LandFrauenverein Wulften hat ein aktives Jahr hinter sich

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dass der LandFrauenverein Wulften ein sehrt aktives Jahr hinter sich gebracht hat, machte die erste Vorsitzende, Elisabeth Mißling, in ihrem Bericht deutlich. Den legte sie während der gut besuchten Jahreshauptversammlung vor, in deren Mittelpunkt neben den Wahlen auch die Ehrungen von fünf Mitliedern standen, die zusammen bereits 235 Jahre dem Verein die Treue halten.

So musste das Frauenfrühstück 2019 aufgrund der großen Teilnehmerinnenzahl gesplittet werden, an denen zusammen 60 Frauen begrüßt werden konnten.

Ende März fuhren die Wulftener LandFrauen nach Hattorf zum KreislandFrauentag. Dort stellte übrigens Fernsehrichterin Barbara Salesch, mit ihrem Buch „Ich liebe Anfänge – von der Lust auf Veränderung“ ihre drei Leben als Juristin, als Fernsehrichterin und als Künstlerin vor. Auch das Trio „Immergrün“ verzauberte alle Teilnehmerinnen.

Im Mai führte die Fahrt zum Kloster Dalheim. An der traditionellen Osteroder Erntedank-aktion auf dem Martin-Luther-Platz hatte man erneut teilgenommen. In der ehemaligen Kreisstadt erlebten die Frauen einen schönen Nachmittag, als sie der Villa Gyps und deren Garten einen Besuch abstatteten. Dort erfuhren sie übrigens, dass sich Hobby-gärtner, die ihr eigens Gemüse anbauen möchten, auf eigens dafür angelegte Flächen versuchen dürfen.

Zu Beginn der Wintermonate wurden den Frauen ein Bewegungs- und Fitness-Nachmittag angeboten, der auf große Resonanz gestoßen war. Beim Wulftener Weihnachtsmarkt hatte man nach längerer Pause auch nicht mehr gefehlt. Angang Dezember fand die vereinseigene Weihnachtsfeier statt. Eine der Türen des Adventskalenders der Gemeinde wurde auch gehöffnet.

Abschließend dankte die Vorsitzende allen Mitliedern, die den Vorstand durch das ganze Jahr begleitet hatten. „Denn ohne euch, die ihr immer zahlreich an unseren Veranstaltungen teilnehmt, würde eine Vorstandsarbeit keinen Sinn machen“. Ein besonderes Dankeschön sprach sie den Vorstandsmitgliedern aus, schließlich opferten sie ihre Freizeit gerne für den Verein und arbeiteten aktiv mit. „Wir LandFrauen sind ein fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft.  Der Verein stärkt die Menschen in der Gemeinde und macht das Dorfleben attraktiver“.

 

Elisabeth Mißling schaute aber auch in das Jahr 2020. So wird bereits am 22. und am 29. Februar das Frauenfrühstück ab 10 Uhr ins Wulftener Dorfkaffee „Zuckerdose“ stattfinden.  Am 8. März, dem internationalen Frauentag, steht ein Kinobesuch in Duderstadt auf dem Plan. Und am 18. Mai soll eine Tagesfahrt mit Spargelessen, Gartenbesichtigung stattfinden. Der genaue Zielort wird rechtzeitig bekannt gegeben

Weil der LandFrauenverein Wulften in diesem Jahr sein 65jähriges Bestehen feiern kann, soll im Sommer eine Fahrt ins Blaue stattfinden.

Ute Lohrengel bedankte sich im Namen des Kreisverbandes Osterode für die gute Zusammenarbeit sowie für die Beteiligung an der Erntedankaktion und am KreisLand-frauentag in Hattorf.

Nach den Wahlen und Ehrungen gehörte im „Tennisheim“ die ganze Aufmerksamkeit Hans-Walter Rusteberg, der darüber berichtete, wie er Japan mittels Motorrad durch-querte. Die 2.800 Kilometer führten ihn von Tokio über Süd-Japan zurück in die Hauptstadt. pb

 

EHRUNGEN

Für 65 Jahre Mitgliedschaft:    Ursula Wemheuer

Für 55 Jahre Mitgliedschaft:    Ingrid Mönnich

Für 45 Jahre Mitgliedschaft:    Ilse Schiller

Für 40 Jahre Mitgliedschaft:    Ursula Gropengießer

Für 30 Jahre Mitgliedschaft:    Hannelore Strüver

 

WAHLEN

Erste Vorsitzende:     Elisabeth Mißling

Schriftführerin:          Martina Gropengießer

Kassenprüferin:        Ulla Deppe

Die geehrten Mitglieder des LandFrauenvereins Wulften zusammen mit dem Vorstand

Foto: Petra Bordfeld


Wahlen brachten Änderungen beim TSV Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Jahreshauptversammlung des TSV „Eintracht“ Wulften sprach die erste Vorsitzende, Carmen Frisch, all denen ein großes Dankeschön aus, die sie im zurückliegenden Jahr unterstützt und in ihrem Amt bestätigt haben. Ein weiteres Dankeschön ging an all jene, die bis zu den Wahlen ihre Arbeit im Vorstand sehr ernst genommen hatten und jenen, die sich für das neue Ehrenamt haben wählen lassen. Die Ehrung von einigen Mitgliedern seitens des Vereins und des Kreissportbundes Göttin-gen-Osterode für deren jahrzehntelange Treue war ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung.

Zuvor legte aber Carmen Frisch ihren Jahresbericht vor, den sie mit einem großen Dankeschön an ihre Vorstandskollegen, den Spartenleitern und dem Förderverein für deren besonderen Einsatz und die geleistete Zusammenarbeit zum Wohl des TSV begann.

Dann kam sie auf den Begriff Zeit zu sprechen. Zeit, die niemand missen möchte. Sie mahnte an, dass man sich insbesondere Zeit für gemeinsame Stunden, Erfolge, Freunde, sportliche Aktivität, Freude, Miteinander und Neues im TSV Eintracht Wulften nehmen sollte.

Denn auch im Sport habe eben die Zeit eine große Bedeutung, weil sie auch etwas mit der Zukunft zu tun habe. Wenn sie so weit nach vorne schaut, dann stelle sie sich die Frage, ob die Mitglieder überhaupt noch Zeit finden werden, in die Sporthalle zu kommen. „Stellen die Übungsleiter künftig Videos ins Netz, damit die Übungen zuhause geturnt werden können? Tragen wir Virtual-Reality Brillen, hat jeder sein digitales Gerätetraining?“

Sportvereine seien über Jahre hinweg zentraler Bestandteil des Lebens eines Jeden gewesen. Heute stünden diese allerdings an einem Scheideweg, das gelte auch für den TSV Wulften. Bundesweit hätten in den letzten zehn Jahren Überalterung, Mitgliederschwund und fehlendes Ehrenamt 16.000 Vereine zur Auflösung gezwungen. Auch in dieser Region blieben wichtige Ehrenämter unbesetzt und Sportvereine lösten sich auf

So seien es manchmal nur eine Stunde oder vielleicht ein Nachmittag im Sommer, der für die gemeinsame Zeit im TSV für Gemeinschaft und den Erhalt von bestehenden Angeboten wichtig ist.  „Diese TSV-Zeit prägt uns“, so die Vorsitzende. Doch sie gab auch zu bedenken, dass Zeit nicht endlos ist. Daher appellierte sie an alle, die Zukunft des TSV mitzugestalten und zu sichern. Wenn die Mitglieder bereit seien, kleine Aufgaben zu übernehmen, ihre Mithilfe auch mal anbieten, wäre es nicht ein so großer Zeitaufwand für einzelne im Verein.

Im Prinzip hätten die Aktivitäten in 2019 gezeigt, dass der Verein, der sein 100jähriges Bestehen der Fußballsparte feiern konnte, immer noch auf dem richtigen Weg ist.

 

Helga Maaß, erste Vorsitzende des Turnkreises Osterode, dankte dem TSV Wulften dafür, dass er den Turnkreis bei seinen Veranstaltungen nie habe im Regen stehen lassen. Und sie wies auf die traurige Tatsache hin, dass der Turnkreis in diesem Jahr keine Lehrgänge durchführen wird, weil das Interesse schon 2019 sehr gering gewesen ist.

Petra Graunke, Geschäftsführerin des Kreissportbundes Göttingen/Osterode brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Mitgliederzahl des TSV Wulften gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen hat.

Sie sei sich sicher, dass Carmen Frisch und ihr Team das als positives Zeichen mit in das Jahr 2020 nehmen und es als Ansporn in die Aktivitäten sehen könnten. „Der Weg scheint nicht falsch zu sein“.

Abschließend versicherte sie, dass sie sich freue, zusammen mit dem Sportab-zeichenbeauftragten, Günter Thiele, langjährige Vereinsmitglieder für deren Treue zum Verein zu ehren.

Zuvor tat dies aber Carmen Frisch bei einigen Mitgliedern, die sich besonderes enga-giert hatten. Richard Kaliner, der seine langjährige Tätigkeit als zweiter Vorsitzender des Fördervereins des TSV „Eintracht“ Wulften beendet hatte, war schon früher im Vorstand tätig und wird dem Altherren-Fußball auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Sven Schnurbusch wurde stellvertretend dafür genannt, dass es das neue Angebot „Dart“ im TSV gibt, und er wurde auch der erste Dart- Vereinsmeister.

 

Eine außergewöhnliche Ehrung galt Rolf Haarmann, der seit 30 Jahren das Amt des Schatzmeisters innehat.  „Wenn man so lange die Schatzkiste des Vereins hütet, dann sind 30 Jahre etwas ganz Herausragendes“.

Bei den anstehenden Wahlen waren auch ausnahmslos Worte des Dankes seitens der TSV-Vorsitzenden zu vernehmen. Während Carmen Frisch, Rolf Haarmann und Ober-turnwartin Wiebke Masselot in ihren Ämtern bestätigt wurden, erfolgten in allen anderen Ämtern Neuwahlen. pb

 

EHRUNGEN

Für 60 Jahre Mitgliedschaft:   Heinz Bode, Werner Lakemann, Gert Fuchs, Wolfgang May
                                               und Gustav Geile

Für 50jährige Mitgliedschaft:  Olaf Bierbaum, Günter Rusteberg und Elfriede Jork

Für 25jährige Mitgliedschaft:  Robin Frisch, Fabian Froböse, Fred Schirmer und
                                               Hannelore Schibilski

 

WAHLEN

Zweiter Vorsitzender:      Torben Topel

Schriftführer:                   Timo Heinrich

Tischtennis-Fachwart:     Dominik Rewers

Frauenwartin:                 Ursula Eckardt

Fußballfachwart:            Dario Schleicher

Platzkassierer:                Klaus Wittke

Jugendwartin-Turnen:     Lea Zimmermann

 

Ehrenrat:                   Bernd Strüver (aufgerückt) und Elvira Schaper als Stellvertreterin

Kassenprüfer:           Wolfgang May und Astrid Thiele

Der Vorstand des TSV „Eintracht“ Wulften zusammen mit den geehrten Mitgliedern und Bürgermeister Henning Kruse (5. v. re.).                                         Foto: Petra Bordfeld


Das Thema Wiesenstraße sorgte für großes Interesse an der Ratssitzung

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf der Tagesordnung der Ratssitzung Wulften stand auch das Thema „Ausbau der Wiesenstraße 2021 mit Mitteln der Dorferneuerung“. Genau dieser Punkt veranlasste den Rat, die Sitzung im Schützenhaus stattfinden zu lassen. Und die Zahl der interes-sierten Anwohner sollte zeigen, dass dieser Entschluss der richtige war. Sie alle wollten schließlich wissen, wie tief sie in die Tasche greifen müssen und erfuhren unter anderem, dass sie stets in das Planungsbot geholt werden sollen.

Bürgermeister Henning Kruse sicherte weiter zu, dass das Sanierungs-Rad der Wiesen-straße überhaupt erst dann ins Rollen kommen wird, wenn in der fest geplanten Anlieger-versammlung ein mehrheitliches Ja zu dieser Maßnahme zu vernehmen war. Sollte das nicht der Fall sein, dass bliebe alles wie es jetzt ist: ein Flickenteppich.

Bei einem positiven Votum soll versucht werden, über das Amt für regionale Landent-wicklung, Mittel der Dorferneuerung einzuwerben, so Kämmerer Arnd Barke. Die Verwal-tung wird unverzüglich nach der Haushaltsgenehmigung seitens der Kommunalaufsicht Göttingen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel noch die Kosten ermitteln. Diese werden dann zusammen mit den Planungsgrundlagen auf den Weg gebracht, der bis zum 15. September beschritten worden sein muss, damit dieser Plan Realität werden kann. Übrigens sollen die zu erwartenden Fördermittel auf die Anliegerkosten umgelegt werden, um so diese zu minimieren.

Damit die Bürger mit ihren Fragen nicht bis zum Ende der Ratssitzung warten mussten, wurde diese unterbrochen und den Gästen das Wort erteilt. Diese zeigten sich recht zufrieden mit dem Gehörten und freuten sich schon jetzt auf die eigens für sie geplante Versammlung.

Arnd Barke erläutert dann die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2020 ausführlich. Er berichtet, dass der Haushalt bereits intensiv vom Ausschuss Entwicklung und Finanzen beraten wurde. Seitens der Verwaltung wurde der heutigen Sitzung im Vorfeld eine aktuelle Änderungsliste vorgelegt.  Der Ergebnishaushalt ist nicht nur ausgeglichen, weil ein leich-ter Überschuss in Höhe von 6.100 € zu verzeichnen ist. Innerhalb des Ergebnishaushaltes sind alle möglichen Aufwendungen enthalten, so dass die Infrastruktur erhalten bleibt. Bei der Straßenunterhaltung ist ein erhöhter Ansatz zu verbuchen. Der Zahlungsüberschuss im Finanzhaushalt für laufende Verwaltungstätigkeit beträgt 41.300 €.

Dem Kredit in Höhe von 74.000 € stehen Investitionen in gleicher Höhe gegenüber, Tilgun-gen sind in Höhe von 45.000 € vorgesehen. Übrigens habe der der Samtgemeinderat die Samtgemeindeumlage reduziert, dies führt im Ergebnishaushalt der Gemeinde Wulften am Harz zu einer Entlastung in Höhe von 37.100 €, die in der Änderungsliste entsprechend berücksichtigt ist.

 

Willi Ehrhardt (SPD) kritisierte, dass in Wulften die Investitionen wie beispielsweise Wohn-bauförderung, Kinderspielplätze und Ausstattung des Schützenhauses mit Kreditmittel gestemmt werden müssen, obwohl Wulften die steuerstärkste Gemeinde ist. Allerdings könne sie davon kaum profitieren.

Ebenso wenig erfreut zeigte er sich über die Tatsache, dass das Gebäude der Oberschule in der Wiesenstraße bereits aufgegeben wurde, dafür aber in Hattorf neue Unterrichts-räume geschaffen werden. „Diese Maßnahme ist an Absurdität nicht zu überbieten“. Statt das Gebäude in Wulften mit geschätzten 50.000 € zu sanieren, würde in Hattorf vielleicht eine Million Euro verbaut. „Verantwortlich für diese Maßnahme sind die von uns gewählten Kommunalpolitiker im Kreistag an deren Spitze Landrat Bernhard Reuter steht“.

Eine weitere Hiobsbotschaft war die Tatsache, dass die Sparkasse in Wulften am 30. Juni schließen wird. In dem Verwaltungsrat säßen genau diese gewählten Politiker und Bern-hard Reuter. „Während wir versuchen, unseren Ort durch Förderungen attraktiver zu machen, werden mit einem Handstreich notwendige und wichtige Strukturen abgebaut“.

 

Henning Eulert (CDU) versicherte, dass sich die Ratsmitglieder einig waren und sind, was sehr schön wäre. „Wir haben Glück, dass wir uns auf erfrischender Weise einig sind“.  Auch er ließ es sich nicht nehmen, Landrat Reuter zu rügen. Bei der Taufe des Zuges in 2016 habe er in seiner Festrede davon gesprochen, 5-Euro-Tickets zwischen Wulften und Göttingen möglich zu machen. Darauf warte man aber heute noch. Ebenso wenig uner-wähnt ließ er das Thema „Einheitsgemeinde“, die man ganz bestimmt nicht anstrebt.

Einigkeit lag auch vor, als es um die Umrüstung der vorhandenen Straßenbeleuchtung ging. So folgte man dem Vorschlag von Bürgermeister Henning Kruse, in allen Straßen LED-Leuchtmittel mit der gleichen Stärke von 27 Watt anzubringen und nicht die „Neben-straßen“ mit weniger Leuchtkraft zu versehen.

Ebenso einstimmig wurden die Änderungen bei den Richtlinien „Wohnbauförderung“ und „Jung kauft Alt“ beschlossen. Henning Kruse erinnerte daran, dass man den privaten Wohnungsbau bereits seit 2007 fördere. Der soll jetzt aber aufgestockt werden.  So wird ab dem 1. April die Kinderegelung von 1.000 € auf 1.500 € angehoben, was eine Gesamt-förderung 5.000 € erbringt. Bei „Jung kauft Alt“, ist mittlerweile das 30ste Haus zu verbu-chen. Hier wird der Kinderzuschuss verdoppelt und so von 300 auf 600 € pro Kind ansteigen. Der Höchstbetrag der Förderung beläuft sich auf 2.400 € pro Jahr.

Weiter wurde aus versicherungstechnischen Gründen beschlossen, dass die Gemeinde Wulften die Trägerschaft über den traditionellen Weihnachtsmarkt übernimmt.

Henning Kruse ging dann auch auf die angedachte Schließung der Sparkasse in Wulften ein und legte offen, dass er zusammen mit Gemeindedirektor Rolf Hellwig ein Gespräch mit dem Vorstand dieses Geldinstituts gesucht hatte. Da dabei nichts Positives herausgekom-men war, verfasste er einen Brief, der an den Landkreis, den Landrat sowie an die Kreistagsabgeordneten geht und einstimmig vom Rat befürwortet wurde.  Er befürchte ja, dass die Volksbank nachziehen könnte. Also müsse es doch möglich sein einen Raum zu finden, wo ein Geldautomat aufgestellt wird, der von Kunden beider Institute genutzt werden kann.

Weiter teilte er mit, dass aufgrund der erheblichen Baumängel des Gebäudes Breite Straße 10 seitens des Landkreises eine Ersatzvornahme durchgeführt wurde. Damit wird es auf Anordnung vollständig abgebrochene, sodass keine Gefahr mehr davon ausgeht.

 

Arnd Brake wies auf eine Versammlung im Schützenhaus hin, die am 25. Februar um 19 Uhr beginnt. Das Thema dieses Treffens lautet „Dorferneuerung, Dorfentwicklung und Klimaschutz“. Das Planungsbüro Puche, die Energieagentur und das Amt für regionale Landentwicklung werden über den aktuellen Stand der Dorferneuerung berich-ten und über die Fördermöglichkeiten von Hauseigentümern sprechen.

Abschließend sprach er den Wulftener Spendern und Sammlern ein großes Dankeschön aus. Denn die Haus- und Straßensammlung für die Kriegsgräberführsorge hatten 1.214, 60 Euro erbracht. „Das ist die Spitzenposition der Gemeinde innerhalb der Samtge-meinde“.        pb

 

HAUSHALTSSATZUNG WULFTEN 2020

 

Ergebnishaushalt:

Ordentliche Erträge:               1 909.200 €

Ordentliche Aufwendungen:   1 903.100 €

 

Finanzhaushalt:

Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit:      1 838.500 €

Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit:     1 797.200 €

Kreditermächtigung:  74.000 €

Verpflichtungsermächtigungen: 460.000 €

 

Steuersätze:

Grundsteuer A:  380 v. H.

Grundsteuer B:  380 v. H.

Gewerbesteuer: 365 v. H.

Gut besuchte Ratssitzung im Schützenhaus                    (Foto: Petra Bordfeld)
Gut besuchte Ratssitzung im Schützenhaus (Foto: Petra Bordfeld)

Zwei Wulftener Vereine freuen sich über Geld aus dem Ehrenamtsfond

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der TSV "Eintracht Wulften" und der Pferdesportverein dieser Gemeinde wollen Angebote auf die Beine stellen, welche insbesondere für die Jugend interessant sind. Da dafür auch Gelder benötigt werden, nahm Bürgermeister Henning Kruse diese fantasti-sche Idee zum Anlass, bei der Harz Energie einen Ehrenamtsfond-Antrag zu stellen. Sein Argument und die Vorhaben der beiden Vereine überzeugten Frank Uhlenhaut, den Koor-dinator des Ehrenamtsfonds der Harz Energie so, dass er es sich nicht nehmen ließ, den beiden Vertreter des TSV und der Pferdefreunde, Rolf Haarmann und Bettina Gänzler,  jeweils 500 € für die Jugendarbeit zu überreichen. pb

 

 

 

Henning Kruse (li.) und Frank Uhlenhaut (re.) freuten sich, dass Rolf Haarmann (TSV Wulften) und Bettina Gänzler (PSV Wulften) jeweils 500 Euro vom Ehren-amtsfond der Harz Energie erhielten.

 

 

(Foto: Petra Bordfeld)


Sieben Wulftener am Tag des Ehrenamtes ausgezeichnet

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. „Leider können wir auch zum 12ten Wulftener Ehrentag nicht alle in der Gemeinde ehrenamtlich tätigen Bürger einladen, weil das Schützenhaus dafür viel zu klein wäre. Dafür  müssten wir schon eine Open-Air-Veranstaltung ausrichten, “mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Henning Kruse die Vorstände der Wulftener Vereine und Verbände sowie die sieben Bürger, die stellvertretend für alle Ehrenamtliche geehrt wurden, aufs herzlichste. Diesmal waren es Bärbel und Helmut Schülbe, Heinz Lohrengel, Jens-Karl Lange, Reinhard Brüggemann sowie Elfriede und Kurt Jork.

Er betonte, dass das Ehrenamt viel mehr als ein Job oder ein Posten sei. Dabei gehe es letztendlich nicht ums Geld, sondern um die Sache. Die zu Ehrenden seien stellvertretend für alle in der Gemeinde ehrenamtlich Tätigen zu dieser Feierstunde eingeladen worden. Er vergaß aber auch nicht, allen Helfern, die am Ausrichten dieses traditionellen Vormittags mitgeholfen hatten sowie den beiden Musikern Martina Heger-Grünhagen und Hinrich Grünhagen für deren Unterstützung zu danken.

Die Festrede überlies er aber Frank Uhlenhaut, der sowohl als Vorsitzender des SoVD-KreisVerbandes Osterode, als auch als Vertreter der LEADER-Region und der Harz Ener-gie ins Schützenhaus gekommen war und versicherte, dass es für ihn große Ehre sei vor so vielen engagierten Bürgern reden zu dürfen.

Eingangs erinnerte er daran, dass die Harz Energie vor drei Jahren den Ehrenamtfonds aus der Taufe gehoben habe. Weil man um die Bedeutung des Ehrenamtes der Region wisse, sei es ihr Anliegen, dass in der Region alles gut funktioniert und gerne hier gelebt werde. „Genau dafür leisten Ehrenamtliche unglaubliche Beiträge. Ohne sie wäre das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden um vieles ärmer und würde nicht mehr richtig funktionieren“. Weil eben das Ehrenamt finanzielle Unterstützung braucht, habe die Harz Energie diesen Fonds aufgelegt, aus dem jeder Ort seinen Nutzen ziehen könne, immerhin stünden dafür pro Jahr 135 000 Euro zur Verfügung.

Nicht minder wichtig sei die LEADER-Region. Diese lokale Aktionsgruppe mache sich schließlich Gedanken, mit welchen Projekten und Aktionen die Region voran gebracht werden könne.  Dafür hatte übrigens die EU  2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die sich langsam dem Ende entgegen neigen. Gleiches dürfe über LEADER selbst gesagt werden kann. „Wir wollen aber auch nach 2020 wieder eine LEADER-Region werden“.  Er erinnerte daran, dass auch der Heimat- und Geschichtsverein von diesem Unterfangen profitiert hatte.

Beim SoVD KreisVerband übe er übrigens sein persönliches Ehrenamt aus, so Frank Uhlenhaut weiter. Auch dieser Verband stelle sich immer wieder die Frage, wie man Menschen für das Ehrenamt begeistern könne. Um Antworten zu bekommen sei der SoVD-Kreisverband den Weg gegangen, den Bayern schon längst beschritten hat: Dort ist das Ehrenamt in der Landesverfassung festgeschrieben. Denn, wenn es ein Verfassungs-Auftrag werde, dann sei es eine Aufforderung an den Staat, mehr für das Ehrenamt zu tun. Bei dem Landesverbandstag sei es zur positiven Abstimmung für diesen Schritt gekommen. Jetzt hoffe man. auf Landesebene den gleichen Rückhalt zu erhalten, damit Fraktionen in Landtag von dieser Ideen begeistert werden.

„Das Ehrenamt ist ein wesentlicher Teil unserer Zukunftsentwicklung, was sie in Wulften machen, ist eine existentielle Aufgabe für unsere Gemeinschaft, um diese mit Wert zu erfüllen. Begeistert die Menschen für das Ehrenamt, denn nur so behält der ländliche Raum seine Liebens- und Liebenswürdigkeit“, mit diesem Aufruf beendete so Uhlenhaut seine Rede.

 

Ausgezeichnet wurden:

Bärbel und Helmut Schülbe (Unterstützung bei Bärenklau-Bekämpfung und Betreuung des Bouleplatzes), Heinz Lohrengel (Unterstützung des Schützenfestes), Jens-Karl Lange (Unterstützung der Heimatpflege und den Bau der Beberbrücke), Reinhard Brüggemann (Sprecher des Arbeitskreises Dorferneuerung) sowie Elfriede und Kurt Jork (Heimatpflege-Schaukasten am Anger und Foto-Dokumentationen). pb

Peter Beushausen, Reinhard Brüggemann, Helmut Schülbe, Heinz Lohrengel, Bärbel Schülbe, Jens-Karl Lange, Elvira Schaper und Henning Kruse (v. l. n. r. ) während der feierlichen Stunde im Schützenhaus.                                                 (Foto: Petra Bordfeld)

 


Wulftener Weher benötigt Hausanbau und Ersatzfahrzeug

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wulften, bei der Wahlen und Ehrungen auch auf der Tagesordnung standen, kam Ortsbrandmeister Grégory Olivier Mickiewicz nicht nur auf ein recht turbulentes und zum Teil sehr emotiona-les Jahr 2019 zu sprechen. Er ließ auch die fest eingeplante Ersatzbeschaffung des mittlerweile 30 Jahre alten TLF nicht unerwähnt, dessen Beschaffung einen Anbau ans Feuerwehrhaus voraussetzt.

Notwendig werde ein Anbau aufgrund der viel zu engen Platzverhältnisse im Bereich der Fahrzeughalle, denn neue Fahrzeuge seien heute allesamt größer ausgefallen, als bisherige. „Wie ein Anbau aussehen wird, wenn er denn kommen wird, wurde noch nicht besprochen“.  In jedem Fall hätten  im  letzten Jahr Gerätewarte und Wehrführung eine AG gebildet, welche eine Leistungsbeschreibung des zu beschaffenden Fahrzeuges erstellt hat.

Zu diesen beiden Fakten meldete sich auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Hellwig zu Wort und betonte, dass es noch zu keiner Ausschreibung für ein neues Fahrzeug gekommen sei, weil Ersatzbeschaffung  erst im Samtgemeinde-Haushalt 2021 festgelegt werde. Wenn das geschehen ist, erfolgt die Ausschreibung. Doch dürfte das neue Fahrzeug erst Mitte 2022 anrollen und in den bis dahin fertigstellen Anbau einparken. Es wäre völlig falsch, erst das Fahrzeug zu beschaffen und sich dann um den Anbau zu kümmern.

Der Ortsbrandmeister kam während seines Berichts aber auch auf die Mitgliederzahlen zu sprechen. So zählte die Jugendwehr zwölf Mitglieder, die aktive Wehr 50. Weiterhin seien 22 passive und 337 fördernde Mitglieder zu verzeichnen. Insgesamt seien  49 Dienst-abende durchgeführt worden.

Das Einsatzgeschehen wiederum teilte sich in zehn Brandeinsätze, acht Technische Hilfeleistungen, drei Fehlalarme und einem Übungsalarm auf.

Grégory Olivier Mickiewicz. ließ aber auch ein Thema nicht unerwähnt, welches die Wulftener Wehr mittlerweile seit einigen Jahren begleitet. Es ist der Umbau, nicht der Anbau,  des Feuerwehrhauses, welche fast komplett in Eigenleistung erbracht wurde. „Wir sind aber immer noch nicht ganz fertig. Jedoch sind wir soweit fortgeschritten, dass wir den neuen Mannschaftsraum und die neuen Örtlichkeiten sowie die Küche im Obergeschoss bereits nutzen können“.

Das Fenster im Funkraum und das an der vorderen Giebelseite sollen erst dann einge-baut, wenn das Wetter im Frühjahr es wieder zulässt. Übrigens ist der Dachboden  als neues Projekt dazugekommen, da die Samtgemeinde-Kleiderkammer für die Wehren Hat-torf, Wulften, Hörden und Elbingerode von Hattorf nach Wulften ziehen wird.

Rolf  Hellwig sprach den Kameraden und Kameradinnen ein ganz besonderes Danke-schön für die beim Umbau und bei der Erweiterung des Geräthauses an den Tag gelegte Manpower aus. „Das, was ihr geleistet habt, ist nicht mit Geld zu bezahlen. Ohne euren Einsatz wäre es noch lange nicht so weit, wie es jetzt schon ist“. Ein weiteres Dankeschön galt für die immerwährende Einsatzbereitschaft der Wulftener Wehr.

Er ließ aber auch nicht unerwähnt, dass die Samtgemeinde für die Sicherheit der Wehren immer ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stellen werde.

Wulftens Bürgermeister Henning Kruse versicherte, dass er nicht oft genug Danke für die Einsätze sagen könne. Weil der Gemeinderat stets hinter der Wulftener Wehr steht, dürfe die sich eines verlässlichen Partners sicher sein.

Samtgemeindebrandmeister Uwe Brakel legten offen, dass die Wehren in der Samtge-meinde 191 aktive Mitglieder zählen, was mehr als 2018 sind. In den Jugendwehren seien 58 Mitglieder vertreten, außerdem gibt es  962 fördernde Mitglieder. Die Wehren rückten zu fast 100 Einsätze der unterschiedlichsten Art aus. Dann kam er auf einen anderen wichtigen Fakt zu sprechen. Er betonte, dass er und sein Stellvertreter, Hartmut Brandt, im April 2020 nach zwölf Jahren sehr guter Zusammenarbeit in andere Hände legen werden.

Kreisbrandmeister Volker Keilholz teilte mit, dass im Kreis Göttingen 153 Wehren aktiv sind, die 5.500 Mitglieder zählen. Jugendwehren bestehen aus 1.342 und die Kinder-wehren aus rund 900 Mitgliedern. Er dankte allen Jugendwarten und Betreuern dafür, dass sie sich zu gut um den Nachwuchs der Wehren einsetzten. Aber auch Tim Beushausen, der sein Amt als Jugendfeuerwehrwart an Lukas Krause abgegeben hat, legte offen, dass die Nachwuchswehr zurzeit zwei Mädchen und elf Jungen zählt. In jedem Fall hätten die Aktivitäten im letzten Jahr allen viel Spaß bereitet.   pb

EHRUNGEN

 

50 jährige Mitgliedschaft: Hermann Piepenschneider, Wilhelm Thiele und Horst Wegner

40 jährige Mitgliedschaft: Günther Leubner

25 jährige Mitgliedschaft: Siegfried Wilfer

 

WAHLEN

Kassenwart:                             Patrick Preuß

Jugendfeuerwehrwart:              Lukas Krause

stellv. Jugendfeuerwehrwart:    Dustin Sauerbrey

Zugführer:                                Edgar Brandt

Erster Gruppenführer:             Dennis Bähr

zweiter Gruppenführer:            Mirko Bierbaum.

Kassenprüfer:                          Christian Hunger

Übernahmen in Aktive Wehr:

Till Brandt und Timon Beußhausen

 

BEFÖRDERUNGEN

Oberbrandmeister:              Grégory Mickiewicz

Oberlöschmeister:               Christian Wolff

Hauptlöschmeister:              Uwe Kersten

Löschmeister:                      Patrick Preuß

Erste Hauptfeuerwehrfrau:  Nina Lütke-Cosmann

Oberfeuerwehrmann:          Frederik Kalis

Feuerwehrmänner:             Till Brandt und Timon Beußhausen

Die geehrten und gewählten Mitglieder mit dem Kommando und den Gä-sten.                                                                                                        Foto: Petra Bordfeld


Kinder gestalteten eine Wulftener Adventskalendertür

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Eine der Türen, die bereits beim 20sten Wulftener Adventkalender von Wulf-tener Bürgern und Vereinen „geöffnet“ und gestaltet wurden und noch werden, öffnete sich in der alten Schule. Dort erwarteten Mitglieder des Kindergottesdienstteams und Kin-der, welche diese liturgische Feier besuchten, die Gäste.  Denn sie hatten zu einer von ih-nen ausgerichteten Andacht geladen und durften sich über einen gut gefüllten Raum freuen.

Zuerst stimmten alle ein Lied an, welches von Jesper Berlin auf dem Keyboard begleitet wurde. Dann erzählte Hanne mit Unterstützung von Finja, Ida und Matti die von Tilde Michels niedergeschriebene Geschichte von Wanja, der in einer kalten Winternacht Besuch von einem frierenden Hasen, einem nicht minder unterkühlten Fuchs und einem schlotternden Bär bekam. Alle drei hielten ihr Versprechen ein, dass sie sich und ihm nichts tun würden. Am frühen Morgen des kommenden Tages machten sich alle schnell aus dem Staub, bevor vielleicht doch ein Kampf angezettelt werden konnte. Und Wanja stellte anhand der Spuren im Schnee fest, dass er nicht geträumt hatte.

Dann erhielt jeder eine brennende Kerze, zwei Kinder hielten Schilder hoch, auf denen ihre Wünsche in Zeichnungen festgehalten waren, und alle stimmten das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ an.

Nach diesem einfühlsamen Kindergottesdienst blieben alle noch bei leckeren Keksen zusammen, um über das Gesehene und das zu Erwartende zu klönen. pb

Fotos: Petra Bordfeld


Gute Stimmung bei der Seniorenweihnacht             (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Gemeinde Wulften hatte ihre Bürger der älteren Generation zur traditionel-len Weihnachtsfeier ins Schützenhaus geladen, wo vom DRK-Ortsverein festlich gedeckte Tische und ein interessantes Rahmenprogramm auf sie warteten.

Denn die Heimatgruppe des Harzklubs Bad Lauterberg wusste mit schwungvoller und be-sinnlicher Harzer Musik und Brauchtum zu begeistern.

Bevor aber die Weihnachtsmusik erklang, meldete sich Bürgermeister Henning Kruse zu Wort und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Senioren an der Festlichkeit teilnahmen und vergaß dabei nicht dem DRK-Ortsverein für dessen tatkräftige Unterstützung zu danken. Pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

DRK Wulften lud zur Jahresabschlussfeier                (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Vorstand des DRK-Ortsvereins Wulften hatte alle Mitglieder zu einer gemüt-lichen Jahresabschlussfeier geladen. Und der durfte sich über eine erfreuliche Zahl an Gästen freuen, die sich diesen Kaffeenachmittag im Gasthaus Thiele „Zum Albert“ nicht entgehen lassen wollte. Es wurde geklönt, in das fast beendete 2019 zurückgeschaut und auch schon auf Vorhaben in 2020 geblickt.    pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

Anwohner der Wiesenstraße sollen ins PlanungsBoot geholt und Wulftens Straßen heller werden

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Ausschuss für Entwicklung und Finanzen in Wulften hat während seiner Sitzung beschlossen, dass die Anlieger der Wiesenstraße zu einer Versammlung geladen werden sollen, in welcher es nach ausgiebigen Informationen über einen möglichen Aus-bau geben soll. Bei einem positiven Votum soll die Verwaltung der Samtgemeinde Hattorf beauftragt werden, nach der Haushaltsgenehmigung 2020 seitens der Kommunalaufsicht Göttingen einen  Planungsauftrag einschließlich Kostenrechnung zu erstellen und bis spätestens zum 15. September 2020 an das Amt für regionale Landentwicklung Göttingen zu schicken.

Weiter fiel der Beschluss, dass alle Wulftener Straßen heller werden sollen und der Oberbelag der Bimmelbrücke etwas fußfreundlicher für den Menschen und seinem besten vierbeinigen Freund werden soll. Nach und nach sollen die Straßenlampen gegen LED-Lampen ausgetauscht werden, hierbei soll aber die stärkere Variante gewählt werden, so Bürgermeister Henning Kruse. Die augenblicklich verwendeten seien besonders in den Nebenstraßen nicht hell genug. Der neue Belag der Bimmelbrücke wird aus Gitterrosten aus nichtrostendem Stahl bestehen. Hierbei entschied sich der Ausschuss auf Vorschlag von Kruse für den zusätzlichen Einbau eines Streifens von sogenannten „Barfußrosten“, weil hierdurch insbesondere die Vierbeiner ohne Blessuren die Brücke queren können.

Da die Dorferneuerung (DE) für Wulften bis 2021 verlängert wurde, soll die Wienstraße im Rahmen dieses Programms auf Vordermann gebracht werden. Den Entschluss dazu hatte übrigens schon das DE-Gremium 2018 gefasst, denn wenn das Amt für regionale Landentwicklung diesem Vorhaben zustimmt, werden 73 Prozent der anfallenden Kosten von diesem übernommen. Die restlichen Kosten verteilen sich dann auf Gemeinde und Anlieger. „Das ist doch schon eine Hausnummer“, so Ausschussvorsitzender Willi Ehrhardt im Gasthaus, Thiele „Zum Albert“.

Die Mitglieder waren sich allerdings darüber einig, dass man die Anwohner der Wiesen-straße nicht vor vollendete finanzielle Tatsachen stellen darf. Aus diesem Grund soll im kommenden Jahr zu einer Wiesenstraßenversammlung geladen werden. Wenn dort ein positives Echo zu vernehmen ist, werden die Schritte eingeleitet, die für den Erhalt der hohen finanziellen Unterstützung notwendig sind. Sollte es keine mehrheitliche Zustim-mung geben, müsse das Ausbauprogramm gestrichen werden, denn ohne die Dorferneuerung würden die Anwohner zu kräftig gebeutelt.

Der auch ins Gespräch gekommene Straßenausbau der Steinstraße im Rahmen der DE wurde übrigens um ein Jahr, auf 2021, verschoben. Sollte die Aktion mit der Wiesenstraße positiv verlaufen, sollen auch hier nach Möglichkeit Fördergelder eingesetzt werden.

Das unter anderem von Hörden ins Auge gefasste Straßenbeleuchtungskonzept kam auch ins Gespräch, weil es auf großes Interesse in Wulften gestoßen ist. Arndt Barke, Käm-merer der Samtgemeinde Hattorf, stellte das Hördener Modell vor. Bei dem Ausfall konzep-tioneller Leuchten soll ein Austausch mit LED erfolgen. Wenn dann innerhalb eines Straßenzuges 60 Prozent bereits durch neue Leuchtmittel ausgetauscht sind, werden die noch verbliebenen 40 Prozent im Ganzen umgerüstet, bevor sie kaputt sind.  Einheitlich kommen dann die helleren 27 Watt-Lampen zum Einsatz kommen.  Wenn Wulften eben-falls diesen Weg der Umrüstung beschreiten wolle, sollte der Ausschuss die Verwaltung beauftragen, eine entspreche Beschlussvorlage zu formulieren, damit diese bei der nächsten Ratssitzung beschlossen werden kann.

Darin waren sich die Mitglieder einig, gleiches galt für die Auffassung, dass gerade Nebenstraßen besser ausgeleuchtet sein müssten. Um sich davon ein Bild zu machen, will man sich in Hörden die neuen Lampensysteme und deren Leuchtkraft anschauen.

Abschließend teilte Willi Ehrhardt dem Ausschuss mit, dass der Ausbau des Breitband-anschlusses in der Mühlenstraße begonnen hat und bis Weihnachten fertig werden soll, wenn das Wetter mitspielt.

Für die Krippe des Kindergartens Wulften möchte ein Sponsor aus Hattorf eine Schaukel besorgen und diese auch fachgerecht aufstellen.

Ehrhardt ließ aber auch den Wunsch der SPD-Fraktion nicht unerwähnt, der alle Unter-nehmungen der Gemeinde Wulften in einen Wirtschaftsbetrieb zusammenfassen möchte. Der Vorteil wäre, dass die Vorsteuer geringer ausfallen dürfte.   pb

 

Ausschuss für Entwicklung und Finanzen diskutierte die Haushalts-satzung 2020

Der Wulftener Ausschuss für Entwicklung und Finanzen setzte sich während seiner Sitzung auch mit dem Entwurf des Haushaltsplanes für das Haushaltsjahr 2020 intensiv ausein-ander. Bevor einstimmig empfohlen wurde, diesen mit zwei Änderungen dem Wulftener Rat vorzulegen, startete Kämmerer Arnd Barke eine Reise durch die kommunale Finanzwelt, an deren Ende ein Plus im Jahresergebnis des Ergebnishaushaltes in Höhe von 5.600 € stand.

Er verwies darauf, dass der vorliegende Entwurf des Haushaltsplanes 2020, welches auf der Grundlage der Vorjahreszahlen aufgestellt wurde, keine Änderungen bei den Real-steuerhebesätzen zu verzeichnen habe. Für 2020 ist eine Kredit-Neuaufnahme in Höhe von 78.000 Euro eingeplant. Dieser Schritt sei notwendig, weil die anstehenden Investi-tionstätigkeiten durch entsprechende Zuwendungen und den vorhanden Bestand nicht abgedeckt werden könnten.

Zwar habe sich die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2019 bisher, durch eine weiter-hin gute Entwicklung der Steuerkraft sowie den Anteilen aus der Einkommensteuer und Umsatzsteuer, als äußerst erfreulich dargestellt. Trotzdem müsse davon ausgegangen werden, dass die bisherige positive Entwicklung in den Folgejahren gebremst werden könnte, auch wenn das für 2020 noch nicht zutreffen soll.

Es entwickelte sich eine intensive Diskussion zu den samtgemeindeinternen Finanzbezie-hungen. Dabei ist zu erwähnen, dass der bereits in den Ausschusssitzungen in Hörden und Elbingerode hierzu gegenüber der Samtgemeinde gestellte Änderungsantrag im Wulf-tener Ausschuss nicht gestellt wurde.

Der Ausschuss nahm weiter zur Kenntnis, das für die Wohnbauförderung „Jung kauft Alt“ 26.000 € eingeplant sind. Über die weiter eingeplanten Investitionen – Sanierung Schüt-zenhaus, Ausbau Wiesenstraße im Rahmen der Dorferneuerung, Ausbau Steinstraße, Bürgersteige Am Rhone, wurde ebenfalls intensiv diskutiert. Dabei wurden die für den Ausbau der Steinstraße eingeplanten Veranschlagungen um ein Jahr verschoben.

Willi Ehrhardt legte anschließend noch Änderungen vor, welche die SPD-Fraktion erarbei-tet hatte. Darin schlägt die SPD-Fraktion eine Verschiebung der Unterhaltungsauf-wendungen für Brücken zugunsten der Straßenunterhaltung vor. Daneben sollte die Gewerbesteuer im Ansatz um 48.000 Euro reduziert werden. pb

  

HAUSHALTSSATZUNG inkl. Beratungsergebnisse des Ausschusses

 

Ergebnishaushalt:

Ordentliche Erträge:                                                     1.909 400 €

Ordentliche Aufwendungen:                                         1.903 000 €

Finanzhaushalt:

Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit:        1.838 700 €

Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit:       1.797 100 €

Einzahlungen für Investitionstätigkeit:                                          0 €

Auszahlungen für Investitionstätigkeit:                               74.000 €

Einzahlungen für Finanztätigkeit:                                       74.000 €

Auszahlungen für Finanzierungstätigkeit:                          45.000 €


Wulftener Weihnachtsmarkt lockte viele Besucher an

                                                                                           (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der traditonelle Weihnachtsmarkt der von der Gemeinde mit den Wulftener Vereinen durchgeführt wurde, erlebte eine überaus gelungene Premiere. Denn er fand erstmals auf dem in der Bahnhofstraße gelegenen Reiterhof Gänzler/Keller statt, was Interessenten mehrerer Generationen aus Nah und Fern angelockt hatte.

Während draußen bei warmen Getränken und Speisen geklönt wurde, wurde in einer der Scheuen eine Vielfalt selbstgebackener Kuchen und Kaffee angeboten. Die Reithalle selbst war zu einem Marktplatz umgewandelt worden, wo die Aufmerksamkeit zumeist den Dingen galt, die sich als Weihnachtsgeschenke für andere oder für sich selbst sehr eigneten. Ob das nun aus Holz gefertigte Deko, Bücher, oder insbesondere die handgearbeiteten Socken waren, an den Ständen strahlte die Vielfalt mit den Augen der Interessenten um die Wette. Das durften auch die Vertreter des Lebensbaums aus Osterode sagen.

Ganz besonders durften sich Mitglieder des Wulftener Karneval Clubs über den großen Andrang freuen. Denn ihnen wurden die Karten für den 2020 stattfindenden Büttenabend gleich zum offiziellen Start des Weihnachtsmarktes fast aus den Händen gerissen.

Aber auch der Nikolaus hatte von dem neuen Platz gehört, und sich auf den Weg in die Bahnhofstraße gemacht, wo er als erstes von den jüngsten Besuchern entdeckt wurde. Sie umringten den Mann mit rotem Mantel, roter Mütze und weißem Bart, weil sie alle eine der fast unzähligen süßen Geschenke erhalten wollte.  Als der sich dann von Dannen gemacht hatte, gehörte die Aufmerksamkeit wieder ganz dem Flair des Weihnachts-marktes. pb

Fotos: Henning Kruse

Fotos: Petra Bordfeld


Wasserbeschaffungsverband Wulften begab sich auch Informationstour

                                                                                     (Bericht: Petra Bordfeld)