Interesse am Bogenschießen hat, kann sich auf https://www.kk-wulf-ten.de/ über unsere Trainingszeiten und Angebote informieren.

 

Pressewartin Gabi Preuß

Fotos: Verein


Sogar Erstspender kamen in die Turnhalle der GS Wulften

                                                                                            (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der DRK-Ortsverein Wulften hatte zum Blutspenden aufgerufen und durfte sich am Ende dieser lebenswichtigen Aktion darüber freuen, dass 60 Spenderinnen und Spender in die Turnhalle der Grundschule Wulften gekommen sind. Unter ihnen weil-ten übrigens drei Erstspender. Es fehlte aber auch Heinz Bäcker nicht. Denn er wollte sich bereits zum 70. Mal „anzapfen“ lassen, was auch geschah. Das DRK-Team hofft, dass sie zur nächsten Blutspende, zu welcher am 3. August geladen wird, wieder so viele Bürger und Bürgerinnen begrüßen zu können. pb


Rat Wulften machte großen Schritt nach vorne       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auch wenn die geänderte Berechnungsgrundlage der Samtgemeindeumlage (50 Prozent Steuerkraft und 50 Prozent Einwohnerzahl) sowie eine eingepflegte Ände-rungsliste der Gemeinde Wulften im Vordergrund der Ratssitzung stand, sorgte Samtge-meindebürgermeister Henning Kunstin mit einer Kurzmitteilung für strahlende Augen. Denn er wusste zu berichten, dass die lang ersehnte Baumaßnahme Schützenhaus in Schwung gekommen ist, weil mittlerweile die Ausschreibungsunterlagen für die Abbrucharbeiten – Decken, Wände, Fußboden, Heizkörper, Beleuchtung – ausliegen. Nun werde darauf gewartet, dass interessierte Firmen ihre Angebote einreichen. Es werde in jedem Fall fest damit gerechnet, dass es etwa Mitte bis Ende Mai losgehen wird.

 

Er ließ aber auch die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine nicht unerwähnt. Er bat erneut darum, dass Bürger, die Wohnraum zur Verfügung stellen können, sich bitte beim Landkreis melden mögen (https://www.fluechtlingshilfe-goettingen.de). Vor dort aus werde die entsprechende Zuteilung erfolgen. Er ließ ein ungewöhnliches Ereignis ebenfalls nicht unerwähnt. Denn als eine ukrainische Familie keine Lebensmittel und alltäglich Dinge kaufen konnte, da die zugesagten Wertgutscheine durch das zuständige Amt beim Land-kreis Göttingen nicht zur Verfügung gestellt wurden, hätten betreuende Mitarbeiter/innen der Verwaltung aus dem Fachbereich 2 (Daseinsvorsorge/Infrastruktur) spontan in ihr eige-nes Portemonnaie greifen, um die notwendigen Lebensmittel und Alltagsutensilien zu be-schaffen. Aus dieser Aktion ist Mitarbeiter Eugen Maier die Idee entstanden, eine Spendenaktion in die Wege zu leiten, die mittlerweile mit dem Aufstellen von Spenden-dosen in zahlreichen Geschäften in Hattorf gestartet ist. Mit diesem Geld soll die Erstaus-stattung für die ankommenden Flüchtlinge besorgt werden.

Abschließend dankte Kunstin allen freiwilligen Helfern, die diese oftmals konfuse und diffuse Situation wussten und wissen zu glätten. Aber auch den vielen fleißigen Händen, die in allen Gemeinden und in der Verwaltung zu finden seien, sprach er ein großes Danke-schön aus.

 

Doch zuvor ging es um die Änderung der Haushaltssatzung, die bereits in ähnlicher Form vor neun Jahren von der SPD-Fraktion Wulften beantragt wurde, aber damals keine Mehr-heit gefunden hatte.  Jetzt ist die Änderung der samtgemeindeinternen Finanzbeziehungen umgesetzt worden. „Ein langer Weg der Beratungen liegt hinter uns, und es wurden auch neue, ungewohnte aber rein rechtlich sicherere Wege beschritten“, mit diesen Worten machte der Samtgemeindedirektor Henning Kunstin dies deutlich.

Denn nach intensiven Beratungen in den Gremien der Samtgemeinde und auf Antrag der Mehrheitsgruppe CDU/WZW im Ausschuss für Entwicklung, Steuerung und Finanzen wurde die Berechnung der Samtgemeindeumlage (SGU) auf 50 Prozent nach Steuerkraft und auf 50 Prozent nach Einwohnerzahl der Mitgliedsgemeinden neu zu Grunde gelegt.

Außerdem wurden einige Haushaltsansätze innerhalb der Beratungen verändert und Anhö-rungsverfahren der Mitgliedsgemeinden zur Änderung der Samtgemeindeumlage in die We-ge geleitet. Am Ende stimmten drei Gemeinden für die neue Berechnung und eine Gemein-de dagegen.

„Der Ergebnishaushalt von Wulften ist positiv ausgeglichen und mit einem kleinen Über-schuss von 2.600 € eine solide Grundlage für den guten Haushalt“.

Zu diesem Thema legte Willi Ehrhardt, Sprecher der WZW (Wählergruppe Zukunft Wulften), ein interessantes Zahlenspiel vor, an dessen Ende der Sprecher anmerkte: „Eine gute Lösung für die Gemeinde!“

Er erinnere daran, dass die WZW bereits vor der Erstellung des Haushaltsplanes die För-derung von Photovoltaik-Anlagen auf ältere Häuser in Höhe von 10.000 € ebenso im Auge gehabt hätte, wie die gleiche Summe für die Ganztagsbetreuung der Grundschulkinder.

Man hätte mit den Änderungen, insbesondere durch Absenkung der Samtgemeindeumlage (SGU), den Haushalt 2022 mit rund 60.000 € entlasten können. Außerdem habe man im Samtgemeindehaushalt finanzielle Reste in Höhe von 170.000 € gehoben und an die Mit-gliedsgemeinden weitergeleitet.

Die Mittel für die Gemeinde Wulften sollen vor allen Dingen dem Klimaschutz dienen. Aus diesem Grunde werde vorgeschlagen, die Straßenlampen in einem Zuge auf neue LED-Lampen umzustellen. Die Kosten beliefen sich zwar auf rund 40.000 €. Aber mit der Umstel-lung seien 8.600 € pro Jahr einzusparen.

An Investition zählte Ehrhardt 7.900 € für die Anschaffung von Spielgeräten für insbeson-dere den "Spielplatz Tieberg" und rund 40.000 € für eine weitere Photovoltaik-Anlage, die auf die Dächer der Kindertagesstätte gebracht werden soll. Für diese Investition müssen alle verfügbaren Fördermittel genutzt werden.

 

Aber auch die bereits traditionelle Wohnbauförderung „Jung kauft Alt“ soll mit 36.000 € im Haushalt stehen bleiben. Die Sanierung des Kreuzungsbereichs Breite Straße, wobei auch kein Bogen um die Brückenerneuerung gemacht werden dürfe, müssten 500.000 € Dorfer-neuerungsmittel (Fördermittel) einkalkuliert werden. Für das Schützenhaus müsste noch einmal die gleiche Summe eingerechnet werden, auch wenn schon ein Volumen in Höhe von zwei Millionen Euro bewilligt worden sei. Sollte alles Geplante realisiert werden, müsste ein Kredit in Höhe von 724.300 € eingeplant werden.

Der einstimmige Beschluss zeige auf, dass der Wulftener Rat gemeinsam diesen Weg beschreiten wird. Denn es gab weder Gegenstimmen noch Enthaltungen.

 

Den Finanzen schloss sich der Vorschlag von Ratsherr Benjamin Waßmann an, der in Bezug auf die Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder in Wulften vorschlug, eine Arbeitsgruppe zu bilden, in welcher Vertreter der Fraktionen sowie Elternvertreter/innen gemeinsam ein noch ausstehendes Konzept erarbeiten sollten. Für die Realisierung dieser Idee sprachen sich alle Fraktionen aus. pb

Auf dem Dach des Gebäudes der Kindertagesstätte Wulften könnte eine Photovoltaik-Anla-ge platziert werden.       Foto: Petra Bordfeld 


Wulftener LandFrauen machten sich auf den Weg nach Badenhausen                                                                                                   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der LandFrauenverein Wulften machte sich auf den Weg nach Badenhau-sen, um sich auf dem Biohof von Johannes Bercht umzuschauen, wo Kühe, Schweine und Hühner gehalten werden. Bei einem Rundgang in formierte der Landwirt über die Haltung der Tiere und die Futtererzeugung nach Bioland-Richtlinien sowie den Tages-ablauf auf dem Hof.

Aber auch der Hof- und Stoffladen wurde in Augenschein genommen, in dem unter anderem eigene Produkte und zusätzlich Waren aus anderen Bio-Betrieben angeboten werden. Bevor die Rückreise angetreten wurde, genossen die LandFrauen noch Kaffee und Kuchen, die auf dem Hof gereicht wurden. pb

Auf dem Hof wird Kaffee und Kuchen genossen (Foto: Ute Lohrengel)
Auf dem Hof wird Kaffee und Kuchen genossen (Foto: Ute Lohrengel)

In Sachen Schützenhaus und Geldautomat tut sich was in Wulften

                                                                                         (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des Gemeinderates Wulften ließ Samtgemeinde-bürgermeister Henning Kunstin durchblicken, dass der Startschuss in Sachen "Umbau des Schützenhauses" bald fallen dürfte. So sei beispielsweise das Leistungsverzeichnis aller einzelnen Gewerke so gut wie abgeschlossen und man könne in die Ausschreibung gehen. Nach Absprache mit dem Planungsbüro dürfe davon ausgegangen werden, dass im Mai in die Baumaßnahme eingestiegen wird. Erforderliche Abbrucharbeiten, für die schon aus den vergangenen Jahren übertragend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, könnten im Prinzip in etwa sechs Wochen starten.

Ebenso erfreulich war das Thema "Geldautomat in Wulften", denn Kunstin wusste zu berichten, dass versucht werde in Kooperation mit der Sparkasse einen Drittanbieter zu fin-den, welcher einen Automaten im Ortskern aufstellen könnte. Letztendlich seien alle Parteien daran interessiert, dass es in Wulften weiter einen Geldautomaten geben wird.

 

Die Antwort auf die Frage eines Einwohners, wie es mit dem neuen Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr Wulften aussieht, legte der Samtgemeindebürgermeister offen, dass die Verwaltung Gespräche mit potentiellen Verkäufern von geeigneten Grundstücken aufgenommen hat. Der Stand dieser Gespräche ist aber noch nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen.

Wulftens Bürgermeisterin Elvira Schaper kam auf die in der Wiesenstraße von Firma Dechant-Bau geplante Seniorenwohnanlage zu sprechen. Weil sich in dem Straßenzug bislang nichts getan hat, habe sie das Gespräch mit dem Unternehmen gesucht und in Erfahrung gebracht, dass dem noch keine Baugenehmigung vorliege. Sie werde aber am Ball bleiben, denn sie möchte eine konkrete Antwort erhalten.

Für ein anderes, im Senegal geplantes Bauwerk ging es bei der nächsten Mitteilung. Die Sprecherin legte offen, dass in Kaolack, der Patenstadt des Tilmann-Riemenschneider-Gymnasiums, eine Schule errichtet werden soll durch die "Elhadj Diouf Foundation". Tobias Rusteberg war ein guter Freund von Elhadj Diouf, der Wulften als seine Heimat in Deutschland bezeichnete, aber leider verstorben ist. Damit dieses Projekt trotzdem verwirklicht werden kann, werden "Bausteine" zum Kauf angeboten. Und Wulften erwarb einen für 502 €. Genau dafür hätte sie einen Brief von dem Vorsitzenden aus Kaolack und einen von der Schwester des Verstorbenen erhalten, in denen das große Dankeschön sowie die Feststellung, dass der Erwerb dieses Bausteins eine Geste von hoher symbolischer Bedeutung von Glauben und Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist, im Mittelpunkt standen.

 

Abschließend erinnerte Elvira Schaper daran, dass wieder eine Volkszählung vor der Tür steht. Wer als Beauftrage/r für diese Zählung, die zuletzt 1987 durchgeführt wurde, aktiv werden möchte, melde sich bitte beim Landkreis Göttingen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Henning Eulert kam auf den Antrag seiner Fraktion zu sprechen, der sich um die Regelung der Nutzung des Gemeindewappens durch politisches Gruppieren drehte. Er mahnte an, dass alle, die mit ihrem Wohn- und Heimatort verbunden sind, auch gerne das Gemeindewappen benutzen dürfen. Denn dieser silberne Wolf, der seit 1956 auf blauen Grund steht, sei wirklich gelungen. Zwar dürfe dieses Wappen von allen, die mit Wulften verbunden sind, benutzt werden, aber es sollte nicht in Plakatgröße ausarten. Es müsse bitte das Zeichen der Verbundenheit bleiben.

Peter Beußhausen, SPD-Fraktionsvorsitzender, der übrigens bei dieser Ratssitzung förmlich als Ratsmitglied verpflichtet wurde, betonte, dass es letztendlich gut sei, das Regeln für die Wappennutzung aufgestellt werden, die für jeden klar ersichtlich sind. So wurde der Antrag der CDU mit einer Stimmenthaltung angenommen.

Bei den samtgemeindeinternen Finanzbeziehungen richtete Henning Kunstin erläuternde Worte an die Ratsmitglieder und Zuhörer/innen. Ein derartiges Anhörungsverfahren sei vor kurzem erstmalig in die Wege geleitet worden. Denn zwar hatte die SPD-Fraktion Wulften bereits vor neun Jahren die Änderung der samtgemeindeinternen Finanzbeziehungen beantragt, das sei damals aber nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Der jetzige Antrag kommt von der SPD des Gemeinderates Hattorf. Um den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Hattorf die Möglichkeit zu geben, rechtliche Stellung zu beziehen, hätten die Ratsfraktionen aller Gemeinden zwei Wochen Zeit gehabt, ihre entsprechende Meinung kund zu tun. In Wulften hätten dies alle drei Fraktionen innerhalb kürzester Zeit ganz präzise erledigt. Das politische Ergebnis bestünde hier aus drei gleichen Meinungsäußerungen. Alle drei hätten signalisiert, dass Änderungen wichtig seien. Der Samtgemeindebürgermeister brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass es im 50sten Jahr der Samtgemeinde zu einem guten Verlauf des Anhörungsverfahrens kommen wird.

Henning Kunstin kam aber auch auf die Flüchtlingssituation aus der Ukraine zu sprechen, die momentan sehr diffus sei. Die Samtgemeinde Hattorf versuche aber, eben dieser Situation gerecht zu werden. "Wir haben mehrere Wohnungen beim Landkreis angemeldet". Denn niemand könne voraussehen, wie groß der Zulauf auch im Kreis Göttingen sein werde. Er bat alle, sich bitte direkt beim Landkreis Göttingen zu melden, wenn es Unter-kunftsmöglichkeiten gegeben sind. Eigens dafür hätte Göttingen eine Homepage einge-richtet: https://www.fluechtlingshilfe-goettingen.de.

 

Er mahnte an, dass die Meldewege über den Landkreis eingehalten werden müsse, damit eine zielführende Verteilung durchgeführt werden kann. "Das Beste, was wir tun können, ist Unterkünfte zu melden, das Zweitbeste ist eine Geldspende". pb

Das Schützenhaus dürfte bald von Baugerüsten umgeben sein (Foto: P. Bordfeld)
Das Schützenhaus dürfte bald von Baugerüsten umgeben sein (Foto: P. Bordfeld)

Mitglieder des EBF Wulften waren sich in allen Punkten einig

                                                                                         (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf der Vorhabenliste, welche der Wulftener Ausschuss für Entwicklung, Bauen und Finanzen (EBF) vorlag, standen fünf Wünsche. Der vermutlich Älteste dürfte sein, end-lich den lang ersehnten Fußgängersteg über die Oder in Höhe des Sportplatzes zu errich-ten. Nicht minder interessant dürfte das Insektenhotel sein, welches auf dem Anger aufge-stellt werden soll. Für mehr Verkehrssicherheit könnte ein entsprechender Spiegel sorgen, wenn er an der L 523 gegenüber dem Straßenzug "Am Birkenberg" postiert wird.  Auch mit der Hecke im Bereich des Sportplatzes muss etwas geschehen. Und letztendlich soll ge-klärt werden, wie viel leerstehende Bau-Grundstücke noch in der Gemeinde zu finden sind.

Sowohl die CDU/WZW als auch die SPD waren sich einig, dass die Hecken im Bereich Grubenhagenweg/Röderstraße und Sportplatz nicht rausgerissen, sondern auf 10 bis 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden sollen. Letztendlich hätte man dann wieder pro Zenti-meter ein Jahr Ruhe, so der Ausschussvorsitzende Klaus Deppe. Diese Überlegung soll übrigens seitens der Verwaltung umgesetzt werden.

Selbst in die Hand genommen werden soll, wie viele leerstehende Baugrundstücke wirklich zum Verkauf anstehen. Willi Ehrhardt (WZW) mahnte an, dass man die Eigentümer anspre-chen solle, damit käme man bestimmt weiter, als mit einem Anschreiben. Diese Aktion sei aus einem wichtigen Grund notwendig: Wulften möchte gerne ein neues Baugebiet aus-schreiben. Um dafür aber die Genehmigung des Landkreises Göttingen zu erhalten, wolle der erst einmal wissen, über wie viele reale B-Plätze die Gemeinde noch verfügt.

Ebenfalls in Eigenleistung soll das Insektenhotel in Angriff genommen werden, welches die WZW auf der Blühwiese des Angers aufbauen und der Gemeinde Wulften schenken möch-te. Ziel dieser Aktion sei sowohl die Förderung des Insekten- und Artenschutzes, als auch das Kennenlernen von Insektenarten. Denn weil diese "Hotel" im öffentlichen Raum zu-gänglich ist, hätten Bürgerinnen und Bürger aller Generationen die Möglichkeit, die "Bewoh-ner" kennen zu lernen. Auch hier lag nach Gedankenaustausch Einstimmigkeit für das Vorhaben vor.

Die CDU wiederum möchte, dass für das Aufstellen eines Verkehrsspiegels in der Schwie-gershäuser Straße, gegenüber der Straße "Am Birkenberg", entsprechende Mittel im Haus-halt 2022 bereitgestellt werden. Besagter Spiegel sei sehr wichtig, denn zurzeit müsse man sich vom Birkenberg in die Hauptstraße hineintasten, da die Kreuzung durch die langge-zogene Kurvenführung unübersichtlich sei. Außerdem sei es nicht selten, dass die Fahr-zeuge nicht mit Innerortsgeschwindigkeit kämen.

Die CDU möchte aber auch, dass ein schon seit vielen Jahren immer wieder ins Gespräch kommende Wunsch realisiert wird. Es geht um den von vielen Seiten erstrebenswerten Fußgängersteg, der in Höhe des Sportplatzes, beziehungsweise der Straße "Ölmühle" errichtet werden sollte. Letztendlich sei Wulften durch zwei Verkehrsverengungen geprägt. Zum einen sei es die Bahnlinie Bodenfelde-Nordhausen, die neben dem Bahnübergang im Zuge der Landstraße 523 durch zwei Bahnübergänge überwegbar ist. Für die andere Enge sorge der Flusslauf Oder/Steinlake, die lediglich über die Brücke der L 523 durch den allgemeinen Verkehr sowie wesentlich über die Bimmelbrücke durch Fußgänger und Radfahrer gequert werden kann.

Östlich der L 523 kann dahingegen die Oder im Gemeindegebiet nicht mehr überquert wer-dend. Es wäre aber wünschens- und erstrebenswert, dem Fußgänger- und Radfahrer-verkehr eine weitere Möglichkeit zur Querung der Oder, ungestört vom Straßenverkehr, auf der Landesstraße zu ermöglichen. Es soll auch nur ein Steg werden, um so das Natur-schutzgebiet so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Überlegung wurde angenommen und beschlossen, dass erst einmal Kosten und Finanzierbarkeit geklärt werden, wenn Klarheit über eine Genehmigungsfähigkeit erzielt werden konnte.

Arnd Barke, Kämmerer und stellvertretender Wulftener Gemeindedirektor, stellte ausführlich den Mitgliedern des Ausschusses für Entwicklung, Bauen und Finanzen den Haushaltsplan-entwurf 2022 der Gemeinde Wulften vor. Dabei konnte er erfreulich feststellen, dass sowohl der Ergebnis- als auch der Finanzhaushalt, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, ausge-glichen sind.

Dabei verwies er auch auf die anstehenden erheblichen Investitionen in das Schützenhaus. Neben erheblichen Eigenmitteln hätten allerdings Fördermittel aus der Dorferneuerung eingeworben werden können. Gemeindedirektor Henning Kunstin ergänzte zu diesem Thema, dass die Ausschreibungen für die Baumaßnahme in Kürze auf den Weg gebracht werden können.

Ein erheblicher Zuschussbedarf wird auch für den Kindergarten Wulften im vorliegenden Haushaltsplanentwurf 2022 veranschlagt. Neben den jährlich wiederkehrenden Aufwendun-gen sollen für die Sanierung des Außenbereiches und der hölzernen Spielgeräte zusätz-liche Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Über die Finanzierung einer zusätzlichen Vertre-tungskraft werden die Fraktionen noch beraten und dann gegebenenfalls zusätzliche Haus-haltsmittel über die Änderungsliste mit in den Haushalt aufnehmen. Insgesamt werde die Thematik "Kindergarten" im kommenden Jahr eine größere Rolle einnehmen, da unter anderem die Vereinbarung mit dem Landkreis Göttingen neu verhandelt werden muss. "Hier wird eine deutlich verbesserte finanzielle Beteiligung durch den Landkreis Göttingen erwartet",  so Barke.

Im Rahmen der Beratungen wurden durch den Ausschuss auch noch zusätzliche Maßnah-men mit in den Haushaltsplanentwurf 2022 aufgenommen. So soll die Straßenbeleuchtung Zug um Zug auf LED-Beleuchtung umgestellt werden. Auch für Sanierungsarbeiten an der Grillhütte wurden zusätzliche Haushaltsmittel mit in den Haushaltplan aufgenommen.

Das Gebäude des Kindergartens soll mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden (40.000 €) und für die Spielplätze wurden für die Beschaffung neuer Spielgeräte ebenfalls zusätzliche Mittel (7.900 €) bereitgestellt.

 

Zur weiteren Beratung wurde der Haushaltsplanentwurf 2022 dann an die Fraktionen verwiesen, anschließend erfolgen die Beratungen im Verwaltungsausschuss und Rat der Gemeinde Wulften am Harz. pb

Hier könnte ein Fußgängersteg, welche auch von Radler genutzt werden dürfte, die Oder überbrücken.                                                                                            Foto: Petra Bordfeld


Drei neue Leute im Vorstand des TSV Wulften          (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des TSV "Eintracht" Wulften, die unter Berücksichtigung aller Covid-Vorschriften durchgeführt wurde, standen die Vorstandswah-len, welche zu großen Änderungen führten, und die Ehrung von 52 treuen Mitgliedern, die ihrem Verein zusammen bereits rund 2 500 Jahre die Treue halten.

Carmen Frisch, die insgesamt 30 Jahre und in den letzten sechs Jahren als erste Vorsit-zende tätig gewesen ist, stellte sich nicht noch einmal zur Wahl. Allerdings wird sie auch weiterhin ihre Gruppen als Übungsleiterin betreuen.

Zu ihrem Nachfolger wurde Peter Beußhausen bestimmt, zum neuen zweiten Vorsitzenden Uwe Dybowski und zur neuen Schriftwartin Annette Haarmann. Der einzige „alte Haase“ ist im neuen, geschäftsführenden Vorstand, Rolf Haarmann, der bereits seit 32 Jahren das Amt des Schatzmeisters in den Händen hält und sich noch einmal für ein Jahr wählen ließ.

Doch vor diesem Tagesordnungspunkt galt es noch diverse andere abzuarbeiten. So ließ es sich die erste Vorsitzende des Turnkreises Osterode, Helga Maass, nicht nehmen, den Grußwortreigen zu eröffnen sowie eine Ehrung durchzuführen und ein großes, von Anerkennung getragenes Dankeschön auszusprechen. Eingangs verwies sie darauf, dass sie sich nach 37 Jahren während des im März geplanten Turntages nicht noch einmal zur ersten Vorsitzeden wählen lassen werde. Auf das zurückliegende Jahr eingehend betonte sie, dass leider alles stillgestanden hätte. Jedem Verein, auch dem Trunkreis, sei viel Ver-ständnis und noch mehr guten Mut abverlangt worden, um diese Zeit gut durchzustehen. Und genau das habe man geschafft.

Dann überreichte sie der Oberturnwartin Wiebke Masselot die Kreisehrennadel des Turn-kreises Osterode. Schließlich sei sie in die Fußstapfen von Carmen Frisch getreten und habe alles toll gemeistert. Übrigens sei Carmen Frisch die erste Oberturnwartin gewesen, denn bis 2016 habe es letztendlich „nur“ Oberturnwarte gegeben. Wiebke Masselot, die übrigens auch die Begleitung der Arbeitsgruppe "Neue Turnangebote“ übernommen hat, habe sich sehr gut in dieses Amt eingebracht.

 

„Wir kennen uns länger als 40 Jahre, haben viel zusammen erlebt, beim Puzzleturnen war sie immer an meiner Seite“, mit diesen Worten begann Helga Maass ihre von Dank geprägte Rede, welche sie an Carmen Frisch richtete. Sie verwies darauf, dass man irgendwann mal aus der Verantwortung heraus und mal ganz privat, als „einfaches“ Mitglied dabei sein möchte. Sie überreichte der engagierten Frau ein blumiges Dankeschön.

Kevin Kaliner, Vorsitzender des TSV-Fördervereins betonte, dass aufgrund von Covid 19 auch bei ihm Funkstille vorgeherrscht hätte. Aber um Neustart nach Corona zu erleichtern, habe man jeder Sparte eine Hilfe zukommen lassen.

Bernd Gellert, KSB-Vorstandsmitglied im Bereich "Förderung des Ehrenamtes“ versicherte, dass er mit den Ehrungen und Auszeichnungen die Nähe, Verbundenheit und Wertschät-zung des KSB dokumentieren wolle. Er dankte den zu Ehrenden dafür, dass sie mit ihrer jahrzehntelangen Treue sich für die Aufrechterhaltung des Vereins stark gemacht hätten.

Carmen Frisch schaute in zwei Berichten auf die letzten zwei Jahre zurück. Sie erinnerte daran, dass man im März 2020 gerade noch per Bus zum „Feuerwerk der Turnkunst“ nach Göttingen fahren konnte, danach hätte der Lockdown alles ausgebremst. Aktiv seien leider Einbrecher gewesen, die im Juli 2020 ihr Unwesen auf dem Sportplatz getrieben hätten. Trotz Pandemie hätten aber viele freiwillige Helfer  dankeswerter Weise auf dem Sportplatz, in den Kabinen und vor den Fenstern sowie den Unterständen fleißig gewerkelt.

Corona hätte aber auch dafür gesorgt, dass die Angebote im Outdoorbereich, beispiels-weise durch Walking und Bewegen, erweitert wurde. Für ein ganz besonderes Highlight hätte die Fußball-Frauen gesorgt, denn sie sicherte sich in der Kreisliga A den ersten Platz.

Dann ließ die Sprecherin 2021 Revue passieren und erinnerte daran, dass alle Gruppen versucht hätten, ihre Angebote den vergebenen Coronaregeln anzupassen. Trotz der weni-gen Möglichkeiten habe der Vorstand weiterhin Kontakt gehalten. Mittels Zoom habe es Angebote im Kinderturnen, in der Gymnastik und im Fitnessbereich gegeben. Fußball-training habe ebenfalls online hervorragend geklappt. "So konnte wenigstens der wöchentliche, virtuelle Kontakt gehalten werden".

Nachdem Carmen Frisch sich bei den Trainern und Übungsleitern für deren Einsatz sowie den Vorstandkollegen/innen für deren Vertrauen und Verständnis gedankt hatte, gab es einen aus Dankesworten bestehender Regen für sie, die 1979 als Übungsleiterassistentin begonnen hat, ab 1984 Kinderturnwartin und gleichzeitig auch im Kreissportbund Jugend-wartin war. Ab 1992 war sie die erste Frau auf der Ebene der Oberturnwarte. Das Amt der Oberturnwartin übte sie dann, mit einer kleinen Unterbrechung, bis 2016 aus. Denn ab dem Jahr war sie die erste Vorsitzende des TSV "Eintracht" Wulften. Seit 1989 ist sie übrigens auch Referentin im Deutschen und Niedersächsischen Turnerbund für die Aus- und Weiter-bildung von Übungsleitern aktiv. "Ich habe meine ehrenamtliche Tätigkeit im Verein gern ausgeübt und bin auch weiterhin für meine Teilnehmer und andere Aktivitäten bereit".

Der zweite Vorsitzende, Thorben Topel, dankte ihr für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren. "Wir haben wegen Corona zwar nichts zusammen durchgeführt, trotzdem haben wir gut mit einander kommuniziert".

“Wir verabschieden dich als Frau, die Jahrzehnte die Arbeit des Vorstandes mitgeprägt und die letzten sechs Jahre geleitet und gewinnbringend gearbeitet hat“, so die Abschiedsworte der Oberturnwartin Wiebke Masselot. Carmen Frisch hätte stets und konstruktiv unendliche Stunden in den Verein gesteckt. "Wir konnten uns immer auf dich verlassen". Man lasse sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge gehen. Das Letztgenannte wisse letztendlich, dass sie noch da ist.

Carmen Frischs Nachfolger, Peter Beußhausen, erinnerte daran, dass er bestimmt kein Heiliger wäre, sondern nur derjenige, der sich bereit erklärt, das wichtige Amt zu übernehmen, um mit dem Verein diese schwere Zeit zu überstehen. pb

 

NEUER VORSTAND

Erster Vorsitzender:        Peter Beußhausen (Neuwahl)

Zweiter Vorsitzender:      Uwe Dybowski (Neuwahl)

Schriftführerin:                 Annette Haarmann (Neuwahl)

Schatzmeister:                 Rolf Haarmann (Wiederwahl)

Oberturnwartin:               Wiebke Masselot (Wiederwahl)

Tischtennisfachwart:       Dominik Rewers  (Wiederwahl)

Jugendwartin (Turnen):  Lea Zimmermann (Wiederwahl)

Frauenwartin:                  Ursel Eckhardt  (Wiederwahl)

Fußballfachwart:             Nico vom Hofe (Neuwahl)

Ehrenrat:                        Dieter Schneider, Willi Armbrecht, Bernd Strüver, Dieter Ehrhardt
                                       und
                                       Stellvertreter: Rolf Bode und Elvira Schaper (alle Wiederwahl)

Kassenprüfer               Astrid Thiele, Sören Schülbe und Matthias Schneider

 

EHRUNGEN 2020

60jährige Mitgliedschaft: Ihsan Kurtuglu, Axel Granzow, Willi Waßmann, Birgit Reisnauer
                                        Detlef Mönnich, Willi Ehrhardt, Gotthard Hilbig und Jürgen Kam-
                                        rad 

50jährige Mitgliedschaft: Thomas Heise, Herbert Müller, Martin Müller, Achim Geile, Anne-
                                        gret Kaliner, Raimund Engelhardt, Rolf Vogel, Carmen Frisch,
                                        Thomas Bähr, Irmgard Waßmann, Lutz Spillner, Jörg Spillner, Ste-
                                         fan Waßmann und Hagen Waßmann

25jährige Mitgliedschaft:  Sven Burgholte, Astrid Thiele und Knut Müller

 

EHRUNGEN 2021

60 Jahre Mitgliedschaft: Dieter Mißling, Uwe Dybowski, Willi Wemheuer, Hilmar Geile,
                                       Marlis Mönnich, Horst Wegner, Dietmar Schneider und Ger-

                                        hard Bertram

50 Jahre Mitgliedschaft: Uwe Peinemann, Helmut Schneider, Albert Fricke, Melanie Behre,
                                        Willi Daak, Peter Waßmann, Jürgen Waßmann, Angelika Bier-
                                        baum, Kurt Jork, Klaudia Kersten und Bernd Höfner 

25 Jahre Mitgliedschaft:  Angela Behre, Ursel Steckel, Marco Strüver, Rene vom Hofe,
                                        Hartmut Will, Jutta Will, Eike Will und Hans Werner Böhme

Helga Maass (li.) und Gerd Wedekind vom Turnkreis Osterode mit Wiebke Masselot (2. v. li.) und Carmen Frisch
Helga Maass (li.) und Gerd Wedekind vom Turnkreis Osterode mit Wiebke Masselot (2. v. li.) und Carmen Frisch
Der neue Vorstand des TSV "Eintracht" Wulften nebst Kassenprüfern
Der neue Vorstand des TSV "Eintracht" Wulften nebst Kassenprüfern
Die Anwesenden Mitglieder mit Carmen Frisch (2. v. re.) und Bernd Gellert (KSB, 2. v. li.), die für 2020 geehrt sind.
Die Anwesenden Mitglieder mit Carmen Frisch (2. v. re.) und Bernd Gellert (KSB, 2. v. li.), die für 2020 geehrt sind.
Carmen Frisch (re.) und Bernd Gellert (hinten li.) mit den anwesenden Geehrten für 2021 (Alle Fotos Petra Bordfeld)
Carmen Frisch (re.) und Bernd Gellert (hinten li.) mit den anwesenden Geehrten für 2021 (Alle Fotos Petra Bordfeld)

Die "Neue" alte Haustür am Haus "Hermanns Scheune"       (Bericht: Verein)

Wulften. Eine weitere "Baustelle" konnte inzwischen beseitigt werden. Die Haustür und deren Überdachung waren in einem sehr schlechten Zustand. Das Fachwerk um die Haus-tür wurde schon vor einiger Zeit freigelegt und restauriert. Die Überdachung der Haustür von Tischlermeister Detlef Wenzel neu gebaut. Die alte Haustür musste ebenfalls durch ihn aufwendig restauriert werden. Bei der Farbgestaltung der Tür stand Malermeister Klaus Haarmann beratend zur Seite. Die Anstrichmaßnahme übernahm Gerhard Lüer. Für die nicht unerheblichen Kosten fanden sich einige Förderer. Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Willi Waßmann, konnte nun den Spendern das gelungene Werk vorstellen und sich nochmals recht herzlich für die Unterstützung bedanken.

Unser Bild zeigt die Spender und Vorstandsmitglieder von links nach rechts: Elfriede Jork, Tischlermeister Detlef Wenzel, 1. Vorsitzender Willi Waßmann, Frank Kruppa als Vertreter der Kreissparkasse, Rechnungsführer Gerhard Lüer und die 2. Vorsitzende Elvira Schaper vor der neuen Eingangstür.

Text und Foto: Jork
Text und Foto: Jork

Gedenken zum Volkstrauertag                            (Bericht: Verein - Gabi Preuß)

Wulften. Auch in diesem Jahr legte nach dem Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften gemeinsam mit dem Ortsrat zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege Kränze nieder. Wegen der Pandemie und der steigenden Inzidenzzahlen erfolgte dieses im kleinen Kreis ohne die Vereine und Verbände. So waren nur die Abordnungen und Kirchgänger nach dem Gottesdienst am Ehrenmal versammelt.

Der 1. Vorsitzende der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften begrüßte die Bürgermei-sterin, sowie alle anwesenden Gottesdienstteilnehmer. Er gedachte den Opfern aus der Flutkatastrophe, aus Rassismus und Gewalttaten, sowie den Menschen die durch die Pandemie ihr Leben verloren.

Die Bekämpfung von Rassismus und Terrorgruppen, die Verhinderung von Umwelt-katastrophen sowie das Besiegen der Pandemie sind große Aufgaben der heutigen Gesellschaft.

Dafür ist es aber erforderlich, dass wir die Köpfe frei bekommen, auch andere Meinungen und Sitten respektieren, um so gemeinsam Lösungen für ein friedliches Miteinander zu finden.

Er zitierte Ernst Ferstl: Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es völlig egal, was uns trennt. 

Foto: Verein
Foto: Verein

Neuer Rat Wulften entpuppte sich zum Geschichtsschreiber

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. "Wenn Joe Biden mit fast 80 Jahren ganz Amerika regieren kann, warum sollte ich das dann nicht auch in Wulften schaffen?", diese von fast nicht enden wollenden Beifall der überaus zahlreichen Zuhörer/innen belohnte Aussage äußerte Elvira Schaper, die wäh-rend der konstituierenden Sitzung des Rates einstimmig zur ersten Bürgermeisterin dieser Gemeinde gewählt wurde. "Ich werde mich jedenfalls für mein Geburts- und Heimatdorf mit Herzblut einsetzen".

Damit war ein neues Kapitel in das Buch der Geschichte von Wulften geschrieben worden. Doch es sollte noch eines folgen. Denn zum ersten Mal sind drei Fraktionen im Rat vertre-ten, und die SPD hat ihre Mehrheit verloren. Dahingegen sind die CDU, welcher auch Elvira Schaper angehört, und die Wählergruppe "Wählergruppe Zukunft Wulften" (WZW) eine Koalition eingegangen.

Bei der SPD-Fraktion vollzog sich auch eine Änderung. Henning Kruse, der 30 Jahre im Wulftener Rat vertreten war und davon 20 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters innege-habt hat, legte sein Mandat nieder. Nachgerückt ist Kevin Kaliner.

Zum ersten stellvertretenden Bürgermeister wurde (mit Enthaltung der SPD) Willi Ehrhardt gewählt. Da die SPD-Fraktion darauf verzichtet hatte, den zweiten stellvertretenden Bürger-meister aus ihren Reihen zu benennen, blieb es bei einem Stellvertreter.

Elvira Schaper bedankte sich herzlich für die Wahl. Dieses Ergebnis ehre sie sehr. "Ich habe mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, mal Bürgermeisterin meiner Gemeinde zu werden. Das hat auch noch nie auf der Agenda gestanden". Sie wünschte sich von allen ehrenamtlich-politischen Kollegen/innen, dass beim Umgang miteinander der richtige Weg für Wulften diskutiert werde. Auch sollte niemand vergessen, die Meinungen der anderen zu respektieren. "Wir kämpfen für ein zukunftsträchtiges Wulften. Nur gemeinsam sind wir stark, einer allein kann nichts bewirken".

Henning Eulert, Fraktionssprecher der CDU, betonte, dass er sich ganz sicher sei, dass die erste Bürgermeisterin in kürzester Zeit alle Menschen in Wulften werde überzeugen können.  Mit dieser Ratssitzung seien überhaupt völlig neue kommunalpolitische Zeiten eingetreten. Denn erstmals hätten die Wulftener Bürger/innen einen Rat gewählt, in dem es keine absolute Mehrheit mehr gibt.

Man habe mit der WZW koaliert, weil man keinesfalls die Gräben in der Gemeinde vertiefen wollte. Aber dieser Schritt bedeute nicht, dass man der SPD den Rücken zukehre, "Wir sehen in ihr konstruktive Mitwirkende in der Ratsarbeit".

Willi Ehrhardt ließ es sich nicht nehmen, den Wählern zu danken, deren Stimmen die WZW in den Gemeinde- und den Samtgemeinde-Rat gebracht haben. Er wünschte sich und den beiden anderen Fraktionen gute Zusammenarbeit im Interesse von Wulften.

Kevin Kaliner (SPD) gratulierte im Namen seiner Fraktion Elvira Schaper zu dem neuen Amt. Sie dürfe sich dem vollen Vertrauen seiner Faktion sicher sein. Was den Rat an sich betrifft, könne er von Umbruch sprechen. Denn es seien wenige Personen dabei, die mehr als eine Periode gemacht hätten.

Es standen aber noch weitere Wahlen an, die übrigens ebenfalls einstimmig verliefen. Zum einen wurde Gemeindedirektor Henning Kunstin zum Gemeindedirektor, zum anderen Arnd Barke in das Amt des Stellvertreters bestimmt.

Dazwischen lagen aber die Besetzungen des Ausschusses für Entwicklung, Bauen und Finanzen, des Kindergarten-Beirats und der Rogge-Stiftung, die mit einer Ausnahme beschlossen worden. Denn bei der Stiftung galt der Losentscheid.

Bürgermeisterin Elvira Schaper kam abschließend auf das tägliche Leben zu sprechen, welches durchaus in dieser Zeit von Weihnachtsmärkten und Senioren-Weihnachtsfeiern geprägt sein könnte. Corona habe allerdings dazu geführt, dass beides in Wulften ausfallen wird.

Der Weihnachtsmarkt, welcher nicht mehr auf dem Reiterhof Keller / Gänzler, sondern wegen der Pandemievorschriften auf dem Anger ausgerichtet werden sollte, findet leider gar nicht statt. Die Vorbereitungen und das Durchführen unter den Corona-Auflagen seien zu unüberwindbaren Hindernissen geworden. Gleiches gelte für die Weihnachtsfeier für die ältere Generation, da das Schützenhaus dafür nicht zur Verfügung steht und ein anderer größenmäßig benötigter Saal nicht in Wulften gelegen ist. Sie brachte ihre inständige Hoffnung zum Ausdruck, dass 2022 beide Feierlichkeiten wieder ohne Wenn und Aber ausgerichtet werden dürften.

Weiter war zu vernehmen, dass im oberen Geschoß des alten Rathauses noch Tische und "gut durchgesessene" Sitzmöbel von Interessenten abgeholt werden könnten. Wenn sich niemand findet, dürften sie auf dem Sperrmüll landen. Wer sie haben möchte, melde sich bitte bei Elvira Schaper. Denn der Raum müsse schnellstmöglich leergeräumt werden, damit Dr. Mehde, der neue Eigentümer des alten Rathauses, mit den Umbauarbeiten star-ten können. pb

Die Besetzung der einzelnen Ausschüsse:

 

AUSSCHUSS FÜR ENTWICKLUNG, BAUEN UND FINANZEN

CDU: Henning Eulert, Malte Lohrengel, Vertreter: Elvira Schaper

WZW: Klaus Deppe, Willi Ehrhardt, Vertreter: Frauke Kaliner und Benjamin Waßmann

SPD: Peter Beußhausen, Kevin Kaliner, Vertreter: Philip Kersten, Gitta Herb.

KINDERGARTENBEIRAT

CDU: Elvira Schaper Vertreter: Hennig Eulert

WZW: Benjamin Waßmann, Vertreter: Frauke Kaliner

SPD: Gitta Herb, Vertreter: Philip Kersten

KINDERGARTENAUSSCHUSS

Elvira Schaper, Benjamin Waßmann, Gitta Herb. Vertreter: Frauke Kaliner, Philip Kersten

ROGGE-STIFTUNG

WZW: Willi Ehrhardt

SPD: Kevin Kaliner

 

 

 

Klaus Deppe und Henning Eulert (re.) überreichten Elvira Schaper einen Blumenstrauß in den Lieblingsfarben der Bürger-meisterin.

Der neue Wulftener Rat mit Elvira Schaper, der ersten Bürgermeisterin in der Geschichte dieser Gemeinde, mit Gemeindedirektor Henning Kunstin (re.) und dessen Stellvertreter Arnd Barke.                                                                                          Fotos: Petra Bordfeld


Der Erhalt der Schlepperfreunde Wulften ist gesichert

(Bericht: Verein - Frank Berlin)

Wulften. Nach der letzten JHV die im Juli stattfand, konnten einige Ämter nicht besetzt werden. Die Wahlen des Kassen- und Pressewartes sowie ein Posten des Ältestenrats blieben leider ohne Ergebnis. Daraus ergab sich, dass der jetzige Vorstand nicht mehr handlungsfähig war.

Aus diesem Grund wurde eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um die fehlenden Ämter neu zu Wählen.

Das Interesse war sehr groß, über 30 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil und zur großen Überraschung aller, wurden die zu wählenden Ämter schnell besetzt.

Als Kassenwartin wurde Stefanie Beck gewählt, als Pressewart Frank Berlin. Die Positi-on des Ältestenrates hat Wolfgang Mönnich und Daniel Heine eingenommen. Somit war der Vorstand komplett und die Schlepperfreunde nehmen weiterhin am Wulftener Vereinsleben und Dorfgeschehen teil.

 

Im Anschluss gab es ein leckeres Essen und es wurden schon die nächsten Veranstal-tungen diskutiert.

Der neue Vorstand:

      1. Vorsitzender Thomas Zaunitzer (Mißling)

        2. Vorsitzender Werner Müller

        Kassenwartin Stefanie Beck

        Schriftführer Reinhart Brüggemann

        Pressewart Frank Berlin

        Ältestenrat Daniel Heine, Wolfgang Mönnich und Andreas Mißling

        Zeugwart Timo Deppe

        Internet- und Facebook-Administrator Arne Fischer

Daniel Heine (Ältestenrat) und Arne Fischer nicht im Bild. Foto: Verein
Daniel Heine (Ältestenrat) und Arne Fischer nicht im Bild. Foto: Verein

Verabschiedungen und Ehrungen beim Wulftener Rat 

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der vor fünf Jahren gewählte Gemeinderat von Wulften traf sich zu seiner letzten Sitzung in dieser Zusammenstellung. Im absoluten Mittelpunkt stand die Verabschiedung von fünf und die Ehrung von drei ehrenamtlichen Politikern. Mit einer Ausnahme brachte Bürgermeister Henning Kruse die jeweilige Laudatio zu Gehör sowie die Urkunden und Präsente an den Mann. Die Ausnahme bestritt Elvira Schaper. Sie ehrte schließlich Henning Kruse dafür, dass er bereits seit 30 Jahren im Wulftener Rat vertreten ist. Bereits zwei Drittel dieser Zeit ist er Bürgermeister.

 

Andreas Nolte war vom 1.November 2011 bis zum 31. Oktober 2016 Mitglied des Wulftener Rates und des Bauausschusses. Nach einer längeren Pause war er ab dem 29. Oktober 2019 bis zum Ende dieser Wahlperiode wieder im Rat vertreten.  

Ohne Pause gehörte Jürgen Geile dem Gemeinderat seit dem 25. Februar 2013 an. Seit dieser Zeit war er auch Mitglied im Bauausschuss, wo er seine Erfahrungen und fachlichen Kenntnisse einbringen konnte. In der jetzt beendeten Wahlperiode war er Mitglied im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen.

Kevin Kaliner war seit dem 1. November 2006 im Rat der Gemeinde Wulften vertreten.  In diesen 15 Jahren hat er auch im Bauausschuss sowie im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen aktiv mitgearbeitet, seit dem letzten Jahr hatte er außerdem den Vorsitz im letzt-genannten Ausschuss inne. Kaliner sei besonders durch seine Sachlichkeit angenehm aufgefallen, und er habe mit seinen fundierten Wortbeiträgen die Rats- und Ausschussarbeit bereichert.

Henning Kruse dankte den dreien für deren geleistete Arbeit zum Wohl der Gemeinde und überreichte ihnen jeweils eine entsprechende Urkunde und ein kleines Dankeschön.

 

Walter Römermann war ein wichtiges, streitbares „Inventar“ für den Gemeinderat Wulften, denn er gehörte ihm 20 Jahre an. Henning Kruse erinnerte daran, dass der jetzt zu verabschiedende Ehrenamtskollege ebenso lange Mitglied im Bauausschuss sowie stellver-tretendes und auch ordentliches Mitglied im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen gewesen ist. Von 2006 bis 2011 war Römermann auch stellvertretender Bürgermeister und Mitglied im Verwaltungsausschuss. Seit dem letzten Jahr hatte der das Amt des Frakti-onsvorsitzenden der SPD inne. Zu vielen Themen hätte er zwar seine eigenen Auffas-sungen gehabt, seine Ratsarbeit habe er aber immer im Dienst der Gemeinde gestellt. „Seine kritischen Ausführungen, insbesondere zum Thema Finanzen, bereicherten unsere Ratsarbeit“. Römermann durfte sich aber nicht „nur“ über die Urkunde, das Präsent und ein inhaltsreiches Flachgeschenk freuen, sondern auch über eine kleine, mit einem besonderen Schluck gefüllt Flasche, welche ihm Fraktionskollege Peter Beußhausen überreichte.

Rolf Hellwig war mit kurzer Unterbrechung seit dem 1. November 2006 bis 2021 Gemein-dedirektor von Wulften. „In dieser Zeit hat er durch seine sachliche und ruhige Art die Verwaltung unserer Gemeinde geleitet“, so Kruse. Durch seine fachliche Kompetenz habe er es immer wieder verstanden, die Gemeinde zu fördern. „Wir waren nicht immer einer Meinung, aber das gehört dazu und schließlich haben wir gemeinsam für Wulften sehr viel erreicht, wie etwa den Hochwasserschutz und den Straßenausbau“. Dafür durfte auch er die entsprechende Urkunde und das Präsent entgegennehmen.

Der ausscheidende Samtgemeindebürgermeister versicherte anschließend, dass es für ihn nimmer eine Ehre gewesen wäre, das Amt zu bekleiden. Es hätte ihm zwar nicht immer nur Freude bereitet, aber er schloss sich den Worten seines Vorredners dahingehend an, dass man gemeinsam viel erreicht hätte. „Wenn demokratische Beschlüsse nicht immer wieder zur Diskussion gestellt wurden, hätten wir wohl mehr geschafft“.

Bei den Ehrungen sparte Henning Kruse auch nicht mit den Worten des Dankes und der Anerkennung sowie mit dem Übereichen der Urkunden und von Flachgeschenken.

Ratsherr Henning Eulert ist bereits seit dem 1.November 2001 Mitglied im Rat der Gemein-de Wulften. In dieser Zeit war er Mitglied und stellvertretendes Mitglied im Verwaltungs-ausschuss. Ebenso ist Henning Eulert seit 20 Jahren Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ge-meinderat. Von 2001 bis 2006 war er Mitglied im Bauausschuss sowie ab 2011 stellvertre-tendes Mitglied im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen. „Ratsherr Eulert zeichnet sei-ne sachliche Argumentation sowie sein fundiertes Rechtswissen aus, das natürlich auch beruflich bedingt ist“.

Auch Elvira Schaper ließ es sich nicht nehmen, ihrem politischen Kollegen im Namen der Fraktion zu danken und ebenfalls eine Flasche edlen Schluck zu überreichen.

Willi Ehrhardt ist seit dem 1. November 2006 Mitglied im Gemeinderat Wulften. In dieser Zeit war er Mitglied im Bauausschuss sowie im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen, wo er auch bis zum 2. November 2020 Vorsitzender war. Ebenso war er bis 2020 Fraktionsvorsitzender der SPD sowie Vorsitzender des Kindergarten-Ausschusses und der Rogge-Stiftung.

Elvira Schaper freute sich sehr, Henning Kruse für dessen 30-jährige Mitgliedschaft im Wulftener Rat ehren zu dürfen. Er sei anfangs stellvertretender Bürgermeister gewesen und dann 2001 in das Amt des Bürgermeisters gewählt worden. Als Zeichen der Anerkennung und Würdigung der besonderen Verdienste für die Gemeinde Wulften überreichte sie die Ehrenurkunde. 

Walter Römermann dankte Kruse für dessen 30-jährgie Mitgliedschaft im Rat. Wenn man mal hinter die Kulissen geschaut hätte, wäre nicht zu übersehen gewesen, dass Kruse so manche schlaflose Nacht verbracht und überlegt hätte, wie bestimmte Sachen umsetzbar gewesen wären. „Du hast für uns und damit für Wulften 20 Jahre große Lasten, in guten wie in schlechten Zeiten, getragen“. So hätte er Dinge ermöglicht, die andere nicht hinbekom-men hätten. „Es war herausragende Arbeit, die er in den vergangenen Jahren geleistet hast“.

Übrigens ließ Henning Kruse nicht unerwähnt, dass Peter Beußhausen auch schon zehn Jahre dem Rat angehört sowie Klaus Deppe und Elvira Schaper jeweils fünf Jahre.

 

Aber auch der Alltag blieb während der Sitzung nicht unerwähnt. So ließ Henning Kruse durchblicken, dass der Weihnachtsbaum auf dem Anger von Schädlingen befallen ist und von der Firma, die ihn gepflanzt hat, ausgetauscht wird. Auch die Pflanzeninsel bei der Pizzeria sei nachbepflanzt worden. Dort sei allerdings der Hundekot der größte Schädling.

Mittlerweile dürfte es keinem entgangen sein, dass alle drei Spielplätze mit neuen Spielgeräten ausgestattet worden.

Ein Bürger wollte dann wissen, warum das Denkmal für die gefallenen Soldaten von der Gemeinde gepflegt werden müsse, obwohl es auf dem Gelände der Kirche steht. Henning Kruse versicherte dazu, dass während der nächsten Ratssitzung dieses Thema auf der Tagesordnung stehen wird.

 

Rolf Hellwig erläuterte außerdem, dass die Jahresrechnung 2017 abgeschlossen sei, wofür ihm auch Entlastung erteilt wurde. Er wusste aber auch zu berichten, dass die erste Nach-tragshaushaltssatzung 2021 die erforderliche Genehmigung seitens des Kreises Göttingen erhalten hat. pb

Die geehrten und die verabschiedeten Mitglieder des Rates Wulften zusammen mit dem aus dem Amt geschiedenen Rolf Hellwig (4. v. re.)                                Foto: Petra Bordfeld


Kyffhäuser-Kameradschaft hielt Jahreshauptversammlung 2020 ab

(Bericht: Verein - Gabi Preuß)

Wulften. Am 1.10.2021 wurde die Jahreshauptversammlung 2020 der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften nachgeholt. Der 1. Vorsitzende Uwe Klingemann begrüßte die Anwesenden und eröffnet die Versammlung. Da in dem zurückliegenden Jahr aufgrund der Pandemie leider kaum Aktivitäten stattgefunden hatten, war es ein kurzer Bericht des 1. Vorsitzenden. Er berichtete, dass das Jahr noch ganz normal gestartet war und sich dann aber ganz anders entwickelte. Der Schießbetrieb musste komplett eingestellt werden. Ab Juni durfte dann nur unter Auflagen Bogen geschossen werden, was aber auch nur bis zum Fackelschießen anhielt. Danach wurde wieder alles dicht gemacht. Seit Juni 2021 wird auf dem Bogenplatz und ab November wieder in der Turnhalle Bogen geschossen. Das Luftgewehrschießen wurde seit September 2021 wieder aufgenommen. Trotz der erschwerten Umstände hat sich die Mitgliederzahl nicht verändert, was den Vorstand natürlich sehr freut. Im weiteren Verlauf der Versammlung durfte die Ehrung unseres treuen Mitgliedes natürlich nicht fehlen, unser Ehrenmitglied Alfred Naß wurde für seine 50-jährige Treue zum Verein geehrt. Der 1. Vorsitzende Uwe Klingemann überreichte ihm unter starkem Beifall ein kleines Präsent. Zu guter Letzt waren noch einige Neuwahlen dran. Leider stellten sich nicht alle Vorstandsmitglieder wieder zur Verfügung. Der Vorstand muss nun leider auf ein sehr langjähriges Vorstandsmitglied verzichten, die 1. Frauenschießwarten Mariette Mulawa kann das Amt leider nicht mehr ausüben. Sie war 39 Jahre lang im Vorstand aktiv tätig und hat die Frauengruppe 1982 mitgegründet. Sie hat Fahrten, Aufritte bei Veranstaltungen und die Weihnachtsfeiern organisiert. Auch ihr überreichte der 1. Vorsitzende ein kleines Präsent und einen Blumenstrauß. Zum Abschluss der Versammlung wurde traditionell noch Grünkohl und Bregenwurst verzehrt und bei einigen Getränken der Abend ausklingen lassen.

Die Gewählten:

2. Vorsitzende - Gabi Preuß

Schriftführerin - Hannelore Köhler

1. Frauenschießwartin – Hetty Moes   

2. Frauenschießwartin – Jessica Mönnich

1. Männerschießwart – Niklas Hunger

2. Männerschießwart – Jens Löbermann

1. Bogenschießwart – Nico Klingemann

2. Bogenschießwart – Detlev Mönnich

1. Jugendschießwart – Jessica Mönnich

Fähnrich – Detlef Mönnich

Pressewartin – Gabi Preuß

Kassenprüferin – Bianca Mönnich

Verabschiedung aus dem          Ehrung von Alfred Naß für 50-jährigen Mitgliedschaft

Vorstand von Mariette

Mulawa                                                                                  Fotos: Verein - Gabi Preuß  


Neue Sitzgruppe für das Schulbiotop gespendet     (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Heimat- und Geschichtsverein Wulften freut sich über eine überdachte Sitzgelegenheit, welche von Sarah Doucet und Michael Stahn gespendet wurde. Die Sitzgruppe lädt nun am Schulbiotop zum Verweilen ein. Die Spender haben darüber hinaus versprochen, die Rasenpflege des Standplatzes zu übernehmen. Mit dieser Aktion unterstützen sie den Heimat- und Geschichtsverein. Das Biotop wird häufig von den Kindergartenkindern besucht, aber auch zahlreiche Radfahrer nutzen diesen Ort gerne, um auf ihren Touren Pause einzulegen.

Elvira Schaper (v. links), Gerhard Lüer, Sarah Doucet, Edit Könneker, Michael Stahn und Willi Waßmann überzeugten sich vor Ort, wie gut sich die überdachte Sitzgelegenheit in das Biotop einfügt.                                                                                      Foto: Petra Bordfeld


Die Kyffhäuser-Kameradschaft war Bosseln    (Bericht: Verein - Gabi Preuß)

Wulften. Am Sonntag dem 3. Oktober 2021 hat sich die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften zum 1. Bossel Turnier getroffen. Gestartet wurde auf dem Bogenplatz, die Runde ging hoch zum Arboretum, am Wasserturm vorbei durch die Feldmark zurück zum Ausgangspunkt. Es starteten 6 Mannschaften mit 4-5 Teilnehmern. Die Gruppen waren gut gemischt von 10 bis 75 Jahren war alles vertreten. Der Spaß kam nicht zu kurz, alle waren guter Laune und hatten Kampfeslust.

Bei der Rückkehr wurden alle von einigen Vereinsmitgliedern empfangen, die sich um das leibliche Wohl kümmerten. Bei der Siegerehrung blieb kein Auge trocken, für den 1. Platz gab es eine Woche Schönheitsfarm (Stück Seife), der 2. Platz bekam eine Bad Ausstattung (Toilettenpapier) und für den Dritten ein nicht zu verachtendes I-Pad (Ei + Wattepad). Bei kühlen Getränken, Bratwurst und Steak klang der tolle Tag aus.

Vielen Dank an die Ausrichter, es war wieder einmal sehr gut organisiert. 

Gruppenbild der Teilnehmer   Foto: Verein
Gruppenbild der Teilnehmer Foto: Verein

Fackelschiessen der Kyffhäuser-Kameradschaft  

(Bericht: Verein - Gabi Preuß)

Wulften. Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften veranstaltete am Freitag, dem 24.9., ihr traditionelles Schießen beim Schein der Fackeln auf dem Bogenpatz. Mit über 20 Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht.

Nach dem Warmschießen startete der Wettkampf bei Einbruch der Dunkelheit, selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Nach der langen Zwangs-pause waren jetzt alle hoch motiviert. Dieser Wettkampf wurde nicht nach Alters-, Geschlechts- oder Bogenklassen unterteilt. Unser 1. Vorsitzende Uwe Klingemann hat es sich nicht nehmen lassen auch in diesem Jahr den Sieg wieder für sich einzustrei-chen, dicht gefolgt von seinem Sohn Nico. Auf den dritten Platz schoss sich Uwe Kutzner, ihm folgte die erste Dame des Feldes, Inge Schulz. Auf den 4. Platz schoss sich unser ältester Teilnehmer Alfred Naß. Bei der anschließenden Stärkung mit Bratwurst-suppe, Brot und Glühwein wurden schon Pläne für die nächste Veranstaltung gemacht.

Nach dem Warmschießen, warten auf die Dunkelheit

Fotos: Verein-Gabi Preuß

Der Startschuss ist gefallen und der Wettkampf beginnt 


Frauengruppe des SoVD Wulften trifft sich wieder    (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Vorstand der SoVD-Ortsgruppe Wulften hatte beschlossen, dass sich die Frauengruppe wieder treffen wird. Dass diese Idee auf sehr großes Interesse stoßen sollte, davon konnte sich die zweite Vorsitzende, Ruth-Ellen Wendler, überzeugen, als sie die Teilnehmerinnen in der „Alten Schule“ begrüßte. Sie alle freuten sich, dass trotz Pandemie diese Zusammenkunft unter den Hygienevorschriften möglich war.

Bevor aber die Kaffeetafel eröffnet wurde, sprach Ruth-Ellen Wendler Hannelore Scholz, die viele Jahre die Frauengruppe geleitet hat, ein großes Dankeschön für die geleistete Arbeit aus und überreichte ihr einen Blumengruß. Sie begrüßte aber auch die beiden neuen Frauensprecherinnen Elfriede Müller und Sabine Wolff.

Dann wurde bei Kaffee und Kuchen geklönt, gelacht und viel erzählt, denn die Frauen hatten sich schon lange nicht mehr gesehen. Es wurde aber auch überlegt, wie die Nach-mittage in Zukunft gestaltet werden können und welche Spiele bei dem Treffen gespielt werden  möchten. Der Renner war „Rommé“, aber auch "Rummecup“, "Kniffel“, "Mensch ärgere dich nicht“ und "Bingo“ dürfen gespielt werden.

Frauensprecherin Elfriede Müller verriet auch, dass das nächste Treffen am Mittwoch, 15. September, um 15 Uhr stattfinden wird. Sie erinnerte daran, dass sich jede Teilnehmerin bitte rechtzeitig anmelden möchte (05556-914 505), damit in Ruhe geplant werden kann.

 

In jedem Fall war das Treffen, welches erstmals in der "Alten Schule" ausgerichtet wurde und dort weiterhin stattfinden wird, ein großer Erfolg. pb

Die Frauensprecherinnen Elfriede Müller (li.) und Sabine Wolff (re.) zusammen mit Hanne-lore Scholz und Ruth-Ellen Wendler (2. v. re.).                                        Foto: Petra Bordfeld


Der SoVD Wulften traf sich zum Sommerfest             (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Vorstand des SoVD Wulften hatte zum traditionellen Sommerfest auf den Wulftener Sportplatz geladen und durfte sich über eine große Teilnehmerzahl freuen. Die wiederum freuten sich ebenso darüber, dass man sich wieder mal treffen konnte.

Nachdem die zweite Vorsitzende, Ruth-Ellen Wendler, alle aufs herzlichste begrüßt und das leckere Büfett eröffnet hatte, stärkte man sich bei leckeren gespendeten Salaten, Steaks, Bratwurst und Brot.  Die gereichten Getränke deckten ebenfalls alle Geschmäcker ab. Am Nachmittag luden auf dem Büfett ebenfalls gespendeter Kuchen, Kaffee und Tee zum Verzehr ein.

 

Zwischen den genussvollen Begegnungen mit Speis und Trank blieb aber auch noch genügend Zeit zum Klönen, wovon reger Gebrauch gemacht wurde. So wurde bei guter Stimmung und unter Beachtung der Corona-Auflagen ein paar gemeinsame und gemütliche Stunden verbracht. pb

Zur Erinnerung an das erste Sommerfest nach Corona stellten sich alle für ein Foto auf.

Foto: Petra Bordfeld


Die Wulftener Wehr hat ein aufreibendes Jahr hinter sich                                                 (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dass die Kameraden/innen der Freiwilligen Feuerwehr Wulften auf ein sehr ungewöhnliches, aber auch sehr aufreibendes Jahr zurückschauen können, machte Orts-brandmeister Grégory Olivier Mickiewicz in seinem Bericht deutlich, den er den interes-sierten Teilnehmern/innen der Mitgliederversammlung vorlegte, in der auch Ernennungen und Ehrungen auf der Tagesordnung standen. 

Ein nicht enden wollendes Thema sei der Um-, An- oder Neubau des Feuerwehrhauses, welches nach dem Brand in der Fahrzeughalle wohl „ausgedient“ hat. Mickiewicz erinnerte daran, dass die Wehr fast komplett in Eigenleistung das gesamte Gebäude so umzugestalten habe, dass vernünftige Dienste hätten durchgeführt werden können. Ein Teil des Dachbodens und die Fahrzeughalle hätten allerdings noch in den Umbaumaßnahmen gefehlt. „Diese konnten jedoch wegen dem verhängten Baustopp nicht zu Ende geführt werden.“

Nach dem Brand hat die Wehr die alte Postbusgarage in der Neuen Welt zur „Wache Süd“ umfunktioniert. Das Feuerwehrhaus wurde in der Fahrzeughalle und dem darüber befindlichen Dachboden komplett entkernt und das gesamte Gebäude gereinigt. Das frühere Fenster im Eingangsbereich wurde bereits zugemauert, die Elektrik so weit wie nötig wieder hergestellt, und die Heizkörper werden noch ersetzt. Auch wird das Dach isoliert, um eine Grundwärme in der Fahrzeughalle sicherstellen zu können. „Danach können wir bis zur Entscheidung beziehungsweise Fertigstellung eines neuen Standortes wieder das Feuerwehrhaus in der Steinstraße beziehen und das Provisorium in die Wache Süd schließen“.

Auf einen mittlerweile fest ins Auge gefassten Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Wulften zu sprechen kommend, erinnerte Grégory Olivier Mickiewicz daran, dass die langersehnte Wirtschaftlichkeitsberechnung des beauftragten Architekten aus Gieboldehausen im BPSO- Bau, Planen, Sicherheit und Ordnung - Ausschuss vorgestellt wurde. Und der habe sich der Neubauempfehlung an anderer Stelle angeschlossen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Samtgemeinde-Rat diese Empfehlung umsetzt, sei also hoch einzuschätzen. Jedoch müsse noch ein passendes Grundstück gefunden und durchaus erworben werden. „In der Zwischenzeit werden wir das Feuerwehrhaus in der Steinstraße soweit notdürftig ertüchtigen, dass von dort Dienste verrichtet und zu Einsätzen ausgerückt werden kann“.

 

Klar sei in jedem Fall, dass etwas passieren muss. Unklar sei allerdings, wann eine Ersatz-beschaffung des bereits 2019 zu ersetzenden Tanklöschfahrzeugs und des 2024 zu ersetzenden Löschfahrzeugs in Aussicht steht. Der Sprecher mahnte an, dass die Hersteller nach eigenen Angaben 26 Monate Bauzeit benötigten. „Rechnet man da nochmal neun Monate für Ausschreibung, Vergleichsvorführung und dergleichen hinzu, sind wir bei einem Zeitraum von lockeren drei Jahren. Genau in dieser Zeit sollte es auch zu schaffen sein, eine Lösung für das Feuerwehrhaus zu finden“.

Der Ortsbrandmeister ließ weiter nicht unerwähnt, dass 26 Dienstabende durchgeführt wurden. Außerdem sei man zu zehn Brandeinsätzen, acht technischen Hilfeleistungen und leider auch zu zwei Fehlalarmen ausgerückt. Zurzeit dürfe sich das Kommando über 48 aktive Mitglieder, sowie 17 Jugendwehrmitglieder, 25 passive Mitglieder und 341 Förderer freuen.

Abschließend dankte er den Verwaltungsmitarbeiter/innen der Samtgemeinde Hattorf. Die hätten letztendlich alle Hände voll zu tun gehabt, um zum einen die Pandemie und zum anderen den Brand des Feuerwehrhauses abzuarbeiten. „Die Freiwillige Feuerwehr konnte jederzeit mit deren Hilfe rechnen und sich darauf verlassen.“

 

Jugendwart Lukas Krause machte in seinem kurzen Bericht deutlich, dass leider wenig geschehen durfte.

Aber auch einige Gäste meldeten sich zu Wort. So betonte der stellvertretende Abschnitt-sleiter Markus Herzberg, dass die Ausbildung an der FTZ Katzenstein trotz Corona laufe. „Das Team um Kreisausbildungsleiter Florian Becker tut sein Möglichstes, um alle benötig-ten Lehrgangsplätze zur Verfügung zu stellen“.

Samtgemeinde Bürgermeister Rolf Hellwig, Bürgermeister Henning Kruse, Samtge-meindebrandmeister Björn Bartram und Polizeioberkommissar Klaus-Richard Behling von der Polizeistation Hattorf, waren sich in Ihren Grußworten einig darüber, dass die Freiwil-ligen Feuerwehren einfach Spitze seien, so auch die Wulftener. Man dürfe stolz sein, sich darauf verlassen zu können, dass die 365 Tage im Jahr einsatzbereit sind.

Die Einsatzbereitschaft und sehr gute Zusammenarbeit sei im Prinzip unbezahlbar, trotzdem werde versucht, alles in Bewegung zu setzen, was für den Neubau eines Feuerwehrhauses in Wulften benötigt wird. Es dauere natürlich, bis das Vorhaben in die Realität umgesetzt werden könne, man sei aber dran.

Bei den Ehrungen und Beförderungen gab es dann zwei Besonderheiten. Schließlich darf sich Pastor Till Engelmann jetzt auch Feuerwehrmann nennen. Und Hubert Lange, der recht spät von Gieboldehausen in die Wulftener Wehr kam und gleich von Anfang an tatkräftig beim Umbau des Feuerwehrhauses dabei gewesen war, durfte sich über ein besonderes Dankeschön seitens Ortsbrandmeister Mickiewicz freuen. Denn der überreichte im Namen aller Kameradinnen und Kameraden nach guter Sitte ein kleines Präsent zum Wechsel in die Altersabteilung.

Mickiewicz bedankte sich aber auch bei den Kameradinnen und Kameraden für die Einsatzbereitschaft und persönliche Courage in der vergangenen und hochturbulenten Zeit. „Wir können zurecht stolz auf unsere Leistung sein. Wir hatten großes Glück, dass wir von größeren Einsätzen weitestgehend verschont geblieben sind“.

Ein weiteres Dankeschön richtete er nochmals in Richtung Verwaltungsmitarbeiter, die alle Hände voll zu tun gehabt hätten, um zum einen die Pandemie und zum anderen den Brand des Feuerwehrhauses abzuarbeiten. „Die Freiwillige Feuerwehr konnte jederzeit mit deren Hilfe rechnen und sich darauf verlassen“. Diesen Dank bat der Ortsbrandmeister den Samtgemeindebürgermeister den Kolleginnen und Kollegen zu übermitteln.

 

Abschließend bedankte sich der Ortsbrandmeister bei allen Kameradinnen und Kameraden, dem Kommando und auch der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die gemeinsamen gesteckten kameradschaftlichen Ziele auch und trotz der Pandemie gemeinsam angepackt und zum Erfolg geführt werden. pb

EHRUNGEN

Aktive Mitglieder:

40 Jahre: Edgar Brandt, Uwe Kersten, Oliver Mönnich und Hubert Lange

25 Jahre: Frauke Kaliner und Gregory Mickiewicz

Förderer:

50 Jahre: Holger Bierwirth

40 Jahre: Sabine Erle, Dieter Schmid, Thomas Waldmann, Frank Heise, Gerhard Bertram und Stefan Mißling

25 Jahre: Jan-Sascha Zischke, Thomas Bähr, Frank Geile und Edgar Strüver

Übernahme in die aktive Wehr

Leon Reisnauer, Raik Nolte und Jasper Menzel

Beförderungen

Zum Feuerwehrmann:         Leon Reisnauer und Till Engelmann

Zum Oberfeuerwehrmann:  Florian Fichte und Timon Reisnauer

Zum Hauptfeuerwehrfrau:    Lena von Hofe

Zum Hauptfeuerwehrmann: Luca Maximilien Ernst und Frederik Kalis

Zum Hauptlöschmeister:      Christian Martin Wolff

Ernennungen

Zum Gerätwart TLF:      Christian Ehrhardt

Zum Gerätewart MTF:   Luca Maximilian Ernst 

Die geehrten, beförderten und ernannten Kameraden/innen der Freiwilligen Feuerwehr Wulften zusammen mit dem Kommando und den Gästen.                  (Foto: Petra Bordfeld)


Dr. Mirko Mehde erhält den Schlüssel für das alte Rathaus

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dort, wo Ende der 70er Jahre des letzten Jahrtausends eine Filiale der Sparkas-se die Verwaltung der Gemeinde Wulften „ablöste“, wird nach dem Umbau Dr. Mirko Meh-de, der neue Eigentümer des alten Wulftener Rathauses, Einzug halten. Grund genug für Bürgermeister Henning Kruse, im Beisein seiner Stellvertreterin Elvira Schaper und dem Samtgemeindedirektor Rolf Hellwig, ganz offiziell den Schlüssel zu überreichen.

Danach setzten sich die vier aber noch einmal zu einem Gedankenaustausch zusammen. Dabei ließ Dr. Mehde nicht unerwähnt, dass er bestimmt nicht daran denkt, der Friseurmei-sterin und der Mieterin der Wohnung in der ersten Etage zu kündigen. Es  steht im Kaufver-trag geschrieben, dass mit dem Erwerb des Gebäudes die Mietverträge nicht erlöschen werden. „Sie haben weiteren Fortbestand, schließlich sind die Mieteinnahmen auch ein sicherer Part für mich“.

Bei den Mieteinnahmen erinnerten sich die vier daran, dass eingangs gar nicht an einen Verkauf des alten Rathauses gedacht wurde. Denn Dr. Mehde suchte zwar neue Räumlich-keiten, die nicht – wie seine jetzige Praxis - zum Hindernislauf „einlädt“, sondern behinder-tengerecht ist, ein Kauf war aber im Prinzip nicht in der Planung. Auch eine Verlegung seiner Praxis in einen Nachbarort wäre eine Option gewesen, wäre er in Wulften nicht fün-dig geworden. „Als wir von der Suche hörten, wurden wir sofort hellwach, denn dieser Wunsch garantierte uns ja für viele Jahre einen Hausarzt vor Ort“, so Henning Kruse.

Doch als die Verwaltung mal mit einem Blick auf die noch anstehende Sanierung des Schützenhauses, ein finanzielles Rechenbeispiel aufgestellt hatte, wurde schnell klar, dass die Gemeinde Wulften nicht auch noch den Umbau der Räumlichkeiten zu einer Praxis stemmen könnte. Die Gespräche mündeten in einem Verkauf. Und Dr. Mirko Mehde unter-zeichnete den entsprechenden Vertrag, nachdem die Mehrheit des Gemeinderates wäh-rend einer internen Sitzung diesem Vorhaben zugestimmt hatte. Rolf Hellwig betonte, dass diese Unterschrift nicht nur zu einem Verkauf zum angemessenen Preis beigetragen hatte, sondern auch für die Sicherung der Wulftener Infrastruktur, denn Dr. Mehde verpflichtete sich, seine Praxis für die nächsten 20 Jahre in diesen Räumlichkeiten zu betreiben.

 

Nicht so positiv sieht es bei dem Thema „Geldautomat“ aus, der sich mittlerweile zu einem „Sorgenkind“ entwickelt hat. Denn dieser steht immer noch in den ehemaligen Räumen der Sparkasse, die rund 100 m² umfassen. Die Unterhaltungskosten, wie Strom und Heizung, werden aber vom Eigentümer übernommen. Da der Automat, welcher nur Geldscheine „ausspuckt“, aus Sicht der Banken spätestens Mitte 2023 abgebaut werden wird, sehen die Geldinstitute sich nicht dazu verpflichtet, ihn jetzt zu versetzen. Diese Aktion könnte nämlich rund 25.000 Euro kosten. Und genau diese stolze Summe ist für die Gemeinde Wulften zu hoch, um nur für knapp zwei Jahre noch diesen Automaten zu haben. Letztendlich würden dann ja auch noch die Rückbaukosten auf die Gemeinde zukommen. pb

Henning Kruse überreicht im Beisein von Elvira Schaper und Rolf Hellwig den Schlüssel des alten Rathauses an Dr. Mirko Mehde.                                            Foto: Petra Bordfeld


Rat Wulften lehnt Umzingelung der Gemeinde mit Windrädern ab

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auch wenn der Rat der Gemeinde Wulften die Wichtigkeit der Windenergie anerkennt, ist er nicht mit dem Teil des Entwurfs des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) einverstanden, in dem es um dieses Thema geht. Denn die darin erwähnten Anzahl von Windrädern kämen einer nicht zumutbaren, 120prozentigen Umzingelung gleich.

Samtgemeindedirektor Rolf Hellwig mahnte an, dass wohl die schon im Bereich Schwie-gershausen, Wulften Hattorf stehenden sechs Energieerzeuger übersehen wurden. Über-haupt seien die von Wulften als besonders schützenswert eingestuften Flächen, welche unter anderem auch der Erholung dienen sollten, nicht berücksichtigt worden. Gerade in diesem Bereich befänden sich aber zahlreiche gesetzliche geschützte Biotope, wie beispiel-weise der mit erheblichen Fördergeldern renaturierte Hackenbach.

Außerdem dürfe nicht vergessen werden, dass in dem Raumordnungsplanung des Landkreises Northeims, das gleich hinter Wulften beginnt, ebenfalls große Vorranggebiete für Windräder vorgesehen sind, ergänzte Bürgermeister Kruse.

Er erinnerte daran, dass für die Fläche Richtung Dorste, wo auch Windräder hinkommen könnten, auf Initiative von Dieter Greunig der Antrag gestellt wurde, diesen Bereich als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen. Zwar habe der Landkreis Göttingen das bereits abgelehnt, aber diesen Entscheid werde man sich nicht gefallen lassen. Greunig wusste übrigens zu berichten, dass in besagtem Gebiet sogar der Horst eines Roten Milans nicht zu übersehen sei.

 

Zu dem Thema „Landschaftsgebundene Erholung“ kritisierte der Gemeindedirektor, dass das RROP verschieden viele Möglichkeiten aufgelistet hat, dabei seien aber jene Strecken, welche durch Wulften führen, vergessen worden. Und gerade das Radwegenetz sei gut ausgebaut. Er erinnerte daran, dass gerade die Verbindungsrouten Bilshausen – Wulften –Schwiegershausen – Osterode, Wulften – Hattorf am Harz, sowie – Lindau (- Northeim) aufgenommen werden müssen.

Er kam aber auch auf den Punkt „Siedlungsentwicklung“ zu sprechen, welchen die Gemeinde Wulften im Prinzip ausdrücklich begrüßt. Denn damit könnte ein wahrer „Lücken-schluss“ zwischen den vorhandenen Gewerbegebieten Bilshausen/Strohkrug und Wulften erreicht werden, der nicht nur verkehrstechnisch, sondern auch insgesamt flächen-schonend, eine gemeinsame Entwicklung von Arbeitsstätten ermöglicht.

 

Doch es stand nicht „nur“ die RROP auf der Tagesordnung, es galt auch, den Kindergar-tenbedarfsplan für das laufende Jahr zu verabschieden. 

Wulftens Bürgermeister Henning Kruse erinnerte daran, dass die Kindergartenkinder seit dem Beginn des Kindergartenjahres 2018 beitragsfrei sind. Für die Krippenkinder werden dahingegen zurzeit aber noch Elternbeiträge erhoben. Vor die unvermeidlichen Einschrän-kungen, welche die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, habe man bislang darauf verzichtet, die Krippenbeiträge dem Kindergartenjahr 2021/2022 anzugleichen. Weiter ließ Kruse durchblicken, dass durch die Inbetriebnahme einer Integrationsgruppe sowie der Ausweitung der Betreuungszeiten in allen Gruppen bis 16 Uhr, sich der Betriebsko-stenzuschuss seitens der Gemeinde gegenüber dem Träger der Einrichtung erheblich erhöht habe. In jedem Fall wurde der Bedarfsplan einstimmig angenommen.

Allerdings bat SPD-Fraktionsvorsitzender Walter Römermann darum, statt einer etwaigen Erhöhung der Beiträge auch für Krippenkinder eine Betragsfreiheit in Erwägung gezogen werden sollte.

 

Einstimmigkeit herrschte auch vor, als es um die erste und beschleunigte Änderung des B-Planes „Oberer Birkenberg“ – vielen auch als Schwanenklimp bekannt – ging. Letztendlich soll so die Möglichkeit geschaffen werden, dass auf dem Gebiet moderne und zeitgemäße Wohnformen realisiert werden können.

Nach dem Beschluss ließ Henning Kruse durchblicken, dass sich die Gemeinde Wulften und der ausrichtende Schützenvorstand 2022 schweren Herzens entschlossen haben, dass für das kommende Jahr geplante Heimat- und Schützenfest auf 2023 zu verschieben. „Insbesondere die Entwicklung immer neuer Varianten des Corona-Virus, welche steigende Infektionszahlen mit sich bringen könnten, haben die Veranstalter gemeinsam dazu bewogen, die Verschiebung vorzunehmen“.

Rolf Hellwig wiederum ließ durchblicken, dass die Bürgermeister der vier Gemeinden der Samtgemeinde Hattorf mit der Firma Deutsche Glasfaser übereingekommen sind, voraus-sichtlich im August zu einem Informationsgespräch zu laden, um dann eventuell im August mit der Verkabelung zu beginnen. Er mahnte aber an, dass der Spatenstich für die Aktion von der Zahl der Verträge abhängt, welche die Interessenten mit der Firma abschließen.

 

Weiter kam er auf aktuell das in einem extremen Wachstum befindliche „Grünzeug“ zu sprechen. Man bemühe sich, den Grünschnitt zu machen, komme aber nicht komplett nach. „Es wird aber gemacht werden, auch wenn es etwas länger dauert“. Mehr, als arbeiten könnten die Mitarbeiter letztendlich auch nicht. pb

Nördlich von Wulften, sollen Windräder gebaut werden. (Foto: Henning Kruse)
Nördlich von Wulften, sollen Windräder gebaut werden. (Foto: Henning Kruse)

Verkauf des Grundstücks Uferstraße 7 in Wulften am Harz

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Wasserhärte in Wulften                                                         (Stand: 16.05.2021)

Die Wasserhärte des Wulftener Trinkwassers beträgt 12°dH = 2,15mmol/l, also mittel-hart. Die Hydrogencarbonathärte beträgt 8,36°dH = 1,49 mmol/l, diese ist für die Kes-selsteinbildung bei der Erhitzung des Trinkwassers über 60°C verantwortlich. Die Nitratwerte belaufen sich auf 30,1 mg / Liter.


Wulftener Kirche soll im Herbst in neuem Außenglanz erstrahlen

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Frage, wann die St. Aegidien-Kirche mit Baugerüsten eingekleidet wurde, können die Wulftener nicht genau beantworten. Dass es aber vor dem Schützenfest 2019 war, wissen viele, da zur Kirchenparade das Gerüst bereits stand. Und nach dem Schüt-zenfest wurde zum Setzen der Anker auch der Innenraum eingerüstet, so dass bis weit in den Herbst hinein kein Gottesdienst in der Kirche stattfinden konnte. Fest steht allerdings, dass das Gotteshaus im Herbst dieses Jahres in neuem Außenglanz erstrahlen soll.

Das gilt auch für den oberen Teil des Turmes. Er erstrahlt mittlerweile nicht „nur" mit einem neuen Dach, sondern auch mit einem neuen Zifferblatt, angeschafft aus Mitteln der Wulftener Kirchenstiftung. Die hat übrigens genau denselben Platz eingenommen, wie ihre Vorgängerin, die ebenfalls nicht mittig eingebaut wurde. Aufgefallen ist die „Linkslastigkeit“ aber erst jetzt durch die farbige Gestaltung, denn das schwarze Zifferblatt ist jetzt grün.

Übrigens ist zum Thema „Kirchenuhr“ in dem Buch „400 Jahre ev. Luth. Kirchengemeinde St. Aegidien Wulften“ nachzulesen, dass die vermutlich aus dem Jahr 1669 stammende Uhr 1782 gründlich repariert wurde. Damals musste der Stundenmesser alle 24 Stunden aufgezogen werden. 1875 wurde eine neue Uhr angeschafft, die erst 1970 durch ein vollelektrisches Uhrwerk ausgetauscht wurde, das bis 2019 seine Dienste tat.

Architektin Sabine Quehl, Bauleiterin vom Ing. Büro Gröninger aus Melsungen und Ines Goesmann, Kirchenvorstandsvorsitzende und Vertreterin der Kirchgemeinde, die Bauher-rin ist, schmunzelten beim Erzählen dieser Begebenheiten. Sie wussten aber noch zwei Daten: Zum einen wurde die Kirche ab dem 8. Mai 2019  eingerüstet, und am 17. Mai die Bekrönung, die Kugel auf der Kirchenspitze, die neu vergoldet wurde,  mit Wetterfahne abgenommen.

Ernster wurden die beiden, als sie den baulichen Zustand der Kirche ansprachen, die vor 429 Jahren eingeweiht wurde und jetzt auch eine neue Glocke aus Bronze erhalten hat.

In der Glockengeschichte ist nachzulesen, dass das Feuer im Jahr 1598 auch den Turm erreicht hatte und eine der beiden großen Glocken bersten ließ. Erst 1728 konnte eine neue angeschafft werden, welche in der Größe der ersten entsprach. Doch schon im Ersten Weltkrieg wurde eine „Zur Sicherung des Kriegsbedarfs“ eingezogen. Die erst 1933 neu angeschaffte Glocke wurde bereits 1942 für den gleichen zweifelhaften Zweck abge-holt. 1951 wurde eine neue, aus Gussstahl bestehende Glocke geweiht. Jetzt hängt im Turm wieder eine Bronzeglocke, für deren Anschaffung sich laut Ines Goesmann die Kir-chengemeinde „krummgelegt“ hat. Außerdem kamen noch viele Spenden aus der Ge-meinde sowie Geld aus der Wulftener Rogge-Stiftung und auch eine finanzielle mit Hilfe der Landeskirche hinzu. So konnten die knapp 30.000 Euro gestemmt werden.

Aber nicht nur eine neue Glocke ist im oberen Teil des Turmes zu sehen, auch die Holze-lemente erstrahlen in neuem Glanze und ermöglichen den Aufstieg bis zur Turmspitze. „Das ist sehr schön“, so die Kirchenvorstandsvorsitzende.

Allerdings muss bei dem Mauerwerk des Turmes noch viel Geduld und Geschick aufge-bracht werden - auch wenn das Dach, die Schiefereindeckung und die Schallluken bereits neu sind.  Dieses „Geduldsspiel“ sei erst zum Vorschein gekommen, als der alte Putz vollends heruntergeschlagen wurde.

Der Schwerpunkt der Voruntersuchungen am Turm lag bei den Holzkonstruktionen. Der Putz der Turmfassaden war offensichtlich schadhaft und bestand aus dem falschen Material, so die Architektin. Doch unter dem gesamten Putz verbargen sich Schäden, die vorher nicht gesehen werden konnten. Denn nach der Abnahme des Putzes musste festgestellt werden, dass große Flächen des ursprünglichen Sandsteinmauerwerks mit Ziegelsteinen ausgebessert wurden. Dabei wurde ein zementhaltiger Mörtel verwendet, der für das vorhandene Mauerwerk mit einem gipshaltigen Mörtel unverträglich ist. So konnte sich Feuchtigkeit hinter dem ebenfalls zementhaltigen Putz sammeln. Dadurch wurden die Sandsteine zum Teil zerstört, auch die hinter den Ziegelsteinausbesserungen, erläuterte Sabine Quehl. Hinzu kam, dass der Sandstein an sich in großen Teilen von geringer Qualität ist. Dieser Zustand sei mit Sicherheit schon mal festgestellt worden und deshalb wurden vermutlich vor einigen Jahren bereits Sandsteine durch die Ziegelsteine ersetzt. Um weitere Zerstörungen des vorhandenen Mauerwerks zu verhindern, mussten sowohl die Ziegelsteine als auch der Zementmörtel ausgebaut und durch passendes Material ersetzt werden.

Da der Mörtel der neuen Aufmauerungen aber nicht mehr bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius verarbeitet werden kann, mussten die Bauarbeiten im Dezember 2019 vorerst eingestellt werden. Seit Ende März geht es wieder weiter. Schließlich sollen die Arbeiten im Herbst 2020 abgeschlossen sein. Dann wird ein neuer Putz aufgelegt sein. Denn, auch wenn viele Steine ausgetauscht sein werden, muss das geschehen, weil Gipsmörtel Schutz vor Feuchtigkeit braucht. „Außerdem ist der Stein, der geblieben ist, empfindlich in seiner Struktur“, so die Architektin.

Das Kirchenschiff, oder besser das Dach, sorgte für eine weitere, nicht eingeplante, unangenehme Überraschung. Denn die Dachkonstruktion im Bereich der Traufen, die von innen nicht zugänglich sind, zeigten bei der Aufnahme von Dachziegeln zuvor nicht festgestellte Schäden. Um die zu beheben, musste der Zimmermann die Ziegeldeckung der 90er Jahre zu einem Teil aufnehmen, um an das in Mitleidenschaft gezogene Gebälk zu kommen. Außerdem wurden vier acht Meter lange Stahlanker quer durch das Kirchenschiff eingezogen, um dessen Gemäuer mehr Halt zu geben.

Die Außenwände des Schiffs sind schon ausgebessert worden und erhalten einen neuen Anstrich, wenn dieser auch dem Turm zukommen wird.

Auf die Frage, was dieses Projekt so insgesamt kosten dürfte, war zu vernehmen, dass die Kosten in einem hohen sechsstelligen Betrag liegen werden. Das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen/Bremen hat bereits einen Zuschuss in Höhe von 150.000 € bewilligt. Die Finanzierung der Gesamtsanierung wiederum übernimmt die evangelische Landeskirche Hannover.

Übrigens liegt die Bauprojektleitung in den Händen des Amtes für Bau- und Kunstpflege Göttingen, welches die Denkmalstelle der Landeskirche Hannover ist. pb

Der Zimmermann erläutert Architektin Sabine Quel             Der Klang der neuen Bronze-

und Ines Goesmann (re.) die Arbeiten am Kirchen-             glocke ist bereits länger zu

schiffdach.                                                                           vernehmen.

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Diese Stufen und Geländer er-       An dieses Kirchenbild haben sich die Wulftener fast

strahlen in neuem Holz.                   schon gewöhnt.

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Dieser Teil des Kirchturms,              Diese Glocke von 1951 hat

auch das Ziffernblatt der Uhr,          im Kirchturm jetzt ausgedient.

sind neu geworden.                                                                       (Fotos: Petra Bordfeld)


                                                                  Auszug aus dem "Harz Kurier" vom 04. Juni 2016

Großer Bahnhof in Wulften: So viel Andrang wie am Freitagmittag herrschte am Bahnsteig in der Gemeinde lange nicht. Dort wurde ein Triebwagen feierlich auf den Namen "Wulften am Harz" getauft. Bürgermeister Henning Kruse hatte die Ehre, im Beisein zahlreicher Gäste und Schaulustiger dem Schienenfahrzeug mit einer Sektdu-

sche seinen Namen zu geben. Der Triebwagen wird in den nächsten Jahren als Bot-

schafter der Gemeinde in der Region zwischen Göttingen, Nordhausen und Braun-schweig unterwegs sein.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass Dirk Peinemann als einer der Initiatoren, den Triebwagen steuerte.

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Der Film zum Text:

https://magentacloud.de/s/84Z95zfL9QiLRae

 

Kamera: GL-Film