SoVD Wulften hat Tüten für die Mitglieder gepackt       (Text: Petra Bordfeld)

Wulften. Weil aus bekannten Gründen die Weihnachtsfeier des SoVD-Ortsverbandes Wulften ausfallen musste, hat der Vorstand 120 inhaltsreiche Weihnachtstüten für die Mit-glieder gepackt.

Genau die werden in dieser Woche nach Corona-Vorschrift verteilt. Es soll geklingelt und dann mit Abstand, aber von ganzem Herzen, an die Mitglieder abgegeben werden. Diejeni-gen, die beim Klingeln nicht zu Hause sind, werden aber nicht leer ausgehen. Für sie wird die Überraschung des SoVD Wulften an der Tür hängen.

In jedem Fall wünscht der Vorstand allen Mitgliedern trotz des Virus ein geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr, in dem im Dezember hoffentlich wieder zur Weihnachtsfeier eingeladen werden darf.   pb

                                                   Foto: Ruth-Ellen Wendler
Foto: Ruth-Ellen Wendler

Gut besuchter Gottesdienst auf dem Anger              (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Lektorin Doris Ebeling hatte die Idee, in den frühen Abendstunden zum Got-tesdienst auf dem neu gestalteten Anger in Wulften zu einem Gottesdienst zu laden, dessen Predigt sich um das Thema „Geduld“ drehen sollte. Der Kirchenvorstand sowie der Küster standen ihr bei den Vorbereitungen voll zur Seite. Und sie durften sich darüber freuen, dass zahlreiche Bürger gekommen waren, um dieser nicht alltägliche liturgische Feier beizuwohnen. Dabei wurde selbstredend auf den Abstand geachtet.

Die Augen fielen aber auch auf die kleinen Wichtelsäckchen, die zwischen zwei Bäumen an einer gespannten Leine hingen. Sie sollten aber nicht nur ein Blickfang sein, denn jeder Gottesdienstteilnehmer durfte sich am Ende für den Nachhauseweg eines mitneh-men. Da unter freiem Himmel auch Lieder angestimmt werden durften, so die Mund-Nase-Maske richtig saß, waren Hinrich und Martina Grünhagen gekommen, um mittels Keyboard und Flöte für den musikalischen Rahmen zu sorgen.

Doris Ebeling betonte, dass in diesem Jahr vieles anders ist. „Manche Sachen, die wir normalerweise in der Adventszeit machen, sind diesen Winter nicht möglich“.  Manchmal habe sie den Eindruck, dass vorweihnachtliche Stimmung und der Corona-Alltag dicht bei-einander stünden. Auf der einen Seite gebe es das Adventliche, Gemütliche sowie die Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit. Auf der anderen Seite könne die Realität im Corona-Jahr nicht übersehen werden. Die Kontaktbeschränkungen, die Einsamkeit, die Erfahrungen der letzten Monate; die Infektionszahlen und die Angst, dass die beste-henden Regeln nochmal verschärft werden könnten, brächten auch die zunehmende gesellschaftliche Spaltung mit sich.

„Aber einiges geht auch in diesem Jahr, trotz Corona: Wir können Plätzchen backen, Weihnachtsfilme ansehen, Stollen essen, alles weihnachtlich dekorieren, Tee oder Kaffee trinken und zur Ruhe kommen“.

Für das eine und das andere bräuchte man Geduld. Man warte schließlich nicht nur geduldig aufs Weihnachtsfest, sondern auch darauf, dass die Theater, die Gaststätten und Restaurants wieder öffnen, oder dass man sich mal wieder mit mehr als fünf Men-schen unbeschwert treffen könnte. Die Lektorin stellte die Frage: „Wir warten, aber sind wir geduldig?“  Während Geduld wirklich eine Tugend ist, dürfte die Ungeduld wohl insge-samt viel verbreiteter sein.

Das Weihnachtsfest mutet dieses Jahr weniger gemütlich und kuschlig an, man werde wohl draußen stehen, wie die Hirten auf den Feldern, werde frieren, wie Maria und Josef unterwegs, werde wenig Licht haben, wie die heilige Familie im Stall und Listen führen müssen, wie die Könige damals. „Nur wollen wir nichts zählen, sondern Infektionsketten nachvollziehen können“.

Das Leben sei so unübersichtlich geworden, dass manche sich nach den guten alten Zeiten zurücksehnen. Corona hat in den letzten Monaten so einiges im persönlichen und privaten Leben. Durcheinandergewirbelt, auch für die Menschen in Wulften, so die Lek-torin.

„Ich denke, vielleicht kann uns die Adventszeit in seiner diesjährigen Ruhe tatsächlich so etwas wie Besinnlichkeit schenken“, so Doris Ebeling „Gerade weil wir nicht alles ver-stehen, weil es nicht auf alle Fragen eine Antwort und für jedes Problem eine Lösung gibt, braucht es Geduld“.

Und solange es durch dieses unübersichtliche Gelände geht, was Leben heißt, sollte man doch geduldig sein und die kleinen Zeichen der Hoffnung, Licht im Herzen und im Lächeln des anderen wahrnehmen.

Bevor sich alle auf den Heimweg machten, sparten sie nicht mit Applaus für die beiden Musikanten. Im Prinzip war aber zu vernehmen, dass er auch der Lektorin galt. Denn sie hatte allen aus dem Herzen gesprochen.   pb

Die Teilenehmer nehmen sich gern                  Die Gestalter des Gottesdienstes mit Wor-

Wichtelsäckchen von der Leine mit                   ten und Musik

 

Zu dem Gottesdienst unter freiem Himmel hatten sich viele Interessenten eingefunden. Fotos: Petra Bordfeld


Leckere Überraschungen für die Kita und GS in Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Bürgermeister Henning Kruse und seine Stellvertreterin Elvi Schaper überleg-ten, wie sie ihren jüngsten Bürgern zeigen könnten, dass sie nicht in Vergessenheit gera-ten sind. Sie horchten sich um, wieviel Schleckermäulchen in der Grundschule und der Kindertagesstätte „Regenbogen“ zu finden sind, und so wurden kleine, wohl gefüllte Tütchen besorgt.

Als erstes machten sich Henning Kruse, Elvira Schaper und Gitta Herb, Mitglied im KiGa-Ausschuss, stellvertretend für die ehrenamtlichen politischen Vertreter der Gemeinde, auf den Weg in die Grundschule. Den Gesichtern der Kinder, die zusammen mit Lehrerin Kim Deparade die reichlich gefüllten Taschen stellvertretend für alle entgegennahmen, war anzusehen, dass der Rat der Gemeinde ins geschmacklich Schwarze getroffen hatte.

Dann ging es weiter zur Kindertagesstätte, wo die drei von der strahlenden Leiterin dieser Einrichtung, Katharina Schreiber, begrüßt wurden. Die für jede einzelne der drei Gruppen gefüllten Taschen wurden gleich draußen überreicht. Durch die großen Fenster schauten die Gäste, wie gut ihre vorweihnachtlichen Naschereien angekommen waren.   pb

Katharina Schreiber (zw. re.) nimmt strahlend die Gruppentüten von Elvira Schaper (li.), Henning Kruse und Gitta Herb (re.) entgegen.                                    Foto: Petra Bordfeld


LandFrauenverein Wulften überreicht Weihnachtsgeschenke

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Weil in diesem Jahr der LandFrauenverein Wulften zu keinerlei Veranstaltungen einladen durfte, dürfen sich die Mitglieder jetzt über ein kleines Weihnachtspräsent freuen, dem liebe Grüße des Vereins und der Weihnachtsbrief der Landesvorsitzenden, Elisabeth Brunkhorst, beigefügt sind.

In dem Brief des LandFrauenvereins Wulften wird daran erinnert, dass im Januar noch zur Jahreshauptversammlung ins Tennisheim geladen werden durfte, in der Referent Hanno Rusteberg mittels Leinwandbildern nach Japan entführte.

Das Frauenfrühstück im Februar in der „Zuckerdose“ und der Kinobesuch in Duderstadt am WeltFrauentag sollten die beiden letzten Veranstaltungen gewe-en sein.

„Dann kam alles anders. Corona hat uns alle und die ganze Welt in einen Zustand der sozialen Enge, Unsicherheit und viele auch in Angst versetzt.

Doch habe man nach dem Motto "Landfrauen helfen", die Aktion des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Hannover unterstützt, indem einige geschickte Landfrauen über 150 Mund-Nasen-Bedeckungen nähten, die an ältere Mitglieder, Nachbarn und Familien verteilt wurden.

Weil kein Ende dieser von Unsicherheit geprägten Zeit feststünde, habe der Vorstand erst einmal allen Referenten abgesagt. Diese Entscheidung sei niemanden leichtgefallen, aber der Gedanke "Gesundheit ist nicht alles - aber ohne Gesundheit ist alles nichts" habe unter anderem zu dieser Entscheidung geführt.

„Wir waren oft gedanklich mit euch verbunden. Unsere sozialen Kontakte sind bis auf weiteres auf unbestimmte Zeit verschoben. Keine Fahrt, keine Lesung mit Kaffee trinken, keine Geburtstagsfeier, und auch kein Adventssingen findet in diesem Jahr statt“.    pb

 

Die zweite Vorsitzende Ute Lohrengel (li.) und die erste Vorsitzende Elisabeth Mißling präsentieren die Weihnachtsgeschenke für alle Mitglieder des LandFrauenvereins Wulf-ten.                                                                                           Foto: Martina Gropengießer


Der Stiefel des Schützenvorstandes 2022 ist gefüllt

(Bericht: Kira Beußhausen)

Wulften. Zum 2. Advent und Nikolaus haben wir heute eine besondere Überra-schung in unserem Stiefel gefunden! 5 Wulftener Junggesellen haben die Äxte ange-packt und machen nun unseren Vorstand komplett! Wir sind überglücklich, Leon, Jonas, Tim, Simon und Niklas im #Schützenvorstand2022 begrüßen zu dürfen! 🪓

Noch 545 Tage bis zum #SchützenundHeimatfest2022 #WulftenamHarz

Zusammenstellung: Kira Beußhausen
Zusammenstellung: Kira Beußhausen

Adventsüberraschung der Gemeinde Wulften für ihre Senioren

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Da die traditionelle Adventsfeier für die Wulftener Senioren wegen Covid 19 ebenso ausfallen muss wie der Weihnachtsmarkt, zu dem seit vielen Jahren geladen wird, kam Bürgermeister Henning Kruse eine Idee, die mittlerweile in Mund-Nasen-Masken reali-siert wurde.

Eingangs war ein „Adventsbrief“ geplant, dem ein Präsent beigefügt werden sollte. Bei der Suche nach einer passenden Adventsüberraschung, die den Seniorinnen und Senioren zeigen sollten, dass der Gemeinderat und das Adventsfeier-Team sie ganz bestimmt nicht vergessen haben, tauchte der Maskengedanke auf.

Schnell stand fest, dass genau die das zeitnahe Geschenk sind. Da jeder wissen sollte, wo sie herkommt, ist auf jeder von ihnen das Wulftener Wappen zu sehen. Peter Beußhausen setzte sich dafür ein, dass „Made in Wulften“ gesagt werden darf. Denn er organisierte die handgemachte Herstellung der Masken („Made in Wulften“) sowie den Aufdruck des Gemeindewappens.

Die Anschreiben an die Senioren/innen sowie die Vorverteilung an die Ratsmitglieder übernahm Bürgermeister Kruse. So konnten alle Ratsmitglieder persönlich die Verteilung noch vor dem 1. Advent vornehmen. Jede Einwohnerin, bzw. jeder Einwohner, der das 65. Lebensjahr vollendet hat, erhielt einen Mund-Nasen-Schutz mit einem schriftlichen Weihnachtsgruß in den Briefkasten gelegt. Ausnahme bilden die Personen, die eine Weitergabe ihrer Daten bei der Gemeinde untersagt haben.

„Natürlich war dies alles nicht umsonst zu haben, aber das Geld, das sonst für die Adventsfeier und für den Ehrenamtstag ausgegeben wurde, stand zur Verfügung, und mit den Masken ist es sehr gut angelegt“, so die einheitliche  Aussage von der stellvertretenden Bürgermeisterin Elvira Schaper und Bürgermeister Henning Kruse. Viele Ratsmitglieder vermelden übrigens schon erste positive Rückmeldungen. pb

So sehen die Masken aus, welche die Seniorinnen und Senioren von der Gemeinde als Adventsüberraschung er-halten.

 

Foto: Petra Bordfeld

 


In stillem Gedenken Kranz niedergelegt                     (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Aufgrund der Corona-Pandemie und der Empfehlung seitens des Nie-dersächsischen Städte- und Gemeindebundes gab es am Volkstrauertag in Wulften keinen gemeinsamen Kirchgang mit anschließender Kranzniederlegung im Rahmen einer von Musik umrahmten öffentlichen Gedenkfeier. Henning Kru-se, Elvira Schaper und Peter Beußhausen ließen es sich aber nicht nehmen, im Namen aller am Ehrenmal in Gedenken derer, die ihr Leben in den beiden Welt-kriegen lassen mussten, außerhalb eines Gottesdienstes einen Ehrenkranz nieder zu legen und der Kriegstoten zu gedenken.  pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

Elvira Schaper bleibt Wulftens stellvertretende Bürgermeisterin

  (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf der außerordentlichen Sitzung des Wulftener Gemeinderates war die Zahl der interessierten Bürger größer, als die der Ratsmitglieder. Sie alle waren ins Schüt-zenhaus gekommen, weil neben der Neubildung des Verwaltungsausschusses sowie des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen und die Wahl von stellvertretenden Bürge-rmeistern, noch die Bimmelbrücke und der überaus interessante Antrag des Wulftener Karneval Clubs (WKC) im Raum standen.

Da Willi Ehrhardt den Entschluss gefasst hatte, bis zu den Kommunalwahlen im kommen-den Jahr im Rat als fraktionsloses Mitglied zu bleiben, hat die SPD-Fraktion ihre Mehrheit verloren. Weil jetzt die SPD-Fraktion fünf Sitze, die CDU-Fraktion drei und die Wählergrup-pe „Für Wulften“ zwei Sitze hat,  waren anstehende Änderungen unumgänglich.

Bislang waren Elvira Schaper und Peter Beußhausen die beiden gleichberechtigten Stellvertreter von Bürgermeister Henning Kruse. Da aber Beußhausen aufgrund der veränderten Mehrheiten nicht mehr im Verwaltungsausschuss vertreten ist, durfte er nicht erneut für das Stellvertreteramt kandidieren. Somit konnten die Stellvertreter nur aus der CDU und der Wählergruppe „Für Wulften“ kommen.  Es wurde aber nur Elvira Schaper vorgeschlagen, die dann auch wieder einstimmig in das Amt gewählt wurde.

Bei den neuen Besetzungen der Ausschüsse gab es auch keine unterschiedlichen Meinungen. So sind im Verwaltungsausschuss neben Henning Kruse (SPD), auch Elvira Schaper (CDU) und Klaus Deppe (Wählergruppe „Für Wulften“). Stellvertreter sind Walter Römermann und Peter Beußhausen (SPD), Henning Eulert und Jürgen Geile (CD)) sowie Andreas Nolte (Wählergruppe FW).

Für die Neubildung des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen wurde eingangs einstimmig beschlossen, die Zahl der ordentlichen Mitglieder von fünf auf sechs zu erhö-hen. Diese setzte sich wie folgt zusammen: Kevin Kaliner (Vorsitzender), Peter Beuß-hausen und Walter Römermann (SPD), Elvira Schaper und Jürgen Geile (CDU) sowie Klaus Deppe (Wählergruppe FW).Vertreter sind Gitta Herb und Henning Kruse sowie Die-ter Greunig als Bürgervertreter (SPD), Henning Eulert und Bürgervertreter Günther Ehr-hardt (CDU) sowie Andreas Nolte und Bürgervertreter Michael Strüver (Wählergruppe FW). Willi Ehrhardt wird als fraktionsloses Mitglied in diesem Ausschuss sitzen.

Weiter wurde fast einstimmig der Beschluss gefasst, für die Baumaßnahme „Bimmel-brücke“ überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 29.000 € zur Verfügung stellen. Denn es war ein Mehraufwand zu Tage getreten, welcher im Vorfeld nicht erkennbar gewesen war. Die Deckung dieses Nachtrags ist übrigens durch Einsparungen bei einem noch nicht in Anspruch genommen Haushalttitel ermöglicht worden.

Abschließend ließ Bürgermeister Henning Kruse noch durchblicken, dass der Wulftener Karneval Club (WKC) einen Antrag vorgelegt hat, welcher beim Gemeinderat auf offene Ohren und Zustimmung gestoßen ist. Der WKC möchte nämlich die Karnevalszeit 20/21 nicht sang- und klanglos vergehen lassen, sondern mittels eines Online-Events möglich machen. Und genau dafür benötigt er das Schützenhaus, welches er anpachten möchte. Kruse betonte zwar, dass es eventuell einen Wehrmutstropfen geben könnte, wenn der Umbau dieses Gebäudes da schon losgehen werde. Da allerdings erst in den letzten Tagen der erste Förderbescheid eingegangen wäre, sei es nicht sehr real. Schließlich müsste ja noch die Ausschreibung auf den Weg gebracht werden. „Wir gehen davon aus, dass im Januar 2021 noch nichts großartiges passieren wird, das Schützenhaus steht dem WKC zur Verfügung.“ so Bürgermeister Henning Kruse. Die schriftliche Benachrichtigung wird zeitnah durch Gemeindedirektor Rolf Hellwig erfolgen.   pb


Jens-Karl Lange will hoch hinaus                               (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Jens-Karl Lange Industriewartung ist ein Unternehmen, welches seit über 20 Jahren in Wulften angesiedelt ist und seinen Kunden bei Wartungs- und Reparaturar-beiten sowie Maschinen- und Firmenumzügen als kompetenter Partner zur Seite steht.

„Wir bringen Sie hoch hinaus“ ist die Devise, die Lange Industriewartung schon seit lan-gem im Bereich der Arbeitsbühnen für Innen- und Außenbereiche lebt. Diese ist seither aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten, denn bereits in 2018 stieg das Unterneh-men in das Kranbusiness ein.

Autokrane haben den Fuhrpark erweitert. „Einen vorsichtigen Start haben wir mit einem 5t geländegängigen Gerät gewagt, gefolgt sind zuletzt ein 40t und ein 60t Autokran“, so Jens-Karl Lange.

In den letzten Jahren hat man sich aber auch zu einer Erweiterung der bisherigen Tätig-keiten als Dienstleister und Vermieter von Arbeitsbühnen und Baumaschinen – von Rüttel-platte und Raumtrockner bis hin zum Bagger und Radlader  - entschieden.

Von Corona lässt sich das 15köpfige Team der Lange Industriewartung jedoch nicht unter-kriegen. Denn Standzeiten, welche durch die heruntergefahrene Industrie ausgelöst wur-den, nutze man um die Qualifikationen der eigenen Mitarbeiter zu erweitern.   pb

Jens-Karl Lange, seine Frau (re.) und sein Team lassen sich von Corona nicht aus der Ruhe bringen.                                                                                    Foto: Petra Bordfeld


Änderungen in der SPD-Fraktion des Gemeinderates Wulften

  (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des Gemeinderates Wulften gab es Änderungen in der SPD-Fraktion. Denn, weil Ratsfrau Pamela Dorn aufgrund eines Wegzuges aus der Ort-schaft ihr Amt niederlegte, wurde Gitta Herb als ihre Nachfolgerin vorgeschlagen und gewählt. Außerdem teilte Willi Ehrhardt mit, dass er seinen Fraktionsvorsitz an seinen bisherigen Stellvertreter Walter Römermann abgetreten hat, dass er aus der Fraktion austrete, aber bis zu den Wahlen im kommenden Jahr sein Ratsmandat behalten wird.

Pamela Dorn, die seit 2016 im Wulftener Rat vertreten ist, durfte sich zum Abschied über viele Worte der Anerkennung für ihr Engagement freuen. Bürgermeister Henning Kruse würdigte ihre Arbeit als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen sowie als ordentliches Mitglied in dem Kita-Beirat und dem Kita-Ausschuss außerdem mit einem blumigen Dankeschön. Ganz besonders hätte sie sich aber immer wieder für das Gelingen der Senioren-Adventsfeier stark gemacht. Dass alle Ratsmittlieder ihr für ihren weiteren Weg alles erdenklich Gute wünschten, machten sie mit Beifallklopfer deutlich.

Walter Römermann sprach im Namen der SPD-Fraktion den herzlichen Dank der aus dem Ehrenamt Scheidenden aus und überreichte ihr ein inhaltsreiches Flachgeschenk.

Gitta Herb rückte laut Komunalverfassungsgesetz nicht „nur“ nach, sondern wurde ebenso in das Ehrenamt gewählt und vom Bürgermeister Hening Kruse förmlich verpflichtet. Sie wird übrigens auch die Posten in den beiden Ausschüssen und im Beirat übernehmen, welche ihre Vorgängerin innegehabt hatte. Auch für sie wurden die Tische für einen Augenblick einheitlich zu „Trommeln“ umfunktioniert.

Gemeindedirektor Rolf Hellwig teilte anschließend mit, dass es auch an der Spitze der SPD-Fraktion einen Wechsel gegeben hat. Denn der langjährige stellvertretende Vorsitzende, Walter Römermann, hat jetzt den Vorsitz übernommen. Ratsherr Kevin Kaliner wird ab sofort Vorsitzender des Ausschusses für Entwicklung und Finanzen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung im Schützenhaus kam Henning Kruse auf das Themas „Windkrafträder“ zu sprechen. Der Landkreis
Göttingen hätte bislang „nur“ einen Entwurf zum neuen regionalen Raumordnungs-programm vorgelegt, in dem die ausgewiesenen Flächen für Windenergie besonders inter-essant für die Gemeinde Wulften wären. Wenn dieser Entwurf endgültig vom Landkreis bestätigt werde, hätten interessierte Bürger und auch der Gemeinderat die Möglichkeit, dazu Stellung zu beziehen.

Weiter ließ er durchblicken, dass die Gemeinde Wulften alle Veranstaltungen in 2020 abgesagt hat. Das gilt für den Weihnachtsmarkt, die Senioren-Adventsfeier und den „Tag des Ehrenamtes“. Auch der gemeinsame Kirchgang mit anschließender Gedenkfeier am Volkstrauertag werde nur gemäß dem Vorschlag der Landesregierung durchgeführt. Somit werde lediglich eine kleine Abordnung den Kranz zum Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege an dem Ehrenmal niedergelegen.

Aber auch der Geldautomat, den die Sparkasse Osterode und die Volksbank im Harz gemeinsam im Alten Rathaus haben zur Nutzung stehen lassen, kam noch einmal ins Gespräch. Hennig Kruse mahnte an, dass es nicht angehen könne, dass die Bankinstitute den Automaten einfach dort stehen ließen, wo er auch zu finden war, als die Sparkasse noch geöffnet war. „Das ist so, als wenn ich als Mieter auszöge, aber den Kühlschrank mit der Bemerkung, dass ich ihn in drei Jahren abhole, stehen ließe“. Beiden Bankinstituten müsse von Anfang an klar gewesen sein, dass weder die Samtgemeinde Hattorf, noch die Gemeinde Wulften die Kosten für eine Umsetzung übernehmen würden.  „Es gibt die Zusage der Gemeinde, dass den Banken kostenfrei ein Raum zum Weiterbetrieb des Automaten zur Verfügung gestellt wird, aber nicht die bisherigen Räumlichkeiten der Sparkasse betreffend“ so der Bürgermeister.  „Wir sind von Anfang an davon ausgegangen, dass der Automat nicht dort stehen bleiben kann. Denn die laufenden Kosten für die ehemaligen Sparkassenräume an Heizung, Strom usw. trägt nur die Gemeinde. Und eine weitere Nutzung ist ausgeschlossen“. Rolf Hellwig betonte in diesem Zusammenhang, dass ihm nochmals von höchster Stelle mitgeteilt worden sei, dass die Banken kein Geld mehr in die Umsetzung des Automaten stecken würden, sondern nur noch für dessen Abbau.  pb

Bürgermeister Henning Kruse zusammen mit Pamela Dorn (li.) und Gitta Herb (re.).

Foto: Petra Bordfeld


Wasserbeschaffungsverband Wulften ist recht zufrieden 

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Wulften traf sich erst zu einer Mitglie-derversammlung um turnusgemäß die Mitglieder des Verbandsausschusses zu wählen, der aus neun Mitgliedern besteht. Sechs von ihnen, Walter Heise, Lothar Mönnich, Man-fred Beushausen, Werner Vogel, Wolfgang May und Mario Mönnich, schieden nämlich aus. Neu gewählt wurden Mirco Lakemann, Siegfried Wilfer, Michael Mönnich, Sascha Mu-tio, Thomas Mißling und Heiko Lohrengel. In ihren Ämtern bestätigt wurden Lars Piepen-schneider, Dirk Heise und Dirk Peinemann.

Zu Beginn der anschließenden Verbandsschau ließ es sich der Verbandsvorsteher, Wolf-gang Mönnich, nicht nehmen die ausgeschiedenen Ausschussmitglieder zu ehren. Er be-dankte sich für deren über viele Jahre geleistete Verbandsarbeit und Tätigkeit im Aus-schuss.

Im Anschluss daran wurden die Verbandsanlagen besichtigt. Los ging es bei dem Hoch-behälter im Rotenberg, danach folgten die Brunnenanlagen auf dem Röderfeld. Auch der Übergabepunkt der Trinkwassertransportleitung in Schwiegershausen wurde in Augen-schein genommen. Sowohl der Verbandsvorsteher, als auch der Wassermeister Mario Mönnich gaben Erläuterungen und beantworteten die Fragen der Mitglieder.

Nach den Besichtigungen folgte ein Bericht des Verbandsvorstehers, in dem er deutlich machte, dass die Wasserproben im Wulftener Trinkwasser 2019 und auch 2020 erneut bakteriologisch einwandfrei gewesen seien. Allerdings sei der Nitratgehalt zwischen 30 und 42 mg/l gelegen. Der Grenzwert liegt bei 50 mg/l. „Wir streben aber einen Nitratwert von rund 25 mg/l an“.

Um dieses Ziel zu erreichen und die Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger Senkung des Kalkgehaltes zu erhöhen, sei letztendlich die Entscheidung gefallen, eine Trinkwasser-transportleitung von Schwiegershausen nach Wulften zu bauen. Der Verbandsvorsteher erinnerte daran, dass eben diese Leitung im Herbst 2019 verlegt und im Juni dieses Jahres in Betrieb genommen wurde. Mit dem Projekt sei gleichzeitig die Überwachung der Wasserversorgung und des Leitungsnetzes digitalisiert worden. „Dies ermöglicht ein rasches Eingreifen bei eventuellen Störungen und bei Rohrbrüchen“.

Das Wulftener Trinkwasser wird jetzt etwa im Verhältnis 4:1 mit dem Trinkwasser von Harz Energie gemischt. Damit wird erreicht, dass das fast nitratfreie Sösewasser den Nitratwert des Wulftener Trinkwassers insgesamt senkt. Als erwünschter Nebeneffekt werde übrigens auch ein geringerer Kalkgehalt im Trinkwasser festgestellt.

Sollte mal das Wulftener Trinkwasser im Rahmen einer Störung nicht zur Verfügung stehen, könnte außerdem die Gesamtversorgung aus Schwiegershausen erfolgen.

In den Bau dieser Leitung habe man rund 350.000 Euro investiert. Diese Kosten und die für die Beimischung hätten bereits 2019 zu einer Erhöhung des Trinkwasserpreises geführt. Der beträgt zurzeit 1,20 Euro pro m³ mit einer Zählergebühr von 6 Euro pro Monat. In den Preisen ist die Mehrwertsteuer enthalten.

Die inzwischen mehrfach genommenen Trinkwasserproben des Mischwassers hätten einen Nitratwert von 25 bis 30 mg/l ergeben. Der Gesamthärtegrad liege im Moment bei 11 Grad deutscher Härte. Davon seien 7,5° dH Carbonat, das bei Erhitzung über 60° Celsius als Kalk ausfällt.

Die Wulftener Verbraucher hätten außerdem festgestellt, dass ihre Elektrogeräte nicht mehr so stark wie früher verkalken. Dies wurde positiv aufgenommen. pb

 

EHRUNG UND VERABSCHIEDUNG

Für und nach 25 Jahre:    Walter Heise                        

Für und nach 20 Jahre:    Lothar Mönnich                   

Für und nach 15 Jahre:    Manfred Beushausen und Werner Vogel  

Für und nach fünf Jahre:  Wolfgang May und Mario Mönnich