Kinder - und Jugendwehren lernen die JULEICA kennen

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Das Feuerwehrhaus in Wulften wird sich am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Dezember, in der Zeit von jeweils 8 bis 17 Uhr, in ein Schulzentrum verwandeln. Dazu lädt der Referent der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr, Sascha Wedemeyer, in Zusammenarbeit mit dem Gemeindejugendfeuer-wehrwart Mirko Bierbaum, ein.

An beiden Tagen bietet er den Betreuern/innen der Kinder- und Jugendfeuer-wehren der Samtgemeinde Hattorf einen Einstiegslehrgang und damit eine Basisausbildung für den Erwerb der JULEICA (Jugendleitercard).

Die JULEICA gibt es übrigens im ganzen Bundesgebiet! Der Erwerb setzt 50 Stunden Ausbildung voraus. Die 18 Lehrstunden in Wulften zählen selbstredend dazu.

 

Die Betreuer und Betreuerinnen, welche die Jugendleitercard erworben haben, dürfen sich vor Behörden, anderen staatlichen Stellen, den Eltern und Anderen als ausgebildeter Jugendbetreuer/innen legitimieren. 

"Jede Stelle und Behörde ist angehalten, dem Inhaber der JULEICA Unterstützung zukommen zu lassen. Einrichtungen, Firmen und Geschäfte wer-den gebeten Vergünstigungen anzubieten“, so Sascha Wedemeyer.

Diese Jugendleitercard ist übrigens der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber/innen. Zusätzlich soll die JULEICA auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. pb


LandFrauen und zwei Herren schauten sich um        (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften.. Der LandFrauenverein Wulften hat seine Tätigkeit nach der Sommer-pause wieder aufgenommen. So haben sich 27 Frauen und zwei Herren zu einem Dorfrundgang getroffen, der von Dieter Greunig, vom Heimat- und Geschichtsverein Wulften, begleitet wurde.

 

Greunig informierte über alte Straßennahmen, wie etwa den „Speckenweg", alte Gebäude und Bräuche. Anschließend wurde in "Hermanns Scheune", dem Gebäude des Heimat- und Geschichtsvereins, eingekehrt. In den warmen, gemütlichen Stuben gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, welche von den Frauen des HGV gebacken wurden. Die LandFrauen Dankten für die nette Bewirtung.   pb

Die LandFrauen lassen es sich schmecken.  Foto: Martina Gropengießer
Die LandFrauen lassen es sich schmecken. Foto: Martina Gropengießer

KK Wulften stellt Kreismeister und -könige                             (eigener Bericht)

Pöhlde/Wulften. Am 23.10.2022 fand im Schützenhaus in Pöhlde die Kreis-verbandstagung statt, der Kreisvorsitzende Michael Köhler begrüßte die  Abordnungen der Kameradschaften aus Dorste, Düderode-Oldenrode, Pöhlde und Wulften. Diese berichteten über ihre Veranstaltungen und die allgemein schleppende Resonanz nach der Pandemie. Man hofft auf ein besseres Jahr 2023 mit neuen Aktivitäten. Der Kreisverband richtete die Kreismeisterschaften im Bogenschießen aus. Als Kreismeister können wir Nico Klingemann und als Kreismeisterin Melanie Behre beglückwünschen, die auch gleichzeitig Kreiskönigen ist der dazugehörige König ist Jörg Armbrecht, alle aus der Kyffhäuserkameradschaft Wulften.

Bei den Kreismeisterschaften im Luftgewehr-, Luftpistole- und Armbrust-schießen verteilte sich das Feld. Es sei die Jugendmannschaft aus Dorste im Armbrustschießen als Sieger genannt. Beim Luftgewehrschießen war die Mannschaft aus Düderode-Oldenrode die Erfolgreichste. Bei den anschlies-senden Wahlen waren turnusgemäß die Stellvertreter zu wählen. Diese wurden alle durch Wiederwahl in ihrem Amt bestätigt. Der Kreisvorsitzende bedankte sich bei seinem Vorstand und hofft, im nächsten Jahr alle Kameradschaften wieder begrüßen zu können.            (G. Preuß, Pressewart)

Bei der Kreisverbandstagung in Pöhlde (Foto: Gaby Preuß)
Bei der Kreisverbandstagung in Pöhlde (Foto: Gaby Preuß)

Feststellung: Dr. Mehde bleibt als Hausarzt in Wulften 

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Auch wenn sich Wulftens Bürgermeisterin Elvi Schaper mit der Neuigkeit erst ziemlich am Ende der Ratssitzung Wulften „rausrückte“, sollte die sich als absolutes High-light entpuppen. Denn die größte Sorge, welche vielen in der Gemeinde auf der Seele brannte, darf jetzt wieder weggepackt werden. Dr. Mende, Eigentümer des "Alten Rathau-ses", wird nicht fortgehen.

Um etwaige Missverständnisse von Anfang an aus dem Gedankenweg zu räumen, stellte sie vier sehr wichtige Punkte vor:

  • Der Verkauf des Alten Rathauses wurde mit der Mehrheit des Gemeinderates beschlossen. „Dieser demokratischen Entscheidung hat sich jeder zu beugen, auch wenn er persönlich anderer Meinung ist“.
  • Das Gebäude sei ausschließlich mi dem Ziel verkauft, die hausärztliche Versorgung in Wulften auch in der Zukunft sicherzustellen.
  • Der Verkaufspreis habe auch keine der Vertragsparteien bevor- oder benachteiligt worden.
  • Die kommunalen Aufsichtsbehörden hätten eben diesen Vertrag mitsamt dem Verkaufspreis anhand der geltenden rechtlichen Reglungen geprüft und keinerlei Beanstandungen festgestellt.

„Im Namen des Rates unserer Gemeinde entschuldige ich mich bei Dr. Mehde mitsamt seiner Familie für die unangenehmen Situationen, die sich aus dieser gesamten Sache ergeben haben“.

 

Elvi Schaper ging aber auch auf die Rolle des Mandatsträgers und der Mandatsträgerin ein. Als Geschäftsführer der Gemeinde agiere schließlich Gemeindedirektor Henning Kunstin. Das bedeute, dass in allen geschäftlichen Angelegenheiten ausschließlich der Gemeinde-direktor berechtigt ist, tätig zu werden. „Darin wird der durch unsere Verwaltung unterstützt, die in seinem Auftrag handelt“.

 

Niemand dürfe vergessen, dass Ratsmitglieder kein verlängerter Arm des Gemeindedirektor oder der Verwaltung ist. Genau aus dem Grund steht es keinem Ratsmitglied zu, als geschäftlicher Vertreter der Gemeinde aufzutreten. „Ich bitte alle Ratsmitglieder – ich eingeschlossen – von derartigen Tätigkeiten zukünftig Abstand zu nehmen. Hier nerven wir nur und erreichen nichts“. pb


Beim Rat Wulften herrschte Einstimmigkeit vor         (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Gleich welcher Tagesordnungspunkt zur Sprache gekommen war, die erfreulich große Zahl an Zuhörern erlebte am Ende stets Einstimmigkeit bei den Mitgliedern des Wulf-tener Rates.

Das galt auch für den Punkt, der sich um den Energieeinsparungsplan der Gemeinde drehte. Akzeptiert wurde, dass in angemessener Zeit alle Durchlauferhitzer und Einzelboiler an Handwaschtischen dauerhaft abgeschaltet werden. Dieser Entschluss gilt auch während der Ferienzeiten fürs Abschalten der zentralen Warmwasserbereitung in Sporthallen und -stätten. Weiterhin soll die Schaltzeit der Straßenbeleuchtung reduziert werden, die Beleuchtung wird ausgeschaltet in der Zeit von 23 bis 5 Uhr von Montag bis Sonntag.

Gemeindedirektor Henning Kunstin mahnte an, dass ein Gespräch mit der Harz Energie deutlich gemacht hätte, dass die aktuellen Energieaufwendungen sich sehr deutlich bei der Haushaltsplanung 2023 bemerkbar machen werden. Denn die Preise für Strom und Gas sind stark gestiegen und eben diese Mehrkosten, die dadurch entstehen könnten, dürften sich für Wulften auf fast 92.000 € belaufen.

 

Als es um die erste Nachtragshaushaltssatzung ging, welche bereits vom Ausschuss für Entwicklung, Bauen und Finanzen am Vortrag beraten und empfohlen wurde, legte Henning Kunstin noch ergänzende Erläuterungen vor. Er erklärte, dass die Nachtragshaus-haltssatzung notwendig geworden sei, weil die Einnahmen und Ausgaben von der ur-sprünglichen Planung abweichen. Bei den Einnahmen sind erfreulicherweise die Ist-Werte für Steuereinnahmen über den Planungssätzen und bei den Ausgaben für diverse Projekte werden noch zusätzliche finanzielle Mittel zur Umsetzung benötigt.

So müssten für die Sanierung des Schützenhauses bei den Investitionen 500.000 € mehr eingestellt werden, weil die Kosten der einzelnen Gewerke enorm gestiegen sind.

Weiter müssten 250.000 € in die Breite Straße einfließen, Grund dafür sei die unumgäng-liche Erneuerung der Brücke. Auch spielen die Kostensteigerungen eine erhebliche Rolle.

Beide Maßnahmen werden anteilig durch Fördermittel finanziert und die Umsetzung der Maßnahmen soll nicht gefährdet werden.

Die Nachfrage nach Zuschüssen bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Privat-häuser ist sehr groß, so dass für diese Maßnahmen weitere 10.000 € bereitgestellt werden, die den Privatinvestoren zur Unterstützung zur Verfügung gestellt werden.

Die größte Maßnahme sei allerdings die mögliche Erweiterung der Kindertagesstätte, die zu klein geworden ist und den Bedarf aktuell nicht decken kann. Für die Umsetzung von bau-lichen Maßnahmen werden anhand verschiedener Szenarien und Kostenschätzungen durch ein Planungsbüro ca. 1 Million € benötigt und im Nachtragshaushalt veranschlagt. Zu diesem Thema gebe es noch viel Beratungs- und Diskussionsbedarf. Der Nachtrag müsse aber schon jetzt auf den Weg gebracht werden, damit zumindest die benötigten Mittel durch die Aufsichtsbehörde freigegeben werden und die Gemeinde damit handlungsfähig bleibt.

 

Weiter wurde beschlossen, dass ab dem Haushaltsjahr 2023 keine Kostenerstattungen für Bauhofleistungen zwischen der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden – so auch Wulften – erhoben werden soll. Anstelle einer Verrechnung von einzeln angefallenen Stun-densätzen, werden die Bauhofleistungen zukünftig im Umlageverfahren finanziert. Die Samtgemeindeumlage für die Gemeinde Wulften, aber auch für alle anderen Mitgliedsge-meinden, wird entsprechend angepasst.

Bürgermeisterin Elvi Schaper ließ dann alle noch wissen, dass es am 1. Advent in Zusam-menarbeit mit den Vereinen und Verbänden wieder einen Weihnachtsmarkt geben wird. Erstmals wird er um den Anger herum ausgerichtet werden.

 

 

Die Fertigstellung des Bolzplatzes wiederum sei von den Vereinen und Verbänden unter der Federführung von Frank Berlin und den Ratsmitgliedern in Angriff genommen worden. Da sich dieser Platz in einem desolaten Zustand befunden habe, dürfte es aber noch einige Arbeiten erfordern, bevor er bespielbar ist. pb


Beendigung der Freiluftsaison und Grillnachmittag              (Bericht: Verein)

 

Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften veranstaltete am Sonntag den 25.09.2022 einen Grillnachmittag auf dem Bogenplatz für alle Mitglieder. Vorweg waren aber nochmals die Bogenschützen am Start und beendeten mit einem Turnier die Freiluftsaison. Bei den teilnehmenden Schützen und Schützinnen waren die Damen wieder ganz weit vorne, Uta Armbrecht gelang der beste Schuss auf die Glücksscheibe und in der Juniorinnenklasse war sie auch die beste Schützin mit 540 Ringen. Bei den Damen traf Melanie wieder mal ins Schwarze und errang den 1. Platz mit 634 Ringen. Das Teilnehmerfeld der Herren war dicht beisammen, den 1. Platz mit 671 Ringen errang Jörg Armbrecht, den 2. Platz Uwe Klingemann mit 665 Ringen und den 3. Nico Klingemann mit 658 Ringen. Die Jagdscheibe ging an Marcel Klingemann. Wir mussten wieder einmal feststellen, dass die Jugend aufrückt, so muss es sein. Im Anschluss waren dann noch ein paar Gewehrschützen dazu gekommen und es war ein bunter Nachmittag mit Kaffee und gespendetem Kuchen, der wie immer reißenden Absatz fand. Als der Grill und die Salate soweit waren, war der Hunger auf was Herzhaftes auch geweckt. Der Vorstand freute sich über die rege Teilnahme und bedankt sich bei allen Helfern.                                                                                 Text und Fotos: Gabi Preuß

Die Platzierten Schützen und Schützinnen                        Die "Klingemänner"


Zuschuss aus dem Ehrenamtsfonds für den HGV Wulften

 (Bericht: Verein)

Auf Vorschlag des Gemeinderates der Gemeinde Wulften konnte der Heimat- und Geschichtsverein Wulften die Summe von € 570 aus dem Ehrenamtsfond der Harz Energie in Empfang nehmen.

Frank Uhlenhaut (rechts) überbrachte den Bescheid für die Renovierung der Grenz-mauer zu unseren Nachbargrundstücken im Beisein der Bürgermeisterin Elvira Scha-per (Mitte), dem Vorsitzenden Willi Waßmann (3. v. rechts), Schriftführerin Edit Könne-ker (2. v. links) sowie Rechnungsführer Gerhard Lüer (3. v. links).

 

Die Mauer begrenzte in früheren Jahren die Stallungen des damaligen Besitzers und war in keinem guten Zustand. Die beiden Mitglieder der Arbeitsgruppe des HGV, Hermann Bode (2. v. rechts) und Kurt Jork (links), nahmen sich der Arbeit an. Bisher konnte die Ausbesserung des Mauerputzes fertig gestellt werden. Mit einem ortsansässigen Malermeister wurde über die Farbgebung beraten und die ausgesuchte Ware erworben. Nach Besserung des Wetters wird die gelieferte Farbe aufgetragen, welche die Mauer wieder in einen besseren Zustand versetzt.

Text: Gerhard Lüer   -   Foto: Elfriede Jork

Im Hintergrund die renovierungsbedürftige Mauer
Im Hintergrund die renovierungsbedürftige Mauer

Plattdütscher Gottesdienst sorgte für gut gefüllte Scheune

 (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Nach zweijähriger Corona - Pause konnte die Kirchengemeinde Wulften wieder einen plattdeutschen Gottesdienst in "Herrmanns Scheune“ feiern. Und dieses historische, einfühlsam geschmückte Gebäude des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften sollte sich schon lange vor Beginn der liturgischen Feier sehr gut füllen

 

Eingangs ließ es sich der erste Vorsitzende des HGV, Willi Wassmann, nicht nehmen, seine Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass dieser plattdütsche Gottesdienst auch nach langer Zwangspause wieder auf großes Interesse gestoßen war.

Lektorin Doris Ebeling und ihr Plattdeutsches Team, bestehend aus Rosi Mutio und Elvira Schaper, hatten die hochdeutschen zu Gehör gebrachten Texte wieder ins Wulftener Plattdeutsch übersetzt, in denen es nicht nur ums "Danken“ ging, sondern auch um die Klimakrise, den Krieg in der Ukraine, Corona, sowie steigende Energiekosten und Lebens-mittelpreise.

Lektorin Ebeling merkte an, dass das Erntedankfest nicht vergessen lassen sollte, dass man in den harten Jahren von Corona und der vielen Krisen in der Welt auch für das Leben an sich dankbar sein sollte. Sich durch Bitterkeit oder Harder die schönen Seiten des Lebens kaputt zu machen, sei der falsche Weg. Sie stellte die Frage, ob man sich während der vielen friedvollen Jahrzehnten in Europa dafür bedankt habe, dass man in Sicherheit und Frieden lebt.

"Alles, was wir haben, kann auch wieder verloren gehen, weil wir keinen Anspruch darauf haben. Wenn wir etwas besitzen, sollten wir es mit anderen teilen, denn das Leben können wir verlieren, es ist nur eine Leihgabe, nur ein Geschenk Gottes. Gott verheißt am Erntedank eine Zukunft, er verspricht zwar keinen Wohlstand, dafür aber seinen Beistand, der auch immer kommt, sogar in den Wüstenzeiten des Lebens,“ so Doris Ebeling.

Unter der musikalischen Gitarren - Begleitung durch Jürgen Hermann sang die Gemeinde kräftig die plattdeutschen Liedertexte mit.

Nachdem auch das letzte Lied; "Bunt sind schon die Wälder", welches Jürgen Hermann ganz spontan auf der Gitarre anklingen ließ, auf Plattdeutsch gesungen worden war, überreichte Lektorin Doris Ebeling Rosi Mutio und Elvira Schaper jeweils ein kleines Danke-schön Präsent. Ein großes Dankeschön übermittelte sie dem Gitarristen, der spontan eingesprungen war und stets den richtigen Ton getroffen hatte. Der Beifall der Gottesdienst-besucher/innen sorgte für ein sehr schönes Ende der liturgischen Feier.

 

Danach dachte aber niemand daran, den Heimweg anzutreten, denn der Heimat- und Geschichtsverein hatte nach dem Gottesdienst zu Kaffee und Kuchen geladen. pb

Lektorin Doris Ebeling überreichte Rosi Mutio und Elvira            Jürgen Hermann verstand 

Schaper kleine Dankeschön Präsente                                         es sehr gut, die Lieder mit                                                                                                          der Gitarre zu begleiten

Die Scheune des HGV Wulften war sehr gut besetzt                           (Fotos: Petra Bordfeld)


Nicht nur Wulftener feierten mit dem TSV "Eintracht" Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Die Fußballsparte des Turn- und Sportvereins "Eintracht“ Wulften konnte 2019 auf ein 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Leider klappte es nicht, in dem Jahr eine größere und dem Anlass angemessene Feier stattfinden zu lassen. Nach dem Motto „Auf-geschoben ist nicht aufgehoben“ wollte der Verein es in diesem Jahr nachholen. Der Vor-stand und die Vereinsmitglieder warteten auf die Woche, wo gebührend nachgefeiert werden durfte.

Als eben dieser Wunsch erfüllt wurde, „läutete“ Gerhard Lüer die Woche mit dem Vorstellen einer Chronik ein, die er mit Hilfe einiger Vorstandsmitglieder in Wort und Bild gefasst hatte. Darin ist zu lesen, dass der Verein von neun jungen Männern namens Heinrich Armbrecht, Gustav Brun, Heinrich Ehrhardt, Wilhelm Geile, Konrad Greunig, Hermann Heise, Wilhelm Mathies, Ernst Mönnich und Hermann Müller aus der Taufe gehoben wurde. Müller stand auch alles Erstes an der Vorstandsspitze.

Auf 80 Seiten erzählten antike Fotos und Informationen die abwechslungsreiche Geschichte des Vereins. Und genau dieses Heft stellte Lüer in einem voll besetzten Zelt vor.

 

Aber auch die Aktionen an den anderen sechs Festtagen stießen auf große Aufmerk-samkeit, das galt für die Spiele um Tore ebenso, wie Silberseeläufe für Jung und Älter oder die Radtour für Kinder.

Im zeitmäßigen Mittelpunkt stand der Gottesdienst unter freiem Himmel und der musikalische Frühschoppen.

Einen Tag zuvor durften sich alle im Wulftener „Spiel ohne Grenzen“ versuchen. Die ein-zelnen Wettkampfgruppen gaben sich nicht bloß ungewöhnliche Namen. Die Aufgaben, die es zu lösen galt, hatten es auch in sich. Nicht selten wurde dabei festgestellt, dass es doch einen großen Unterschied zwischen Zielen und Treffen gibt.

 

In jedem Fall machte es allen riesigen Spaß und geringere Punktzahlhöhen vermochten diesen nicht zu dämmen. Mit dem Walking am letzten Tag waren schon gute Erinnerungen an die zurückliegende Aktion in den Köpfen aller. Sie waren sich einig, dass da was Gutes auf die Beine gestellt und durchgezogen wurde. pb

Impressionen einiger Spiele beim "Spiel ohne Grenzen"                  Fotos: Petra Bordfeld


Fackelschiessen per Bogen der KK Wulften                            (eigener Bericht)

Wulften. Am Freitag, dem 16.9.2022, bei Anbruch er Dämmerung war es wieder ein-mal soweit. Die Bogenschützen der Kyffhäuser Kameradschaft machten sich für einen der Höhepunkte des Bogenschießens bereit. Die Fackeln waren gestellt, die Scheiben präpariert und das Wetter windstill. Alles wie gewünscht. An den Start gingen auch unsere zwei jüngsten Bogenschützen mit vollem Eifer, wenn auch das Ergebnis noch ausbaufähig ist. Den besten Durchblick in der Dunkelheit hatte Jörg Albrecht mit 319 Ringen, gefolgt von Uwe Klingemann mit 312 Ringen und der besten Dame im Feld, Melanie Behre mit 304 Ringen. Alle anderen 16 Teilnehmer waren mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden, es ist doch ein erheblicher Unterschied bei Tageslicht oder nur beim Schein der Fackeln zu schießen. Da die Temperatur bei Einbruch der Dunkelheit merklich nachgelassen hatte, waren alle über Glühwein und Bratwurstcurrysuppe mit selbstgebackenem Brot von Melanie froh und ließen es sich gut schmecken. Vielen Dank an die Spenderin.    G. Preuß, Pressewartin

Die Scheiben stehen bereit (Foto: Verein)
Die Scheiben stehen bereit (Foto: Verein)

30 Spender folgen dem Aufruf des DRK Wulften       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der DRK-Ortsverein Wulften hatte zum Blutspenden in die Turnhalle der Grund-schule aufgerufen und 30 Spender/innen waren gekommen. Zu ihnen gehörten auch Car-sten Kamrad (Foto), der sich zum 50sten Mal „anzapfen“ ließ, und Reinhard Wemheuer, der dies zum 25ten Mal zugelassen hat.

Übrigens wird noch einmal am 28. Dezember zum Blutspenden gebeten. pb

DRK-Vorsitzende Hetty Moes mit dem Spender Carsten Kamrad (Foto: Gabriele Preuß)
DRK-Vorsitzende Hetty Moes mit dem Spender Carsten Kamrad (Foto: Gabriele Preuß)

KK-Abschießen der KK Wulften                                                (eigener Bericht)

Am Sonntag dem 4.9.2022 hat die Kyffhäuser Kleinkalieberabteilung die Saison mit einem Abschießen, auf dem Schießstand am Sportplatz in Wulften, beendet. Die Beteiligung war, wie das gesamte Jahr, mit 11 aktiven Schützen durchschnittlich gut. Geschossen wurde auf drei Scheiben mit je 5 Schuss und somit einer maximal zu erreichenden Ring Zahl von 150. Da unsere Jugend aktuell nur unter bei sein eines Elternteils schießen darf, war diese nur durch Lena Peinemann vertreten, die mit 117 Ringen ein beachtliches Ergebnis erzielte. Bei den Damen waren die Ergebnisse nicht so berauschend, auf dem 3. Platz Hetty Moes mit 101 Ring, auf dem 2. Platz Gabi Preuß mit 106 Ring und den 1. Platz konnte sich Carola Hunger mit 110 Ringen sichern. Bei den Herren war das schon ein wenig spannender, da sich auf den Plätzen 2 und 3 gleich zwei ein heißes Rennen lieferten. Auf dem 3. Platz war denn Niklas Hunger, der leider weniger oft ins Schwarze getroffen hatte und somit den 2. Platz an Dirk Peinemann abgeben musste. Den 1. Platz belegte Detlef Mönnich mit 128 Ringen, verdienter weise, er war an allen Schießabenden anwesend. Der Glückspilz des KK-Schießens aber war Patrick Preuß, der sowohl beim An- als auch beim Abschießen die Schnapszahl 111 errang, Prost. Der Grill wurde im Anschluss gut eingeheizt und man genoss Würstchen, Steak und Salat.                                               G. Preuß, Pressewartin

Die Ausgezeichnete Schützinnen und Schützen der KKW (Foto: Verein)
Die Ausgezeichnete Schützinnen und Schützen der KKW (Foto: Verein)

Besuch der Partnergemeinde in Neung sur Beuvron (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der neu gewählte Beirat, welcher die Partnerschaft zu Neung-sur-Beuvron pflegt,  hatte Mitglieder und Freunde der zu einem "französischen" Picknick an den „Silbersee“ eingeladen.

Bei idealem Wetter und einem gemeinsam vorbereiteten Buffet wurden Erinnerungen an die mehr als 30jährige Freundschaft mit der französischen Partnergemeinde ausgetauscht.

Gleichzeitig informierte die Vorsitzende Hetty Moes über die Fahrt, die vom 4. bis 9. Oktober nach Neung sur Beuvron, der Gemeinde nahe Orléans gelegen, führen wird. Diese Region ist übrigens bekannt durch berühmte Schlösser wie Chambord oder Cheverny und das bekannte Weinanbaugebiet an der Loire.

Wegen der immer noch unsicheren Coronasituation wird der Besuch durch eine kleinere Delegation stattfinden. Zum großen Bedauern musste aus diesem Grund auch auf eine Teilnahme von Schülerinnen und Schülern der OBS Hattorf verzichtet werden.

Der Partnerschaftsbeirat hält aber an dem Plan fest, zukünftig eine Partnerschaft zwischen dem Collège Louis Pergaud und der OBS Hattorf zu etablieren.

 

Jetzt schauen die Teilnehmer erwartungsfroh auf ein Wiedersehen bei den französischen Freunden und Freundinnen Neung sur Beuvron. pb

Der Einladung des Partnerschaftsbeirates waren viele Mitglieder und Freunde gefolgt.

Fotos: Waßmann


Positive Änderung der Wohnungsbauförderung in Wulften beschlossen

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Um die Sicherung des derzeitigen Einwohnerbestandes sowie eine Attraktivitäts-steigerung des Wohnortes Wulften durch die vorrangige Bebauung der ausgewiesenen Baugebiete innerhalb der Gemeindegrenzen zu sichern, fasste der Rat dieser Gemeinde den einstimmigen Beschluss, die Richtlinie der Wohnbauförderung zu ändern. Und genau die ist am 1. August in Kraft getreten.

Förderfähig sind allerdings „nur“ private Bauvorhaben, auf derzeit unbebauten Grund-stücken beziehungsweise Bestandsimmobilien zur Eigennutzung in der Gemarkung Wulf-ten.

Die Bauvorhaben junger Familien sollen übrigens besonders gefördert werden. Dabei wird die Zuwendung je Kind im Regelfall 1.500 € betragen.

Wärmepumpen, solarthermische und geothermische Anlagen wiederum werden nur in Ver-bindung mit Photovoltaik bis zu einer Höhe von 2.500 € je Baugrundstück gefördert. Letztendlich dürften nur Häuser gefördert werden, auf deren Dächern eine derartige Anlage gelegt werde. Denn der Strom wird immer knapper und somit immer teurer. Aber auch die Möglichkeit so CO² einzusparen, sei ein wichtiger Faktor, das Erstellen von  Fotovoltaike-anlage zu fördern.

Ebenfalls gefördert werden auch Investitionen in erneuerbare Energiekonzepte für eigen-nützige Immobilien, die vor dem 1. Juni 2007 fertiggestellt wurden.

Es tauchte aber auch die Frage auf, was geschehe, wenn die 10.000 Euro schnell vergeben seien. Henning Kunstin mahnte an, dass es an der Politik läge, zu schauen, ob im Haushalt noch hier und da Gelder „zusammen gekratzt“ werden könnten.

Aber auch die Berichte der Bürgermeisterin Elvira Schaper und des Gemeindedirektors Henning Kunstin gehörte das Interesse.

Die Bürgermeisterin sprach der Realgemeinde ein großes Dankeschön dafür aus, dass sie endlich den Weg in Richtung Bolzplatz freigeschnitten hat, und der wieder nutzbar ist. „Danke, dass sie meiner Bitte nachgekommen sind“.

Henning Kunstin ließ die Ratsmitglieder wissen, dass der neu gewählte Patenschaftsbeirat „Neung sur Beuvron“ plant, anlässlich des 30jährigen Bestehen dieser Partnerschaft vom  4. bis 9. Oktober eine Fahrt nach Frankreich zu starten. Der Verwaltungsausschuss und der Rat der Samtgemeinde Hattorf hätten sich dafür ausgesprochen, dass man sich an den Buskosten beteiligt werde Letztendlich freue man sich, dass die Patenschaft weiter gepflegt wird und das müsse entsprechend honoriert werden

 

In der Bürgerfragestunde kam das Gespräch auch auf das leeerstehende Gebäude der einstigen OBS. Und Samtgemeindedirektor Kunstin ließ durchblicken, dass tatsächlich die Frage in der Diskussion sei, inwieweit es von Wulften für Kinderbetreuung der Kindertagesstätte genutzt werden könne. Es gebe bereits Gespräche darüber, und schon einige Schritte in diese Richtung, wie etwa das Einholen der  Baugenehmigung und Ge-spräche mit dem Kreis Göttingen, ob das notwendige Vorhaben auch machbar ist. pb

Die einstige OBS Wulften überzeugt durch ihre Größe. Foto: Petra Bordfeld)
Die einstige OBS Wulften überzeugt durch ihre Größe. Foto: Petra Bordfeld)

Mitglieder und Freunde des SoVD Wulften feierten ein Jubiläum

                                                                                          (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der Vorstand des SoVD Ortsverbandes Wulften hatte zu einem ganz beson-

deren Sommerfest am Clubhaus des TSV Wulften geladen und durfte sich über einen

großen Zuspruch freuen. Denn nicht „nur“ Mitglieder, von denen übrigens 22 für deren

Treue geehrt wurden, sondern auch Freunde waren gekommen. Sie alle wollten sich die

Feier, die anlässlich des 75jährigen Bestehens des SoVD Wulften bei schönstem Wet-

ter stattfand, nicht entgehen lassen.

Die erste Vorsitzende, Ruth-Ellen Wendler, hielt bei der Begrüßung nicht mit der Freu-

de hinterm Berg, so viele Gäste begrüßen zu können. Zu denen zählte Bürgermeisterin

Elvi Schaper, die aber auch als Mitglied gekommen war. Frank Uhlenhaut war als Vorsitzen-

der des SoVD- Kreisverbandes Osterode zugegen und hatte versprochen, die Ehrun-

gen durchzuführen.

 

Ines Goesmann, Vertreterin des Kirchenvorstandes Wulften, übermittelte der Vorsitzende

ein großes Dankeschön. Denn der Jubilar darf schließlich die Räume der Alten Schule je-

den Mittwoch für die Ausgabe der Tafel nutzen. Außerdem treffen sich dort jeden drit-

ten Mittwoch im Monat die Frauen des SoVD und seit einigen Monaten auch die Männer,

zu einem gemütlichen Beisammensein.

 

Frank Berlin ließen es sich nicht nehmen die besten Grüße der Vereine und Verbände dieser Gemeinde zu übermitteln.

 

Der staatlich geprüfte Musiklehrer Wolfgang Kahl wiederum war gekommen, um zusam-

men mit Willi Ehrhardt Akkordeon zu spielen und dazu die Texte zahlreicher Volkslie-

der anzustimmen. Er hatte auch nichts dagegen, wenn sich die Festgäste hier und da

zu einem gar nicht schlecht klingenden Chor mauserten.

Abschließend dankte die Sprecherin dem Vorstand und allen Helfern/innen sowie al-

len Spendern/innen von Kuchen und Salaten für deren tatkräftige Unterstützung.

Dann gehörte die ganze Aufmerksamkeit der zweiten Vorsitzenden, Margrit Ehrhardt,

die Einblicke in die Geschichte des SoVD-Ortserbandes gewährte, der bei der Gründung

im Jahr 1917 noch „Reichsbund“ hieß, und für die Versorgungsansprüche der Kriegsopfer

des ersten Weltkrieges sowie deren Angehörige zuständig war.

Unter dem nationalsozialistischen Regime musste er sich auflösen, war aber bereits

1947 wieder aktiv – auch in Wulften. Damals übernahm den ersten Vorsitz nach Kriegsen-

de Barbara Delor, die 1951 dieses Amt in die Hände von Oswald Blaubitz legte.  Bevor

Ruth-Ellen Wendler den Vorsitz in diesem Jahr übernahm, waren dort Norbert Kipka,

Willi Ehrhardt, Erna Ehrhardt, Adolf Hering, Dieter Scholz und Sabine Wolff darin tä-

tig gewesen.

Weiter betonte die Sprecherin, dass der Reichsbund zwar 2002 zum Sozialver-

band Deutschland (SoVD) wurde, doch die Namensänderung hätte nicht dazu geführt,

dass die Aufgaben sich auch geändert hätten. Im Gegenteil, sie seien im Wesentli-

chen gleichgeblieben. Jetzt stünden soziale Minderheiten und soziale Gerechtigkeit

im Mittelpunkt. „Wir beteiligen uns daran, indem wir vor fast einem Jahr eine Tafelaus-

gabe eröffnet haben. Diese wird sehr gut angenommen, auch von ukrainischen Flüchtlingen“.

Man wolle aber auch die Mitglieder mit einigen Geselligkeiten bei Laune halten. Während

die Frauen bei ihren Treffen Rommee, Rummy Cup oder „Mensch ärgere dich nicht“ und Bin-

go spielen, habe sich Männerrunde auf Doppelkopf spezialisiert. Hinzu kämen allerdings

auch Ein- und mehr Tagesreisen.

Bürgermeisterin Elvi Schaper überbrachte dem SoVD Wulften die herzlichsten Glückwün-

sche des Rates und der Verwaltung der Gemeinde.

Der Sozialverband sei, wie der Name es schon aussage, sozial ausgerichtet. „Er ist sozusa-

gen ein Kümmerer im gesamten sozialen Bereich, und genau das gilt auch für den  Orts-

verband Wulften“. Als überaus gutes Beispiel nannte sie die Tafel, die jeden Mittwoch öff-

net, und für die sich ehrenamtliche Helfer zur Verfügung stellten, um Menschen

mit Verpflegung zu versorgen. „Hier möchte ich einmal den Frauen und Männern danken,

die sich für diese Aktivitäten ehrenamtlich zur Verfügung stellen und ihre Freizeit dafür op-

fern, um sich sozial zu engagieren. Bitte machen sie weiter so für die Bürgerinnen und Bür-

ger unseres Heimatortes“.

 

Frank Uhlenhaut gratulierte zum Jubiläum und danke dem Vorstand sowie den Vorgän-

gern/innen für die engagierte Arbeit seit Gründung des Ortsverbandes. Er hob aber auch

die Bedeutung der Vorstandsmitglieder hervor, welche mit viel Herzblut die SoVD-Gemein-

schaft in Wulften aufrechterhalten hätten. Dass das keine Selbstverständlichkeit sei, zeig-

ten die drei kürzlich vollzogenen Ortsverbandsfusionen im Altkreis Osterode. Beson-

ders bemerkenswert sei das Engagement für die Ausgabestelle der Tafel in Wulften.

Die zunehmende Anzahl von Menschen, die diese Einrichtung aufsuchen müssten und

die drastischen Energiepreiserhöhungen bereiteten dem SoVD große Sorgen.

 

Zwischen den leckeren Grillspezialitäten sowie dem nicht minder schmackhaften Salat und

vor dem Genießen der Kuchen sowie des Kaffees standen die Ehrungen von 22 Mitglie-

dern an. pb

 

EHRUNGEN

25 Jahre Mitgliedschaft: Ingrid und Jürgen Seeger, Erich Tront und Hans-Otto Rümke

 

10 Jahre Mitgliedschaft: Horst-Dieter Häusler, Doris Schröter, Gerald Schröter, Klaus Wittke,

Thorsten Ehrhardt, Hermann Hesse, Petra Mißling, Christa Trautmann, Mike Heise, Elfriede

Kersten, Hannelore Köhler, Michael Köhler, Waltraut Leder, Ursel Steinmann, Marianne

Mißling, Sabine Rakebrandt, Erdmute Wemheuer und Klaus Wemheuer

                                                                                                             (Fotos: Petra Bordfeld)


Beim LandFrauenverein Wulften stand nicht alles still

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Wulften stand neben Wahlen und Ehrungen auch die Berichte der ersten Vorsitzenden, Elisabeth Mißling. Denn in denen machte sie deutlich, dass sich in den beiden Corona-Jahren doch einiges ereignet hat.

Sie erinnerte daran, dass im Februar 2020 die Welt noch in Ordnung gewesen sei. So hätte frau sich zum Frauenfrühstück getroffen. Aufgrund der großen Nachfrage sei diese traditionelle Aktion an zwei Samstagen durchgeführt worden. Die Delegiertentagung habe ebenso noch stattfinden können, wie der Kinobesuch in Duderstadt am Weltfrauentag im März.

Weil Covid 19 auch nicht an Wulften vorbeigegangen ist, hätten einige Frauen dem Aufruf des Niedersächsischen Landesverbandes Folge geleistet und sich zu fleißigen Näherinnen entwickeln, als die rund 150 Mund-Nase-Schutzmasken nähten. Andere Frauen wiederum kauften für erkrankte Nachbarn ein oder halfen in ganz anderer Form. Sie sprach den Helferinnen für deren Engagement ein großes Dankeschön aus. Um ihnen zu zeigen, dass der Vorstand sie nicht vergessen habe, hätten die Vertrauensfrauen zu Weihnachten an jedes Mitglied ein kleines Präsent überreicht. „Danke an unsere fleißigen Vertrauensfrauen“.

2021 hätten die Aktivitäten den Verein auch erst einmal recht lahmgelegt. Allerdings hätten die Mitglieder zu Ostern eine Primel als blumigen Frühlingsgruß erhalten, der mit einem frohen Lächeln entgegengenommen worden sei.

Im August habe man dann zu einer Wanderung durch die Feldmarkt eingeladen, die mit anschließendem Grillen am Tennisheim ausklang. Im September habe man die Drahtrösser bestiegen und sei nach Gieboldehausen zum „Kaffee am Pfarrhaus“ geradelt. Mittels Zug und PKW habe frau im November auf den Weg nach Hattorf zum Frauenfrühstück gemacht.

 

Abschließend dankte die Vorsitzende allen dafür, dass sie dem LandFrauenverein durch die lange Zeit stets zur Seite gestanden hätten.

Die Grußworte des Kreisverbandes im Altkreis Osterode überbrachte Ute Lohrengel, eine von vier Teammitgliedern, die den Kreisverband leiten.

Weiter ließ sie durchblicken, dass die Nachfolgerin von der Beraterin Heidrun Sander nun Heike Schütte von der Landwirtschaftskammer geworden ist.

Sie informierte weiter, dass der Kreisverband Northeim ein Info-Mobil angeschafft hat, welches mit einer Küche und Geschirr ausgestattet ist und für Veranstaltungen gemietet werden kann.

Dieses Mobil wird übrigens auch 2023 bei der Landesgartenschau in Bad Gandersheim stehen. Der Kreisverband im Altkreis Osterode werde es allerdings bereits im September für die Erntedank-Aktion in Osterode auf dem Kornmarkt mieten und Kaffee sowie Waffeln anbieten.

Ute Lohrengel beendete ihr Grußwort mit der Neuigkeit, dass sich im Landkreis Göttingen für junge Erwachsene im ländlichen Raum eine Landjugend gebildet hat.

 

Bevor dann die Vorstandsneuwahlen in Angriff genommen wurden, ließ es sich Elisabeth Mißling es sich nicht nehmen, Elke Greunig für die langjährige Tätigkeit als Vertrauensfrau zu danken. pb

 

WAHLEN

Zweite Vorsitzende:   Ute Lohrengel

Kassenführerin:         Karola Granzow

Vertrauensfrau:         Helga Heise

Kassenprüferin:         Inge Wemheuer 

 

EHRUNGEN

Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Erna Bäcker, Elfriede Kersten, Hilde Lohrengel und Christa Mönnich

Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Ruth Bode, Wally Heise, Elfriede Jork, Elfriede Lüer, Christine Mißling, Irmgard Mißling und Marlis Mönnich

 

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:  Carmen Frisch, Elsa Greunig, Edeltraud Hesse, Elisabeth Mißling, Kerstin Ohnesorge, Ruth Ellen Wendler, Sabine Wolff und Regina Mönnich 

Die geehrten und gewählten Mitglieder zusammen mit dem Vorstand (Foto: Petra Bordfeld)
Die geehrten und gewählten Mitglieder zusammen mit dem Vorstand (Foto: Petra Bordfeld)

EBF Ausschuss schaute sich Wulftener Brücken an

(Bericht: Petra Bordfeld) 

Wulften. Die Mitglieder des Wulftener Ausschusses für Entwicklung, Bauen und Finanzen (EBF) trafen sich an der Bimmelbrücke, zu einem sehr informativen Rundgang. In den vor ihnen liegenden 90 Minuten wurden sich nämlich nicht „nur“ die einstige Eisenbahnbrücke angeschaut, sondern die Brückenbauwerke in der Gartenstraße und der Bebergasse. Nicht alles wurde für gut befunden.

 

Der Rundgang endete in der alten Schule am Tieberg, um die inhaltsreiche Tagesordnung zu diskutieren und auch Beschlüsse zu fassen

Zu dem Punkt „Ausweisung eines neuen Baugebietes“ war man sich einig, für dieses Vorhaben sich auf die Feldstraße zu konzentrieren, denn eine Fläche beim Sportplatz oder am Silbersee auszuweisen seien nach Ansicht aller Ausschussmitglieder keine kluge Idee.

Ausschussvorsitzender Klaus Deppe betonte, dass sich die Feldstraße zwar als B-Platz herauskristallisiert habe, aber die Verwaltung müsse trotzdem erst einmal ausgiebig prüfen, ob dieses Vorhaben realisierbar sei.

Man war sich aber auch darin einig, nicht die gesamte Fläche, die einigen Häusern Platz böte, in einem Zug auszuweisen. Dieser Schritt könnte im Nachhinein auch ungewollte Leerflächen mit sich bringen. Es sollte immer „nur“ ein Stück der genannten Größe ausgewiesen werden, damit auch wirklich Bauwillige zuschlagen können.

Matthias Franziskowski erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass es in der Feldstraße diverse kleine Biotope gebe. Wenn die aus Baugründen weichen müssten, sei die Gemeinde verpflichtet Ersatzflächen anzulegen, was aber möglich sein müsste. Er sagte zu, dass er sich zum Thema „Baugebiet Feldstraße“ informieren und den Rat rechtzeitig in Kenntnis über das Ergebnis setzen werde.

Als es um die Ausweisung eines geschützten Landschaftsbestandteiles im Bereich Duttberg/Lange Äcker ging, ließ der Fachbereichsleiter „Daseinsvorsorge und Infrastruktur“ durchblicken, dass bereits im letzten Jahr Heimatkundler darauf hingewiesen hätten, dass in dem genannten Bereich nicht nur ein roter Milan anzutreffen sei, sondern mittlerweile ganze Familien dieser unter Naturschutz stehenden Greifvögel. Da der Landkreis Göttingen in dem genannten Bereich schon eine reichliche Zahl an Biotopen angelegt habe, weigere der sich, die gesamte Fläche als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen. Es sei aber die Möglichkeit eingeräumt worden, dass Wulften selbst aktiv werde und das Gebiet als artengerechten Lebensraum zu benennen. Hier sei aber die politische Ebene der Gemeinde ebenfalls gefragt.

Damit diese Überlegung, die auf offene Ohren gestoßen ist, auch in aller Ruhe ausgearbeitet werden kann, wurde die Entschlussfassung auf die nächste Sitzung des Ausschusses verschoben. Man müsse sich Zeit lassen und alles ordentlich aufarbeiten, wozu auch Infos zu diesem Thema gehören.

 

Dem Silbersee gehörte ebenfalls ein Tagesordnungspunkt. Und da ließ Bürgermeisterin Elvi Schaper durchblicken, dass sie zusammen mit einigen Rats- und Ausschussmitgliedern zu einem Rundgang getroffen hätte, an dem auch Dietmar Schneider, der für die Grillhütte am Silbersee zuständig ist, teilnahm. Der wiederum habe sein Leid geklagt, dass der Wasserstand gesunken und so der See zugewachsen sei, dass man bald über den See spazieren könne. Er habe vorgeschlagen, ihn abzufischen und trocken zu legen, um dem Unkraut Herr zu werden.

Dieser Schritt, da waren sich die Ausschussmitglieder einig, könne aber nicht ohne die Zusammenarbeit mit der Wasserschutz- und der Naturschutzbehörde geschehen. Matthias Franziskowski mahnte an, dass eigene Schritte in dieser Richtung teuer werden könnten.

Man war sich einig, dass das Seewasser nicht einfach so gesunken sei, er werde letztend-lich von der Oder gespeist und die habe aufgrund der trockenen Zeiten, die nicht nur in diesem Jahr zu bemerken sind, gesunken ist. Also fiel der Beschluss, dass die Verwaltung das Gespräch mit der Wasserschutz- und Naturschutzbehörde - suchen möge.

 

Die Bürgermeisterin mahnte an, dass unbedingt etwas in Bezug auf Hochwasserschutz unternommen werden müsste. Hierbei sprach sie die vielen Gräben in und um Wulften an, die unbedingt wieder freigehalten werden sollten. Auch die Rabatten im Grubenhagenweg waren Thema dieser Sitzung. Hier soll eine andere Lösung gefunden werden.

Abschließend sprach Klaus Deppe in seinem Bericht noch diverse Themen an. So befände sich der Kreisel zwischen Peterstraße und Klagegasse der ersehnte Verkehrsspiegel noch beim Fachbereich in Prüfung.

Die Straßenmarkierung „30er Zone“ auf der Jahnstraße werde in Kürze aufgebracht.

 

 

Der alte Bolzplatz in der Uferstraße werde wieder instandgesetzt, worüber sich große und kleine Wulftener freuen dürften. Hier sprach die Bürgermeisterin einen Dank an die Realge-meinde aus, die den Weg von der Oderbrücke Richtung Bolzplatz bereits freigeschnitten habe.   pb

Die Brücke in der Bebergasse könnte eine grundlegende Auffrischung gut vertragen. Foto: Petra Bordfeld
Die Brücke in der Bebergasse könnte eine grundlegende Auffrischung gut vertragen. Foto: Petra Bordfeld

Schützenhaus Wulften wird auf Umbau vorbereitet   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Ein lang ersehnter Wulftener Wunsch ist dabei, in Erfüllung zu gehen. Wer allerdings an dem Gebäude vorbeikommt und mal einen Blick hineinwagt, dürfte zwischen der Freude, dass der Umbau endlich begonnen hat und der Sorge, dass das der Anfang des Abrisses sein könnte, hin und her schwanken.

Doch was sich im fast 1.000 m² umfassenden Innenraum und den dazugehö-renden rund 800 m² zählende Wandflächen zugetragen hat, musste sein, um den baulich neuen Weg der Sanierung zu beschreiten. Denn sowohl die Decke, als auch die Wandverkleidung mussten weichen, damit der große Raum in vier kleinere, den neuesten Auflagen entsprechend, errichtet werden können. „Unberührt“ von den Renovierungsarbeiten bleiben allerdings der Fußboden des Hauses und die von den Vereinen sowie Ratsmitgliedern der Gemeinde bereits 1997 errichtete Toilettenanlage.

 

Um sich ein Bild zu machen, wie die Sanierungsarbeiten die voranschreiten, treffen sich die Mitglieder des Rates der Gemeinde Wulften regelmäßig mit dem staatlich geprüften HLK-Techniker Roland Lott (Heizungs-, Lüftungs-, Klima) und dem Architekten Andreas Haustein (ORTSBiLD Architektur- und Ingenieurbüro GmbH, Herzberg).   pb

Andreas Haustein (links) Roland Lott (rechts) waren beim „Entkleiden“ des Innenraumes vom Schützenhaus stets zugegen.            Foto: Petra Bordfeld


SoVD Wulften feiert seinen 75sten Geburtstag           (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die SoVD-Ortsgruppe Wulften lädt herzlich zu seiner zünftigen Geburt-stagsfeier ein, die anlässlich des 75jähgrigen Bestehens unter dem Motto „Wir feiern – feiert mit uns“ ausgerichtet wird. Am Clubhaus des TSV „Eintracht“ Wulften geht es am Sonntag, 7. August, um 11 Uhr mit der Begrüßung und den Grußworten los. Eine Stunde später wird das Mittagessen gereicht, um 13 Uhr erfolgen die Ehrungen der treuesten Mitglieder. Ab 14 Uhr wird es musikalische Unterhaltung geben und ab 15 Uhr Kaffee sowie Kuchen. Aus dem Grund wird darum gebeten, Kaffee- und Essgeschirr sowie Besteck mitzubringen.

 

Außerdem freut sich der Vorstand auf Kuchen- und Salatspenden. Wer etwas spenden und/oder dabei sein möchte, der melde sich bitte bis zum 31. Juli bei Ruth-Ellen Wendler an (Telefon: 05556-1494 oder E-Mail:

ruth-ellenwendler(at)web.de).   pb


WKC feierte Jubiläum im verspäteten Karneval        (Bericht: Petra Bordfeld) 

Wulften. Der Wulftener Karneval Club e.V. wollte bereits im Februar, zur wahren Karne-valszeit, sein 30jähriges Bestehen feiern. Doch weil Corona einen Strich durch die Rech-nung machte, übten sich alle in Geduld. Denn frei nach dem Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ wollten sie noch in diesem Jahr gebührend feiern. Sie fiel zwar erst im Juni, wurde aber von Karnevalsfans nicht überhört, sondern an drei Tagen bei bester Stimmung gefeiert.

Aber nicht „nur“ das Jubiläum musste verschoben werden, sondern auch den „Austra-gungsort“, weil das Schützenhaus Wulften aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten nicht genutzt werden durfte. Ganz spontan wurde ein Festzelt organisiert, und auf dem Schützenplatz errichtet. Die zünftige Getränke-, Bratwurst-, Mandel- und Fischbude fehlte ebenso wenig, so war über alle drei Festtage für das leibliche wohl der Gastgeber und Gäste gesorgt.

Freitag- und Samstagabend wurde zu zwei traditionelle Büttenabende geladen. Das abwechslungsreiche, jeweils vier Stunden währende Programm holte an beiden Abenden die Gäste regelmäßig von ihren Stühlen. Auch die befreundeten Karnevalsvereine aus Pöhlde, Hilkerode, Krebeck, Bilshausen, Desingerode und Wollbrandshausen feierten an den beiden Abenden kräftig mit.

Nachdem das Prinzenpaar 2022, Prinzessin Mara I und Prinz Tim I, Einzug gehalten hatten, starteten die Mädels der Minigarde, die ihren allerersten Auftritt darbieten konnten. Bei dem jubelnden Publikum war das Lampenfieber schnell vergessen und sie zeigten eine groß-artige Tanzdarbietung. Auch die Kinder- und Prinzengarde begeisterten mit ihren ausge-feilten Gardetänzen. Die Jubiläumsgarde, bestehend aus Prinzengarde und ehemaligen Gardemädels, zeigte bei ihrem Showtanz, dass sie noch nichts verlernt haben.

Die drei Tanzmariechen konnten dann mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen ebenfalls das Publikum überzeugen. Den Abschluss machte die Jugendgarde mit einem Showtanz zum Thema „Titanic“, der schon Musical-Charakter hatte.

Zwischen den Tänzen und Rededarbietungen konnte Elferratspräsident, Dietmar Ehrhardt, die Ehrengäste des Landkreises Göttingen, der Samtgemeinde Hattorf, der Gemeinde Wulften sowie den Sprecher der Wulftener Vereine und Verbände begrüßen.

Mit einem Schulsketch wussten Lennox Bernasek und Casper Ehrhardt zu begeistern. Denn die Beiden raubten ihren „höheren Lehrkörpern“, Thorsten Ehrhardt und Simone Ber-nasek, den letzten Nerv.

Thorsten Ehrhardt hatte es mit seiner Büttenrede besonders schwer. Denn entgegen seiner eigenen Überzeugung, musste er sich diesmal schweren Herzens negativ über Karneval und seine Freunde auslassen.

Die „Kleine Leni“ Winnemuth wusste der „Tante Bürgermeisterin“, Yvonne Winnemuth, einiges von ihrem Vorgänger im Amt zu berichten. Auch dieser Redebeitrag kam beim Publikum sehr gut an und sorgte wieder für Kurzweil.

Da nicht alle Akteure zur Verfügung standen, sorgte am ersten Abend das Krebecker Männerballett und am Abend darauf „Die Macht des Geistes“ (Dietmar Ehrhardt, Oliver und Michael Mönnich) für weitere Unterhaltung. Am Ende waren sich alle einig, zwei narrenreiche Abende mit durchweg hervorragenden Darbietungen erlebt zu haben.

 

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des großen Festumzuges, der pünktlich um 12 Uhr mit dem traditionellen Abholen der Vereinsfahnen und des Prinzenpaares startete. Von da aus ging es weiter zum Start des großen Wagenumzugs. Ab 14 Uhr zogen zehn ideen-reiche Wagen und 13 nicht minder imposante Fußgruppen bei herrlichem Sonnenschein durch ganz Wulften und begeisterten die Zuschauer, die zahlreich am Straßenrand standen.

 

Als der Schützenplatz erreicht war, schloss sich die „after parade party“ auf dem besagten Platz und im Festzelt an, wo noch bis spät in die Nacht ausgiebig weitergefeiert wurde. Fazit: Karneval fast in der Mitte des Jahres geht sehr gut.  Der WKC e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten, das sie das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Pb

Zwei: Diese bunte Truppe wollte sich den Umzug auch nicht entgehen lassen.

Fünf: Diese Wulftener Fußgruppe war voller Freude dabei.

Acht: Der Schützenvorstand 2023 fehlte beim Umzug ebenfalls nicht.

Vierzehn: Das Wulftener Schützenhaus ging auch mit "on Tour".

Fünfzehn: Die Fähnriche präsentierten sich ebenfalls.

Fotos: WKC WULFTEN 


Wulftener Rat möchte neues Baugebiet realisieren   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunt der Sitzung des Wulftener Rates standen der Antrag der CDU- und SPD-Fraktionen zum Thema „Ausweisung eines neuen Baugebietes“ und die Aufstellung eines neuen Partnerschaftsbeirates der Gemeinde Wulften zu dem französischen Städt-chen Neung-sur-Beuvron

 

Die Christdemokraten stellten den Antrag, die Möglichkeit der Ausweisung eines neuen Gebietes der Wohnbebauung entweder im Bereich der Feldstraße oder im Bereich „Am Sportplatz“ jeweils im Anschluss an die bestehende Bebauung in Abstimmung mit dem Landkreis Göttingen zu prüfen. Über das Ergebnis erwartet der Rat selbstredend einen Bericht.

In der Begründung heißt es unter anderem, dass der Flächennutzungsplan der Samtge-meinde Hattorf sehr wohl die Möglichkeit einer Erweiterung der Wohnbebauung im Bereich Steigeweg/Steigewiese hergebe. Allerdings dürfte nach vorliegenden Informationen das Gebiet, insbesondere aufgrund der Oberflächenwassersituation, für eine Wohnbebauung eher ungeeignet sein.

Die Gemeinde Wulften solle aber über die bestehenden Baulücken hinaus ein attraktives Baugebiet auf ebener Fläche mit voraussichtlich unproblematischen Bodenverhältnissen vorhalten. Diese Voraussetzungen sollten in den in dem Antrag genannten Straßenzügen gegeben sein. Die Sozialdemokraten verwiesen in ihrem Antrag außerdem auf das Gebiet, welches westlich der Jahnstraße liegt.

 

Ebenfalls wichtig war die Aufstellung eines neuen Partnerschaftsbeirates der Gemeinde Wulften. Letztendlich werde diese tiefe Freundschaft mit Neung-sur-Beuvron schon seit 31 Jahren und dürfe nicht einschlafen, darin war sich der Ortsrat einig.

So benannte der Rat folgende Mitlieder: Hermann Waßmann, Benjamin Waßmann, Melanie Behre, Roland Zeyen, Petra Zeyen, Hetty Moes, Jürgen Herrmann, Olaf Rieche, Lina Schreiber, Ines Goesmann und Christina Imse. Übrigens wurde sich seitens der Fraktionen im Vorfeld dahingehend geeinigt, dass die im Beschlussvorschlag genannten Personen als Mitglieder des Partnerschaftsbeirates benannt werden sollen. Bürgermeisterin Elvira Scha-per wiederum ist allein Kraft ihres Amtes Mitglied dieses Beirates.

Vorsitzende des neu besetzten Beirates ist Hetty Moes, stellvertretender Vorsitzender Olaf Rieche, Schriftführerin Melanie Behre und Rechnungsführerin Christina Imse.

 

Bürgermeisterin Elvira Schaper ließ unter anderem den Ortsrat wissen, dass das Bauprojekt „Seniorenwohnanlage“ noch nicht starten werde. Sie hat mit Herrn Dechant über dieses Thema gesprochen, und er ließ durchblicken, dass erst einmal die Aufträge zu erledigen seien, die durch die Pandemie ins Stocken geraten seien. Die Anlage werde aber in jedem Fall gebaut.

 

Sie kam aber auch darauf zu sprechen, dass sich eine Arbeitsgemeinschaft für die Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder gefunden habe. Letztendlich müssten noch sehr viele Hürden überwunden werden „Aber die schaffen wir“. pb

 

 

 

 

Diesen hölzernen „Teichmönch“ hat Wulften 2001 anlässlich der zehn Jahre währenden Partnerschaft von Neung-sur-Beuvron erhalten. Er steht an der Beber "Unterm Brink", gegenüber dem „Mühlborn“.

Foto: Petra Bordfeld


WKC Wulften feierte mit vielen Gratulanten seinen 30sten

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Neben dem Schützenhaus Wulften wurde für ein Wochenende aus gutem Grund ein großräumiges Festzelt errichtet, welches einigen 100 Leuten Platz bot. Denn der Wulfte-ner Karneval Club (WKC) hatte es errichten lassen, weil er sein 30jähiges Bestehen zünftig feiern wollte und das Schützenhaus für den Umbau geschlossen war. Geplant war das Ganze in der Karnevalszeit 2022, aber Corona machte einen Strich durch die Planungs-Rechnung. Doch das Fest sollte nicht aufgehoben, sondern nur auf Pfingsten aufgeschoben werden. Dass dies eine sehr gute Idee war, sollte sich an den beiden Büttenabenden und am Umzug zeigen. Denn allein bei den beiden Abenden herrschte beste Stimmung, die schon allein mit dem Einzug der WKC-Garden stieg.  Und bei dem Umzug zogen 19 Gruppen, bestehend aus Wagen und Fußvolk, durch die von zahlreichen interessierten Bürgern aus nah und fern gesäumten Straßen. Pb

Fotos: Petra Bordfeld (2) und WKC (2)


Wulftener Schützenfest 2023 findet statt, aber…

Niklas Hunger (Zimmermann)

Noch nie zuvor, in der langen Tradition des Wulftener Schützen- und Heimatfestes, wurde ein Schützenvorstand vor solche scheinbar unlösbaren Aufgaben und Probleme gestellt. Dachten noch alle Vorstandsmitglieder im Juni 2019, als wir den Schießstand betraten, dass 2022 unser Jahr wird. Das besondere Jahr 2022, in dem wir, die Veranstalter des traditionellen Wulftener Schützen- und Heimatfests sind. Voller Stolz traten die Chargen-träger im Jahr 2019 auf den Wulftener Anger und erhielten dort ihre Chargen. Stolz, Freude und eine gewisse Aufregung schoss in diesem Moment durch unsere Köpfe. In 3 Jahren werden wir hier stehen und werden in alter Tradition die Chargen an den neuen Schüt-zenvorstand weitergeben. Eine alte Tradition und eine Ehre, die jeden von uns mit Freude und Stolz erfüllt. Wir gehen somit in die Geschichte unseres Ortes, Wulften ein. 2022 wird unser Jahr.

Leider wird es am Pfingstfest 2022 kein Schützen- und Heimatfest geben. Im Juni 2021 fand eine Vorstandssitzung des Schützenvorstandes statt. Auf dieser denkwürdigen Sitzung, bei der auch unser damaliger Bürgermeister Henning Kruse vertreten war, entschieden wir mehrheitlich, dass das Schützen- und Heimatfest 2022 auf Pfingsten 2023 verschoben wird.

 

Doch was waren die Gründe hierfür?

Aufgrund der andauernden Corona- Pandemie war eine weitsichtige Planung schwierig. Des Weiteren wurde uns seitens der Gemeinde mitgeteilt, dass das Schützenhaus für das Schützen- und Heimatfest 2022 nicht zur Verfügung steht. Aufgrund langer Umbauarbeiten wird das Schützenhaus nicht vermietet. Ein Schützenfest ohne Schützenhaus? Die unklare Situation mit der Pandemie? Alle Vorstandsmitglieder taten sich mit dieser Entscheidung schwer. Bricht man mit der alten Tradition, das Schützenfest im drei Jahres Rhythmus stattfinden zu lassen, oder entscheidet man sich für das Schützenfest trotz der widrigen Umstände. Am Ende entschieden wir uns mit großer Mehrheit das Schützenfest zu verschieben. Und in unseren Augen war es die richtige Entscheidung. Nun sollte das Schützen- und Heimatfest an Pfingsten 2023 stattfinden.

Jetzt befinden wir uns im Juni 2022. Die Pandemielage scheint sich, jedenfalls was Feierlichkeiten angeht, zu entspannen. Großveranstaltungen sind, wenn auch mit kleinen Einschränkungen, wieder plan- und durchführbar. Auf einer Vorstandssitzung Anfang März wurde uns durch die Gemeinde mitgeteilt, dass auch im Jahr 2023 das Schützenhaus nicht zur Verfügung stehen wird.

Die Umbauarbeiten, die schon seit Jahren geplant sind, haben in der Zwischenzeit noch nicht einmal begonnen. Nun stehen wir wieder vor der Entscheidung. Eine Entscheidung, die erneut eine sehr schwierige ist. Das Wulftener Schützenhaus ist das Herzstück eines jeden Schützenfestes. Eigentlich undenkbar, ein Schützenfest ohne Schützenhaus durchzu-führen. Wir stehen also wieder vor der Entscheidung:

Verschieben oder Durchführen. Beinahe einstimmig, trafen wir den Entschluss: Durch-führen.

Denn auch im privaten Umfeld eines jeden Vorstandsmitgliedes kann sich in dieser Zeit viel verändern. Bei einigen steht der Schritt in den Beruf an. Einige fangen an zu Studieren oder beenden Ihr Studium. Bei einem Mitglied des Schützenvorstands steht sogar die Hochzeit vor der Tür.

Wenn das Schützenfest 2023 stattfindet, sind es nun 4 Jahre. 4 Jahre in denen wirklich viel passieren kann. Sollen wir alle noch länger warten? Steht das Schützenhaus 2024 überhaupt dem Schützenvorstand zur Verfügung? Dieses sind alles ungeklärte Fragen. Und genau deshalb haben wir entscheiden, dass Schützen und Heimatfest im Jahr 2023 durchzuführen.

 

Doch was genau haben wir vor?

Ein großes Festzelt soll das Schützenhaus bestmöglich ersetzen. Doch wo ist der richtige Ort dafür?

Auf dem Schützenplatz ist nicht genügend Platz für ein Festzelt sowie Autoscooter, Grill-bude etc. Wir haben uns für das Gelände am Sportplatz entschieden. In Abstimmung mit dem TSV, der Realgemeinde und mit viel Unterstützung der Gemeinde Wulften, können wir das Gelände nutzen. Dort werden wir einen geeigneten Festplatz erschaffen. Auch die benötigte Infrastruktur steht uns dort zur Verfügung. Uns ist bewusst, dass dieser Festplatz nicht das Schützenhaus ersetzen kann.

Doch sehen wir hier die beste Möglichkeit unser Fest für Euch zu veranstalten. Getreu unserem Motto:

„Wir können auch anders“

Lasst uns gemeinsam dieses Fest zu einem ganz besonderen machen. Wir freuen uns auf das Schützen- und Heimatfest 2023, vor allem mit Euch, den Wulftener Bürgern.

 

Euer Schützenvorstand 2022

Der Schützenvorstand 2023                                                               Foto: Schützenvorstand


Neue Geräte für die Turnsparte des TSV „Eintracht“ Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die Aktiven der Turnsparte des TSV „Eintracht“ Wulften durften sich über neue Sportgeräte freuen, welche die Kirchner Schulung (Wulften) mittels einer erneuten Spende möglich gemacht hatte. Angeschafft wurden Brasils, die fast wie kleine „Kakteen“ aussehen und hervorragend für das Training der Tiefenmuskulatur eingesetzt werden können. Ob Rücken- oder Gesundheitstraining beziehungsweise Bauch-Beine-Po-Workout, die handlichen Trainingsgeräte finden nun ihren gezielten Einsatz in den verschiedenen Übungsstunden. Olaf Kirchner (vorn. Mitte) machte sich auf dem Sportplatz selbst einen Eindruck von diesen kleinen grünen Handtrainern.

Der TSV „Eintracht“ Wulften dankt sehr herzlich für die Unterstützung.  Pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

TSV „Eintracht“ Wulften überreichte fast 40 Sportabzeichen

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf dem Sportplatz Wulften wollte der TSV "Eintracht“ Wulften die Sportab-zeichen Verleihung durchführen. So war dort ein großes Treffen der Erwachsenen ange-sagt, die im zurückliegenden Jahr, trotz Corona, das Sportabzeichen erreichen wollten und dies auch getan haben. Damit waren viele strahlende Gesichter nicht zu übersehen.

 

Für nicht wenige stand fest, dass sie auch in diesem Jahr wieder dabei sein werden und notierten sich gleich den Termin, wann es wieder losgeht.

So werden die Erwachsenen am Donnerstag, 9. Juni, ab 18:15 Uhr auf dem Sportplatz wieder durchstarten. Neu- oder Wiedereinsteiger sind selbstredend herzlich willkommen. Und eine Vereinszugehörigkeit ist keine Vorschrift, mitmachen zu dürfen.

Am selben Tag, nur schon ab 17 Uhr, dürfen die Mädchen und Jungen ab den fünften Klassen ebenfalls auf dem Sportplatz für das Sportabzeichen üben.

 

Hier nun aber erst einmal die Ergebnisse von 2021:

Die Familien Rewers, Haarmann, Morich, Kiehlmann und Masselot durften sich über eine Familienurkunde freuen.

Peter Beußhausen, Angela Fuchs, Mika Lohrengel und Mona Rewers taten dies, weil sie das silberne Sportabzeichen und eine Urkunde erhielten.

Die Auszeichnung in Gold ging an Susann Ahrberg, Katrin Beußhausen, Rolf Bokelmann, Heinz Deppe, Sabine Diederich, Sonja Fricke, Annette Haarmann, Sebastian Haarmann, Klaus Hartwig, Klaudia Kersten, Olaf Kiehlmann, Heidi Kiehlmann, Theo Kiehlmann, Mathieu Masselot, Marie Masselot, Wiebke Masselot, Bernd Mißling, Bodo Mißling, Claudia Mönnich, Chris Morich, Jenny Morich, Jule Morich, Dominik Rewers, Thorsten Schalcher, Helmut Schülbe, Astrid Thiele, Günter Thiele, Birgit Vasel und Christa Vogel.

Für alle stand fest, dass sie wieder dabei sein werden.

 

Die Grundschülerinnen und Grundschüler Wulftens, die im vergangenen Jahr die Diszi-plinen erfüllt haben, werden natürlich nicht leer ausgehen. Sie bekommen ihre Abzeichen und Urkunden zu einem späteren Zeitpunkt in der Schule verliehen. pb

Bei der Sportabzeichen Verleihung des TSV „Eintracht“ Wulften waren strahlende Gesichter nicht zu übersehen.                                                                                Foto: Petra Bordfeld


Kyffhäuser Kameradschaft bosselt

Wulften. Am Sonntag dem 22.05.2022 wurde bei der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften, anstelle einer Wanderung, wieder geboßelt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es um 10 Uhr mit 32 Teilnehmern auf 4 Mannschaften aufgeteilt los. Die Gruppen waren schnell gefunden, alt gegen jung. Die Strecke ging an den Koppeln vorbei bis zum ersten Stopp. Da stand der Verpflegungswagen mit leckeren Kleinigkeiten und kühlen Getränken. Weiter ging es zum Arboretum wo dann erneut eine kleine Rast eingelegt wurde. Eine Gruppe traf es besonders hart, sie musste die letzte Steigung dreimal wiederholen, da die Kugel immer wieder den Berg zurückrollte. Nicht desto trotz hatten alle einen Mordsspaß und kamen gut gelaunt auf dem Bogenplatz wieder an. Der Grill glühte auch schon und die Würstchen und Steaks, sowie die gespendeten Salate schmeckten allen hervorragend. Eine wieder einmal schöne Veranstaltung ging zu Ende. Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und Spendern recht herzlich und hofft, dass wir auch in Zukunft einen so großen Zuspruch finden werden.

Bericht und Foto: Gabriele Preuß
Bericht und Foto: Gabriele Preuß

Kleinkaliberanschießen des KK Wulften

Wulften. Am Dienstag dem 10.05.2022 war es wieder soweit. Das Kleinkaliebergewehr wurde ausgepackt und die Schützen und Schützinnen der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften durften durchstarten. Es wurden mit 15 Schuss auf 50 Meter entfernte Scheiben geschossen, wobei maximal 150 Ringe erreicht werden konnten. Nach einem kurzen Einschießen stand fest, es hatte keiner was verlernt und so konnte ein spannender Wettkampf beginnen. 12 Schützinnen und Schützen gingen an den Start, wobei sich schnell abzeichnete, dass die Herren sich nichts schenkten und ein Kopf an Kopf Rennen startete. Aber erst einmal zu den 4 startenden Damen. Hier zeichnete sich die jahrelange Erfahrung aus. Auf dem ersten Platz Hetty Moes mit 123 Ringen, auf Platz zwei Katharina Löbermann mit 111 Ringen, was natürlich gleich eine Runde kostete. Den dritten Platz errang Gabi Preuß mit 95 Ringen. Bei den Herren war es dagegen sehr spannend, da diese alle gut konzentriert geschossen haben. Der älteste Teilnehmer war hier auch der Beste, Alfred Naß mit 135 Ringen, gefolgt vom jüngsten Teilnehmer Niklas Hunger mit 133 Ringen und auf dem dritten Platz Thomas Bähr mit 131 Ringen. Und die Herren wollten sich natürlich nicht kleinlich zeigen und Patrick Preuß meinte, auch eine 111 schießen zu müssen. Am Ende waren alle mit ihren Leistungen zufrieden und man konnte sich dem geselligen Teil der Veranstaltung zuwenden. Wer nun Interesse am Kleinkalieber schießen bekommen hat, wir schießen dienstags in den ungraden Wochen von 19 – 21 Uhr von Mai bis September auf dem Schießstand am Sportplatz.

Von links: Schießwart Niklas Hunger, Hetty Moes, Patrick Preuß, Alfred Naß, Schießwart Jens Löbermann                                                                 Bericht und Foto: Gabriele Preuß


Landfrauen Wulften genießen eine Stadtführung in Duderstadt

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Die LandFrauen aus Wulften hatten sich vorgenommen, Duderstadt näher ken-nen zu lernen. Also machten sie sich auf den Weg in die im Eichsfeld gelegene, selbststän-dige Gemeinde, wo sie von Stadtführer Pfeiffer vor dem wunderschönen Rathaus zu einem Stadtrundgang begrüßt wurde.

Der Kern dieses Gebäudes entstand übrigens um 1302/1303 und bildete ein zweigeschos-siges Kaufhaus aus Sandstein.

Zu erfahren war aber auch, dass Duderstadt eine typisch mittelalterliche Stadt ist, die sich an großen Fernhandelsstraßen gebildet hat. Die Altstadt ist von einer größtenteils erhal-tenen und restaurierten Stadtmauer umgeben. Sie wird umschlossen von den ehemaligen Wall-anlagen. Die gesamte Altstadt bildet ein dicht mit Fachwerkhäusern bebautes Ensemb-le aus verschiedenen Baustilen.

Von der Marktstraße fiel der Blick der Wulftnerinnen auf die Basilika St. Cyriakus. Am ande-ren Ende der Marktstraße entdeckten sie  die evangelisch-lutherische Kirche St. Servatius.

 

Am Markt selbst war letztendlich das Tabalugahaus zu sehen, welches, so nennt Peter Maffay, der Mitglied im Beirat der Schutzräume für Kinder Duderstadt gGmbH ist, als „Projekt unter Freunden“ nennt. Der informative Nachmittag ging bei Kaffee und Kuchen zu Ende.   pb

Foto: Hiltrud Richter
Foto: Hiltrud Richter

Kyffhäuser Kameradschaft Wulften eröffnet Freiluftsaison

Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften hat mit einem kleinen Turnier am Samstag dem 30.04.2022 die Freiluftsaison eröffnet. Bei gutem Wetter konnte der 1. Vorsitzende Uwe Klingemann 16 Schützinnen und Schützen, sowie 10 Gäste begrüßen. Geschossen wurde in drei Klassen, Jugend, Damen und Herren. Nachdem sich alle warm geschos-sen hatten starteten alle mit dem 1. Durchgang und da zeigte sich schon, dass das Feld dicht zusammen liegt. Nach dem zweiten Satz, ein Satz besteht aus 36 Schüssen mit maximal 720 zu erreichenden Ringen, standen die besten Schützinnen und Schützen fest. Bei der Jugend errang Uta Albrecht mit 513 Ringen den 1. Platz, gefolgt von Tom Kaliner. Bei den Damen sicherte sich Melanie Behre den Sieg mit 647 Ringen, auf dem 2. Platz war Kerstin Kiehlmann und auf Platz 3 Sarah Grimm. Die Herren lieferten sich ein Kopf an Kopf Rennen, was schließlich mit 666 Ringen von Uwe Klingemann gewonnen wurde. Ihm folgte auf Platz 2 mit nur 5 Ringen weniger Jörg Albrecht und auf dem 3. Platz war Nico Klingemann. Beim Schießen auf die Jagdscheibe spielte nicht nur Treffsicherheit, sondern auch ein bisschen Glück mit. Ein gutes Auge hatten hierbei Marcel Klingemann, Sarah Grimm und Tom Kaliner. Um noch ein wenig den Spaßfaktor zu erhöhen, wurde auch noch eine Glücksscheibe geschossen, die glücklichen Sieger waren hier Marcel Klingemann, Melanie Behre und nochmals Tom Kaliner. Nach der Siegerehrung wurde noch ein wenig zusammengesessen bei Gegrilltem und einem Tropfen Maibowle. Wer Interesse hat sich einmal in dieser Sportart zu probieren, ist herzlich auf den Bogenplatz am Rotenbergsweg in Wulften eingeladen. Das Training findet bei gutem Wetter, kein Regen, mittwochs und freitags von 15 – 17 Uhr statt. Gerne auch mit Absprache zu anderen Zeiten.                             Pressewartin Gabi Preuß


Unser Dorf für den Frieden: "Wulften unterstützt die Ukraine"

Nachdem der Vereinssprecher Frank Berlin zu diesem Spendenaufruf an die Wulftener Vereine und Verbände, sowie alle Wulftener Bürger aufgerufen hatte, sind insgesamt 6.210€ gespendet worden, 1.300 € davon beim Friedensfeuer (Osterfeuer), dafür recht herzlichen Dank an alle Helfer, ohne die das Event nicht stattfinden hätte können.

1.000 € haben die Organisatoren dem Samtgemeindebürgermeister Henning Kunstin über-geben, denn in der SG sind ca. 48 Flüchtlinge untergebracht, die dringend Unterstützung benötigen und jeder Cent kann helfen.

Die restlichen 5.210 € gehen an die Stiftung stern.e.V., "Nothilfe für die Ukraine."

Mit dieser Spende unterstützen wir ausgewählte Hilfsorganisationen. stern-Redakteure überzeugen sich vor Ort davon, dass die Spende bei den Menschen in Not ankommt.

 

Die große Solidarität für Menschen aus der Ukraine ist überwältigend, wir danken allen Unterstützer*innen sehr herzlich für ihr großes Engagement.

Vereinssprecher Frank Berlin (li.), SGB Henning Kunstin und Frauke Kali-ner (1.Vorsitzende WKC) nach der Geldübergabe.

 

(Foto: Berlin)


Neue Trainingsanzüge für "Alte Herren" des TSV Wulften 

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Dank einer großzügigen Spende der Firma "Heise Elektrotechnik und IT-Service" aus Wulften und dem Zuschuss des Fördervereins des TSV "Eintracht" Wulften, war es möglich, die komplette "Alten Herren"-Mannschaft des Vereins mit neuen Trainingsanzügen auszustatten. Die Mannschaftsführung und die Mitglieder bedankten sich beim Firmenin-haber Jan Heise und überreichten ihm in dem neuen Outfit ein kleines Dankeschönpräsent auf dem Wulftener Sportplatz. Pb

Foto: Petra Bordfeld
Foto: Petra Bordfeld

Das Friedensfeuer 2022 in Wulften war ein voller Erfolg.

Nach 2 Jahren coronabedingter Zwangspause konnte endlich wieder ein Osterfeuer stattfin-den. Es stand unter dem Motto: "Unser Dorf für den Frieden: Wulften unterstützt die Ukrai-ne" und wurde in "Friedensfeuer" umbenannt. Der Erlös sollte dem Spendenaufruf zugute-kommen.

Da die Feuerwehr das Fest nicht ausrichten konnte, hat sich der Vereinssprecher Frank Berlin mit den Vereinen und Verbänden und der Bürgermeisterin Elvira Schaper zusammen-getan, die von Anfang an hinter dieser tollen Aktion stand und Ihre volle Unterstützung zugesagt hat.

Jetzt fehlten nur noch fleißige Helfer. Nach einer kurzen Umfrage wurden die Erwartungen übertroffen, über 50 Personen hatten Ihre Hilfe angeboten, jetzt stand der Organisation nichts mehr im Wege.

"Gemeinsam sind wir stark", das zeigt die Bereitschaft aus den einzelnen Vereinen und Verbänden und das wird das Motto für die Zukunft in Wulften sein, so der Vereinssprecher.

Die Aufgaben der Organisation waren schnell erledigt und der Tag des Friedensfeuers war in Sicht.

Bei schönstem Wetter kamen die vielen Besucher, sowie Eltern mit Ihren Kindern auf unseren Osterfeuerplatz und suchten sich ein schönes Plätzchen. Nachdem der Vereins-sprecher und die Bürgermeisterin sich bei den vielen Helfern, ganz besonders bei der Feuerwehr und den Sponsoren bedankten, konnte durch die Jungendfeuerwehr mit einem kleinen Fackelzug das Friedensfeuer entzündet werden.

 

Bis spät in die Nacht verweilten die Besucher am Feuer und an den Verzehrständen. Der Erlös konnte sich letztendlich sehen lassen und alle waren sich einig, "was für ein schöner Abend"!

Bürgermeisterin Elvira Schaper               Das Friedensfeuer brennt

und Vereinssprecher Frank

Berlin bei der Begrüßung                                                             Text und Foto: Frank Berlin


Vorstand des HGV Wulften einstimmig wieder gewählt

                                                                                      (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. „Auch wenn Corona den Aktivitäten des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften Grenzen gesetzt hatte, wurden insbesondere beim vereinseigenen Anwesen Hermanns Scheune die Hände nicht in die Tasche gesteckt“. Worte des ersten Vorsitzenden, Willi Waßmann, während der überaus gut besuchten Mitgliederversammlung.

Denn der zwischen Wohnhaus und Waschküche gelegene „Neue Raum“ wurde eingerichtet und der Weberei gewidmet. Die Trennmauer zwischen den Nachbarn Seeger und Duditsch sowie dem vereinseigenen Anwesen wurde begonnen, wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Die Fertigstellung, die einen Anstrich beinhaltet, soll in den nächsten Monaten geschehen. Wenn das alles fertig ist und Corona es zulässt, wird zu einem "Tag der offenen Tür" geladen werden, damit interessierte Bürger/innen das Haus in Augen-schein nehmen können.

Man sei aber nicht ausnahmslos an dem Haus in Aktion gewesen. So seien an der "Rolandsquelle" Drainagerohre verlegt worden. „Ich kann euch heute mitteilen, dass die Fläche trocken ist und dort bereits eine Bankgruppe aufgestellt ist“. Gemäht werden muss-ten außerdem die Wanderwege und die Flächen wo die HGV- Bänke stehen. „Da es im letzten Jahr öfter geregnet hat, musste auch mehr gemäht werden“.

Abschließend dankte Waßmann allen Spenderinnen und Spendern, die den Verein  in der letzten Zeit mittels Geld oder Sachspenden bedacht hatten. Sein Dank galt besonders dem Donnerstagsteam und dem Vorstand. Zu besagtem Team merkte er an, dass fleißige Hände und mit Ideen gespickte Köpfe herzlich willkommen sind. Wer mitmachen möchte, sollte sich donnerstags ab 14 Uhr einfinden.

Danke sagte auch die stellvertretende Vorsitzende, Elvira Schaper, in ihrer Funktion als Bürgermeisterin der Gemeinde. Letztendlich setzen sich dessen Mitglieder bereits seit fast 32 Jahren dafür ein, dass die Erinnerungen an die Heimat ebenso wenig verloren gingen, wie die Gegenwart.

Ein weiteres Dankeschön galt Cornelia Wode-Unger, Willi Ehrhardt, Gerhard Hoffmann und Walter Römermann. Denn sie alle gehören dem zurzeit 167 Mitglieder zählenden HGV Wulften bereits einem viertel Jahrhundert an, wofür sie eine Urkunde erhielten.

Einigkeit herrschte bei der Mitgliederversammlung in zwei Fällen vor. Zum einen bei der Wiederwahl der zweiten Vorsitzenden Elvira Schaper, dem Rechnungsführer Gerhard Lüer sowie der Hauswarte Georg Lange, Manfred Beushausen, Helmut Peinemann und Her-mann Bode.

Aber auch bei der Beitragsanpassung gab es keine Gegenstimmen. Man war sich einig, dass der Jahresbeitrag von 18 auf letztendlich 25 Euro pro Jahr erhöht werden muss, damit der HGV trotz Ausfalls zahlreicher Veranstaltungen und Erhöhungen von Aufwendungen weitermachen kann.

 

Abschließend kam das Gespräch auf eine Frühjahrswanderung, die in jedem Fall ange-strebt werden soll. Dieter Greunig werde den Weg zu einer Wanderung in der Wulftener Feldmark traditionsgemäß wieder ausarbeiten. pb

Der Vorstand des HGV Wulften zusammen mit Walter Römermann (vorne Mitte)

Foto: Petra Bordfeld


Osterturnier der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften

Wulften. Die Bogenwarte Nico Klingemann und Detlef Mönnich haben zum jährlichen Osterturnier eingeladen und konnten einige Bogenschützen und Schützinnen der Kameradschaft Wulften begrüßen. Nach mehreren Spaßspielen, wobei es um die Treff-sicherheit der Schützen ging errang unsere jüngste teilnehmende Frau Uta Albrecht mit 28 Punkten den 3. Platz. Den 2. Platz sicherte sich der älteste Teilnehmer, unser Ehrenmitglied Alfred Naß mit 32 Punkten. Mit 45 Punkten errang Uwe Klingemann den 1. Platz. Der Bogenwart Nico Klingemann nahm die Siegerehrung vor. Die Schützen durften sich vom letzten Platz nach vorne die gesponserten Preise von Hannelore und Michael Köhler sowie von Detlef Mönnich aussuchen.

Es war mal wieder eine gelungene Schießveranstaltung an einem Sonntagnachmittag. Wir hoffen auf weitere Veranstaltungen und Grüßen mit dem Bogengruß - alles ins Gold. Wer Interesse am Bogenschießen hat, kann sich auf https://www.kk-wulf-ten.de/ über unsere Trainingszeiten und Angebote informieren.

 

Pressewartin Gabi Preuß

Fotos: Verein


Sogar Erstspender kamen in die Turnhalle der GS Wulften

                                                                                            (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der DRK-Ortsverein Wulften hatte zum Blutspenden aufgerufen und durfte sich am Ende dieser lebenswichtigen Aktion darüber freuen, dass 60 Spenderinnen und Spender in die Turnhalle der Grundschule Wulften gekommen sind. Unter ihnen weil-ten übrigens drei Erstspender. Es fehlte aber auch Heinz Bäcker nicht. Denn er wollte sich bereits zum 70. Mal „anzapfen“ lassen, was auch geschah. Das DRK-Team hofft, dass sie zur nächsten Blutspende, zu welcher am 3. August geladen wird, wieder so viele Bürger und Bürgerinnen begrüßen zu können. pb


Rat Wulften machte großen Schritt nach vorne       (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auch wenn die geänderte Berechnungsgrundlage der Samtgemeindeumlage (50 Prozent Steuerkraft und 50 Prozent Einwohnerzahl) sowie eine eingepflegte Ände-rungsliste der Gemeinde Wulften im Vordergrund der Ratssitzung stand, sorgte Samtge-meindebürgermeister Henning Kunstin mit einer Kurzmitteilung für strahlende Augen. Denn er wusste zu berichten, dass die lang ersehnte Baumaßnahme Schützenhaus in Schwung gekommen ist, weil mittlerweile die Ausschreibungsunterlagen für die Abbrucharbeiten – Decken, Wände, Fußboden, Heizkörper, Beleuchtung – ausliegen. Nun werde darauf gewartet, dass interessierte Firmen ihre Angebote einreichen. Es werde in jedem Fall fest damit gerechnet, dass es etwa Mitte bis Ende Mai losgehen wird.

 

Er ließ aber auch die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine nicht unerwähnt. Er bat erneut darum, dass Bürger, die Wohnraum zur Verfügung stellen können, sich bitte beim Landkreis melden mögen (https://www.fluechtlingshilfe-goettingen.de). Vor dort aus werde die entsprechende Zuteilung erfolgen. Er ließ ein ungewöhnliches Ereignis ebenfalls nicht unerwähnt. Denn als eine ukrainische Familie keine Lebensmittel und alltäglich Dinge kaufen konnte, da die zugesagten Wertgutscheine durch das zuständige Amt beim Land-kreis Göttingen nicht zur Verfügung gestellt wurden, hätten betreuende Mitarbeiter/innen der Verwaltung aus dem Fachbereich 2 (Daseinsvorsorge/Infrastruktur) spontan in ihr eige-nes Portemonnaie greifen, um die notwendigen Lebensmittel und Alltagsutensilien zu be-schaffen. Aus dieser Aktion ist Mitarbeiter Eugen Maier die Idee entstanden, eine Spendenaktion in die Wege zu leiten, die mittlerweile mit dem Aufstellen von Spenden-dosen in zahlreichen Geschäften in Hattorf gestartet ist. Mit diesem Geld soll die Erstaus-stattung für die ankommenden Flüchtlinge besorgt werden.

Abschließend dankte Kunstin allen freiwilligen Helfern, die diese oftmals konfuse und diffuse Situation wussten und wissen zu glätten. Aber auch den vielen fleißigen Händen, die in allen Gemeinden und in der Verwaltung zu finden seien, sprach er ein großes Danke-schön aus.

 

Doch zuvor ging es um die Änderung der Haushaltssatzung, die bereits in ähnlicher Form vor neun Jahren von der SPD-Fraktion Wulften beantragt wurde, aber damals keine Mehr-heit gefunden hatte.  Jetzt ist die Änderung der samtgemeindeinternen Finanzbeziehungen umgesetzt worden. „Ein langer Weg der Beratungen liegt hinter uns, und es wurden auch neue, ungewohnte aber rein rechtlich sicherere Wege beschritten“, mit diesen Worten machte der Samtgemeindedirektor Henning Kunstin dies deutlich.

Denn nach intensiven Beratungen in den Gremien der Samtgemeinde und auf Antrag der Mehrheitsgruppe CDU/WZW im Ausschuss für Entwicklung, Steuerung und Finanzen wurde die Berechnung der Samtgemeindeumlage (SGU) auf 50 Prozent nach Steuerkraft und auf 50 Prozent nach Einwohnerzahl der Mitgliedsgemeinden neu zu Grunde gelegt.

Außerdem wurden einige Haushaltsansätze innerhalb der Beratungen verändert und Anhö-rungsverfahren der Mitgliedsgemeinden zur Änderung der Samtgemeindeumlage in die We-ge geleitet. Am Ende stimmten drei Gemeinden für die neue Berechnung und eine Gemein-de dagegen.

„Der Ergebnishaushalt von Wulften ist positiv ausgeglichen und mit einem kleinen Über-schuss von 2.600 € eine solide Grundlage für den guten Haushalt“.

Zu diesem Thema legte Willi Ehrhardt, Sprecher der WZW (Wählergruppe Zukunft Wulften), ein interessantes Zahlenspiel vor, an dessen Ende der Sprecher anmerkte: „Eine gute Lösung für die Gemeinde!“

Er erinnere daran, dass die WZW bereits vor der Erstellung des Haushaltsplanes die För-derung von Photovoltaik-Anlagen auf ältere Häuser in Höhe von 10.000 € ebenso im Auge gehabt hätte, wie die gleiche Summe für die Ganztagsbetreuung der Grundschulkinder.

Man hätte mit den Änderungen, insbesondere durch Absenkung der Samtgemeindeumlage (SGU), den Haushalt 2022 mit rund 60.000 € entlasten können. Außerdem habe man im Samtgemeindehaushalt finanzielle Reste in Höhe von 170.000 € gehoben und an die Mit-gliedsgemeinden weitergeleitet.

Die Mittel für die Gemeinde Wulften sollen vor allen Dingen dem Klimaschutz dienen. Aus diesem Grunde werde vorgeschlagen, die Straßenlampen in einem Zuge auf neue LED-Lampen umzustellen. Die Kosten beliefen sich zwar auf rund 40.000 €. Aber mit der Umstel-lung seien 8.600 € pro Jahr einzusparen.

An Investition zählte Ehrhardt 7.900 € für die Anschaffung von Spielgeräten für insbeson-dere den "Spielplatz Tieberg" und rund 40.000 € für eine weitere Photovoltaik-Anlage, die auf die Dächer der Kindertagesstätte gebracht werden soll. Für diese Investition müssen alle verfügbaren Fördermittel genutzt werden.

 

Aber auch die bereits traditionelle Wohnbauförderung „Jung kauft Alt“ soll mit 36.000 € im Haushalt stehen bleiben. Die Sanierung des Kreuzungsbereichs Breite Straße, wobei auch kein Bogen um die Brückenerneuerung gemacht werden dürfe, müssten 500.000 € Dorfer-neuerungsmittel (Fördermittel) einkalkuliert werden. Für das Schützenhaus müsste noch einmal die gleiche Summe eingerechnet werden, auch wenn schon ein Volumen in Höhe von zwei Millionen Euro bewilligt worden sei. Sollte alles Geplante realisiert werden, müsste ein Kredit in Höhe von 724.300 € eingeplant werden.

Der einstimmige Beschluss zeige auf, dass der Wulftener Rat gemeinsam diesen Weg beschreiten wird. Denn es gab weder Gegenstimmen noch Enthaltungen.

 

Den Finanzen schloss sich der Vorschlag von Ratsherr Benjamin Waßmann an, der in Bezug auf die Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder in Wulften vorschlug, eine Arbeitsgruppe zu bilden, in welcher Vertreter der Fraktionen sowie Elternvertreter/innen gemeinsam ein noch ausstehendes Konzept erarbeiten sollten. Für die Realisierung dieser Idee sprachen sich alle Fraktionen aus. pb

Auf dem Dach des Gebäudes der Kindertagesstätte Wulften könnte eine Photovoltaik-Anla-ge platziert werden.       Foto: Petra Bordfeld 


Wulftener LandFrauen machten sich auf den Weg nach Badenhausen                                                                                                   (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Der LandFrauenverein Wulften machte sich auf den Weg nach Badenhau-sen, um sich auf dem Biohof von Johannes Bercht umzuschauen, wo Kühe, Schweine und Hühner gehalten werden. Bei einem Rundgang in formierte der Landwirt über die Haltung der Tiere und die Futtererzeugung nach Bioland-Richtlinien sowie den Tages-ablauf auf dem Hof.

Aber auch der Hof- und Stoffladen wurde in Augenschein genommen, in dem unter anderem eigene Produkte und zusätzlich Waren aus anderen Bio-Betrieben angeboten werden. Bevor die Rückreise angetreten wurde, genossen die LandFrauen noch Kaffee und Kuchen, die auf dem Hof gereicht wurden. pb

Auf dem Hof wird Kaffee und Kuchen genossen (Foto: Ute Lohrengel)
Auf dem Hof wird Kaffee und Kuchen genossen (Foto: Ute Lohrengel)

In Sachen Schützenhaus und Geldautomat tut sich was in Wulften

                                                                                         (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Während der Sitzung des Gemeinderates Wulften ließ Samtgemeinde-bürgermeister Henning Kunstin durchblicken, dass der Startschuss in Sachen "Umbau des Schützenhauses" bald fallen dürfte. So sei beispielsweise das Leistungsverzeichnis aller einzelnen Gewerke so gut wie abgeschlossen und man könne in die Ausschreibung gehen. Nach Absprache mit dem Planungsbüro dürfe davon ausgegangen werden, dass im Mai in die Baumaßnahme eingestiegen wird. Erforderliche Abbrucharbeiten, für die schon aus den vergangenen Jahren übertragend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, könnten im Prinzip in etwa sechs Wochen starten.

Ebenso erfreulich war das Thema "Geldautomat in Wulften", denn Kunstin wusste zu berichten, dass versucht werde in Kooperation mit der Sparkasse einen Drittanbieter zu fin-den, welcher einen Automaten im Ortskern aufstellen könnte. Letztendlich seien alle Parteien daran interessiert, dass es in Wulften weiter einen Geldautomaten geben wird.

 

Die Antwort auf die Frage eines Einwohners, wie es mit dem neuen Gebäude für die Freiwillige Feuerwehr Wulften aussieht, legte der Samtgemeindebürgermeister offen, dass die Verwaltung Gespräche mit potentiellen Verkäufern von geeigneten Grundstücken aufgenommen hat. Der Stand dieser Gespräche ist aber noch nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen.

Wulftens Bürgermeisterin Elvira Schaper kam auf die in der Wiesenstraße von Firma Dechant-Bau geplante Seniorenwohnanlage zu sprechen. Weil sich in dem Straßenzug bislang nichts getan hat, habe sie das Gespräch mit dem Unternehmen gesucht und in Erfahrung gebracht, dass dem noch keine Baugenehmigung vorliege. Sie werde aber am Ball bleiben, denn sie möchte eine konkrete Antwort erhalten.

Für ein anderes, im Senegal geplantes Bauwerk ging es bei der nächsten Mitteilung. Die Sprecherin legte offen, dass in Kaolack, der Patenstadt des Tilmann-Riemenschneider-Gymnasiums, eine Schule errichtet werden soll durch die "Elhadj Diouf Foundation". Tobias Rusteberg war ein guter Freund von Elhadj Diouf, der Wulften als seine Heimat in Deutschland bezeichnete, aber leider verstorben ist. Damit dieses Projekt trotzdem verwirklicht werden kann, werden "Bausteine" zum Kauf angeboten. Und Wulften erwarb einen für 502 €. Genau dafür hätte sie einen Brief von dem Vorsitzenden aus Kaolack und einen von der Schwester des Verstorbenen erhalten, in denen das große Dankeschön sowie die Feststellung, dass der Erwerb dieses Bausteins eine Geste von hoher symbolischer Bedeutung von Glauben und Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist, im Mittelpunkt standen.

 

Abschließend erinnerte Elvira Schaper daran, dass wieder eine Volkszählung vor der Tür steht. Wer als Beauftrage/r für diese Zählung, die zuletzt 1987 durchgeführt wurde, aktiv werden möchte, melde sich bitte beim Landkreis Göttingen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Henning Eulert kam auf den Antrag seiner Fraktion zu sprechen, der sich um die Regelung der Nutzung des Gemeindewappens durch politisches Gruppieren drehte. Er mahnte an, dass alle, die mit ihrem Wohn- und Heimatort verbunden sind, auch gerne das Gemeindewappen benutzen dürfen. Denn dieser silberne Wolf, der seit 1956 auf blauen Grund steht, sei wirklich gelungen. Zwar dürfe dieses Wappen von allen, die mit Wulften verbunden sind, benutzt werden, aber es sollte nicht in Plakatgröße ausarten. Es müsse bitte das Zeichen der Verbundenheit bleiben.

Peter Beußhausen, SPD-Fraktionsvorsitzender, der übrigens bei dieser Ratssitzung förmlich als Ratsmitglied verpflichtet wurde, betonte, dass es letztendlich gut sei, das Regeln für die Wappennutzung aufgestellt werden, die für jeden klar ersichtlich sind. So wurde der Antrag der CDU mit einer Stimmenthaltung angenommen.

Bei den samtgemeindeinternen Finanzbeziehungen richtete Henning Kunstin erläuternde Worte an die Ratsmitglieder und Zuhörer/innen. Ein derartiges Anhörungsverfahren sei vor kurzem erstmalig in die Wege geleitet worden. Denn zwar hatte die SPD-Fraktion Wulften bereits vor neun Jahren die Änderung der samtgemeindeinternen Finanzbeziehungen beantragt, das sei damals aber nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Der jetzige Antrag kommt von der SPD des Gemeinderates Hattorf. Um den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Hattorf die Möglichkeit zu geben, rechtliche Stellung zu beziehen, hätten die Ratsfraktionen aller Gemeinden zwei Wochen Zeit gehabt, ihre entsprechende Meinung kund zu tun. In Wulften hätten dies alle drei Fraktionen innerhalb kürzester Zeit ganz präzise erledigt. Das politische Ergebnis bestünde hier aus drei gleichen Meinungsäußerungen. Alle drei hätten signalisiert, dass Änderungen wichtig seien. Der Samtgemeindebürgermeister brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass es im 50sten Jahr der Samtgemeinde zu einem guten Verlauf des Anhörungsverfahrens kommen wird.

Henning Kunstin kam aber auch auf die Flüchtlingssituation aus der Ukraine zu sprechen, die momentan sehr diffus sei. Die Samtgemeinde Hattorf versuche aber, eben dieser Situation gerecht zu werden. "Wir haben mehrere Wohnungen beim Landkreis angemeldet". Denn niemand könne voraussehen, wie groß der Zulauf auch im Kreis Göttingen sein werde. Er bat alle, sich bitte direkt beim Landkreis Göttingen zu melden, wenn es Unter-kunftsmöglichkeiten gegeben sind. Eigens dafür hätte Göttingen eine Homepage einge-richtet: https://www.fluechtlingshilfe-goettingen.de.

 

Er mahnte an, dass die Meldewege über den Landkreis eingehalten werden müsse, damit eine zielführende Verteilung durchgeführt werden kann. "Das Beste, was wir tun können, ist Unterkünfte zu melden, das Zweitbeste ist eine Geldspende". pb

Das Schützenhaus dürfte bald von Baugerüsten umgeben sein (Foto: P. Bordfeld)
Das Schützenhaus dürfte bald von Baugerüsten umgeben sein (Foto: P. Bordfeld)

Mitglieder des EBF Wulften waren sich in allen Punkten einig

                                                                                         (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Auf der Vorhabenliste, welche der Wulftener Ausschuss für Entwicklung, Bauen und Finanzen (EBF) vorlag, standen fünf Wünsche. Der vermutlich Älteste dürfte sein, end-lich den lang ersehnten Fußgängersteg über die Oder in Höhe des Sportplatzes zu errich-ten. Nicht minder interessant dürfte das Insektenhotel sein, welches auf dem Anger aufge-stellt werden soll. Für mehr Verkehrssicherheit könnte ein entsprechender Spiegel sorgen, wenn er an der L 523 gegenüber dem Straßenzug "Am Birkenberg" postiert wird.  Auch mit der Hecke im Bereich des Sportplatzes muss etwas geschehen. Und letztendlich soll ge-klärt werden, wie viel leerstehende Bau-Grundstücke noch in der Gemeinde zu finden sind.

Sowohl die CDU/WZW als auch die SPD waren sich einig, dass die Hecken im Bereich Grubenhagenweg/Röderstraße und Sportplatz nicht rausgerissen, sondern auf 10 bis 15 Zentimeter zurückgeschnitten werden sollen. Letztendlich hätte man dann wieder pro Zenti-meter ein Jahr Ruhe, so der Ausschussvorsitzende Klaus Deppe. Diese Überlegung soll übrigens seitens der Verwaltung umgesetzt werden.

Selbst in die Hand genommen werden soll, wie viele leerstehende Baugrundstücke wirklich zum Verkauf anstehen. Willi Ehrhardt (WZW) mahnte an, dass man die Eigentümer anspre-chen solle, damit käme man bestimmt weiter, als mit einem Anschreiben. Diese Aktion sei aus einem wichtigen Grund notwendig: Wulften möchte gerne ein neues Baugebiet aus-schreiben. Um dafür aber die Genehmigung des Landkreises Göttingen zu erhalten, wolle der erst einmal wissen, über wie viele reale B-Plätze die Gemeinde noch verfügt.

Ebenfalls in Eigenleistung soll das Insektenhotel in Angriff genommen werden, welches die WZW auf der Blühwiese des Angers aufbauen und der Gemeinde Wulften schenken möch-te. Ziel dieser Aktion sei sowohl die Förderung des Insekten- und Artenschutzes, als auch das Kennenlernen von Insektenarten. Denn weil diese "Hotel" im öffentlichen Raum zu-gänglich ist, hätten Bürgerinnen und Bürger aller Generationen die Möglichkeit, die "Bewoh-ner" kennen zu lernen. Auch hier lag nach Gedankenaustausch Einstimmigkeit für das Vorhaben vor.

Die CDU wiederum möchte, dass für das Aufstellen eines Verkehrsspiegels in der Schwie-gershäuser Straße, gegenüber der Straße "Am Birkenberg", entsprechende Mittel im Haus-halt 2022 bereitgestellt werden. Besagter Spiegel sei sehr wichtig, denn zurzeit müsse man sich vom Birkenberg in die Hauptstraße hineintasten, da die Kreuzung durch die langge-zogene Kurvenführung unübersichtlich sei. Außerdem sei es nicht selten, dass die Fahr-zeuge nicht mit Innerortsgeschwindigkeit kämen.

Die CDU möchte aber auch, dass ein schon seit vielen Jahren immer wieder ins Gespräch kommende Wunsch realisiert wird. Es geht um den von vielen Seiten erstrebenswerten Fußgängersteg, der in Höhe des Sportplatzes, beziehungsweise der Straße "Ölmühle" errichtet werden sollte. Letztendlich sei Wulften durch zwei Verkehrsverengungen geprägt. Zum einen sei es die Bahnlinie Bodenfelde-Nordhausen, die neben dem Bahnübergang im Zuge der Landstraße 523 durch zwei Bahnübergänge überwegbar ist. Für die andere Enge sorge der Flusslauf Oder/Steinlake, die lediglich über die Brücke der L 523 durch den allgemeinen Verkehr sowie wesentlich über die Bimmelbrücke durch Fußgänger und Radfahrer gequert werden kann.

Östlich der L 523 kann dahingegen die Oder im Gemeindegebiet nicht mehr überquert wer-dend. Es wäre aber wünschens- und erstrebenswert, dem Fußgänger- und Radfahrer-verkehr eine weitere Möglichkeit zur Querung der Oder, ungestört vom Straßenverkehr, auf der Landesstraße zu ermöglichen. Es soll auch nur ein Steg werden, um so das Natur-schutzgebiet so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Überlegung wurde angenommen und beschlossen, dass erst einmal Kosten und Finanzierbarkeit geklärt werden, wenn Klarheit über eine Genehmigungsfähigkeit erzielt werden konnte.

Arnd Barke, Kämmerer und stellvertretender Wulftener Gemeindedirektor, stellte ausführlich den Mitgliedern des Ausschusses für Entwicklung, Bauen und Finanzen den Haushaltsplan-entwurf 2022 der Gemeinde Wulften vor. Dabei konnte er erfreulich feststellen, dass sowohl der Ergebnis- als auch der Finanzhaushalt, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, ausge-glichen sind.

Dabei verwies er auch auf die anstehenden erheblichen Investitionen in das Schützenhaus. Neben erheblichen Eigenmitteln hätten allerdings Fördermittel aus der Dorferneuerung eingeworben werden können. Gemeindedirektor Henning Kunstin ergänzte zu diesem Thema, dass die Ausschreibungen für die Baumaßnahme in Kürze auf den Weg gebracht werden können.

Ein erheblicher Zuschussbedarf wird auch für den Kindergarten Wulften im vorliegenden Haushaltsplanentwurf 2022 veranschlagt. Neben den jährlich wiederkehrenden Aufwendun-gen sollen für die Sanierung des Außenbereiches und der hölzernen Spielgeräte zusätz-liche Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Über die Finanzierung einer zusätzlichen Vertre-tungskraft werden die Fraktionen noch beraten und dann gegebenenfalls zusätzliche Haus-haltsmittel über die Änderungsliste mit in den Haushalt aufnehmen. Insgesamt werde die Thematik "Kindergarten" im kommenden Jahr eine größere Rolle einnehmen, da unter anderem die Vereinbarung mit dem Landkreis Göttingen neu verhandelt werden muss. "Hier wird eine deutlich verbesserte finanzielle Beteiligung durch den Landkreis Göttingen erwartet",  so Barke.

Im Rahmen der Beratungen wurden durch den Ausschuss auch noch zusätzliche Maßnah-men mit in den Haushaltsplanentwurf 2022 aufgenommen. So soll die Straßenbeleuchtung Zug um Zug auf LED-Beleuchtung umgestellt werden. Auch für Sanierungsarbeiten an der Grillhütte wurden zusätzliche Haushaltsmittel mit in den Haushaltplan aufgenommen.

Das Gebäude des Kindergartens soll mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden (40.000 €) und für die Spielplätze wurden für die Beschaffung neuer Spielgeräte ebenfalls zusätzliche Mittel (7.900 €) bereitgestellt.

 

Zur weiteren Beratung wurde der Haushaltsplanentwurf 2022 dann an die Fraktionen verwiesen, anschließend erfolgen die Beratungen im Verwaltungsausschuss und Rat der Gemeinde Wulften am Harz. pb

Hier könnte ein Fußgängersteg, welche auch von Radler genutzt werden dürfte, die Oder überbrücken.                                                                                            Foto: Petra Bordfeld


Drei neue Leute im Vorstand des TSV Wulften          (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des TSV "Eintracht" Wulften, die unter Berücksichtigung aller Covid-Vorschriften durchgeführt wurde, standen die Vorstandswah-len, welche zu großen Änderungen führten, und die Ehrung von 52 treuen Mitgliedern, die ihrem Verein zusammen bereits rund 2 500 Jahre die Treue halten.

Carmen Frisch, die insgesamt 30 Jahre und in den letzten sechs Jahren als erste Vorsit-zende tätig gewesen ist, stellte sich nicht noch einmal zur Wahl. Allerdings wird sie auch weiterhin ihre Gruppen als Übungsleiterin betreuen.

Zu ihrem Nachfolger wurde Peter Beußhausen bestimmt, zum neuen zweiten Vorsitzenden Uwe Dybowski und zur neuen Schriftwartin Annette Haarmann. Der einzige „alte Haase“ ist im neuen, geschäftsführenden Vorstand, Rolf Haarmann, der bereits seit 32 Jahren das Amt des Schatzmeisters in den Händen hält und sich noch einmal für ein Jahr wählen ließ.

Doch vor diesem Tagesordnungspunkt galt es noch diverse andere abzuarbeiten. So ließ es sich die erste Vorsitzende des Turnkreises Osterode, Helga Maass, nicht nehmen, den Grußwortreigen zu eröffnen sowie eine Ehrung durchzuführen und ein großes, von Anerkennung getragenes Dankeschön auszusprechen. Eingangs verwies sie darauf, dass sie sich nach 37 Jahren während des im März geplanten Turntages nicht noch einmal zur ersten Vorsitzeden wählen lassen werde. Auf das zurückliegende Jahr eingehend betonte sie, dass leider alles stillgestanden hätte. Jedem Verein, auch dem Trunkreis, sei viel Ver-ständnis und noch mehr guten Mut abverlangt worden, um diese Zeit gut durchzustehen. Und genau das habe man geschafft.

Dann überreichte sie der Oberturnwartin Wiebke Masselot die Kreisehrennadel des Turn-kreises Osterode. Schließlich sei sie in die Fußstapfen von Carmen Frisch getreten und habe alles toll gemeistert. Übrigens sei Carmen Frisch die erste Oberturnwartin gewesen, denn bis 2016 habe es letztendlich „nur“ Oberturnwarte gegeben. Wiebke Masselot, die übrigens auch die Begleitung der Arbeitsgruppe "Neue Turnangebote“ übernommen hat, habe sich sehr gut in dieses Amt eingebracht.

 

„Wir kennen uns länger als 40 Jahre, haben viel zusammen erlebt, beim Puzzleturnen war sie immer an meiner Seite“, mit diesen Worten begann Helga Maass ihre von Dank geprägte Rede, welche sie an Carmen Frisch richtete. Sie verwies darauf, dass man irgendwann mal aus der Verantwortung heraus und mal ganz privat, als „einfaches“ Mitglied dabei sein möchte. Sie überreichte der engagierten Frau ein blumiges Dankeschön.

Kevin Kaliner, Vorsitzender des TSV-Fördervereins betonte, dass aufgrund von Covid 19 auch bei ihm Funkstille vorgeherrscht hätte. Aber um Neustart nach Corona zu erleichtern, habe man jeder Sparte eine Hilfe zukommen lassen.

Bernd Gellert, KSB-Vorstandsmitglied im Bereich "Förderung des Ehrenamtes“ versicherte, dass er mit den Ehrungen und Auszeichnungen die Nähe, Verbundenheit und Wertschät-zung des KSB dokumentieren wolle. Er dankte den zu Ehrenden dafür, dass sie mit ihrer jahrzehntelangen Treue sich für die Aufrechterhaltung des Vereins stark gemacht hätten.

Carmen Frisch schaute in zwei Berichten auf die letzten zwei Jahre zurück. Sie erinnerte daran, dass man im März 2020 gerade noch per Bus zum „Feuerwerk der Turnkunst“ nach Göttingen fahren konnte, danach hätte der Lockdown alles ausgebremst. Aktiv seien leider Einbrecher gewesen, die im Juli 2020 ihr Unwesen auf dem Sportplatz getrieben hätten. Trotz Pandemie hätten aber viele freiwillige Helfer  dankeswerter Weise auf dem Sportplatz, in den Kabinen und vor den Fenstern sowie den Unterständen fleißig gewerkelt.

Corona hätte aber auch dafür gesorgt, dass die Angebote im Outdoorbereich, beispiels-weise durch Walking und Bewegen, erweitert wurde. Für ein ganz besonderes Highlight hätte die Fußball-Frauen gesorgt, denn sie sicherte sich in der Kreisliga A den ersten Platz.

Dann ließ die Sprecherin 2021 Revue passieren und erinnerte daran, dass alle Gruppen versucht hätten, ihre Angebote den vergebenen Coronaregeln anzupassen. Trotz der weni-gen Möglichkeiten habe der Vorstand weiterhin Kontakt gehalten. Mittels Zoom habe es Angebote im Kinderturnen, in der Gymnastik und im Fitnessbereich gegeben. Fußball-training habe ebenfalls online hervorragend geklappt. "So konnte wenigstens der wöchentliche, virtuelle Kontakt gehalten werden".

Nachdem Carmen Frisch sich bei den Trainern und Übungsleitern für deren Einsatz sowie den Vorstandkollegen/innen für deren Vertrauen und Verständnis gedankt hatte, gab es einen aus Dankesworten bestehender Regen für sie, die 1979 als Übungsleiterassistentin begonnen hat, ab 1984 Kinderturnwartin und gleichzeitig auch im Kreissportbund Jugend-wartin war. Ab 1992 war sie die erste Frau auf der Ebene der Oberturnwarte. Das Amt der Oberturnwartin übte sie dann, mit einer kleinen Unterbrechung, bis 2016 aus. Denn ab dem Jahr war sie die erste Vorsitzende des TSV "Eintracht" Wulften. Seit 1989 ist sie übrigens auch Referentin im Deutschen und Niedersächsischen Turnerbund für die Aus- und Weiter-bildung von Übungsleitern aktiv. "Ich habe meine ehrenamtliche Tätigkeit im Verein gern ausgeübt und bin auch weiterhin für meine Teilnehmer und andere Aktivitäten bereit".

Der zweite Vorsitzende, Thorben Topel, dankte ihr für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Jahren. "Wir haben wegen Corona zwar nichts zusammen durchgeführt, trotzdem haben wir gut mit einander kommuniziert".

“Wir verabschieden dich als Frau, die Jahrzehnte die Arbeit des Vorstandes mitgeprägt und die letzten sechs Jahre geleitet und gewinnbringend gearbeitet hat“, so die Abschiedsworte der Oberturnwartin Wiebke Masselot. Carmen Frisch hätte stets und konstruktiv unendliche Stunden in den Verein gesteckt. "Wir konnten uns immer auf dich verlassen". Man lasse sie mit einem weinenden und einem lachenden Auge gehen. Das Letztgenannte wisse letztendlich, dass sie noch da ist.

Carmen Frischs Nachfolger, Peter Beußhausen, erinnerte daran, dass er bestimmt kein Heiliger wäre, sondern nur derjenige, der sich bereit erklärt, das wichtige Amt zu übernehmen, um mit dem Verein diese schwere Zeit zu überstehen. pb

 

NEUER VORSTAND

Erster Vorsitzender:        Peter Beußhausen (Neuwahl)

Zweiter Vorsitzender:      Uwe Dybowski (Neuwahl)

Schriftführerin:                 Annette Haarmann (Neuwahl)

Schatzmeister:                 Rolf Haarmann (Wiederwahl)

Oberturnwartin:               Wiebke Masselot (Wiederwahl)

Tischtennisfachwart:       Dominik Rewers  (Wiederwahl)

Jugendwartin (Turnen):  Lea Zimmermann (Wiederwahl)

Frauenwartin:                  Ursel Eckhardt  (Wiederwahl)

Fußballfachwart:             Nico vom Hofe (Neuwahl)

Ehrenrat:                        Dieter Schneider, Willi Armbrecht, Bernd Strüver, Dieter Ehrhardt
                                       und
                                       Stellvertreter: Rolf Bode und Elvira Schaper (alle Wiederwahl)

Kassenprüfer               Astrid Thiele, Sören Schülbe und Matthias Schneider

 

EHRUNGEN 2020

60jährige Mitgliedschaft: Ihsan Kurtuglu, Axel Granzow, Willi Waßmann, Birgit Reisnauer
                                        Detlef Mönnich, Willi Ehrhardt, Gotthard Hilbig und Jürgen Kam-
                                        rad 

50jährige Mitgliedschaft: Thomas Heise, Herbert Müller, Martin Müller, Achim Geile, Anne-
                                        gret Kaliner, Raimund Engelhardt, Rolf Vogel, Carmen Frisch,
                                        Thomas Bähr, Irmgard Waßmann, Lutz Spillner, Jörg Spillner, Ste-
                                         fan Waßmann und Hagen Waßmann

25jährige Mitgliedschaft:  Sven Burgholte, Astrid Thiele und Knut Müller

 

EHRUNGEN 2021

60 Jahre Mitgliedschaft: Dieter Mißling, Uwe Dybowski, Willi Wemheuer, Hilmar Geile,
                                       Marlis Mönnich, Horst Wegner, Dietmar Schneider und Ger-

                                        hard Bertram

50 Jahre Mitgliedschaft: Uwe Peinemann, Helmut Schneider, Albert Fricke, Melanie Behre,
                                        Willi Daak, Peter Waßmann, Jürgen Waßmann, Angelika Bier-
                                        baum, Kurt Jork, Klaudia Kersten und Bernd Höfner 

25 Jahre Mitgliedschaft:  Angela Behre, Ursel Steckel, Marco Strüver, Rene vom Hofe,
                                        Hartmut Will, Jutta Will, Eike Will und Hans Werner Böhme

Helga Maass (li.) und Gerd Wedekind vom Turnkreis Osterode mit Wiebke Masselot (2. v. li.) und Carmen Frisch
Helga Maass (li.) und Gerd Wedekind vom Turnkreis Osterode mit Wiebke Masselot (2. v. li.) und Carmen Frisch
Der neue Vorstand des TSV "Eintracht" Wulften nebst Kassenprüfern
Der neue Vorstand des TSV "Eintracht" Wulften nebst Kassenprüfern
Die Anwesenden Mitglieder mit Carmen Frisch (2. v. re.) und Bernd Gellert (KSB, 2. v. li.), die für 2020 geehrt sind.
Die Anwesenden Mitglieder mit Carmen Frisch (2. v. re.) und Bernd Gellert (KSB, 2. v. li.), die für 2020 geehrt sind.
Carmen Frisch (re.) und Bernd Gellert (hinten li.) mit den anwesenden Geehrten für 2021 (Alle Fotos Petra Bordfeld)
Carmen Frisch (re.) und Bernd Gellert (hinten li.) mit den anwesenden Geehrten für 2021 (Alle Fotos Petra Bordfeld)

Die "Neue" alte Haustür am Haus "Hermanns Scheune"       (Bericht: Verein)

Wulften. Eine weitere "Baustelle" konnte inzwischen beseitigt werden. Die Haustür und deren Überdachung waren in einem sehr schlechten Zustand. Das Fachwerk um die Haus-tür wurde schon vor einiger Zeit freigelegt und restauriert. Die Überdachung der Haustür von Tischlermeister Detlef Wenzel neu gebaut. Die alte Haustür musste ebenfalls durch ihn aufwendig restauriert werden. Bei der Farbgestaltung der Tür stand Malermeister Klaus Haarmann beratend zur Seite. Die Anstrichmaßnahme übernahm Gerhard Lüer. Für die nicht unerheblichen Kosten fanden sich einige Förderer. Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Willi Waßmann, konnte nun den Spendern das gelungene Werk vorstellen und sich nochmals recht herzlich für die Unterstützung bedanken.

Unser Bild zeigt die Spender und Vorstandsmitglieder von links nach rechts: Elfriede Jork, Tischlermeister Detlef Wenzel, 1. Vorsitzender Willi Waßmann, Frank Kruppa als Vertreter der Kreissparkasse, Rechnungsführer Gerhard Lüer und die 2. Vorsitzende Elvira Schaper vor der neuen Eingangstür.

Text und Foto: Jork
Text und Foto: Jork

Gedenken zum Volkstrauertag                            (Bericht: Verein - Gabi Preuß)

Wulften. Auch in diesem Jahr legte nach dem Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften gemeinsam mit dem Ortsrat zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege Kränze nieder. Wegen der Pandemie und der steigenden Inzidenzzahlen erfolgte dieses im kleinen Kreis ohne die Vereine und Verbände. So waren nur die Abordnungen und Kirchgänger nach dem Gottesdienst am Ehrenmal versammelt.

Der 1. Vorsitzende der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften begrüßte die Bürgermei-sterin, sowie alle anwesenden Gottesdienstteilnehmer. Er gedachte den Opfern aus der Flutkatastrophe, aus Rassismus und Gewalttaten, sowie den Menschen die durch die Pandemie ihr Leben verloren.

Die Bekämpfung von Rassismus und Terrorgruppen, die Verhinderung von Umwelt-katastrophen sowie das Besiegen der Pandemie sind große Aufgaben der heutigen Gesellschaft.

Dafür ist es aber erforderlich, dass wir die Köpfe frei bekommen, auch andere Meinungen und Sitten respektieren, um so gemeinsam Lösungen für ein friedliches Miteinander zu finden.

Er zitierte Ernst Ferstl: Solange uns die Menschlichkeit miteinander verbindet, ist es völlig egal, was uns trennt. 

Foto: Verein
Foto: Verein

Neuer Rat Wulften entpuppte sich zum Geschichtsschreiber

(Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. "Wenn Joe Biden mit fast 80 Jahren ganz Amerika regieren kann, warum sollte ich das dann nicht auch in Wulften schaffen?", diese von fast nicht enden wollenden Beifall der überaus zahlreichen Zuhörer/innen belohnte Aussage äußerte Elvira Schaper, die wäh-rend der konstituierenden Sitzung des Rates einstimmig zur ersten Bürgermeisterin dieser Gemeinde gewählt wurde. "Ich werde mich jedenfalls für mein Geburts- und Heimatdorf mit Herzblut einsetzen".

Damit war ein neues Kapitel in das Buch der Geschichte von Wulften geschrieben worden. Doch es sollte noch eines folgen. Denn zum ersten Mal sind drei Fraktionen im Rat vertre-ten, und die SPD hat ihre Mehrheit verloren. Dahingegen sind die CDU, welcher auch Elvira Schaper angehört, und die Wählergruppe "Wählergruppe Zukunft Wulften" (WZW) eine Koalition eingegangen.

Bei der SPD-Fraktion vollzog sich auch eine Änderung. Henning Kruse, der 30 Jahre im Wulftener Rat vertreten war und davon 20 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters innege-habt hat, legte sein Mandat nieder. Nachgerückt ist Kevin Kaliner.

Zum ersten stellvertretenden Bürgermeister wurde (mit Enthaltung der SPD) Willi Ehrhardt gewählt. Da die SPD-Fraktion darauf verzichtet hatte, den zweiten stellvertretenden Bürger-meister aus ihren Reihen zu benennen, blieb es bei einem Stellvertreter.

Elvira Schaper bedankte sich herzlich für die Wahl. Dieses Ergebnis ehre sie sehr. "Ich habe mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, mal Bürgermeisterin meiner Gemeinde zu werden. Das hat auch noch nie auf der Agenda gestanden". Sie wünschte sich von allen ehrenamtlich-politischen Kollegen/innen, dass beim Umgang miteinander der richtige Weg für Wulften diskutiert werde. Auch sollte niemand vergessen, die Meinungen der anderen zu respektieren. "Wir kämpfen für ein zukunftsträchtiges Wulften. Nur gemeinsam sind wir stark, einer allein kann nichts bewirken".

Henning Eulert, Fraktionssprecher der CDU, betonte, dass er sich ganz sicher sei, dass die erste Bürgermeisterin in kürzester Zeit alle Menschen in Wulften werde überzeugen können.  Mit dieser Ratssitzung seien überhaupt völlig neue kommunalpolitische Zeiten eingetreten. Denn erstmals hätten die Wulftener Bürger/innen einen Rat gewählt, in dem es keine absolute Mehrheit mehr gibt.

Man habe mit der WZW koaliert, weil man keinesfalls die Gräben in der Gemeinde vertiefen wollte. Aber dieser Schritt bedeute nicht, dass man der SPD den Rücken zukehre, "Wir sehen in ihr konstruktive Mitwirkende in der Ratsarbeit".

Willi Ehrhardt ließ es sich nicht nehmen, den Wählern zu danken, deren Stimmen die WZW in den Gemeinde- und den Samtgemeinde-Rat gebracht haben. Er wünschte sich und den beiden anderen Fraktionen gute Zusammenarbeit im Interesse von Wulften.

Kevin Kaliner (SPD) gratulierte im Namen seiner Fraktion Elvira Schaper zu dem neuen Amt. Sie dürfe sich dem vollen Vertrauen seiner Faktion sicher sein. Was den Rat an sich betrifft, könne er von Umbruch sprechen. Denn es seien wenige Personen dabei, die mehr als eine Periode gemacht hätten.

Es standen aber noch weitere Wahlen an, die übrigens ebenfalls einstimmig verliefen. Zum einen wurde Gemeindedirektor Henning Kunstin zum Gemeindedirektor, zum anderen Arnd Barke in das Amt des Stellvertreters bestimmt.

Dazwischen lagen aber die Besetzungen des Ausschusses für Entwicklung, Bauen und Finanzen, des Kindergarten-Beirats und der Rogge-Stiftung, die mit einer Ausnahme beschlossen worden. Denn bei der Stiftung galt der Losentscheid.

Bürgermeisterin Elvira Schaper kam abschließend auf das tägliche Leben zu sprechen, welches durchaus in dieser Zeit von Weihnachtsmärkten und Senioren-Weihnachtsfeiern geprägt sein könnte. Corona habe allerdings dazu geführt, dass beides in Wulften ausfallen wird.

Der Weihnachtsmarkt, welcher nicht mehr auf dem Reiterhof Keller / Gänzler, sondern wegen der Pandemievorschriften auf dem Anger ausgerichtet werden sollte, findet leider gar nicht statt. Die Vorbereitungen und das Durchführen unter den Corona-Auflagen seien zu unüberwindbaren Hindernissen geworden. Gleiches gelte für die Weihnachtsfeier für die ältere Generation, da das Schützenhaus dafür nicht zur Verfügung steht und ein anderer größenmäßig benötigter Saal nicht in Wulften gelegen ist. Sie brachte ihre inständige Hoffnung zum Ausdruck, dass 2022 beide Feierlichkeiten wieder ohne Wenn und Aber ausgerichtet werden dürften.

Weiter war zu vernehmen, dass im oberen Geschoß des alten Rathauses noch Tische und "gut durchgesessene" Sitzmöbel von Interessenten abgeholt werden könnten. Wenn sich niemand findet, dürften sie auf dem Sperrmüll landen. Wer sie haben möchte, melde sich bitte bei Elvira Schaper. Denn der Raum müsse schnellstmöglich leergeräumt werden, damit Dr. Mehde, der neue Eigentümer des alten Rathauses, mit den Umbauarbeiten star-ten können. pb

Die Besetzung der einzelnen Ausschüsse:

 

AUSSCHUSS FÜR ENTWICKLUNG, BAUEN UND FINANZEN

CDU: Henning Eulert, Malte Lohrengel, Vertreter: Elvira Schaper

WZW: Klaus Deppe, Willi Ehrhardt, Vertreter: Frauke Kaliner und Benjamin Waßmann

SPD: Peter Beußhausen, Kevin Kaliner, Vertreter: Philip Kersten, Gitta Herb.

KINDERGARTENBEIRAT

CDU: Elvira Schaper Vertreter: Hennig Eulert

WZW: Benjamin Waßmann, Vertreter: Frauke Kaliner

SPD: Gitta Herb, Vertreter: Philip Kersten

KINDERGARTENAUSSCHUSS

Elvira Schaper, Benjamin Waßmann, Gitta Herb. Vertreter: Frauke Kaliner, Philip Kersten

ROGGE-STIFTUNG

WZW: Willi Ehrhardt

SPD: Kevin Kaliner

 

 

 

Klaus Deppe und Henning Eulert (re.) überreichten Elvira Schaper einen Blumenstrauß in den Lieblingsfarben der Bürger-meisterin.

Der neue Wulftener Rat mit Elvira Schaper, der ersten Bürgermeisterin in der Geschichte dieser Gemeinde, mit Gemeindedirektor Henning Kunstin (re.) und dessen Stellvertreter Arnd Barke.                                                                                          Fotos: Petra Bordfeld


Der Erhalt der Schlepperfreunde Wulften ist gesichert

(Bericht: Verein - Frank Berlin)

Wulften. Nach der letzten JHV die im Juli stattfand, konnten einige Ämter nicht besetzt werden. Die Wahlen des Kassen- und Pressewartes sowie ein Posten des Ältestenrats blieben leider ohne Ergebnis. Daraus ergab sich, dass der jetzige Vorstand nicht mehr handlungsfähig war.

Aus diesem Grund wurde eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um die fehlenden Ämter neu zu Wählen.

Das Interesse war sehr groß, über 30 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil und zur großen Überraschung aller, wurden die zu wählenden Ämter schnell besetzt.

Als Kassenwartin wurde Stefanie Beck gewählt, als Pressewart Frank Berlin. Die Positi-on des Ältestenrates hat Wolfgang Mönnich und Daniel Heine eingenommen. Somit war der Vorstand komplett und die Schlepperfreunde nehmen weiterhin am Wulftener Vereinsleben und Dorfgeschehen teil.

 

Im Anschluss gab es ein leckeres Essen und es wurden schon die nächsten Veranstal-tungen diskutiert.

Der neue Vorstand:

      1. Vorsitzender Thomas Zaunitzer (Mißling)

        2. Vorsitzender Werner Müller

        Kassenwartin Stefanie Beck

        Schriftführer Reinhart Brüggemann

        Pressewart Frank Berlin

        Ältestenrat Daniel Heine, Wolfgang Mönnich und Andreas Mißling

        Zeugwart Timo Deppe

        Internet- und Facebook-Administrator Arne Fischer

Daniel Heine (Ältestenrat) und Arne Fischer nicht im Bild. Foto: Verein
Daniel Heine (Ältestenrat) und Arne Fischer nicht im Bild. Foto: Verein

Wasserhärte in Wulften                                                         (Stand: 16.05.2021)

Die Wasserhärte des Wulftener Trinkwassers beträgt 12°dH = 2,15mmol/l, also mittel-hart. Die Hydrogencarbonathärte beträgt 8,36°dH = 1,49 mmol/l, diese ist für die Kes-selsteinbildung bei der Erhitzung des Trinkwassers über 60°C verantwortlich. Die Nitratwerte belaufen sich auf 30,1 mg / Liter.


                                                                  Auszug aus dem "Harz Kurier" vom 04. Juni 2016

Großer Bahnhof in Wulften: So viel Andrang wie am Freitagmittag herrschte am Bahnsteig in der Gemeinde lange nicht. Dort wurde ein Triebwagen feierlich auf den Namen "Wulften am Harz" getauft. Bürgermeister Henning Kruse hatte die Ehre, im Beisein zahlreicher Gäste und Schaulustiger dem Schienenfahrzeug mit einer Sektdu-

sche seinen Namen zu geben. Der Triebwagen wird in den nächsten Jahren als Bot-

schafter der Gemeinde in der Region zwischen Göttingen, Nordhausen und Braun-schweig unterwegs sein.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister darüber, dass Dirk Peinemann als einer der Initiatoren, den Triebwagen steuerte.

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Der Film zum Text:

https://magentacloud.de/s/84Z95zfL9QiLRae

 

Kamera: GL-Film