Auf dem Anger und der Bimmelbrücke tut sich etwas

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des Rates der Gemeinde Wulften ließ Bürgermeister Hen-ning Kruse durchblicken, dass die Umgestaltung des Angers und die Erneuerung des Be-lags der Bimmelbrücke in Angriff genommen werden.

Mittlerweile ist der Auftrag für die Umgestaltung des Angers im Rahmen der Dorferneu-erung vergeben worden und man hoffe, dass noch diesem Jahr die Arbeiten losgehen.

Da mittlerweile für die Bimmelbrücke Fördermittel des Landkreises Göttingen eingegangen sind, wurde ein Planungsbüro mit der Durchführung der notwenigen Arbeiten beauftragt. So könne es durchaus sein, dass sie Ostern 2020 betreten werden kann. Nur schwere Fahrzeuge und gewichtige Tiere dürfen sie nicht mehr überqueren, weil sie wei-terhin ausnahmslos von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt werden darf.

Nutzen möchte übrigens der Heimat- und Geschichtsverein Wulften noch intakte Holzboh-len, die beim Abbau des Altbelages der Bimmelbrücke zum Vorschien kommen könnten. Daraus sollen Bänke und Sitzgruppen gezimmert werden.

Henning Kruse kam im Gasthaus Thiele „Zum Albert“ auf eine weitere Brücke zu sprechen. Es handelte sich um die Eisenbahnbrücke, bei der Fischtreppe ist, welche die Deutsche Bahn erneuert hat. Aus dem Grund musste der gesamte Hackenbach durchs Dorf geleitet werden, was sich als sehr gut für die Beber herausstellen sollte. Eine Erhöhung der Durchflussmenge in der Beber muss das Ziel sein. Man war sich einig, dieses Projekt 2020 entsprechend umzusetzen, weil nur das eine Verlandung des Dorfbaches dauerhaft verhindern kann.

Auch bei dem Radweg, der nach Schwiegershausen führt, müsse man aktiv werden, mahnte Bürgermeister Kruse an. Dafür sollten Mittel im Haushalt 2020 spätestens 2021 zur Verfügung gestellt werden, damit dieser Weg weiterhin als Radweg genutzt werden kann.

Auf das Kleinod des Schützenfestes Wulften zu sprechen kommend, teilte der Bürger-meister mit, dass es zur Umarbeitung weggegeben wurde. Auch wenn der Reparateur prüfe, ob die alte Trägerplatte verwendet werden kann, müsse eine Neugestaltung in jedem Fall erfolgen. Das Ergebnis hierüber dürfte spätestens Ende dieses Jahres vorlie-gen und er werde berichten, wie es dann weiter ginge.

Arnd Barke, stellvertretender Gemeindedirektor, teilte mit, dass die Verwaltung einen Verlängerungsantrag auf die Dorfentwicklung Schwiegershausen-Wulften gestellt hatte. Jetzt habe das Amt für Dorfentwicklung einer Verlängerung bis zum 31. Dezember 2021 zugestimmt.

Bevor diese Neuigkeiten auch von einigen interessierten Bürgern zu erfahren waren, galt es erst einmal Andreas Nolte als neues Ratsmitglied zu wählen und seitens Bürgermeister Kruse zu verpflichten. Weil Florian Linner als Vertreter der Wählergruppe „Für Wulften“ (FW) sein Amt niedergelegt hatte, galt es einen Nachfolger zu bestimmen, der die FW auch in diversen Ausschüssen vertreten wird. So ist er im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen als stellvertretendes Mitglied zugegen. Im Kindergartenausschuss wird zukünftig Pamela Dorn für die SPD als Mitglied tätig sein, Elvira Schaper für die CDU als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Entwicklung und Finanzen. pb


Katzenfreunde Norddeutschland luden zur Ausstellung nach Wulften ein

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Wer Samstag und Sonntag im Wulftener Schützenhaus reinschaute, dem dürfte der Spruch „Hunde haben Herrchen, Katzen Personal“ in Erinnerung gekommen sein. Denn dort hatte der gemeinnützige Verein „Katzenfreunde Norddeutschland e.V.“ (KFND) zum dritten Mal - und bereits zum fünften Mal im Südharz-eine Ausstellung organisiert, in deren Mittelpunkt die von ihren Menschen  sorgsam betreuten, faszinierenden Stubentiger zu sehen waren. Unter den gut  300 Samtpfoten vieler Rassen waren befellte Babys im Alter von rund elf Wochen bis hin zu Old-Champions und World-Champions vertreten und zogen nicht nur die kritischen Blicke der Richter, sondern auch die Begeisterung  der Besucher fast jeden Alters auf sich.

Damit waren beide Ausstellungstage voll ausgebucht. Bei dieser Schau waren aber nicht nur die vielen vierbeinigen Schönheiten zu sehen, die zumeist große Gelassenheit aus-strahlten, welche die fünf Richter sehr beeindruckte.

Der großen Zahl der Besucher gefiel insbesondere, dass die Rassen im Laufe beider Tage vorgestellt und in zwei Sondershows die besten Point-Katzen und die besten Tabby-Katzen prämiert wurden. Viele Gäste ließen es sich aber auch nicht nehmen, das Ge-spräch mit dem Züchter zu suchen oder dem Vortrag zum Thema „Katzen-Ernährung“ zu lauschen, den Fachfrau Viktoria Krohn zu Gehör brachte.

So „nebenbei“ durfte aber auch die mit rund 800 Preisen bestückte Tombola zugunsten des Katzenschutzes “geplündert“ werden. Und bei den Verkaufsständen „Rund um Katz und Co“ wechselten manche Dinge den Besitzer.

Wer sich während des Besuches stärken wollte, hatte dazu auch Gelegenheit. Denn es wurden warme Speisen und kühle Getränke sowie Kaffee und Kuchen angeboten.        pb

                 Main Coon „Peter Pan“                                               Main Coon „Kenny“

          „Asterix vom Oderpark“ aus Hattorf                              Bengale in Black „Farina“.

                                                                                                                          Fotos: Petra Bordfeld


Wulftener und Hattorfer Wehren rückten nach Northeim aus

                                                                                  (Bericht: Petra Bordfeld)

Hattorf/Wulften. Etwa 25 Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehren Hattorf und Wulften rückten zu einem gemeinsamen Übungsdienst aus. Im Mittelpunkt stand technische Hilfeleistung und Einsatzort war der technische Bereich des Northeimer Bahnhofs. Die Leitung dieses Übungseinsatzes lag in den Händen des DB-Notfallma-nagers Frank Heusy und des Schichtleiters Sukopp. Beide waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und sprachen beiden Wehren ein großes Dankeschön für deren Einsatz aus. pb                                                                                             Foto: Lars Piepenschneider


                             Erntedank in Wulften

Wieder einmal war die Kirchengemeinde Wulften zu Gast beim Heimat- und Geschichts-verein. Es ist inzwischen schon zu einer schönen Tradition geworden, den Erntedank-gottesdienst in "Hermanns Scheune" mit herbstlich dekorierten Tischen und einem schön geschmückten Altar auf plattdeutsch zu feiern. Der 1. Vorsitzende Willi Waßmann konnte dazu zahlreiche Besucher in "Hermanns Scheune" begrüßen, die sich trotz des nicht so guten Wetters dort eingefunden hatten. Lektorin Doris Ebeling und ihr Plattdeutsch-Team hatten Texte vorbereitet und ins Wulftener Platt übersetzt, in denen es immer wieder um den pfleglichen Umgang mit unserer Erde, Schutz und Achtung vor der Natur und Liebe zu allen Lebewesen ging. Unter der musikalischen Begleitung von Martina und Hinrich Grünhagen sang die Gemeinde kräftig die ebenfalls plattdeutschen Liedertexte mit. Eine Konfirmandin und ein Konfirmand wurden auch mit einbezogen und verlasen die Ankündigungen der Kirchengemeinde. Nach dem Ende des Gottesdienstes konnten sich alle mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen versorgen und bei netten Gesprächen zusammensitzen.

Als besonderer Gast konnte Herr Uhlenhaut von der Harz Energie begrüßt werden. Der Heimat- und Geschichtsverein hat in diesem Jahr eine Spende aus dem Ehrenamtsfond der Harz Energie erhalten, wofür sich der 1. Vorsitzende Willi Waßmann ganz herzlich bedankte.  Bei der Besichtigung der Ausstellungsräume zusammen mit Rechnungsführer Gerhard Lüer und dem Vorsitzenden zeigte sich Herr Uhlenhaut beeindruckt von der Präsentation der zahlreichen Exponate. Auch das neue Scheunendach, wofür er im vorigen Jahr als Vorsitzender der LEADER Region Osterode den Förderbescheid überbrachte, fand seine volle Zustimmung, ebenso das neue Vordach über der Haustür. Er war erfreut über das rege Leben in "Hermanns Scheune" und das Engagement von Arbeitsgruppe und Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften und wünschte für die weiteren Vorhaben ein gutes Gelingen.

                                                          Text und Foto: Jork


LandFrauen grillten auf Wulftener Sportplatz

                                                                                       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. 60 LandFrauen des Wulftener Vereins hatten sich bei schönstem Wetter zusammen mit ihren Männern und anderen Gästen auf dem Sportplatz in Wulften zum Grillen getroffen. Bei Bratwurst, Steaks und kalten Getränke sowie einem umfangreichen Salatbuffet verbrachten alle ein paar genussvolle Stunden, bei denen auch ausgiebig geklönt wurde. Die erste Vorsitzende, Elisabeth Mißling, ließ es sich bei dem Treffen nicht nehmen, auf die neuen Programme 2019/20 hinzuweisen, die in den nächsten Tag an alle Mitglieder verteilt werden. "Für die neue Saison ist uns wieder ein abwechslungsreiches Programm gelungen". pb

                                                   Fotos: LandFrauen


Simone Bernasek und Christian Wegner waren am zielsichersten

                                                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. 51 Frauen und 105 Männer wollten wissen, wie gut sie Zielen und Treffen koor-dinieren können. Dafür hatten sie sich alle auf den Weg zur Schießanlage gemacht, um sich am letzten Tag des Schützen- und Heimatfestes Wulften beim Preisschießen für Jedermann den Titel der besten Schützin und des besten Schützen zu holen. Dafür nahm der eine oder auch die andere das Gewehr durchaus nicht nur einmal in die Hand.

Am Ende eines spannenden Nachmittages stand fest, dass Simone Bernasek und Christi-an Wegner die Besten waren. Unter den Klängen des Spielmannszuges Wulften wurden dann nicht „nur“ die beiden, sondern auch ihre Scheiben zu ihnen nach Hause gebracht. Mit dem Tanz, für den DJ Alex im Schützenhaus die Scheiben auflegte, und der Preisver-leihung an die Wetteiferer des Preisschießens klang das traditionelle Fest aus, welches in drei Jahren wieder starten wird. pb

Die Zimmerleute trugen vor Simone Bernasek und Christian Wegner deren Scheiben nach Hause.                                                                                               Foto: Petra Bordfeld


Peter Kranich-Kaliner ist Wulftens neuer Schützenkönig

                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Wäre der Anger in Wulften von Mauern umgeben, so hätten diese mit Sicherheit nicht dem Andrang der Bürger fast jeden Alters Stand gehalten, die den absoluten Höhepunkt des Schützen- und Heimatfestes, das Überreichen der Chargen, voll miterleben wollten. Hauptmann Christian Heise gab ihnen dann auch bekannt, dass Peter Kranich-Kaliner Schützenkönig für das 2022 stattfindende Traditionsfest geworden ist. Er verheimlichte aber auch nicht die anderen Würdenträger.

Zuvor rückten aber erst einmal alle Kompanien und der Schützenvorstand unter den Klängen des Spielmannszuges Wulften und des Musikvereins Korb-Steinreinach, der übrigens schon 27 Jahre dabei ist, an und Bürgermeister Henning Kruse brachte seine Freude über das große Interesse der Wulftener zum Ausdruck.

Es sei einfach fantastisch gewesen, dass erneut viele Bürger auf die Ehrenscheiben schossen und damit deutlich machten, dass sie ein Amt im neuen Vorstand bekleiden wollten. Letztendlich seien damit viel Arbeit und Verantwortung verbunden.

„Dieses schöne Fest zeigte uns wieder einmal unsere Dorfgemeinschaft, die durch die Pflege alter Traditionen begründet ist“. Besonders sei der Einsatz der Jugend gewesen. Die rund 60 Junggesellen hätten in ihrer hohen Zahl verdeutlicht, dass sie mit der Traditon der Gemeinde nicht in Konflikt stehen – im Gegenteil.

Kruse dankte allen, die vor und hinter den Kulissen dafür gesorgt hatten, dass das Schützen- und Heimatfest Wulften auch 2019 ein voller Erfolg gewesen war. So habe beispielsweise der scheidende Schützenvorstand mit Schützenkönig Rainer Lütke-Cos-mann ein Fest ausgerichtet, das allen in bester Erinnerung bleiben dürfte. Er sei aber überzeugt davon, dass die Männer um den neuen Schützenkönig, Peter Kranich-Kali-ner, in drei Jahren ihr Bestes auch geben werden.

Dann gehörte alle Aufmerksamkeit Hauptmann Christian Heise, der die Chargen-übergabe anordnete. Nachdem Bürgermeister Henning Kruse dem „alten“ Schützen-könig Rainer Lütke-Cosmann die Charge abgenommen und dessen Nachfolger, Peter Kranich-Kaliner, umgelegt hatte, wurden auch alle anderen Posten mittels Schärpen-wechsel und Fahnenübergabe in neue Hände gelegt.

So wird 2022 der Männerfähnrich Peter Beußhausen sein, der Major Christoph Berna-sek, der erste Schützenmeister Christoph Wittke und der zweite Schützenmeister Christian Hunger.

Bei den Junggesellen heißt der erste Fähnrich Christian Wolff, der zweite Till Brandt. Oberleutnant ist Cedrik Wiese-Kamrad geworden, Leutnant Hannes Rieche und Adjutant Nico Bode.

Doch bevor dieses Highlight feierlich abgewickelt wurde, ereignete sich schon Tage zuvor sehr viel Sehens- und Hörenswertes. So dankte beispielsweise Major Heinz Loh-rengel nach dem Erstürmen der ersten Barrikade mit dem Zitat des französischen Schriftstellers und Journalisten Guy de Maupassant, das da lautete: „Es sind Begeg-nungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen“. Er ließ es sich aber auch nicht nehmen, dem Haflinger „Max“ dafür zu loben, dass der ihn so tolerant auf dem Rücken akzeptierte.

War es eingangs eine Barrikade, die in den Umzugsweg errichtet wurde, galt es am zweiten Tag Erinnerungen ans „Sham“, „Aliens“ und dreimal „Fußballer“ aus dem Weg zu räumen. Dabei dürften die Zimmermänner Patrick Müller, Jonas Wemheuer, Jan-Michael Stahn und René Hartwig Schwerstarbeit geleistet haben, denn sie mussten erst einmal viele Holzstämme mit ihren Äxten durchschlagen und dann beiseiteschieben. Dass aber auch andere recht „kaputt“ waren, machten sie beim „Zusammenbrechen“ in großer Zahl vor der letzten Barrikade deutlich. Wegen der guten, nicht alltäglichen „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ standen sie aber schnell wieder auf den Beinen. Schließlich wollten sie ja nichts versäumen.

Etwas ruhiger ging es beim traditionellen Frühstück zu, wo der Musikverein Korb-Steinreinach für einen fantastischen Ohrenschmaus sorgte. Denn an dem Morgen galt es nicht, Holz mit der Axt zu zerhacken, sondern Männer und Frauen zu „rasieren“. Und es waren nicht „nur“ Gemeindedirektor Rolf Hellwig, Bürgermeister Henning Kruse, dessen Stellvertreter Peter Beußhausen, der ja der neue Fähnrich ist, und Dr. Roy Kühne, die Platz dafür nahmen. pb

Auch die letzte Barrikade ist geschafft.            Strahlende Gesichter vor der Rasur:

                                                                                 Peter Beußhausen, Rolf Hellwich, Henning

                                                                                 Kruse und Dr. Roy Kühne.

Bgm. Henning Kruse und Schützenkönig         Major 2022, Chtistoph Bernasek, nimmt

2019 Rainer Lütke-Cosmann, legten dem       die Meldung des Hauptmannes ab, ne-

Schützenkönig 2022, Peter Kranich-Kaliner,   ben ihm Adjutant Nico Bode.

das Kleinod um.                                                                                    Fotos: Petra Bordfeld


Barrikadenkampf mit Äxten, Karabinern und Kanonen

                                                                                           (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Wieder waren die Karabiner der beiden Bataillone wesentlich lauter, als die zwei Kanonen, die mit ihrer Größe beeindruckten. Auch die vier Äxte waren gut geschärft. Die Rede ist von den wichtigen „Sturmwaffen“, die während des Schützen- und Heimatfestes, welches seit 278 Jahren Wulftens Bürger fest im Griff hat, für „Ordnung“ sorgten.

Pfingstsamstag galt es für die Bataillone erst einmal, sich unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Wulften und Musikvereins Korb-Steinreinach auf den Weg zur Barrikade bei Major Heinz Lohrengel zu machen, um selbige unter den interessierten Augen der Bürger fast jeden Alters, die nicht nur aus Wulften kamen,  und der Gegenwehr des Barrikaden-Teams, den „Blues-Brothers and Sisters“ zu stürmen. Am Pfingstsonntag stand während des großen Festumzugs durch die Gemeinde nicht „nur“ eine zu erstürmende Barrikade an. Pfingstmontag wurde zum ungewöhnlichen und doch traditionellen Frühstück geladen.  pb                                     (Fotos: Petra Bordfeld)


Ortsbrandmeister und Stellvertreter ernannt und verabschiedet

                                                                                      Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Sitzung des Samtgemeinderates Hattorf standen die Been-digungen zweier Ehrenbeamtenverhältnisse sowie die Ernennung zweier Ortsbrandmeister und eines Stellvertreters. Betroffen waren die Freiwilligen Feuerwehren Wulften und Hör-den. Kein Samtgemeinderatsmitglied stimmte gegen die Neuerungen beziehungsweise Bestätigung.

Da sich Edgar Brandt nicht noch einmal zur Wahl des Ortsbrandmeisters in Wulften stellte, wurde er feierlich verabschiedet. Gemeindedirektor Rolf Hellwig versicherte, dass er Brandts Verabschiedung aus dem Kommando sehr bedauere. Schließlich habe man immer gut zusammengearbeitet. Er sei zwar nicht verpflichtet, einem Ehrenbeamten eine Urkunde beim Ausscheiden zu überreichen, er machte es aber in Anerkennung der Leistungen sehr gern.

Zum neuen Ortsbrandmeister in Wulften wurde Gregory Olivier Mickiewicz ernannt, der bereits bei der Jahreshauptversammlung der Wulftener Wehr in dieses Amt gewählt wurde. Da er bislang stellvertretender Ortsbrandmeister war, musste er erst aus dem einen Verhältnis entlassen, um anschließend gleich zum neuen Ortsbrandmeister ernannt zu werden. Hellwig sprach ihm auch mit dem Überreichen der Urkunde Dank und Anerkennung aus.

Da Christian Wolff ebenfalls bei der Jahreshauptversammlung der Wulftener Wehr zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt wurde, durfte er jetzt die Ernennungsurkunde für dieses Ehrenamt entgegennehmen.

Hördens Ortsbrandmeister Detlef Kürzel wurde für weitere sechs Jahre in dieses Amt verpflichtet, und durfte ebenfalls eine Urkunde entgegennehmen.

Harald Reinhardt (SPD) wollte wissen, was mit dem alten Fahrzeug wird. Hellwig ließ durch-blicken, dass die Hattorfer Wehr erst einmal schauen wird, ob der Wagen vielleicht besser ist, als der ihrige. In jedem Fall werde aber der schlechtere verkauft.

Reinhardt ließ es sich weiter nicht nehmen, im Namen der SPD-Fraktion den Feuerwehr-kameraden, die gerade im Mittelpunkt gestanden hatten, herzlich für die geleistete ehren-amtliche Arbeit zu danken. Er freue sich auf die Zusammenarbeit.

Hennig Eulert schloss sich im Namen der CDU/FDP den Worten seines Vorredners an.  pb

Rolf Hellwig, Gregory Mickiewicz, Christian Wolff, Detlef Kürzel, Ed-gar Brandt und der Vorsitzende des Samtgmeinderates, Georg Wipke (v. l. n. r.).

 

(Foto: Petra Bordfeld)

 


Wulftener Biotop hat einen neuen Kletterbaum        (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Mädchen und Jungen des Kindergartens Wulften starteten zusammen mit ihren Erzieherinnen eine Entdeckungstour zum Biotop der Gemeinde. Vor Ort fanden sie einen neuen Kletterbaum vor, den sie sofort eroberten.

Zugegen waren aber auch Bürgermeister Henning Kruse, Dieter Greunig und Dieter Heise von der Forstgenosssenschaft Wulften. Da dieses Biotop am Steigeweg vor allem eine Erlebniswelt für alle Kinder sein soll, gab es dort schon einmal einen Baumstamm zum Klettern. Da der alte Baum dort seit mehr als zehn Jahre lag und mit der Zeit morsch geworden ist, musste nun aus Sicherheitsgründen ein neuer Kletterbaum her. Um das zu verwirklichen, setzte sich Dieter Greunig mit Frank Rosenow, dem Vorsitzenden der Forst-genosssenschaft Wulften, in Verbindung. Der wiederum informierte seinen Vorstand, der sich für eine Baumkrone eines Eichenstammes entschied und diese im Biotop platzierte.

                                                                                                                        pb

Die Kinder des Kindergartens Wulften zusammen mit den Verantwortlichen am neuen Klet-terbaum im Biotop am Steigeweg.                                                        Foto: Petra Bordfeld


Neues Spielgerät in Wulften begeistert nicht bloß Kinder
                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. „Wir werden es nicht zulassen, dass wir von Windkrafträdern umzingelt werden“, dieser Bemerkung von Wulftens Bürgermeister Henning Kruse stimmten alle Ratsmit-glieder während der jüngsten Sitzung zu. Kruse erinnerte daran, dass der Gemeinderat sich schon seit letztem Jahr einig war, diese „Dinger“ nicht vor der Tür stehen haben zu wollen. Damals zog eine Firma durch die Gemeinde, um das Aufstellen von fünf bis sieben Windkrafträdern mit einer Höhe von 240 Metern auf dem Dorster Berg schmackhaft zu machen.

Erfreulicher gestaltete sich dahingegen sein Bericht zum Thema „Spielplatz in der Steinstraße“. Man sei zur Beschaffung des fantastischen Spielgerätes Mal einen unge-wöhnlichen Weg gegangen. Da diese „Burg“ mit Schwingbrücken als Fertigbau alles andere als preiswert war, habe er sich im Internet umgesehen und wurde fündig, so Kruse. Es handelte sich um ein überdimensionales Puzzle, welches der Bauhof im Winter zu diesem überzeugenden „Gebäude“ zusammengefügt hat, dass bereits dem Ansturm der Kinder Stand hält. Damit seien die Kosten erfreulich gut in den finanziellen Keller gerutscht.

Noch einmal um Kinder, oder besser um den Kindertagesstättenbedarfsplan, welcher vom Landkreis Göttingen alljährlich angefordert wird, ging es in einem weiteren Tages-ordnungspunkt. Diese Einrichtung, deren Träger der Verband der ev.-luth. Kinderta-gesstätten im Kirchkreis Harzer Land ist, verfügt über 49 Kindergarten- und 15 Krippen-plätze, die nicht ganz ausgelastet sind. Gemeindedirektor Rolf Hellwig versicherte, dass das nicht unbedingt von Nachteil sein müsse. Denn die etwas kleinere Zahl von Mädchen und Jungen im Kindergarten sowie in der Krippe sei sowohl für die Kinder, als auch für die Erziehrinnen angenehmer. Es werde auch keine wirtschaftlichen Nachteile geben. Weil davon auch die Ratsmitglieder überzeugt waren, kam es zu einer einstimmigen Annahme des Planes. Willi Ehrhardt merkte in diesem Zusammenhang an, dass sogar Anfragen aus Bad Lauterberg eingegangen seien.

Rolf Hellwig legte aber auch die Jahresrechnung 2013 und 2014 vor. Dabei ließ er durchblicken, dass das Rechnungsprüfungsamt Göttingen nicht „nur“ festgestellt habe, dass die Haushaltswirtschaft der Gemeinde Wulften entsprechend den Festsetzungen der Haushaltssatzung und den Beschlüssen ordnungsgemäß geführt wurden. Am Ende dürfe man sich über einen erwirtschafteten Überschuss in Höhe von 95.474,13 € freuen, welche der Überschussrücklage zugeführt werden. Der Rat nahm diesen Beschluss an und erteilte dem Gemeindedirektor auch gleich Entlassung.

Gleiches geschah im Rahmen der Jahresrechnung 2014, in dem Jahr lag der erwirt-schaftete Überschuss bei 6.046,91 €, was aus Sicht von Rolf Hellwig und dem Rat erfreulich war.

Henning Kruse kam dann auf den Kletterbaum zu sprechen, der jetzt neben dem alten Artgenossen im Biotop zu sehen ist. Er dankt der Forst dafür, dass sie ihn zu Verfügung gestellt hat und Frank Rosenow dafür, dass er ihn durch seine Firma kostenlos zu dem vorgesehenen Platz hat hinbringen lassen.

Willi Ehrhard wiederum erläuterte, dass der Brunnen an der Oder, der den Silbersee speit, sehr versandet sei, er solle ausgespült werden, damit wieder Wasser durchfließen kann.

Außerdem habe er mit der Telekom gesprochen und zu hören bekommen, dass sie den Breitbandausbau in Eigenleistung durchführen wird.

Für den Umbau des Angers müsse mit 100.000 € gerechnet werden. Man dürfe aber davon ausgehen, dass im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms 72.000 € kommen dürften.

Henning Kruse kam nicht auf das Thema „Umbau“, sondern auf das der „Renovierung des Schützenhauses“ zu sprechen. Er stellte fest, dass der Architekt die Planung vorgelegt und die Verwaltung einen Antrag zur Förderung gestellt hat. Da eben dieser abgelehnt wurde, wird so schnell wie möglich ein neuer gestellt, damit das Vorhaben im kommenden Jahr umgesetzt werden kann. pb

Henning Kruse und Ge-meindemitarbeiter Mario Mön-nich (li.) schauten sich das neue Spielgerät erst einmal aus der Nähe an.

 

Foto: Petra Bordfeld


In der Straßenunterhaltung und am Hackenbach wird sich was tun
                                                                                  (Bericht: Petra Bordfeld)