Bekanntgabe der Zimmerleute für das Schützenfest 2026

(Bericht: Kurt Jork)

 

Wulften. Das Schützen- und Heimatfest 2026 wirft seine Schatten voraus. Traditions-gemäß wird der Schützenvorstand in Wulften ausgeschossen.

Nur zwei Positionen werden gewählt, das ist beim Männervorstand der Hauptmann und bei den Junggesellen sind es die Zimmerleute. Gleich nach dem vorigen Schüt-zenfest 2023 konnte Major Fabrice Möhring seinen Hauptmann bekanntgeben, die Wahl fiel auf Sören Schülbe. Beim Junggesellenvorstand waren noch die 4 Zimmerleute zu wählen. Im Rahmen der Maibaumaufstellung am Pfingstsonntag gab Schützenkönig Maik Grote nun die Namen der Zimmerleute bekannt, es sind dies auf dem Bild in der Mitte v.l.n.r. Till Brandt, Cedric Wiese, Malte Lohrengel und Frederik Kalis, dahinter der Schützenvorstand mit seinen Damen.

Der Schützenvorstand tritt bei vielen Veranstaltungen in Wulften im gemeinsamen Outfit auf und demonstriert damit auch seinen Zusammenhalt, der bei der Durchfüh-rung des Festes wichtig und notwendig ist.   Kurt Jork

Die neuen Zimmerleute mit dem Junggesellenvorstand (Foto: Kurt Jork)
Die neuen Zimmerleute mit dem Junggesellenvorstand (Foto: Kurt Jork)

Junggesellen stellen Maibaum in Wulften auf         (Bericht: Kurt Jork)

 

Wulften. Nun steht er doch, der 1. Wulftener Maibaum! Mitten auf dem Anger, in Zentrum des Ortes. Es war eine fast unendliche Geschichte, die jetzt nach knapp zwei Jahren sein glückliches Ende fand. Die Junggesellen wollten bereits zum 1. Mai 2023 einen Baum aufstellen, es reichte jedoch "nur" zu einer gelungenen Maifeier auf dem Anger, weil einige notwendige Formalitäten fehlten. Es begann dann der mühsame Weg zu einer Baugenehmigung, da der Baum ja auf öffentlichem Grund aufgestellt werden sollte. Mit der fachlichen Hilfe des Wulftener Bauingenieurs Günther Ehrhardt erhielten die Junggesellen im Frühjahr 2024 dann doch noch eine Baugenehmigung und konnten mit Beteiligung einer Baufirma und Eigenleistungen das Fundament in letzter Minute fertigstellen. Am Pfingstsamstag war dann der große Tag - die Junggesellen stellten den Baum mit der tatkräftigen Unterstützung und den Geräten der Fa. Jens-Karl Lange in das Fundament. Die fröhliche Maifeier fand nun am Pfingstsonntag statt. Bürgermeisterin Elvira Schaper bedankte sich in ihrer Eröffnungsansprache bei den Junggesellen für ihren Einsatz zum Wohle der Wulftener Dorfgemeinschaft und rief Ihnen zu: „Ihr seid Spitze"! René Hartwig, Sprecher der Junggesellen, ging  nochmals auf die Schwierigkeiten ein, die sich in den zwei Jahren der Planung ergaben. Er bedankte sich beim Heimat- und Geschichtsverein Wulften, der die Trägerschaft über die Feier übernommen hatte, da die Junggesellen noch kein eingetragener Verein sind. Die nicht unerheblichen Mittel, die für das Fundament aufzubringen waren, wurden, bis auf einen Zuschuss aus der "Rogge-Stiftung", von den Mitgliedern privat getragen und sollen dann aus dem Überschuss der Veranstaltung beglichen werden. Er bat darum noch um weitere Spenden. Einen Dank sprach er den Landfrauen für den selbst gewickelten Kranz, Malermeister Haarmann für die Anstrichfarben für den Baum und Bauingenieur Günther Ehrhardt für die Statik des Fundaments aus – alles gespendete Leistungen!  Am Maibaum wurde noch ein Schild mit den Namen der Junggesellen angebracht, die die Aufstellung möglich gemacht haben. Zur Unterhaltung der vielen Besucher spielte die "Schoppenmusi" aus Schwiegershausen und der Wulftener Spielmannszug. Die Bewirtung mit Getränken und Bratwurst hatten die Junggesellen selbst übernommen und beim Heimat- und Geschichtsverein gab es Kaffee und Kuchen. Eine gelungene Veranstaltung zur Stärkung der Dorfgemeinschaft, die bestimmt wiederholt wird.    Kurt Jork

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeisterin Elvira Schaper mit den Sprechern der Junggesellen,
links René Hartwig, rechts Malte Lohr-engel.

 

Die Wulftener Junggesellen, Veranstalter, vor dem Maibaum  Fotos: Kurt Jork
Die Wulftener Junggesellen, Veranstalter, vor dem Maibaum Fotos: Kurt Jork

Wahlen und Ehrungen auf der JHV der Wulftener Landfrauen

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Ute Lohrengel, erste Vorsitzende des LandFrauenvereins Wulften, brachte bei ihrer Begrüßung ihr Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Frauen den Weg ins Tennisheim  gefunden hatten, um sich die Jahreshauptversammlung des LandFrauen-verein Wulften nicht entgehen zu lassen. Letztendlich wollten sie bei den Wahlen nicht fehlen und in Erfahrung bringen, wer für ihre langjährige Treue geehrt wurde. Außerdem wollten sie sich den informativen Vortrag des Fledermausexperten (NABU Osterode) Wolfgang Rackow „Fledermäuse, geliebte Nachschwärmer“ nicht entgehen lassen.

 

Bei den Ehrungen sollte sich herausstellen, dass  allein zehn Frauen dem Verein zusammen 320 Jahre angehören. Bei den anstehenden Wahlen gab es nicht wenige Änderungen.

Doch bevor diese beiden Tagesordnungspunkte in Angriff genommen wurden, legte unter anderem die erste Vorsitzende ihren Bericht vor, mit dem sie verdeutlichte, dass die LandFrauen Wulften alles andere als eine ruhige Kugel in 2023 geschoben hätten. Ute Lohrengel vergaß auch nicht, sich bei allen Mitgliedern zu bedanken, die den Verein durch das Jahr begleitet und an den Veranstaltungen teilgenommen hatten. Ihr besonderer Dank galt dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit.

Es schloss sich eine Reihe von Grußwortren an, welche von Bürgermeisterin Elvira Schaper eröffnet wurde. Sie betonte, dass die LandFrauen Wulften ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens seien. Sie griffen letztendlich mit ihrem vielseitigen Programm, insbesondere den Strukturwandel im Dorf auf, was die vielen Neueintritte von jungen Frauen im letzten Jahr belegt hätten. Elvira Schaper dankte dem Vorstand für sein Engagement und überreichte ein inhaltsreiches Flachgeschenk.

Petra Keil, vom Kreisverband der LandFrauenverein im Altkreis Osterode, sparte ebenfalls nicht mit Worten des Dankes, welche sie an die erste Vorsitzende richtete. Und sie nutzte die Gelegenheit, für eine Veranstaltung mit Margot Käßmann zu werben, welche am 24. Oktober in der Stadthalle in Osterode mit dem Thema: „Schöne Aussicht auf die besten Jahre“ stattfindet.

Sabine Erle, vom Bezirkspräsidium des Niedersächsischen Landesverbandes Bezirk Hildesheim, schloss die Runde der Grußworte ab. Sie erinnerte daran, dass der Einsatz für Frauen auf dem Lande sehr wichtig sei.

 

Es hieß aber auch Abschied zu nehmen. Denn Ute Lohrengel verabschiedete Brigitte Armbrecht, die sich seit 2011 als Ortsvertrauensfrau im Verein engagierte, aus dem Vorstand. Für ihre 13jährige zuverlässige Tätigkeit im Vorstand überreichte ihr Sabine Erle die Urkunde des Niedersächsischen Land Frauenverband Hannover (NLV).

Auch Martina Gropengießer wurde nach 15jährigem Engagement im Vorstand verab-schiedet. Schließlich war sie acht Jahre lang als Ortsvertrauensfrau tätig, sechs Jahre als Schriftführerin und ein Jahr als stellvertretende Vorsitzende. Für ihr Engagement in den verschiedenen Projekten durfte sie sich über eine Ehrenurkunde und die silberne Biene mit grünem Stein freuen, welche ihr von Sabine Erle überreicht wurde.

Nach den weiteren Ehrungen und den Wahlen gehörte die Aufmerksamkeit der Frauen dem einen Mann, der über seine geliebten Nachschwärmer, die Fledermäuse, informierte. Es war kein anderer, als Wolfgang Rackow vom NABU Osterode. Er wusste an diesem Abend viele Freundinnen für diese Freunde der Dunkelheit gewinnen.

 

EHRUNGEN

Für 60jährige Mitgliedschaft: Christa Kiehlmann, Irene Spillner und Elise Piepenschneider

45jährige Mitgliedschaft:       Ursula Deppe und Christel Thiele

30jährige Mitgliedschaft:       Gertrud Tenchella, Martina Brüggemann und Karin Leubner

25jährige Mitgliedschaft:       Petra Koschmieder  und Annemarie Thiele

 

VORSTANDSWAHLEN

Rechnungsführerin:               Ann-Kathrin Mutio

Stellvertretende Vorsitzende: Carola Granzow

Ortsvertrauensfrauen:           Julia Scheer und Gina Maria Mönnich                         pb

Der Vorstand des LandFrauenvereins Wulften zusammen mit den geehrten Mit-gliedern und dem Referenten Wolfgang Rackow.                Foto: Petra Bordfeld

 


Bericht JHV SoVD-Ortsgruppe Wulften am 05.April 2024

                                                                                                        (eigener Bericht)

 

Wulften. Am 05.04.2024 fand die JHV des SoVD-Ortsverbandes Wulften in der Alten Schule statt. Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Vorsitzende Margrit Ehr-hardt stand erstmal das Thema     Pflege was nun …….. ?“ auf der Tagesordnung.

Dazu hatte der SoVD Mitarbeiterinnen der Diakonie Sozialstation Osterode eingeladen.

Die Mitarbeiterinnen der Diakonie, Frau Sabine Heierhoff und Frau Sarah Kummerow referierten u.a. über folgende Themen:

Was ist zu tun im Pflegefall?

Wer stellt den Pflegegrad fest?

An wen muss man sich im Pflegefall wenden?

Wer darf Verordnungen z.B. bei Benötigung eines Krankenbettes erteilen?

Nach bzw. während des Referates durften die Mitglieder des SoVD Fragen an das Team der Diakonie stellen. Nach ca. einer Stunde hatten die Referenten das Thema nahezu ausführlich dargestellt.

Margrit Ehrhardt dankte den Vortragenden mit einem kleinen Geschenk.

 

Danach ging es in der Tagesordnung weiter.

Der anwesende 1. Vorsitzende des Kreisverbandes Frank Uhlenhaut dankte in seinem Grußwort für die Einladung und berichtete kurz über die Arbeit im Kreisverband Osterode. Die stellvertretende Bürgermeisterin Frauke Kaliner bedankte sich im Namen des Rates der Gemeinde Wulften für die Einladung, erwähnte das gerade statt-gefundene Konzert zugunsten der Tafel Osterode und übergab einen Obolus an den SoVD.

 

Nach den Grußworten erfolgten die Ehrungen durch den Kreisvorsitzenden Frank Uhlenhaut an folgende Mitglieder für jeweils 10 Jahre:

Regina Bode, Carsten Bartke und Sabine Wolff (siehe Foto) sowie Erna Bäcker, Markus Bäcker, Ernst und Sabine Heise, Heinz und Irmgard Mißling, Frank und Rosel Pieper und Pia Tilch. Den Letztgenannten wurden die Urkunden und Präsente zu Hause übergeben.

Der Jahresbericht wurde aufgrund von Krankheit der 1. Vorsitzenden von der stellvertretenden Vorsitzenden Margrit Ehrhardt vorgetragen. Der Bericht zeigte die Veranstaltungen des letzten Jahres auf. Die Mitgliederversammlung fand am 06.05.2023 in der Alten Schule statt, am 09. Mai erfolgte eine Tagesfahrt nach Fa. Wenatex in Hannover mit anschließendem leckerem Spargelessen in Fuhrbach.

Vom 22.06.- 26.06.2023 unternahm der SoVD Wulften eine Mehrtagesfahrt nach Görlitz. Bei einem Stopp in Sangerhausen wurde ein reichhaltiges Frühstück eingenommen und ein Zwischenstopp auf der Moritzburg eingelegt. In den nächsten Tagen wurden viele Sehenswürdigkeiten in Görlitz, der Oberlausitz des Zittauer Berglandes, Niederschlesien, des Hirschberger Tales mit den Laubengängen in Hirschberg und vieles mehr besichtigt. Die Rückfahrt erfolgte über Bautzen und Cunewalde, in der sich die größte Ev. Dorfkirche mit 3.000 Plätzen befindet.

Im Sommer fand am 30.Juli mit 50 Mitgliedern unser Sommerfest auf dem Sportplatz statt. Bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen und sonnigem Wetter wurde ein unterhaltsamer Tag verlebt.

Am 18.09.2023 startete der SoVD auf Tagesfahrt zum Wasserstraßenkreuz nach Magdeburg mit Stadtrundfahrt und Besichtigung der Innenstadt mit Rathaus, Dom und Hundertwasserhaus. Danach erfolgte die Weiterfahrt zum größten Wasserkreuz Europas. Die Schifffahrt führte u.a. durch die Schleuse Rothensee zur Schleuse Nigripp und zurück. Ein Mittagessen sowie eine Kaffeetafel konnten auf dem Schiff eingenommen werden. Es war eine interessante Fahrt.

Am 02.Dezember 2023 fand unsere traditionelle Weihnachtsfeier in der Alten Schule statt. Bei Kaffee und Kuchen und belegten Broten wurde ein schöner Nachmittag verbracht. Bei guter Unterhaltung wurde das eine oder andere Gedicht bzw. Geschichte vorgelesen, für musikalische Unterhaltung sorgten Wolfgang Kahl und Willi Ehrhardt.

Weiter berichtete die 2. Vorsitzende, dass am 05.04.2024 der SoVD Wulften aus 177 Mitgliedern besteht.

Anschließend gab die Schatzmeisterin Christa Ehrhardt ihren Bericht ab, die Kassenprüfer hatten bei der Prüfung des Jahresabschlusses keine Einwände und beantragten Entlastung des gesamten Vorstandes.

 

Danach übernahm der Kreisvorsitzende Frank Uhlenhaut die Neuwahlen für den Vorstand.

Folgende Mitglieder wurden gewählt:

1. Vorsitzende                                 Ruth-Ellen Wendler

stellvertr. Vorsitzende                   Margrit und Willi Ehrhardt

Schatzmeisterin                              Christa Ehrhardt

Schriftführerin                                 Edeltraud Hesse

Frauensprecherin                           Elfriede Müller

Beisitzer                                           Werner Ehrhardt, Karl-Gustav Wendler, Sabine Wolff 
                                und Gustav Lohrengel, Herbert Müller

Kassenrevisoren                            Ursel Deppe, Inge Schnurbusch und Rolf Haarmann

 

Unter dem Punkt Fahrten gab es weitere Informationen über die geplante Mehrta-gesfahrt ins Chiemgau, die vom 30.05.-03.06.2024 stattfindet, sowie über die Tages-fahrt an denWendefurther Stausee am 12.08.2024. Vor Weihnachten ist eine weitere Fahrt zum Gänse-Essen geplant.

Das Sommerfest findet am 04. August 2024 auf dem Sportplatz statt.

Eine Tagesfahrt zu Fa. Wenatex fand bereits am 18.03.2024 mit einem anschließenden

Essen im Ernst-August Brauhaus in Hannover statt.

 

Mit einem gemeinsamen Essen und einem Dankeschön an die teilnehmenden Mitglieder endete die harmonisch verlaufende Jahreshauptversammlung.

                                                                                                                              (Willi Ehrhardt)

Vortrag Diakonie: v.l. Elfriede Müller,             Ehrungen: v.l.  Frank Uhlenhaut, Regina Bode,

Sarah Kummerow, Sabine Heierhoff,             Carsten Bartke, Sabine Wolff, Margrit Ehrhardt.

Margrit Ehrhardt.                                                                                     Fotos: SoVD Wulften


Hervorragendes Benefizkonzert zugunsten der Tafel Osterode e.V.

                                                                                                          (eigener Bericht)

 

Wulften: Der Sozialverband Wulften am Harz veranstaltete am 15. März 2024 ein Be-nefizkonzert zugunsten der Tafel Osterode am Harz im neu renovierten Schützenhaus in Wulften. Zunächst begrüßte Willi Ehrhardt die Ehrengäste, Frank Uhlenhaut, Kreisvorsitzender des SoVD, die Wulftener Bürgermeisterin Elvira Schaper und die Vorstandsmitglieder der Tafel, Luise Schrader, Friedhelm Preuss und Henning Willig und die Besucher des Konzerts herzlich. Ein besonderer Gruß galt den Akteuren der Veranstaltung, dass neu gegründete Ensemble Die Freiheiter Zauberharfen und der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Dorste, die dieses Konzert kostenfrei gestalteten.

In seiner Begrüßungsrede stellte der Initiator des Konzerts, Willi Ehrhardt, noch mal die Wichtigkeit der Arbeit der Tafel Osterode heraus. In der Ausgabestelle Wulften, die von der Ortsgruppe des SoVD seit September 2021 betrieben wird, wurden im letzten Jahr 1.365 Lebensmittelkisten mit einem Gewicht von rd. 9.000 kg an Bedürftige ausgege-ben. Die Tafel Osterode hat im Jahr 2023 insgesamt 20.200 Lebensmittelkisten mit ca. 123.000 kg Lebensmittel verteilt.

Für das Konzert wurde kein Eintritt genommen. Die Teilnehmer wurden dazu aufgeru-fen, Spenden in die dafür vorbereiteten Boxen zu legen.

Im Vorfeld des Konzertes hatte der SoVD Wulften bereits einige Spenden durch Wulftener Firmen akquiriert.  Folgende Firmen haben inzwischen Spenden an die Tafel überwiesen:

Firma Gebr. Gropengießer, Firma Dechant Bau GmbH, Elektro-Heise und Steuerberater Bernd Waßmann. Dafür bedanken wir uns herzlich bei den Spendern.

Herzlicher Dank gilt auch den Firmen, die in anderer Weise zum Gelingen des Konzerts beigetragen haben. Das sind die Fleischerei Bähr, die die Bewirtung der Musiker gesponsert hat, die Gärtnerei Rusteberg Inh. Familie Koch für die Dekoration der Bühne und die Bäckerei Waßmann, die uns Brezel zum Verkauf überlassen hat.

 

Mit der Ode an die Freude, der Europahymne, eröffneten die Freiheiter Zauberharfen unter der Leitung von Wolfgang Kahl das Benefizkonzert. Weitere Stücke wie Country Roads, Kumbaya, Oh Susanna, Kleine Bimmelbahn und weitere begeisterten die Zuhörer.

Hauptact des Abends war dann die Feuerwehrkapelle Dorste unter der Leitung von Alexander Wächter, der ebenfalls ein breites Programm für dieses Benefizkonzert vorbereitet hatte. Es wurde eine Art musikalische Weltreise, die mit dem Marsch Abel Tasman begann und weitere Stücke wie Griechischer Wein, Böhmischer Traum, Tränen lügen nicht, dem Steiger Marsch und weitere folgen ließ. Das Konzert endete mit dem Stück Amazing Grace.

 

Das Publikum war sichtlich begeistert von den Vorträgen, es wurde eifrig mitgeklascht, die Zuhörer hatten viel Spaß an der Veranstaltung.

Die SoVD Ortsgruppe Wulften hatte das Konzert gut vorbereitet, in den Pausen erfolgte die Bewirtung durch ein Team des Wulftener Karnevalclubs, die ehrenamtlich diese Aufgabe übernommen haben. Alles in Allem war die Veranstaltung gut organisiert, es hätten allerdings ein paar Zuschauer mehr sein können, zumal es um die Förderung der Osteroder Tafel ging.

 

Der Erlös dieser Veranstaltung wird in einem weiteren Bericht mitgeteilt.

Die Freiheiter Zauberharfen                 Musikzug der freiwilligen Feuerwehr

                                                                   Dorste                  (Fotos: SoVD Wulften)


Der HGV lud zur Frühjahrswanderung ein                            (eigener Bericht)

 

Wulften. Unter dem Motto „Geschichte erleben“ stand die diesjährige Frühjahrswanderung des Wulftener  Heimat- und  Geschichtsvereins.  Der 1. Vorsitzende Uwe Peinemann konnte hierzu bei bestem Wanderwetter  in "Hermanns Scheune" 40 Teilnehmer begrüßen. Dieter Greunig hatte die Führung der Gruppe übernommen und erinnerte  zu Beginn daran, dass der Anger in der Dorfmitte seit dem frühen Mittelalter von allen Bauern als Weide benutzt werden konnte (Allmende), und erstreckte sich damals bis in die Breite Straße zum ehemaligen Kaffee Kluger. Vom Anger ging die Wanderung  dann zur neu gebauten Beberbrücke.  Hier befindet sich auch der erste Brunnen der Gemeinde, der bereits 1902 über 100 Haushalte mit frischem Wasser versorgte, war also die Grundlage der Wulftener Trinkwas-serversorgung. Über die steile "Borngasse" ging es dann zur "Oberen Straße", die früher ein Teil der "Nordhäuser- bzw. Leipziger Heer- und Han-delsstraße" war. Ihre erhöhte Lage ermöglichte den Durchreisenden ein gutes Durchkommen, denn vor dem Bau der Bahnstrecke konnte die ungezügelte Oder das Tal auch mal überschwemmen.        

 

Unterhalb der Kirche befand sich an der "Oberen Straße" die erste Kapelle des Ortes aus dem 12. Jahrhundert. Die jetzige Kirche wurde im Jahr im Jahr 1502 gebaut. Den nächsten Stopp machte Dieter Greunig am Friedhof, der 1841 von der Kirche an den Dorfrand verlegt wurde. Es gab schon damals, wie der vorhandene Schriftverkehr belegt, Schwierigkeiten beim Erwerb der Grundstücke von  den Eigentümern, genau wie wir es heute auch noch erleben. Vom Friedhof ging es dann  zum Birkenberg, entlang des ehe-maligen "Püppchengrundes".  „Die Grund“  war eine Schlucht, die bis in die Mitte der 50iger Jahre im Winter von der Jugend zum Rodeln oder Skifahren genutzt wurde, bevor sie dann  mit Hausmüll verfüllt wurde.  Den höchsten Punkt der Wanderung erreichte man  an der „Friedenseiche“ mit einem wunderschönen Ausblick auf Wulften, den Rotenberg und die umliegenden Ortschaften. Die Friedenseiche wurde aus Anlass des 150sten Jahrestages der „Schlacht bei Waterloo“ (1815) gepflanzt. Eine weitere Pause wurde dann im Hackental bei der "Rolandsgrund-Quelle" eingelegt, wo auf die Wanderer eine kleine Erfrischung  mit gekühlten Getränken wartete. Bei der Entste-hung des Eichenrundweges, der vom Heimat-und Geschichtsverein im Jahr 1996 eingeweiht wurde, fiel die kleine Quelle in ihrer schönen Lage im Hackental auf.  Man nahm Kontakt zu Familie Willi Heise in der Oberen Straße auf, der das Weidegelände gehörte. Sie erlaubte dem Verein, einen kleinen Bereich mit der Quelle abzuteilen. Daraufhin wurde der Quelltopf  mit Steinen eingefasst und das Quellwasser in einen Graben abgeleitet. Ein etwa 100 qm großer Bereich wurde damals mit einer Wildrosenhecke umge-ben und eine Tisch-Bankgruppe aufgestellt. So wurde es ein idyllisches und beliebtes Plätzchen im malerischen Hackental. Inzwischen wurde das Gelän-de mit Hilfe der Fa. Gropengießer saniert und das Gärtnerehepaar Ruste-berg hat die Wildrosenhecke wieder in Form gebracht und auch einen Pflau-menbaum gepflanzt. Die Teilnehmer waren von dem schönen Platz begei-stert. Unten am Hackenbach entlang und an der Ölmühle vorbei ging es dann zurück zu Hermanns Scheune, wo für die müden Wanderer bereits eine Stärkung mit leckeren Bratwürsten und verschiedenen Salaten vorbe-reitet war.      Jork

Die Wanderer nehmen eine Stärkung an der Rolands-Quelle - Foto: Kurt Jork
Die Wanderer nehmen eine Stärkung an der Rolands-Quelle - Foto: Kurt Jork

Neue Vorsitzende bei der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften

 (Bericht: Gabi Preuß, Pressewartin)

 

Wulften. Bei der Jahreshauptversammlung der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften am 23.03.2024 in der Alten Schule begrüßt der 1. Vorsitzende Uwe Klingemann die Frau Bürgermeisterin Elvira Schaper, den Ehrenvorsitzenden Alfred Nass sowie die anwesen-den Kameraden und Kameradinnen. Er berichtet über ein erfolgreiches Jahr 2023 mit einer sehr guten Beteiligung bei den Veranstaltungen und dem Luftgewehr schießen mit ca. 20 Schützen und Schützinnen. Leider ist das Bogenschießen in der Halle nicht gut angenommen worden, was auf einen Heizungsausfall zurück zuführen ist. Er hofft das es sich mit Beginn der Freiluftsaison am 28.04.2024 wieder besser wird. Der Schießwart Niklas Hunger berichtet, das wir bei den Kreismeisterschaften leider nicht in gewohnter weise teilgenommen haben und somit auch keine Pokale errungen ha-ben. Beim Bürgermeisterpokalschießen belegten wir gute Plätze. Die Vereinsmeister-schaften waren gut besucht und das gesellige Beisammensitzen nach dem Schießen erfreut sich großer Beliebtheit. Er bedankt sich bei der Schießwartin Hetty Moes und allen Helfern. Danach folgte der Bericht der Jugendwartin Jessica Mönnich, sie berich-tete von einem guten Start mit 4-5 Jugendlichen, die eifrig mit dem Luftgewehr und der Luftpistole üben. Für Ostern ist ein Bowlingturnier angesagt. Nun folgte der Bericht der Kassenwartin Melanie Behre, die über einen ausgeglichenen Kassenbestand berichtet und dass die Beiträge nicht erhöht werden. Leider steht sie nach 23 Jahren nicht mehr zur Wahl zur Verfügung. Der Vorstand bedauert dieses, bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihr alles Gute. Nach den Berichten aus dem letzten Jahr folgten die Ehrungen für langjährige Mitglieder. Für 40 Jahre wurden Erika Hentschel und Willi Rudolph in Abwesenheit geehrt,

für 30 Jahre wurden Lothar Mönnich, Achim und Petra Jödecke, Melanie Behre, Willem Moes, Gisela Thiele und Helmut Frost,

für 25 Jahre Timo Mönnich, Doris Klingemann und Thomas Bähr,

für 10 Jahre Michael Köhler und Inge Schulze.

Wir bedanken uns bei den Geehrten für die langjährige Treue zum Verein.

 

Bevor es zu den Wahlen ging, wurde erstmal eine Pause mit Grünkohlessen eingelegt.

 

Im Anschluss folgten die Wahlen, wobei Uwe Klingemann nicht mehr als Erster Vorsit-zender zur Verfügung stand. Aber der Vorstand hat eine Lösung gefunden. Hier nun das Ergebnis:

1.       Vorsitzende Gabriele Preuß

2.       Vorsitzender Uwe Klingemann

Kassenwart Patrick Preuß

Stellvertr. Frauenschießwartin Jessica Mönnich

Jugendschießwartin Jessica Mönnich

Hauptmann Dirk Peinemann

Stellvertr. Fähnrich Dirk Peinemann

Kassenprüferin Gitta Herb

Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit im neu gebildeten Vorstand und bedanken uns bei allen, die im Vorstand sind und waren.   Gabi Preuß

Der Vorstand 2024
Der Vorstand 2024

Die Gehrten von links:

sitzend: Melanie Behre, Petra Jödecke, Doris Klingemann, Inge Schulze

stehend: Lothar Mönnich, Achim Jödecke, Timo Mönnich, Michael Köhler(Foto

(Fotos: Verein)


In Wulften wurden wieder Ehrenamtliche ausgezeichnet                 (G. Lüer)

 

Wulften: Nach Jahren vieler Ausfälle, bedingt durch Corona und Umbaumaßnahmen, konnte die Bürgermeisterin Elvira Schaper die Vertreter der Vereine und Verbände ins Schützenhaus einladen, um Ehrenamtliche Mitbürger auszuzeichnen. Sie begrüßte den Gemeindedirektor Daniel Kaiser, den Vereinssprecher Frank vom Hofe und die Mitglieder des Gemeinderates. In ihrer Begrüßungsrede erklärte sie, dass „Ehrenamtliche mehr tun als Andere“ und dass „das Ehrenamt viele Facetten hat und in unzähligen Bereichen unseres Lebens hier im Dorf sehr wichtig sei“. Sie dankte auch den Vereinen und Verbänden für den Einsatz in unserem Ort, wenn das nicht wäre, so sagte sie, wäre unser Dorf ein Dorf ohne Lebendigkeit und gesellschaftlichem Leben.

Der Gemeindedirektor Daniel Kaiser führte aus, dass es zum Glück immer noch Personen gibt, die sich für die Gemeinde verdient machen. „Die Gemeinde ist auf ein breites Ehrenamt angewiesen, ein Ehrenamt ist die Möglichkeit einer persönlichen Entfaltung“ sowie „Ehrenamt ist Arbeit, die unbezahlbar ist“. Nach dem Beifall der Anwesenden zeichnete die Bürgermeisterin Elvira Schaper mit ihren beiden Stellvertretern, Frauke Kaliner und Kevin Kaliner fünf Wulftnerinnen und Wulftner aus.

 

Regina Mißling für die Pflege der Grünanlagen am Tieberg,

Annika Peinemann für die spontane Übernahme der Friedhofspflege nach Erkrankung des Friedhofsgärtners,

Frank Berlin als langjährigen Vorsitzenden der Vereine und Verbände, Mitgestalter der Weihnachtsmärkte und Instandsetzung des Bolzplatzes,

Andreas Bode für die Instandsetzung des Bolzplatzes und

Heiko Lohrengel ebenfalls für die Instandsetzung des Bolzplatzes.

 

Die geehrten Wulftnerinnen erhielten neben einem Blumenstrauß eine Ehrenurkunde der Gemeinde sowie einen Gutschein. Die geehrten Herren einen Gutschein und neben der Urkunde ein besonderes Bier.

Nach den Auszeichnungen wurde ein „Essen“ gereicht und noch anregende Gespräche geführt.

 

 

 

Bürgermeisterin Elvira Schaper und Gemeinde-direktor Daniel Kaiser bei der Begrüssung

Gruppenfoto der Geehrten.

Daniel Kaiser, Regina Mißling, Annika Peinemann, Frank Berlin, Andreas Bode, Kevin Kaliner, Heiko Lohrengel, Frauke Kaliner, Elvira Schaper.                 (Fotos: Gerhard LÜer)


Wulftener Junggesellen spenden an Kindergarten     (Bericht: Junggesellen)

 

Wulften: Rückblickend auf das Jahr 2023 hatte eine Abordnung der Wulftener Jungge-sellen sich im Frühjahr dazu entschieden in Eigenregie einen musikalischen Frühschop-pen am 1. Mai auf dem Anger zu veranstalten um das Dorf zu geselligen Stunden zu ver-sammeln und schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das an Pfingsten stattfindende Schützen- & Heimatfest zu geben. Hintergrund war das geplante erstmalige Aufstellen eines Maibaums. Dies konnte leider aus organisatorischen Gründen in der Kürze der Zeit nicht realisiert werden, wird daher aber für das aktuelle Jahr angestrebt und soll mit einem weiteren Frühschoppen am Pfingstsonntag abgerundet werden. Hierzu möchten die Junggesellen schon jetzt sehr gerne einladen und hoffen auf zahlreiche Gäste. Im Nachgang der gelungenen Veranstaltung des vergangenen Jahres wurden sich intensive Gedanken gemacht wie der Erlös sinnvoll investiert werden kann. Schnell wurde klar, dass eine zweckmäßige Spende wohl die beste Alternative sei. Ebenfalls schnell einig war sich die Gruppe in dem Punkt, dass das Geld den Kindern zugutekommen soll. Denn den Kindern gehört die Zukunft. Folglich entschied man sich 1000€ an den Wulftener Kindergarten zu spenden, die auch direkt in neue und hochwertige Bücher investiert werden konnten. Im Zuge der Spendenübergabe, die viele Eltern und Kinder begleiteten, boten sich die Junggesellen zudem an das neue Holzspielhaus aufzubauen um den Kindern eine weitere Freude zu bereiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Lesen der Bauanleitung wurde der Aufbau erfolgreich abgeschlossen und das kleine Spielhaus konnte dem Kindergarten übergeben werden.

Neben der Unterstützung für den örtlichen Kindergarten entschieden sich die Junggesellen dafür weiterhin jeweils 500€ an den Verein „Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen“ und das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter zu spenden. Erst genannter Verein sorgt dafür, dass Eltern betroffener, schwer kranker Kinder im Elternhaus ein vorübergehendes Zuhause finden. So können sie in unmittelbarer Nähe ihrer Kinder übernachten und sind damit jederzeit erreichbar. Es gibt Unterstützung durch sozialpä-dagogisch ausgebildete Mitarbeiter und es kann Kontakt zu anderen im Haus wohnenden Eltern aufgenommenen werden. Der Verein ist somit in der Lage Kindern und ihrer Familie in einer schweren Zeit in vielfältiger Weise zur Seite stehen zu können und regelmäßige Angebote in der Nachsorge wie z.B. Familien- und Geschwisterfreizeiten oder Pizzaabende anzubieten. Das künftige Hospiz für Kinder und Jugendliche Sternenlichter in Göttingen wird das erste dieser Art in Südniedersachsen und soll individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Im Zentrum der Hospizarbeit steht die bestmögliche Erholung der Familien aber auch die Trauerbegleitung sowie der gegenseitige Austausch der Eltern untereinander. Da das Hospiz von einer gemeinnützigen Gesellschaft betrieben wird, ist die Einrichtung immer wieder auf Spenden angewiesen damit die Hospizarbeit gelingen kann. Die Wulftener Junggesellen wollen mit ihrer Spende nochmal verdeutlichen, dass jegliche Formen der Unterstützung für Vereine und Organisation wie der beschriebenen essentiell wichtig sind.

Wulftener Junggesellen spenden für den Kindergarten (Foto: JG Wulften)
Wulftener Junggesellen spenden für den Kindergarten (Foto: JG Wulften)

Der HGV Wulften blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück         (Bericht: Jork)

 

Wulften. 15 neue Mitglieder konnte der Heimat- und Geschichtsverein Wulften im letzten Jahr begrüßen. Mit dieser erfreulichen Mitteilung eröffnete der 1. Vorsitzende Uwe Peine-mann die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung im Tennistreff. Der Verein hat jetzt 175 Mitglieder.

Bürgermeisterin Elvira Schaper bedankte sich in ihrem Grußwort für die zahlreichen Akti-vitäten zum Wohle des Dorfes. Sie bezeichnete den Verein als Gedächtnis des Ortes, der die jetzigen Ereignisse für die nächsten Generationen dokumentiert und versprach dazu auch die weitere Unterstützung der Gemeinde.

Uwe Peinemann, der im letzten Jahr zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde, berichtete von den zahlreichen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Von der Arbeitsgruppe wurden 619 Arbeitsstunden geleistet: Mähen der Wanderwege, Unterhaltung der zahlreichen Bänke im Ort und in der Feldflur und Pflege des eigenen Grundstücks "Hermanns Scheune" und der "Heimatstube" im ehemaligen Spritzenhaus. Die "Heimatstube" wird jetzt auch gern als Standesamt bei Trauungen genutzt. Im Schulbiotop wurden zwei neue Lehrtafeln aufgestellt und die vorhandenen Erdhügel vom Gärtnerehepaar Rusteberg mit bienen-freundlichen Naturblumen bepflanzt. Dafür sprach der 1. Vorsitzende seinen Dank aus.
Die Frühjahrswanderung führte in die Feldmark südlich der Oder und die Herbstfahrt zur Burg Plesse und der Burg Hardenberg. Am 1. Mai unterstützte man die Wulftener Jungge-sellen bei Ihrer Feier auf dem Anger und zum Jahresabschluss kamen viele Besucher zum "Adventskalender" in "Hermanns Scheune". Höhepunkt des Jahres war die Feier zum 30jährigen Bestehen des Vereins, das "Corona-bedingt" nun nach 33 Jahren im Septem-ber gefeiert wurde. Eröffnet wurde die Feier mit einem festlichen Erntedankgottesdienst, Am Nachmittag gab es noch eine Modenschau mit historischer Bekleidung und abschlie-ßend Kaffee und Kuchen.

Für dieses Jahr hat sich der Verein vorgenommen, einen "Tag der offenen Tür" zu veranstalten. Dazu soll die Scheune entsprechend hergerichtet werden. Es laufen auch Planungen, das Wasserrad an der Mühle mit Spendenmitteln wieder aufzubauen. Wahr-scheinlich muss es teilweise erneuert werden, würde aber mit einem daneben schön gestalteten Sitzplatz das Ortsbild aufwerten. Dieter Greunig stellte dann die geplanten Wanderungen vor: im Frühjahr in der Wulftener Feldmark mit Himmelsberg und Hackental und im Herbst ein Ausflug in den Harz mit Wanderung zum Rehberger Grabenhaus. Das "Platzschwatzen" soll jetzt auch wieder regelmäßig an jedem 2. Dienstag im Monat um 15.00 Uhr in "Hermanns Scheune" stattfinden.

Rechnungsführer Gerhard Lüer berichtete über die Kassenlage, hier machten die hohen Energiekosten für Strom und Heizung der beiden Gebäude Probleme. Dank großzügiger Spenden konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Der Vorstand verzichtete darum auf eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages. Bei den anstehenden Wahlen wurden einstimmig die 2. Vorsitzende Elvira Schaper, Rechnungsführer Gerhard Lüer und die Hauswarte Hermann Bode, Helmut Peinemann und Manfred Beushausen vorgeschlagen und wieder-gewählt. Bruno Fischer rückte zum neuen 1. Kassenprüfer auf und zum 2. Kassenprüfer Malte Lohrengel gewählt.

Zum Abschluss der Versammlung hielt Bodo Mißling einen äußerst lebendigen Diavortrag über die Häuser der Bilshäuser Straße. Er hatte in mühevoller Kleinarbeit vor allem die Geschichte der anliegenden Firmen und deren Inhaber, sowie der Wohnhäuser mit ihren im Laufe der Zeit wechselnden Besitzern recherchiert. Dabei gab es selbst für alteingeses-sene Wulftener überraschende Einzelheiten, die vielen nicht bekannt waren.          (Jork)

Der "Alte" Neue Vorstand: Helmut Peinemann, Hermann Bode, Elvira Schaper, Uwe Pei-nemann, Edit Könneker und Gerhard Lüer. Es fehlt Manfred Beushausen

Fotos: Kurt Jork

Bodo Mißling (hinten links) bei seinem Vortrag über die Bilshäuser Strasse.


Die „Fidele Pumpe“ ließ vor 50 Jahren die ersten Kugeln rollen

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Man schrieb den November 1973, da entschieden sich die vier Wulftnerinnen Angelika, Maly, Sabine und Thea im Gasthaus Thiele, den Kegelclub „Fidele Pumpe“ aus der Taufe zu heben. Es sollte auch nicht lange dauern, da waren es 15 Frauen, welche alle 14 Tage, an einem Sonntagnachmittag, in der Gründungsgaststätte die Kugeln rollen ließen. Daran änderte sich auch nichts, als der Sonntagnachmittag gegen einen Mitt-wochabend eingetauscht wurde.

Viele gesellige Stunden und Kegelfahrten wurden im Laufe der Zeit unternommen. Mittler-weile sind es noch 13 Keglerinnen. Die schieben aber eine ruhigere Kugel, weil es in Wulf-ten keine Kegelbahn mehr gibt. Dem regelmäßigen Treffen hat dieser Verlust aber nichts anhaben können, weil so ja mehr Zeit zum Klönen und zum Planen bleibt.

Und weil 50 Jahre doch gebührend gefeiert werden sollten, standen zwei Fahr-ten auf dem Plan, die zur Begeisterung aller realisiert wurde. Zuerst ging es nach Mainz. Die  Hoch-burg der rheinischen Fastnacht wurde „angesteuert“, weil die Frauen dort noch nicht gewesen sind. Schmunzelnd war zu vernehmen: „Wir haben viel erlebt“.

Am direkten Gründungstag führte der Weg nach Northeim und begann mit einem Früh-stück, dem sich eine Stadtführung anschloss. Am Nachmittag wur-den Kaffee und Kuchen genossen. Der Tag wurde mit einem guten Essen im Tennisheim Wulften beendet. Dieser Jubiläumstag hatte allen nicht nur viel Freude, sondern mindestens ebenso viel Spaß gebracht.

 

Da „nur“ noch in schönen Erinnerungen gekegelt wird, stehen jetzt einmal im Monat Termine der unterschiedlichsten Art an. Es wird ebenso gebosselt, wie geboult. Dabei kom-men aber Essen und Trinken sowie Wandern nicht zu kurz. pb

Die Frauen der „Fidelen Pumpe“ nutzten Mainz als Hintergrundpauschale für das Erinnerungsfoto. Foto: privat
Die Frauen der „Fidelen Pumpe“ nutzten Mainz als Hintergrundpauschale für das Erinnerungsfoto. Foto: privat

Seniorenweihnachtsfeier im fast neuen Schützenhaus

 (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Eine große Zahl an Bürgern/innen der älteren Generation war ins renovierte Wulftener Rathaus gekommen. Der absolute Hauptgrund war die Seniorenweihnachtsfeier, zu welcher der Rat eingeladen hatte. Geschaut wurde aber auch, wie sich Innenleben dieses Gebäudes verändert hat. Letzteres fand aber „nebenbei “statt, denn das Programm sowie der leckere Kuchen und gute Kaffee zogen das Hauptinteresse der Gäste an.

Bürgermeisterin Elvira Schaper begrüßte alle aufs Herzlichste und machte kein Hehl daraus, wie sehr sie sich darüber freue, dass man sich endlich, nach dreijähriger Pause zu dieser Feier habe zusammenfinden können. Gerade in dieser turbulenten Zeit und in der schnelllebigen Gesellschaft sei es sehr wichtig, Zeit für das Miteinander und Füreinander zu haben. “Lassen sie uns ein paar besinnliche Stunden miteinander verbrin-gen“.                                  

Sie versäumte aber nicht, den Damen des Roten Kreuzes dafür zu danken, dass sie sich – wie jedes Jahr – um den Tischschmuck, das Eindecken sowie Kaffee und Kuchen gekümmert hatten. Sie dankte aber auch den Ratsmitgliedern und dem Hausmeister Mario Mönnich. Sie habe sich immer auf sie verlassen können.

Dann gehörte die ganze Aufmerksamkeit der Kindergarde des Wulftener Karnevalclubs (WKC), als diese die Bühne betrat. Denn sie tanzte „Lass los kaltes Herz“ aus dem Stück "Die Eiskönigin". Die kalten Herzen schmolzen und wichen der Begeisterung, welche mit nicht enden wollenden Beifall kundgetan wurde.

Während sich Pastor Dr. Till Engelmann mit Gedanken zur Weihnachtszeit zu Wort meldete, sorgte Hinrich Grünhagen dafür, dass alle aus vollem Herzen die Weihnachtslieder mit anstimmten. Kaffee und Kuchen fanden letztendlich auch große Aufmerksamkeit. Pb

(Fotos: Petra Bordfeld)


Wulftener Weihnachtsmarkt wieder am/im Schützenhaus

 (Bericht: Elfriede Jork)

 

Wulften. Nach fünf Jahren kehrte der Weihnachtsmarkt am 1. Adventsonntag  in Wulften wieder auf den Schützenplatz mit dem neu renovierten Schützenhaus zurück. Die Wulftener Einwohner hatten sich offensichtlich schon auf den Platz unter den Kastanien gefreut und kamen zahlreich  auf den Weihnachtsmarkt. Es stimmte auch alles, das weihnachtliche Wetter mit Schnee, die zahlreichen festlich geschmückten Verkaufsstände und das gemüt-liche Kaffee mit vielen Angeboten von kleinen Weihnachtsgeschenken im warmen Schüt-zenhaus.  Bürgermeisterin Elvira Schaper und Vereinssprecher Frank  vom Hofe eröffneten am Sonntagmittag die gelungene Veranstaltung.  Der Wulftener Karnevalclub konnte gleich zu Beginn an seinem Stand einen starken Andrang verzeichnen, denn die begehrten Plätze zum Büttenabend, nun endlich wieder im Schützenhaus, wurden sehr schnell verkauft. Alle Vereine hatten sich viel einfallen lassen, um die Besucher mit Speisen und Getränken zu versorgen. Der Heimat- und Geschichtsverein war traditionell vertreten mit seinem Glüh-weinstand  und heißem Apfelsaft, die Harzer Bazi’s mit einer Feuerzangenbowle, Popkorn und Bier vom Fass, die Landfrauen mit Crêpes, das DRK mit heißer Erbsensuppe,  Wurst-, Schmalz- und Käsebroten, und ebenfalls traditionell, der aktive Schützenvorstand mit leckerer Bratwurst und zusätzlich noch mit selbstgemachtem Eierlikör.

Im Schützenhaus sorgte der Tennisclub mit Kaffee, Kuchen und Torten für das leibliche Wohl. Ganz neu stellte sich der „Förderverein der Gründungsinitiative einer freien Waldorf-schule mit einem freien Waldorfkindergarten am Harz e.V.“ vor und erläuterte sein Konzept. Weitere Stände mit ideenreichen,  selbstgebastelten kleinen Geschenken für das Weih-nachtsfest und wunderschönen bunten und warmen Socken rundeten das Angebot ab.  An einem Stand konnte sogar beobachtet werden, wie ein Paar Stricksocken entstehen. Als Höhepunkt für die vielen Kinder verteilte der Weihnachtsmann mit Unterstützung der Bürgermeisterin kleine Geschenke. Bei Einbruch der Dunkelheit sorgte der Spielmannszug Wulften erstmalig mit einem weihnachtlichen Platzkonzert noch für eine besondere Überraschung, die bei den Besuchern sehr gut ankam. Nach Meinung Vieler sollte so ein Konzert auch in den nächsten Jahren wiederholt werden, der Weihnachtsmarkt in dieser Form sowieso. ej

Besucher auf dem Weihnachtsmarkt                       Der Spielmannszug spielt auf

Das DRK mit selbstgestrickten Socken              Der Weihnachtsmann bringt Geschenke

              Glühwein beim HGV Wulften                                    Organisatoren Elvira Schaper
                                                                                                     und Frank vom Hofe im
(Fotos: Jork)                                                                                Gespräch


Schützenhaus hielt den kritischen Augen der Wulftener stand

 (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Der große Zeiger der Uhr war noch nicht auf der Zwölf und der Kleine nicht ganz auf der Drei gerückt, da waren schon zahlreiche SpaziergängerInnen auf Wulftens Straßen zu sehen. Autos rollten ebenso an, wie Fahrräder. Sie alle hatten ein Ziel: sie wollten sich das Schützenhaus mit seinem neuen Innenleben anschauen.

Denn Der Rat der Gemeinde Wulften hatte zu drei Stunden der offenen Tür geladen und durfte sich wirklich über die große Zahl an interessierten Besuchern freuen. Angeschaut wurden sich mit großen und auch strahlenden Augen die Faltwände, welche den großen Saal dieses Gebäudes in drei kleinere Räumlichkeiten „umbaut“.

Mit Freude wurde fest gestellt, dass es aber auch weiterhin eine Küche und den Tresen und die Sektbar in alter Gemütlichkeit gibt. Im Prinzip waren sich alle einige, dass sich ihre Geduld in der Restaurierungszeit sehr gelohnt hat. Und alle drücken die Daumen, dass das Schützenhaus mit seinen Raummöglichkeiten viel gebucht wird. pb

Viele Besucher sind gespannt, wie das Schützenhaus nach dem Umbau von innen aussieht. (Fotos: Petra Bordfeld)


Frühstück beim Adventsbasteln der GS Wulften                   (eigener Bericht)

 

Lecker, lecker 😍 !!! Heute durften wir mal wieder ein gesundes Frühstück beim Ad-ventsbasteln der Grundschule Wulften sponsern und auch herrichten. Neben unseren Grundschulkids waren die Kindergartenkinder des Vorschulprojekts auch mit dabei.

Text und Foto: Sandra Spillner


Wulften hat einen neuen Vereinssprecher!                             (eigener Bericht)

 

Nach 12 Jahren Amtszeit als Vereinssprecher von Wulften wurde Frank Berlin von Bürger-meisterin Elvira Schaper verabschiedet, ebenso Kerstin Berlin, die als Schriftführerin im Amt war.

12 Jahre sind eine lange Zeit, es war stets eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Vereinen und Verbänden sowie der Bürgermeisterin.

Für unseren Ort Wulften gibt es nur ein „Miteinander sind wir stark“. Das hat immer gut geklappt.

Ein neuer Vereinssprecher wurde nach einigen Gesprächen schnell gefunden, Frank vom Hofe war mein Wunschkandidat, so Berlin. Auf der Sitzung Vereine und Verbände wurde er von Berlin vorgestellt und einstimmig gewählt.

Frank vom Hofe bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und freut sich, ein würdiger Nachfolger zu sein. fb

von links: Kassenwartin Ines Goesmann, Bürgermeisterin Elvira Schaper, neuer Vereinssprecher Frank vom Hofe, Frank und Kerstin Berlin (Foto: privat)
von links: Kassenwartin Ines Goesmann, Bürgermeisterin Elvira Schaper, neuer Vereinssprecher Frank vom Hofe, Frank und Kerstin Berlin (Foto: privat)

Wulftener Rat war sich fast immer einig                     (Bericht: Petra Bordfeld)

  

Wulften. In Wulften dürften in durchaus absehbarer Zeit ein Seniorenwohnanlage und ei-ne Waldorfkindertagesstätte ihre Pforten öffnen. Die Regenbogen-Kindertagesstätte wird um zwölf Betreuungsplätze erweitert und das Schützenhaus wieder genutzt werden. Außer-dem könnte durchaus die Sirene auf dem alten Spritzenhaus mit neuem Klang aufheulen. All diese Änderungen waren während der von interessierten Bürgern sehr gut besuchten Sitzung des Wulftener Rates in der „Pizzeria Napoli“ zu vernehmen.

Bei der Kindertagesstätte ging es aber auch um den vom Rat schon des Öfteren diskutier-ten und vor einem Jahr abgelehnten Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem Landkreis Göttingen über die Wahrnehmung von Aufgaben der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen des öffentlichen Jugendhilfeträgers. Gegen die Stimmen der WZW (Wählergruppe Zukunft Wulften) wurde eben dieser Abschluss seitens SPD und CDU und damit mehrheitlich angenommen.

Gemeindebürgermeister Daniel Kaiser ging noch einmal kurz auf dieses Papier ein. So habe der Landkreis seine Kostenbeteiligung mittlerweile auf acht Millionen Euro festge-schrieben, was erfreulicher Weise eine doppelte Erhöhung zu den ersten Gesprächen gewesen ist. Er mahnte an, dass es durchaus sinnvoll sei, derartige Vereinbarungen abzu-schließen, auch wenn es durchaus noch die eine oder andere Passage gebe, über welche noch gesprochen werden sollte.

Da ihm und seiner Fraktion nicht klar sei, was der Mehrwert dieser Vereinbarung sei, könn-ten die WZW nicht zustimmen, so Fraktionsvorsitzender Willi Ehrhardt. Aus seiner Sicht werde die Gemeinde Wulften mit diesem Schriftstück überfordert.

Daniel Kaiser betonte, dass der Vertrag einige Passagen habe, die von Wulften eine Menge verlangten. Aus seiner Sicht hätten sie auch etwas anders geregelt werden können, aber letztendlich gebe es nur die zwei Möglichkeiten:  Entweder Landkreis oder Gemeinde.  

Ratsherr Henning Eulert (CDU) gab zu bedenken, dass bei einer Verweigerung der Unter-schrift der Landkreis neue Träger ausschreibt. „Wer weiß, was dabei rauskommt“. 

Einstimmigkeit herrschte vor, als es um den Zuschuss einer Großtagespflege ging. Dahinter verbirgt sich nämlich das auf viel Anerkennung gestoßene Vorhaben von zwei Frauen aus Hattorf, die in Wulften eine Kindertagesstätte eröffnen möchten. Letztendlich ist der Bedarf an derartigen Plätzen gerade in Wulften sehr groß.

Da für eine derartige Einrichtung durchaus eine Nutzungsänderung und ein Architekt benö-tigt werden, wäre es gut, wenn die Gemeinde sich am Start beteiligte. Es fiel der einstim-mige Entschluss dem Vorhaben der beiden Frauen mit 12.200 € unter die Arme zu greifen.

Bei all den Aktionen werde aber mit Sicherheit das große Interesse am Erhalt und durchaus die Erweiterung von Kinderspielplätzen bestimmt nicht in Vergessenheit geraten, darin war der Rat sich einig.

Conny Pahnke und Simone Grenz stellten die Waldorf-Initiative Südharz vor. Dabei bezo-gen sie sich aber auf die angestrebte Kindertagesstätte, für deren Plätze es schon diverse Anmeldungen gibt. Auch hätten sie schon ein geeignetes Gebäude gefunden. Jetzt stünden erst einmal die Nutzungsänderung dafür und die Umsetzungsideen des Architekten an.

Auf die Frage, warum man sich ausgerechnet Wulften für diese Einrichtung ausgesucht habe, war zu vernehmen, dass die gute Bahnanbindung dafürgesprochen hätte.

Anschließend kam der von Bürgermeisterin Elvi Schaper eingereichte Antrag ins Gespräch und zur einstimmigen Annahme. Darin ging es nämlich darum, dass die Samtgemeinde Hattorf die Ertüchtigung der Sirene auf dem alten Spritzenhaus erlauben möge. Die Kosten, welche sich auf gut 1.000 € belaufen, wird die Gemeinde Wulften übernehmen.

Ebenfalls einstimmig wurde der Beschlussvorschlag angenommen, welcher sich damit befasste, dass der Rat der Gemeinde Wulften die Aufstellung eines Doppelhaushaltes für die Haushaltsjahr 2024 und 2025 beschließen möge.

Die CDU-Fraktion erhielt für ihr Vorhaben ebenfalls alle Stimmen des Rates, die des Samtgemeinderates dürfte hier auch sicher sein. Denn sie möchte, dass die Junggesellen aller Wulftener Vereine einen 10 bis 15 Meter hohen Maibaum für mehrere Tage auf dem Anger aufstellen dürfen. Henning Eulert bat die Verwaltung, anstehende Kosten sowie tech-nische und rechtliche Möglichkeiten abzuklären.

Elvi Schaper hatte aber noch diverse wichtige und terminliche Anmerkungen. So bat sie alle Vereine und Verbände, am Volkstrauertag (19. November) mitzuwirken.

Und es wird auch wieder einen Weihnachtsmarkt geben, der am ersten Advent im Schüt-zenhaus und unter den Kastanien eröffnet wird. In diesem Jahr dürfen übrigens „nur“ Wulftener Einwohner ausstellen.

Die Seniorenweihnachtsfeier findet selbstredend auch im Schützenhaus statt. Sie wird am Samstag, 9. Dezember, ausgerichtet.

Bezüglich der Senioren-Wohnanlage teilte Elvi Schaper mit, dass Herr Dechant noch auf eine wichtige Zusage wartet, wenn diese erfolgt ist, wird unverzüglich angefangen. Immer-hin seien bereits Bodenproben entnommen worden, da müsse es doch mal kommen.

Abschließend ließ sie es sich nicht nehmen, dem Frankreich-Komitee Neung-sur-Beuvron dafür zu danken, dass es sich unter Leitung von Hetty Moes und Hermann Wassmann so einfühlsam um die Gäste gekümmert hätten. Der Gegenbesuch findet im nächsten Jahr statt. Es wäre schön, wenn junge Familien und Schüler mitführen, damit auch weiterhin ein Freundschaftsaustausch stattfinden kann. Wer Interesse hat, melde sich bitte bei Hermann Waßmann an.  pb

 

 

 

 

 

Conny Pahnke und Simone Grenz stellten das Projekt Waldorfkin-dergarten vor. 

(Foto: Petra Bordfeld)


Besonderer Übungsdienst für die Freiwillige Feuerwehr Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)


Wulften: Die Freiwillige Feuerwehr Wulften wollte in ein verrauchtes zweistöckiges Sechs-parteienhaus eindringen, und die darin vermissten zwei Personen retten. Doch den Kame-radinnen und Kameraden fehlte das zweistöckige Haus. Weil die Kreiswohnbau Herzberg von der geplanten Übung Wind gekommen hatte, stellte sie dafür ein derartiges zur Verfü-gung.

Somit konnte sich die Atemschutzgruppe um den Innenangriff, also die Menschenrettung und das Löschen des Feuers, kümmern. Die zweite Gruppe war für die Wasserversorgung und das Lichtmanagement zuständig. Am Ende konnte das "Feuer" gelöscht und die zwei Personen erfolgreich gerettet werden.
Diese Übung war für die Organisatoren ein ganzes Stück Arbeit sowie für die Kamera-dinnen und Kammeraden der Feuerwehr eine wirklich fordernde Angelegenheit. Gerade die Übung unter Atemschutz ist nicht alltäglich und brachte allen Beteiligten ein Stück weitere Routine. Durch den Einsatz von zwei Nebelmaschinen wurde den Atemschutzgeräteträgern zusätzlich das Leben schwer gemacht.
Alles in allem war es ein sehr schöner und abwechslungsreicher Übungsdienst der allen Kameradinnen und Kammeraden lange im Gedächtnis bleiben wird. Sie sprachen alle der Kreiswohnbau Herzberg ein herzliches Dankeschön aus. pb

In diesem Gebäude in Herzberg konnte     Bevor das Haus betreten wurde, galt es erst

die Übung durchgeführt werden.                 einmal die Atemmasken aufzusetzen.

Sie wollen in gutem Zusammenspiel das Haus erstürmen.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Wulften


Erntedank und 33-Jahrfeier des HGV Wulften                     (Bericht: Kurt Jork)

 

Mit einem festlichen Erntedank-Gottesdienst begann die Feier zum 33-jährigen Bestehen des „Heimat- und Geschichtsvereins Wulften e.V.“. Die große Feier zum 30-jährigen Jubi-läum 2020 konnte ja Corona-bedingt leider nicht stattfinden, darum entschied sich der Vorstand nun für den Termin zum 33-jährigen am Erntedanktag. Lektorin Doris Ebeling hielt den Festgottesdienst und wurde bei den Lesungen unterstützt von Jonas Niestroj, dem Küster unserer Kirchengemeinde. Sie  ging in ihrer sehr beeindruckenden Predigt zum Erntedank auch auf das „Wachsen, Gedeihen und Ernten“ des Vereins ein.  „Vor nun 33 Jahren hatte eine kleine Gruppe von Wulftnern Mut, Initiative und die Fähigkeit, andere für eine Idee zu begeistern und so wurde am 19. Oktober 1990 der Heimat- und Geschichts-verein gegründet. In der Zwischenzeit ist viel geschehen. Ihr alle und viele weitere Men-schen, auch die, die nicht mehr unter uns sind, haben zu unzähligen Anlässen sich für unser Dorf und die Dorfgemeinschaft eingesetzt. Sie haben mit Ausdauer und Fleiß viele Arbeitseinsätze in und um unser Dorf geleistet. In der ersten Dorfzeitung „Ut usem Dörpe“ von 1991 steht, dass der Heimat- und Geschichtsverein sich bei der Gründung Ziele gesetzt hat, die der ganzen Gemeinde zu Gute kommen sollen und ich finde, bis heute hat der Verein und seine Mitglieder seine Ziele im Sinne unseres Dorfes und seiner Gemeinde-glieder eingehalten und viel erreicht. Da ist viel geschehen in all den Jahren. Auch sind immer wieder neue Mitglieder hinzugekommen, welche die Traditionen weiterführen. Und das ist ebenfalls eine Form von Wachstum und Ernte!“

Frank Diedrich-Berlin überreichte im Namen des Kirchenvorstandes eine Anzahl von Blechschindeln, die bei der Renovierung der Alten Schule abgenommen wurden. Jetzt hatte man sie wiedergefunden und entdeckt, dass sich viele Generationen von Schülern  auf den Schindeln mit Namen und Datum verewigt hatten. Von Kirchenvorsteher Frank Diedrich-Berlin wurden die am besten erhaltenen gesäubert und auf einer großen Holztafel befestigt. Sie soll an einer Wand in Hermanns Scheune aufgehängt werden.

Nach dem Gottesdienst begrüßte der 1. Vorsitzende Uwe Peinemann die zahlreichen Besucher und freute sich, dass die aufgestellten Tische und Stühle nicht reichten und weitere herbeigeholt werden  mussten. Er bedankte sich bei allen, die an der Planung und Vorbereitung beteiligt waren und natürlich bei den vielen Torten- und Kuchenbäckerinnen. Anschließend wurde Gulaschsuppe und Gegrilltes angeboten und fand regen Zuspruch, zuletzt war fast alles verzehrt.

Nun folgte die immer wieder sehr beliebte Modenschau mit historischer Kleidung. Irmgard Waßmann hatte die Ansage der Modelle in plattdeutscher Sprache übernommen. Sie zeigten Alltags- und Arbeitsbekleidung, Nachtwäsche und feine „Ausgehkleider“ mit den passenden Hüten und Handtaschen. Den Höhepunkt bildete ein historisches Brautpaar. Passend dazu stand im Garten eine schön geschmückte Kutsche, die vom „Wulftener Reitparadies“ Gänzler-Keller zur Verfügung gestellt wurde. Alle historischen Kleidungs-stücke stammen aus dem Fundus des Heimat- und Geschichtsvereins.

Viel Beachtung fand auch eine Kollage mit Fotos und Daten von gefallenen und vermissten Wulftnern des 2. Weltkrieges. Gerhard Lüer hat in mühevoller Recherche, mit Hilfe der Kriegsgräberfürsorge und vielen Informationen von betroffenen Wulftener Familien, eine umfangreiche Dokumentation erstellt. Unter anderem auch mit Landkarten von den Kriegsschauplätzen und der Lage der Soldatenfriedhöfe und Kriegsgräber.

Während des ganzen Nachmittags führte Dieter Greunig zahlreiche interessierte Besucher durch die Ausstellungsräume im Haus. Sie zeigten sich sehr beeindruckt von der vielfältigen Sammlung historischer Gebrauchsgegenstände aus Haus, Hof und Landwirtschaft. Nach Meinung aller Besucher war der Tag eine gelungene Veranstaltung, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. jo

Lektorin Ebeling während der Ernte-                  Frank Diedrich-Berlin stellt die Schindeln

dankfeier                                                                  vor

 

Die Teilnehmer der historischen Modenschau                              Auch Bürgermeisterin

                                                                                                               Elvira Schaper (re.)  hatte  Fotos: Kurt Jork)                                                                                   sich "verkleidet".  Rechts

                                                                                                               "Ansagerin" Irmgard

                                                                                                                Waßmann


FC Bayern München Fanclub „Harzer Bazis 2013“ feiern 10-jähriges Vereinsjubiläum

4.750 € für den guten Zweck

(eigener Bericht)

 

Am 2. September veranstalteten die Harzer Bazis 2013 ihr 10-jähriges Vereinsjubiläum. Veranstaltungsgelände war der Sportplatz in Wulften, der eigens für diesen Zweck in ein vereinsinternes Festivalgelände mit zahlreichen Attraktionen umgewandelt wurde. Den 150 Gästen wurde ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten. Von Fußball-Dart, einer Mal Ecke für Kinder, einem Bierduell, Bundesliga schauen auf einer Großbildleinwand, einem Food Truck, einem Popcorn-Stand, einer Tombola, bis hin zu einer Versteigerung von einem E-Bike, wurde alles zur Verfügung gestellt was das Herz begehrt.

Bei so einem Jubiläum bietet es sich immer an die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und so erinnerten der 1. und 2. Vorsitzende (Frank vom Hofe und Matthias Biegler), während ihrer Begrüßungsansprache, an die Gründung des Vereins am 08.06.2013, sowie an die vielen Aktivitäten die seit dem Bestehen des Vereins durchgeführt wurden. Gemeinsame Bundesliganachmittage, Fahrten zu den Heim- und Auswärtsspielen des FC Bayern, die Teilnahme an den zahlreichen Veranstaltungen befreundeter Fanclubs aber insbesondere an die herrlichen Familien- und Oktoberfeste der vergangenen Jahre. Darüber hinaus engagiert sich der Fanclub bei der Unterstützung der ortsansässigen Vereine und Verbände aus dem Stammort Wulften, wie z.B. dem traditionellen Weihnachtsmarkt.

Ein besonderes Augenmerk fiel aber auf das soziale Engagement des Vereins. Sei es die Unterstützung der Palliativmedizin Göttingen mit über 10.000 € oder des ASB-Wünsche-wagen mit über 4.000 € sowie diverser Kleinspenden wie z.B. an den Förderverein Knirps-parade e.V. des Kindergarten Wulften. „Wo geholfen werden kann, wird auch geholfen“.

Momentan unterstütz der Fanclub die Organisation „Harzer Sonnenzwerge e.V.“ – gemeinsam gegen Krebs.

Als Gäste wurden explizit die Bayernfanclubs aus Hannover, Seeburg (Stern des Eichs-felds) und die Herkules Bazis aus Kassel begrüßt. Die weiteste Anreise hatte ein Mitglied aus München, der als ehemaliger Wulftener sich dieses Event nicht entgehen lassen wollte.

Während der gesamten Veranstaltung konnten sich die Gäste an einem von der Firma Möbel Bäucke zur Verfügung gestellten Fußball-Dart ausprobieren. Zahlreiche Versuche die tripple 20 zu erzielen sind leider fehlgeschlagen. Der Highscore der an diesem Tag erzielt werden konnte, lag bei 104. Eine tolle Herausforderung für Groß und Klein. Die Firma Möbel Bäucke unterstützt mit diesem Spiel das „Kinder und Jugend Trauerzentrum Northeim“. Auch hier konnte mit 150 € unterstützt werden.

Die hochpreisige Tombola stand ganz im Zeichen des guten Zwecks. Hierbei gilt es einen Dank an alle Gönner auszusprechen die uns mit zahlreichen Spenden unterstützt haben. Angefangen von Gutscheinen zwischen 10 €-100 €, Überraschungspaketen im Wert von 25 €-50 €, diversen Fahrradzubehörteilen von ToTo´s Bike Shop, einem aktuellem Bayerntrikot mit sämtlichen Unterschriften der Mannschaft bis hin zu einer All Inclusive-Fahrt des Fanclubs im kommenden Jahr im Wert von ca. 185 €. So verwundert es nicht, dass allein durch den Losverkauf ein Reinerlös von 2.300 € erzielt werden konnte.

Im Anschluss an die Tombola, mit ihren vielen glücklichen Gewinnern, konnte sich jeder am Food Truck „MonkeyBurger“ ausgiebig stärken und dem Abendspiel gegen Gladbach entge-genfiebern.

Ein weiteres Highlight war die Versteigerung eines E-Bike von ToTo’s Bike Shop. Auch hier wurde der Gesamterlös dem guten Zweck zugeführt. Begonnen mit einem Startgebot von 500 € ging es ganz schnell auf über 1.000 €. Zwei, teilweise drei Bieter überboten sich immer wieder bis schließlich der Hammer bei 1.861 € zu Gunsten von Ralph, einem unserer Freunde aus Kassel fiel. Da auch dieser Betrag gespendet wurde, war es für Ralf eine Selbstverständlichkeit, den Betrag auf 1.900 € aufzustocken.

Unsere befreundeten Fanclubs steuerten ebenfalls noch Spenden in Höhe von 400 € bei. Jeweils 100 € aus Hannover und Seeburg und 200 € aus Kassel.

Damit konnten an diesem einen Tag 4.600 € für die „Harzer Sonnenzwerge“ und 150 € für das Kinder und Jugend Trauerzentrum Northeim zur Verfügung gestellt werden. Für die „Harzer Sonnenzwerge e.V.“ bedankte sich der 1. Vorsitzende Frank Abraham persönlich bei den Veranstaltern.

Es wurde aber nicht nur gesammelt, sondern auch ordentlich gefeiert. Mehrere Hundert Liter Bier der Brauerei Eichhorn sowie Schierker Feuerstein und andere Köstlichkeiten trugen zu einem wunderbaren und gelungenen Fest bei. Ein herzliches Dankeschön gilt es an den Vorstand, das Orgateam und an alle Helfer zu richten, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre.


KK Wulften - Fackelschießen und Beendigung der Freiluftsaison

(eigener Bericht)

 

Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften hatte am Freitag zum Bogenschießen im Schein der Fackeln eingeladen. Dieses traditionelle Fest wurde wieder mit Begeisterung, auch von nicht Schützen, angenommen. Bei Einbruch der Dunkelheit begann das herausfor-dernde Turnier, denn es ist was anderes bei Fackelschein zu schießen als bei sonnigem Wetter.

Dieses Glück hatten die Bogenschützen am Sonntag, bei herrlichstem Wetter haben sie sich zum Abschluss der Freiluftsaison gemessen. Krankheitsbedingt waren nur 5 Schützen und eine Schützin am Start, aber es war wieder ein Kräftemessen untereinander. Die Dame belegte natürlich den erst Platz mit 644 Ringen in ihrer Gruppe, wobei man erwähnen muss das sie sich auch in der Herrenmannschaft eine Medaille gesichert hätte. Bei den Herren war Jörg Albrecht mit 663 Ringen der Sieger vor Uwe Klingemann mit 659 Ringen und Nico Klingemann mit 640 Ringen. Dieser erschoss sich auch die Jagdscheibe und schoss den Vogel ab. Das Glück war auch Detlef Mönnich holt, er hat sich die Glücksscheibe sichern können. Zu einem gelungenen Wettkampf gehörte natürlich auch eine gute Verpflegung mit Würstchen, Steaks und einem kühlen Getränk.                                                                      (G. Preuß, Pressewartin)

                Fackelschießen                                                  Abschießen


Elternbeiträge für den Kiga Wulften sollen erhöht werden

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Weil in Wulften auch Stimmen zu vernehmen sind, die es nicht für ungefährlich halten, dass die Straßenlaternen nicht zu gewohnten, sondern früheren Zeiten das Umfeld im Dunkeln „stehen“ lassen, legte die CDU-Fraktion während der Ratssitzung Wulften zwar  den Antrag vor, ob es nicht möglich sei, die Straßenlaternen gesondert zu schalten. Weil aber Bürgermeisterin Elvira Schaper diesen Punkt von der Tagesordnung genommen und für die übliche Beleuchtung plädiert hatte, stimmte der Rat der Wiederherstellung der ursprünglichen Schaltzeiten der Straßenbeleuchtung zu. Sie werden jetzt wieder wie vor der Coronapandemie an und aus gehen.

Eine Änderung wird es ab dem 1. August bei den Elternbeiträgen für den Kindergarten Wulften geben. Der stellvertretende Gemeindedirektor, Arnd Barke, betonte, dass dieser fünften Änderung der Entgeldordnung Überlegungen vorangegangen seien, dass der Zuschussbedarf der Gemeinde Wulften für den örtlichen Kindergarten in den letzten Jahren stetig gestiegen sei. Allein in diesem Jahr habe der Betriebskostenzuschuss an den Träger, dem Verband der ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Harzer Land, laut Haushalts-ansatz der Gemeinde bei fast 411.000 € gelegen. Das wiederum entspreche einer Erhö-hung gegenüber dem Vorjahr von 153.900 €, was 59,88 Prozent seien.

Die Elternbeiträge für den Kindergarten seien zuletzt zum 1. August 2017 angehoben worden. Ein Jahr später habe der Gesetzgeber in Niedersachsen die Beitragsfreiheit für Kindergartenkinder eingeführt. „Die Elernbeiträge für die Knirpse sind zuletzt am 1. August 2012 angehoben worden“, so Barke weiter. Gemäß dem Beschluss des Verwaltungs-ausschusses der Gemeinde Wulften sei am 25. Mai 2020 außerdem die Regelbe-treuungszeit in allen Gruppen bis 16 Uhr ausgeweitet worden. „Eine Anhebung der Krippengebühren hat es seitdem dennoch nicht gegeben“. Der Rat stimmte einheitlich für eine Erhöhung.

Um Finanzen ging es auch beim nächsten Tagesordnungspunkt, denn der Haushalts-entwurf 2023 wurde eingebracht. Arnd Barke erklärte, dass man zwar sehr spät in diese Materie eingestiegen aber sehr sorgsam mit ihr umgegangen sei. So weise der Ergebnis-haushalt in den Erträgen 2.054.500 € aus, die Aufwendungen wurden mit 2.442.200 € veranschlagt, der Ergebnishaushalt konnte somit nicht ausgeglichen dargestellt werden. Die Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit betragen 1.891.000 Mio. Euro und bei den Auszahlungen sind 2.178.300 veranschlagt. Die Investitionsauszahlungen wurden im Haushaltplanentwurf mit 821.500,00 € veranschlagt.

Auf der Tagesordnung ging es aber auch um die Ämterordnung. Weil es mit Daniel Kaiser wieder einen Samtgemeindebürgermeister und -direktor gibt, wurde Matthias Franziskowski aus dem Ehrenamtverhältnis der stellvertretenden Gemeindedirektors entlassen. Und Arnd Barke wurde zum allgemeinen Vertreter des Gemeindedirektors der Gemeinde Wulften in das Ehrenbeamenverhältnis berufen. Schließlich stimmten alle dafür, dass Daniel Kaiser die Ämter des Samtgemeindebürgermeisters und ehrenamtlicher Gemeindedirektors von Wulften übernehmen wird. Er versicherte, dass er sich auf zukünftige Zusammenarbeit mit Wulften freue. pb

Bürgermeisterin Elvira Schaper mit SG-Bürgermeister Daniel Kaiser (Foto: Petra Bordfeld)
Bürgermeisterin Elvira Schaper mit SG-Bürgermeister Daniel Kaiser (Foto: Petra Bordfeld)

Chargen an den neuen Wulftener Schützenvorstand übergeben   

(Bericht: Kurt Jork)

 

Wulften. Mit der Chargenübergabe an den neuen Schützenvorstand am Dienstagnach-mittag erreichte das Wulftener Schützenfest einen weiteren Höhepunkt und den Abschluss der ersten vier Tage. Heute, am Samstag, findet noch die Nachfeier mit Preisschießen statt, an dem auch alle Frauen teilnehmen können. Am Pfingstmontag und -dienstag wurden die Chargen für das Schützenfest 2026 ausgeschossen. Dazu waren alle Wulftener Männer und Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr berechtigt.

Eine große Menschenmenge erwartete den Umzug, der mit dem neuen und alten Vorstand unter Leitung des neuen Majors Fabrice Möhring und seines Adjutanten Nico Bode hoch zu Pferd vom Schießstand zum Anger zur feierlichen Chargenübergabe einrückte. Hauptmann Mario Mönnich gab dann, unter großem Beifall der Zuschauer, den neuen Vorstand be-kannt: Schützenkönig: Maik Grote, Fähnrich: Pascal Schmid, Major: Fabrice Möhring,
1. Schützenmeister: Carsten Kamrad, 2. Schützenmeister: Michael Stahn, 1. Junggesel-lenfähnrich: Timon Beußhausen, 2. Junggesellenfähnrich: Tim Hunger, Oberleutnant: Tom Kaliner, Leutnant: Jonas Mißling, Adjutant: Nico Bode und Seniorenkönig Kurt Jork.

Bürgermeisterin Elvira Schaper bedankte sich bei dem ausscheidenden Schützenvorstand für die hervorragende Arbeit, die durch die coronabedingte Verschiebung und den Ausfall des Schützenhauses besonders schwierig war. Sie regte an, den Ablauf des Schützen-festes, das  geprägt durch alte Traditionen im Lauf der Jahre doch einige Änderungen erfahren hat, neu zu überdenken. Einen besonderen Dank richtete sie an die Junggesellen, die durch ihre zahlreiche Teilnahme zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Die spürbare Begeisterung der jungen Männer sprang stets auf ihre Umgebung über. Unter dem Beifall der Zuschauer sprach sie dem Musikverein Korb-Steinreinach, der seit 31 Jahren für die Musik beim Umzug und beim Frühstück für Stimmung sorgte, ihre Anerkennung aus. Ein besonderer Dank galt auch dem Spielmannszug Wulften, der an allen Tagen das Fest musikalisch begleitete. Auf Befehl von Hauptmann Mario Mönnich  wurden die Fahnen und die Schärpen dem neuen Schützenvorstand überreicht. Bürger-meisterin Elvira Schaper übergab dann, unter den Klängen des Chorals "Ich bete an die Macht der Liebe", den auf der Ehrenscheibe knieenden Schützenkönigen das Kleinod vom bisherigen Peter Kranich-Kaliner an den neuen Schützenkönig Maik Grote. Mit dem Singen der dritten Strophe des Deutschlandliedes wurde der feierliche Akt beendet.

Die Ehrenscheiben, das wertvolle Kleinod und die Fahnen wurden anschließend den neuen Würdenträgern mit einem Festumzug in ihr jeweiliges Haus gebracht.

Bürgermeisterin Elvira Schaper übergibt                 Seniorenkönig Kurt Jork erhält die

das Kleinod an den neuen Schützenkönig               Ehrenscheibe.

Maik Grote (links).

Der Schützenvorstand 2026:

Hinten:   Männerfähnrich Pascal Schmid, 1. Schützenmeister Carsten Kamrad, Schützen-könig Maik Grote, 2. Schützenmeister Michael Stahn, Major Fabrice Möhring.

Vorn: 1. Junggesellenfähnrich Timon Beußhausen, Oberleutnant Tom Kaliner, Adjutant Ni-co Bode, Leutnant Jonas Mißling, 2. Junggesellenfähnrich Tim Hunger.

(Fotos: Lars Müller)


Bereinigung rund um das Ehrenmal vor der Kirche

 

Der Vereinssprecher Frank Berlin und die Bürgermeisterin Elvira Schaper haben recht-zeitig vor dem Schützen- und Heimatfest die Vereine und Verbände des Ortes dazu aufgerufen mitzuhelfen, das "Kriegerdenkmal" zu pflegen. Elf Personen fanden sich an an zwei Tagen an einem Wochenende im Mai ein, um dem Unkraut den Garaus zu machen. Auch Jens-Karl Lange kam mit seinem Kran dazu, um Sandsteine am Platz aufzustellen um darauf die renovierte alte Glocke zu positionieren. Am zweiten Tag wurde ein Vesper gereicht. Das Ehrenmal strahlt zum Fest in neuem Glanz.

(Text: G. Lüer)

Die fleißigen Helfer hatten viel zu tun.

Mit dem Kran wurden die Steine und die Glocke an ihren Platz gestellt.

Die Glocke steht und das Ehrenmal sieht aus wie "Neu".                   (Fotos: Frank Berlin)


Himmelfahrtswanderung der KK Wulften                             (eigener Bericht)

 

Am Himmelfahrtstag trafen sich 24 Mitglieder der Kyffhäuser Kamerad-schaft Wulften zu einer kleinen Wanderung in Richtung Bilshausen. An einem schönen Platz wurde die mitgebrachte Vesper ausgepackt und zünftig gespeist. Dann ging es weiter Richtung Gieboldehausen wo man unterhalb des Rotenbergs zurück zum Bogenplatz wanderte. Die Strecke war für alt und jung gut zu schaffen, lieben dank an die Streckenläuferin. Auf dem Bogenplatz wurde dann über dieses und jenes geplaudert, ein kühles Bier und Gegrilltes waren auch vorrätig. Da leider nur drei Jugendliche mit von der Partie waren, wurde auf die Spielerunde verzichtet. Die Teilnehmer fanden, dass es eine gelungene Veranstaltung war und man ist im nächsten Jahr wieder dabei.                                                            (G. Preuß, Pressewartin)

 

Die Wandersleut (Foto: Verein)
Die Wandersleut (Foto: Verein)

Bogenanschießen 2023                                                               (eigener Bericht)

 

Am Sonntag dem 30.04.2023 um 10 Uhr startete die Freiluftsaison der Bogenschützen der Kyffhäuser Kameradschaft Wulften mit dem traditionellen Anschießen. Bei strah-lendem Sonnenschein gingen 17 Teilnehmer an den Start. Geschossen wurde mit Recurvebögen in den Klassen Jugend, Damen und Herren. Nach kurzem Einschießen begann der Wettkampf. Bei der Jugend setzte sich Uta Albrecht, die schon einige Jahre aktive Schützin ist, mit 578 Ringen gegen Leni Zucker und Philipp Gabler durch. Bei den Damen hatte Melanie Behre die Nase vorn mit 647 Ringen. Ihr folgten Kerstin Kiehlmann mit 639 Ringen und Sahra Gabler mit 603 Ringen. Die Herren lieferten sich ein spannendes Duell, Nico Klingemann und Jörg Albrecht lagen mit 668 Ringen gleich auf, da musste am Ende das bessere 10er Verhältnis entscheiden. Nico Klingemann holte sich damit den Sieg und Jörg Albrecht musste sich mit dem 2. Platz begnügen. Den 3.Platz belegte unser 1. Vorsitzende Uwe Klingemann, der sich aber über die siegreichen Jüngeren freute. Beim Glücksscheiben schießen und beim Jagdschießen auf das Wildschwein war der Erfolg bei Philipp Gabler, der sich darüber riesig freute. Nach dem Wettkampf trafen noch ein paar Nichtschützen ein, die als klatschendes Publikum zur Siegerehrung willkommen waren. Diese brachten auch gespendete Salate und Brot für das Abschlussgrillen mit. Alle waren mit ihren Leistungen zum Saisonstart zufrieden und wer nicht, da heißt es jetzt üben, üben, üben.                  (Gaby Preuß, Pressewartin)

Hier die Grundaufstellung zum Bogenschießen (Foto: Verein)
Hier die Grundaufstellung zum Bogenschießen (Foto: Verein)

Zahlreiche Ehrungen beim TSV Wulften                    (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Während der Mitgliederversammlung des TSV „Eintracht“ Wulften  standen ne-ben den Vorstandswahlen auch Ehrungen auf dem Plan, die deutlich machten, dass 36 Mitglieder für ihre fast 2.000jährige Treue geehrt wurden. Am treuesten ist seinem Verein Heini Geile, denn er ist schon seit 80 Jahren dabei.

Uwe Dybowski hatte es sich allerdings auch nicht nehmen lassen. im Namen des Vereins vier Mitglieder besonders zu ehren. So durften sich Christian Wegener und Hermann Hesse, die sich immer für den TSV und dessen Belange einsetzen, und ihm stets hilfsbereit zur Seite stehen, über jeweils einen interessanten Gutschein freuen. Der aus dem Vorstand ausscheidende Schatzmeister Rolf Haarmann, erhielt vom Vor-sitzenden des Fußballkreises Göttingen-Osterode Dieter Seliger die "Silberne Ver-dienstnadel" des Niedersächsischen Fußballverbandes überreicht. Wiebke Masselot überreichte ihm außerdem für 32 Jahre Mitarbeit im Vorstand ein Geschenk.

Ein weiteres Dankeschön richtete er an Elvira Schaper, die 20 Jahre Übungsleiterin der Gymnastikgruppe 1 und 2 gewesen ist. Sie erhielt ein blumiges Dankeschön. Selbiges durfte auch Ursel Eckhardt für ihre Hilfsbereitschaft, ihre Mitarbeit im Vorstand und ihre Vereinstreue entgegennehmen.

Bevor aber der erste Vorsitzende, Peter Beushausen, seinen Bericht vorlegte, meldeten sich erst einmal die Gäste zu Wort.

Den Reigen der guten Wünsche eröffnete Wulftens Bürgermeisterin Elvira Schaper. Sie betonte, dass der TSV Wulften der größte Verein des Ortes sei. Wenn es den nicht gebe, dann wäre die Gemeinde unbeweglich.

Letztendlich zeige der Verein viel Engagement, wobei auch die ältere Generation nicht vergessen werde. Sie dankte insbesondere Dagmar und Rolf Haarmann, die mit dem Mittwochs-Treff ein neues Angebot ins Leben gerufen haben. „Diese Menschen erhalten einen Verein am Leben“. Sie dankte aber auch dem Vorstand, allen Übungslei-ternInnen und allen ehrenamtlichen HelfernInnen. „Die Gemeinde ist bemüht, den Verein auch in Zukunft weiterhin zu unterstützen“.

Kevin Kaliner überbrachte die besten Wünsche des Fördervereins des TSV Eintracht Wulften. Er versicherte, dass sich im zurückliegenden Jahr nicht Besonderes ereignet hätte.

Bernd Geliert (KSB Göttingen-Osterode) stellte fest, dass der TSV Wulften ein Werbeträger für den Sport und für den ganzen Ort sei. Der zweite Vorsitzende des Turnkreises Osterode, Gerd Wedekind, übermittelte die besten Grüße vom ersten Vorsitzenden, Reinhard Henkel.

 

Peter Beußhausen begann dann mit einem Dank an den gesamten Vorstand. Im vergangenen Jahr habe es schließlich gegolten, viele neue Aufgaben und auch Dinge, die so nicht absehbar gewesen wären, zu bewältigen. Der erste Vorsitzende beschrieb den Vorstand als eine gute Mischung, wo durchaus kontroverse Meinungen vertreten werden und man auch nicht immer einer Meinung gewesen sei.

Weiterhin dankte er allen Helfern und allen Mitgliedern, die regelmäßig die Angebote des TSV in Anspruch genommen hätten.

Das Highlight in 2022 sei aber die Sportwoche gewesen, die erfreulicher Weise viele Besucher auf den Sportplatz gelockt hätte. In dem Zusammenhang erwähnte der Sprecher auch das Jubiläum des Fußballs, denn im TSV wurde erstmals 1922 gekickt. Wie alles angefangen hatte und sich in den 100 Jahren weiterentwickelt hätte, hat Gerhard Lüer in eigens dafür zusammen gestellte Chronik verdeutlicht. Dafür erhielt er ein großes Dankeschön.

Weiter ließ Beußhausen durchblicken, dass die Turnhalle der Grundschule bislang fast ausschließlich vom TSV genutzt werde. Da aber das Schützenhause weiterhin gesperrt bleibt, sei der Bedarf auch von anderen Vereinen gewachsen. Man befinde sich dort aber in einem gesunden Austausch.

Weiter berichtet er, dass es ab der Versammlung eine neue Sparte im TSV geben werde: die Dart-Sparte. Bislang war sie der Turnsparte angegliedert. Aufgrund des gestiegenen Interesses und steigender Personenzahl wurde es eine eigene Sparte. Mark Hesse legte offen, dass eben diese Sparte aus 21 Personen bestehe. Bislang habe man sich im alten Rathaus getroffen. Jetzt kommen sie mittwochs ab 19 Uhr zum Training im Sportheim zusammen.  Die Pfeile werfen sie aber auch in einer Hobby-Liga und treten dort gegen verschiedene andere Mannschaften aus der Region an.

Abschließend versicherte er, dass der TSV bestrebt sei, auf Bestehendes und Bewährtes aufzubauen, aber auch neue Dinge zu versuchen. Dazu gehöre auch die Tatsache, dass der TSV 2024 vermutlich zu einem größeren Fest einladen werde, denn er darf in dem Jahr sein 120jähriges Bestehen feiern. pb

 

WAHLEN

Zweiter Vorsitzender Nico vom Hofe

Schatzmeister:           Kira Beußhausen

Fußballfachwart:        Jonas Mißling

Liegenschaftswart:     Stefan Bode

Jugendwart Fußball:  Uwe Dybowski

Dart-Wart:                   Nico Bode

 

Kassenprüfer:   Sören Schülbe, Mark Hesse und Thessa Waßmann

Ehrenrat:         Bernd Strüver, Willi Armbrecht, Dieter Schneider, Dieter Ehrhardt,

                       Stellvertr. Elvira Schaper und Kurt York

 

 

 

Richard Kaliner und Reiner Missling ge-hören dem TSV Wulften schon 60 Jahre an.

 

 

Für 50jährige Vereinstreue wurden geehrt (v. li. n. re.): Alfred Naß, Bernd Mißling, Peter Beuß-hausen, Sabine Ische, Gisela Vogel und Günter Leubner.

 

Die für 70jährige Treue Geehrten zusammen mit Heini Geile (vorne), der schon 80 Jahre dem TSV Wulften die Treue hält.

 

 

Der neu gewählte Vorstand des TSV "Eintracht" Wulften e.V.

 

Alle Fotos: Verein


Vereinsmeisterschaften KK Wulften                                         (eigener Bericht)

  

Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften hatte am Sonntag dem 26.3.2023, nach dreijäh-riger Pause, wieder zu den Vereinsmeisterschaften im Luftgewehr und Luftpistole schießen eingeladen. Bei einer Teilnehmerzahl von über 20 Schützen und Schützinnen war der Andrang groß und alle mit Feuereifer dabei den begehrten ersten Platz zu machen. Es startete die Jugend, wobei man erwähnen muss das diese erst seit kurzer Zeit wieder aktiv am Schießbetrieb teilnehmen durften. Die Beste Schützin bei der Jugend war Lena Peinemann mit 141 Ringen, gefolgt auf Platz zwei von Tom Kaliner mit 135 Ring und auf dem 3. Platz mit 124 Ring Tyron Dornblut. Die Ergebnisse waren alle hervorragend. Bei den Damen erschoss sich Jessica Mönnich mit 142 Ring den ersten Platz. Knapp hinter ihr auf dem zweiten Platz Carola Hunger mit 141 Ringen und Janina Zucker mit 134 Ring auf dem 3. Platz. Bei den Herren war das Feld dicht beieinander, Platz eins mit 145 Ring Jan Peinemann, den 2. Platz mit 143 Ring Detlef Mönnich und den 3. Platz belegte Uwe Klingemann mit 142 Ringen, aber nur weil er die meisten Zehner geschossen hatten. Zu guter Letzt noch die Luftpistolenschützen, hier siegte wieder Jan Peinemann mit 102 Ring, Platz zwei mit 101 Ring belegte Lothar Mönnich und den dritten machte Detlef Mönnich mit 95 Ringen. Die Glücksscheibe bei den Erwachsenen ging an Timo Mönnich und die Glücksschiebe der Jugend an Lena Peinemann. Am Ende waren alle mit ihren Ergebnissen zufrieden und konnten sich dem Vesperschmaus widmen. Nach einigen intensiven Gesprächen und Anregungen ging ein erfolgreicher Sonntag zu ende. Vielen Dank auch an unsere Schießwarte, die sich die Zeit genommen haben das zu ermöglichen.               (Gaby Preuß, Pressewartin)

Die jeweils drei Erstplatzierten.   Foto: Verein
Die jeweils drei Erstplatzierten. Foto: Verein

Kyffhäuser Kameradschaft hält JHV ab                                   (eigener Bericht)

 

Zur Jahreshauptversammlung am 25.02.2023 lud die Kyffhäuser Kameradschaft Wulf-ten in die alte Schule ein. Gestartet wurde um 19 Uhr mit der Begrüßung des Ersten Vorsitzenden Uwe Klingemann. Er begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie die Bür-germeisterin Elvira Schaper, den Abgesandten des Landesverbandes Sven Michaelis, den Kreisvorsitzenden Michael Köhler und das Ehrenmitglied der Kameradschaft Alfred Naß. Da sich die Situation auf dem Schießstand bei der Gaststätte leider noch ver-schlimmert hatte, wurde mit dem SSV Wulften eine Vereinbarung getroffen, dort zu schießen. Dieses ist seit 5 Monaten sehr gut angelaufen, bei durchschnittlich 12 bis 15 Schützen und Schützinnen wird nach Abstimmung durch die Versammlung das Schießen dort fortgeführt. Das Bogenschießen in der Turnhalle wird leider nicht so gut angenommen, es sind vorwiegend nur Jugendliche dabei. Auf dem Bogenplatz sieht es dagegen besser aus, auch konnten dort zwei Gästeschießen veranstaltet werden. Die Versammlung gratuliert Jessica Mönnich zur bestanden Juleica. Damit sind jetzt auch wieder mehr Aktionen mit den Jugendlichen möglich. Bei den Grußworten der Ehrengäste ließ man der Dame den Vortritt, Frau Schaper lobte die Kameradschaft für ihre Solidarität und die Jugendarbeit. Sven Michaelis überbrachte die besten Grüße vom Landesverband und Michael Köhler schloss sich seinen Vorrednern an. Bei dieser Veranstaltung war leider nur ein zu ehrendes Mitglied anwesend, für 30jährige Mitgliedschaft wurde Horst Strüver geehrt. Bei der nachgeholten Jahreshauptver-sammlung im September fanden die anderen Ehrungen bereits statt. Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen und somit war die Jahreshauptversammlung wiedermal rundum erfolgreich. Zum Schluss noch ein paar Termine zum Vormerken:  26.03.2023 Vereinsmeisterschaft im Luftgewehr schießen, 30.04.2023 Bogenanschießen und am 18.05.2023 der Wandertag, wo wie immer auch Gäste gern gesehen sind. Unser Übungsschießen auf dem Schießstand findet immer dienstags um 19 Uhr in den ungeraden Wochen statt. Gut Schuß                                               (G. Preuß, Pressewartin)

Auf dem Foto sind die Geehrten  der Jahreshauptversammlung im September mit dem Ersten und Zweiten Vorsitzenden:

Hintere Reihe Gaby Preuß (2. Vors.), Sven Greunig, Uwe Klingemann (1. Vors.), Dirk Pei-nemann, Hannelore Köhler und Klaus Behre.

Vorne: Renate Naß, Rita Richter, Jessica Mönnich, Alfred Naß und Horst Waßmann.

(Foto: Verein)


Wulftener Bürgermeisterin hat jetzt zwei Stellvertreter 

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Den Gerüchten zum Trotz wird der Netto-Markt in Wulften nicht seine Pforten schließen, mit dieser Feststellung räumte Bürgermeisterin Elvira Schaper während der Ratssitzung die Parole aus der Welt. Weiter teilte sie mit, dass sie von den Führungskräften dieses Unternehmens ein Schreiben erhalten habe, in dem geschrieben stand, dass die Eröffnung eines solchen Marktes in Lindau nichts an dem Weiterbestand in Wulften ändern werde.

Dahingegen sei für die Apotheke keine/n Nachfolger/in gefunden worden. Weiter ließ die Sprecherin durchblicken, dass die Arbeiten am Schützenhaus ordentlich voran gehen, doch glaube sie nicht daran, dass diese bis August beendet sein werden. Es dürfte wohl eher Ende des Jahres werden. Das nächste Schützen-fest wird allerdings erst 2026 ausge-graben. Man wolle den Drei-Jahres-Rhythmus nicht zerstören, weil diese Zeit für die Vorbereitungen benötigt werden.

Ein weiteres Schwerpunktthema der überaus gut von Wulftener Einwohner besuchten Sitzung war die Wahl eines stellvertretenden Bürgermeisters. Weil Willi Ehrhard dieses Amt nicht mehr ausüben wollte, wurden Frauke Kaliner und Kevin Kaliner, die zumindest namentlich „verwandt“ sind, in offener Wahl einstimmig gewählt. Die ebenso einstimmig beschlossene Tatsache, dass beide Stellvertreter gleichgestellt sind, hat es übrigens in der politischen Geschichte von Wulften noch nie gegeben.

Für diese Neuwahl hat es zwei Gründe gegeben. Zum einen haben sich die politischen Wege der CDU und der Wählergruppe Zukunft Wulften (WZW) getrennt, zum anderen legte deswegen Willi Ehrhardt sein Amt als stellvertretenden Bürgermeister nieder.

CDU-Fraktionsvorsitzender Henning Eulert erinnerte daran, dass man zu Be-ginn der Wahlperiode nach längeren Verhandlungen die Koalition eingegangen sei. Jetzt habe man sie beendet. „Ich denke aber, dass es eine Chance für einen personellen Neubeginn ebenso geben könnte, wie die Zusammenarbeit aller drei Fraktionen im Rat“. WZW-Fraktionsvorsitzender Willi Ehrhardt sprach ebenfalls von einer Lösung, welche wohl der Weiterarbeit guttun könnte.

Er sprach aber auch sein Bedauern darüber aus, dass es mit der Koalition nicht geklappt hatte. Er habe schon bei der letzten Sitzung 2022 gefühlt, dass mit einem Weitermachen nicht zu rechnen sei. Und bei der letzten Fraktionssitzung im Januar habe letztendlich jedes Mitglied erklärt, dass eine Koalition nicht mehr funktioniere. „Wir werden aber weiterhin konstruktiv im Rat weiterarbeiten“.

Elvira Schaper bedankte sich bei allen für die Einstimmigkeit. „Das spricht für konstruktive Zusammenarbeit“.

Die Veränderung im Rat brachte auch eine Änderung im Verwaltungsausschuss (VA) mit sich. Weil Willi Ehrhardt hier seinen Vorsitz niederlegte, bestimmte die WZW-Fraktion für ihn Frauke Kaliner. Der Rat nahm diese Neubildung zur Kenntnis. Damit setzt sich der VA jetzt wie folgt zusammen: Vorsitz Bürgermeisterin Evelin Schaper, Kevin Kaliner und Frauke Kaliner.

Nicht neu gebildet, sondern beendet, wurde der Ausschuss „Entwicklung, Bauen und Finanzen“. Die CDU hatte den Auflösungs-Antrag gestellt. Henning Eulert erinnerte sich, dass seine Faktion schon immer Zweifel an einer derartigen Ausschussbildung gehabt hätte. In den letzten drei Wahlperioden habe immer viel auf den Tagesordnungen gestanden, aber tatsächlich sei nicht viel passiert. Mit „Schön, dass wir drüber gesprochen haben“ sei man auseinander gegangen und habe die Ausschussthema wieder in den Rat verlagert. Diesen Umweg könne man sich doch einsparen, was letztendlich Finanz- und Arbeitsbelastungen erspare.

Willi Ehrhardt betonte, dass man sich bei der konstituierenden Sitzung einig gewesen wäre, diesen Ausschuss zu gründen. Nur einer hätte sich dagegen ausgesprochen. Ausschüsse seien allerdings immer sinnvoll. Wenn der jetzt im Gespärch befindliche weg sei, werde das zu längeren Beratungszeiten im Rat führen.

Klaus Deppe betonte als Vorsitzender, dass er nur gute Erfahrungen gemacht hätte. Er könne nur positiv darüber sprechen. Denn man habe durchaus mal telefonisch Gespräche führen können und dafür nicht den gesamten Rat beanspruchen müssen. „Ich würde ihn lassen, er tut nicht weh.“ Allerdings kam der Rat dieser Bitte nicht nach, sondern beschloss mehrheitlich, den Ausschuss mit sofortiger Wirkung aufzulösen.

Ein weiteres Thema war „Sirenen“, zu dem die CDU acht Anträge gestellt hatte und zu dem Samtgemeindedirektor Arnd Barke sehr ausführlich informierte. Er betonte, dass auch aus Sicht der Verwaltung die Sicherheit der Bevölkerung und deren Warnung im Falle einer akuten Gefahr von hoher Bedeutung sei.

In diesem Zusammenhang gelte es festzuhalten, dass die Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen die Aufgabe der unteren Katastrophenschutzbehörden ausführen und damit für den Katastrophenschutz und dessen Finanzierung zuständig sind.

Aus dem Grund habe der Landkreis Göttingen im Haushaltsplan 2023 finanzielle Mittel zur Erstellung eines Gutachtens über sämtliche Sirenenstandorte im Kreisgebiet eingestellt.

Die Mehrheit der Sirenen im Gebiet der Samtgemeinde Hattorf, zwei davon in Wulften, seien Ende der 50er Jahre aufgestellt worden und befinden sich zum Teil seit dieser Zeit unverändert am gleichen Standort. Aus Sicht der Verwaltung sollten vor dem Hintergrund des Grundsatzes der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit zunächst die Ergebnisse des Gutachtens des Landkreises abgewartet werden. Einstimmig wurde beschlossen, dass der Rat der Samtgemeinde Hattorf sich mit dem Gutachten des Landkreises befassen und Antrag dann Förder-mittel beschließen soll.

Bei der Bürgerfragestunde stand erneut das Problem „Mangel an Kindergarten-plätze“ im Mittelpunkt. Eine Mutter beklagte, dass sie im Sommer ihre Arbeit an den Nagel hängen müsse, weil sie keinen derartigen Platz für ihr Kind bekäme. Die Bürgermeisterin versicherte, dass man sich dieses Themas bestimmt nicht erst jetzt angenommen habe. „Es liegt nicht in der Schublade, aber was wir ausgeguckt haben, geht gesetzlich nicht“. Elvira Schaper machte kein Hehl daraus, dass sie sehr verärgert darüber sei, dass es keine Möglichkeiten gebe, einen Schritt voran zu kommen. Für Container sei laut entsprechender Gesetze das Gelände zu klein, die alte Schule, die schon einmal Kindertagesstätte-Ableger war, darf dafür nicht mehr genutzt werden. Und wenn man die Ober-schule in Wulften im Erdgeschoss umbauen möchte, müsste man 834.000 Euro auf den Tisch legen.

„Wir geben aber nicht auf, vielleicht lässt sich ja mit kleinen baulichen Veränderungen im Kindergarten eine Kleingruppe einrichten“, so Arnd Barke  pb

Wulftens Bürgermeisterin Elvira Schaper (2. v. re.) und Samtgemeindedirekter Arnd Barke (re.) zusammen mit Frauke Kaliner und Kevin Kaliner.

Foto: Petra Bordfeld


Erste Herrenmannschaft des TSV Wulften erhielt neue Trikots

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Die Augen der Kicker der 1. Herrenmannschaft des TSV Wulften strahlten mindestens ebenso, als wenn ein Siegertor gefallen wäre. Diesmal war es aber Olaf Kirchner, von der Wulftener Firma „Schulung Transport und Verkehr“, der nicht mit leeren Händen gekommen war. Weil er mal selbst für diesen Verein gekickt hatte, wollte er jetzt der 1. Herren was Gutes tun. Dieses Vorhaben realisierte er damit, indem er 20 vollständige Trikots überreichte und sorgte so für die strahlende Gesichter. pb

Mit der Mannschaft freuten sich der 2. Vorsitzende Uwe Dybowski (Mitte links), der Fachwart Nico vom Hofe (Mitte rechts) und der Trainer Lars Wagner (hinten links).

Der Spender Olaf Kirchner (Mitte) bekam zum Dank ein Präsent.    Foto: Petra Bordfeld


Einstiegsehrgang für Jugend- und Kinderfeuerwehrwarte/innen

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Das Feuerwehrhaus in Wulften verwandelte sich für 18 Unterrichtsstunden, welche auf zwei Tage verteilt wurden, in ein gut besuchtes Schulzentrum. Lehrkräfte waren der Referent der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr, Sascha Wedemeyer, und Gemein-dejugendfeuerwehrwart, Mirko Bierbaum.

An beiden Tagen boten die Beiden den Jugend- und Kinderfeuerwehrwarte/innen und Betreuer/innen der Jugendfeuerwehren und der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Hattorf einen Einstiegslehrgang und damit eine Basisausbildung für den Erwerb der JULEICA (Jugendleitercard). Nicht entgehen lassen wollte sich diese wichtige Aktion übrigens auch Wulftens Ortsbrandmeister, Grégory Olivier Mickiewicz.

Am Ende waren sich alle einig, dass dieser abwechslungsreiche und informative Lehrgang viel Spaß bereitet hatte. Sie freuen sich jetzt schon auf die noch bevorstehenden 32 Lehrstunden.

Bevor aber das erste erstrebte Ziel erreicht war, galt es die Theorie des Lehrgangsinhaltes zu realisieren. Einer der wichtigsten Themen war „die Rechte und Pflichten des Jugendgruppenleiters“, aber auch die "Unterrichtsgestaltung" nahm einen großen Raum ein. Hier wurden dem/der Jugendfeuerwehrwart/in Tipps geben, wie innerhalb der Jugendfeuerwehrarbeit gute und interessante Unterrichtsstunden aussehen könnten oder sollten.

Die besonders für die Jugendfeuerwehr (JFW) bedeutenden Punkte, wie etwa die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF), der Bundeswettbewerb, die Feuerwehrdienstvorschrift 3 (FwDV 3) sowie das Bildungsprogramm mit Lehrgangs-konzeption, wurden eingehend besprochen und gaben so den Lehrgangsteilnehmern/innen einen großen Einblick in die Arbeit innerhalb der Jugendfeuerwehr.

Auch das Thema "Unfallverhütung" (UVV) sollte sich als ein wichtiger Punkt dieses Lehr-gangs herausstellen. Denn die gesellschaftliche Situation von Jugendlichen, Kindeswohl-gefährdung und die Außendarstellung und Öffentlichkeitsarbeit der JFW wurde nicht „nur“ besprochen, sondern auch spielerisch in Szene gesetzt. Aktuelle Themen in der Jugend-arbeit, wie Inklusion und Integration wurden ebenfalls ausführlich erörtert.
Diese Jugendleitercard ist übrigens der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikations-nachweis der Inhaber/innen. „Zusätzlich soll die JULEICA auch die gesellschaftliche Aner-kennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen Jede Stelle und Behörde ist angehalten dem Inhaber der JULEICA Unterstützung zukommen zu lassen. Einrichtungen, Firmen und Geschäfte werden gebeten Vergünstigungen anzubieten“, so Sascha Wedemeyer.
pb

Der Einstiegkurs hat allen gut gefallen            Sascha Wedemeyer (rechts) erläutert, was                                                                                  gerade produziert wird. 

Fotos: Petra Bordfeld


Neues Feuerwehrhaus und neues Fahrzeug stehen auf der Wunschliste der Wulftener Wehr                                                        (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. „Das Ehrenamt kann gerade in den Freiwilligen Feuerwehren nicht hoch genug zu bewertet werden“, mit dieser Anmerkung eröffnete der Samtgemeindebrandmeister Björn Bartram den Grußwortreigen, der während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wulften zu vernehmen war. Ebenso wichtig sei, dass die Jugend durch ihr Engagement immer wieder dafür sorge, dass sie die Wehren keine Überlegungen um den Fortbestand machen müssten.

Nicht minder wichtig sei die Einsatzfähigkeit.  Aus diesem triftigen Grund werde die Samtge-meinde in den nächsten zehn Jahren 10 Millionen Euro investieren. Die ersten Umset-zungen des Geldes in Material seien das neue Gerätehaus und das ebenso neue Fahr-zeug. „Ich habe mir persönlich gewünscht, dass wir mit dem Haus noch zwei Schritte weiter hätten kommen können“. Leider sei es nicht so weit, obwohl es hoch auf der Liste stünde.

Doch zuvor legte Ortsbrandmeister Grégory Olivier Mickiewicz seinen Jahresbricht vor und betonte, dass die Wulftener Feuerwehr 50 aktive Kameradinnen und Kameraden sowie 22 passive Mitglieder zählt.  Die Jugendfeuerwehr dürfe stolz auf 20 Mitglieder sein. 352 fördernde Mitlieder stehen außerdem der Freiwilligen Wehr zu Seite. Nach der Liste der Dienstabende seien 26 im Jahr 2021 durchgeführt, in 2022 seien es 23 gewesen. Das Einsatzgeschehen habe sich in 19 Brandeinsätze, 14 Technische Hilfeleistungen und vier Fehlalarme aufgeteilt.

Er ließ aber den Grund, warum ein neues Gerätehaus errichtet werden muss, nicht uner-wähnt. Dafür hatte ein Feuer gesorgt, welches Mitte März 2021 ausgebrochen war. Ein Großteil der durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Gerätschaften und Einsatzmittel seien mittlerweile ersatzbeschafft oder im Zulauf. Die Hallentore wurden instandgesetzt und somit ist der Dienst vollumfänglich durchführbar. „An dieser Stelle möchte ich mich vor allem bei Patrick Gattermann für die gute Zusammenarbeit bedanken“.

Bezugnehmend auf die anstehenden Fahrzeugersatzbeschaffungen in Wulften und Hattorf ließ der Sprecher durchblicken, dass man einige Fahrzeuge befreundeter Wehren und das TLF3000 (Tanklöschfahrzeug) auf Unimog-Basis des Landes Niedersachsen zum Vergleich in Wulften gehabt habe. Man habe der Samtgemeinde die Empfehlung ausgesprochen, besagtes TLF 3000 zu beschaffen. „Was nun kommt, beziehungsweise, wie die Ausschrei-bungsreaktionen sein werden, bleibt ungewiss“.

Bei allen Überlegungen dürfe aber nicht vergessen werden, dass in den zurückliegenden zwei Jahren nicht unbeträchtliche Geldsummen und die Ertüchtigung des derzeitigen TLF8/18 investiert worden seien. „Diese sind absolut nötig gewesen, da sonst die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Nun kommen weitere Instandhaltungsmaßnahmen auf uns zu. Es ist und bleibt ein altes Fahrzeug mit größer werdender Ersatzteilproblematik“.

Abschließend sprach er Arnd Barke, der das Amt des Samtgemeindedirektor bis zu den Wahlen im März übernommen hat, ein großes Dankeschön aus, welches er bitte an die Mitarbeiter*Innen der Samtgemeinde weiterleiten möge. „Wir können mittlerweile durchaus von erst gemeinter, vertrauensvoller Zusammenarbeit sprechen“.

Jugendwart Lukas Krause blickte ebenfalls auf zwei Jahre zurück, und brachte seine Freude über die Tatsache zum Ausdruck, dass man sich ab März 2022 wieder zum ganz normalen Regeldienst habe treffen können, die am Ende 30 an der Zahl waren. Auch dürfe sich die Jugendfeuerwehr darüber freuen, dass in ihr vier Mädchen und 16 Jungen vertreten sind. Abschließend bedankte er sich bei den Betreuern, seinem Stellvertreter und dem Kommando der Hauptwehr sowie den Sponsoren. „Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen“.

Ratsmitglied Frauke Kaliner übermittelte die Grüße von Bürgermeisterin Elvira Schaper und verlas deren zu Papier gebrachten Gedanken.  Darin sprach diese der Freiwilligen Feuer-wehr Wulften ein großes Dankeschön für deren immerwährenden, ehrenamtlichen Einsatz. Dafür gelte größter Respekt, denn das Engagement könne gar nicht hochgenug gewürdigt werden. Wulften sei stolz auf seine Wehr. Sie wünsche ihr weiterhin erfolgreiche Einsätze und eine gut besetzte Jugendwehr. Man werde alles daran setzten, ein neues Haus zu bekommen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Markus Herzberg, erinnerte daran, dass am 5. März das Wohltätigkeitskonzert der Musikzüge der Wehren in der Stadthalle Osterode stattfindet, um dann auf eine weniger erfreuliche Begebenheit einzugehen. Entweder gibt es für Lehrgänge, deren Bestehen für die Beförderung sind, „Mangelware“, oder aber „Scheunenhteater“, was weder mit Bus noch mit Bahn zurreichen sei. Die einzige Ausnahme sei Katzenstein, dürfe von gut bis sehr gut gesprochen werden. Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz bekleckere sich nicht mit Ruhm und das Ende des ganzen Theaters sei nicht in Sicht.

Polizeioberkommissar Klaus-Richard Behling von der Polizeistation Hattorf versicherte, dass er die Zusammenarbeit mit den Wehren als sehr gut empfände. „Wir sind manchmal auf eure Hilfe angewiesen, weil wir ja personell auch nicht sehr gut bestückt, deswegen wünsche ich mir weiterhin eine gute Zusammenarbeit“.

Aber auch die Wahlen, die kaum Änderungen mit sich brachten, und Ernennungen sowie die Beförderungen und Ehrungen, stießen auf großes Interesse. pb

 

EHRUNGEN

Für 40 Jahre aktiven Dienst:      Helmut Armbrecht, Michael Mönnich und Peter Mutio

Für 25 Jahre aktiven Dienst:      Christian Ehrhardt

BEFÖRDERUNGEN

Zum Feuerwehrmann:                Antonio Berninches

Zum Oberfeuerwehrmann:         Fabian Becker, Timon Beushausen, Leon Reinauer

                                                   und Lasse Carl

Zum Hauptfeuerwehrmann:       Florian Fichte

Zum Brandmeister:                    Christian Kreinacke

 

WAHLEN

Zugführer:                        Edgar Brandt

Gruppenführer 1:             Dennis Bähr

Gruppenführer 2:             Mirko Bierbaum

Gruppenführer 3:             Roy Kreinacke

Gerätewart LF:                Roy Kreinacke

Atemschutzgerätewart:   Jürgen Wedekind

Schrift-/Pressewart:         Niklas Hunger

Kassenwart:                    Patrick Preuß

Zeug/-Getränkewart:       Mirko Bierbaum

Sicherheitsbeauftragter:  Florian Fichte

 

Die geehrten, beförderten und gewählten Kameraden zusammen mit dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Wulften und den Gästen.                                   Foto: Petra Bordfeld


Auszeichnungen für vier TSV-Mitglieder                                  (eigener Bericht)

 

Wulften. Im Rahmen der Gala "Stille Stars des Sports" vom KSB Göttingen-Oste-rode am 06.11.2022 in der Stadthalle Osterode wurden vier Mitglieder des TSV für ihr Engagement im Sport ausgezeichnet.

In der Kategorie "Sportpraxis": Carmen Frisch und Wiebke Masselot

Kategorie "Für alle Fälle": Gerhard Lüer und in der

Kategorie "Vereinsführung": Rolf Haarmann.

Alle vier haben sich über die Ehrung sehr gefreut. Dazu beigetragen hat auch das bunte Rahmenprogramm des KSB an diesem Nachmittag, u.a. durch abwechs-lungsreiche sportliche Darbietungen. einen sehr gut durch das Programm führenden Mathias Beußhausen vom TSC Dorste und auch die Aussagen oder Laudatoren in den einzelnen Kategorien waren sehr treffend formuliert. 

Bei einer abschließenden Verlosung konnte auch jemand vom TSV einen Gut-schein gewinnen.

Text und Foto: Lea Zimmermann

Die Ausgezeichneten Gerhard Lüer, Wiebke Masselot, Carmen Frisch und Rolf Haarmann
Die Ausgezeichneten Gerhard Lüer, Wiebke Masselot, Carmen Frisch und Rolf Haarmann

Wulftener Weihnachtsmarkt lockt viele Besucher an          (eigener Bericht)

 

Wulften. Nach längerer Zeit fand auf Einladung der Gemeinde Wulften mit Unter-stützung der örtlichen Vereine und Verbände wieder ein Weihnachts-markt auf dem Anger statt. Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Bei ausgelassener Stimmung genoss man das reichhaltige Getränke- und Speiseangebot. Die Verant-wortlichen sind der Meinung,  dass sich die Veranstaltung gelohnt habe.

Die Mehreinnahmen kommen den beteiligten Vereinen aus Wulften, sowie sozialen Initiativen, wie etwa dem Verein "Harzer Sonnenzwerge", zugute. Der Verein will Familien helfen, deren Kinder an DIPG, dem diffusen intrinsischen Ponsgliom, erkrankt sind. Dabei handelt es sich um einen seltenen unheilbaren Gehirntumor, der im Hirnstamm wächst.

An dem Erfolg des Nachmittags hatten die zahlreichen Helfer maßgeblichen Anteil. Die weihnachtlich geschmückten Stände samt ihrer Leckereien fanden bis in den späten Abend großen Zuspruch. Neben dem Grill-, Kuchen- und Getränkeangebot konnten die Besucher an den verschiedenen Ständen auch Dekoartikel, Süßes und vieles mehr entdecken.

Den Höhepunkt des Wulftener Weihnachtsmarktes für die Kinder bildete der Besuch des Weihnachtsmannes, der mit einer Pferdekutsche vorgefahren kam und die Kleinsten mit einem Päckchen überraschte.

Bürgermeisterin Elvira Schaper und Vereinssprecher Frank Berlinbedankten sich bei allen Helfern und Besuchern. "Es freut uns so sehr, dass so viele Menschen aus Nah und Fern dabei sein wollen. Das ist Bestätigung und Motivation für die Zukunft zugleich. Dieser Tag muss im nächsten Jahr an gleicher Stelle fortgesetzt werden", resümierten beide und ernteten großen Zuspruch.

Blick auf den Wulftener Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmann kommt mit einer           Die Kinder bekommen ein

Kutsche vorgefahren                                                 Päckchen überreicht

Text und Fotos: Frank Berlin


Ratssitzung Wulften hatte viele Themen zu beschließen

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Die Mitglieder des Rates der Gemeinde Wulften beriefen den Kämme-rer der Samtgemeinde Hattorf, Arnd Barke, zum Gemeindedirektor der Gemein-de Wulften und Mathias Franziskowski, Fachbereichsleiter Daseinsvorsorge und Infrastruktur, zu dessen Stellvertreter. Dieser Beschluss gilt bis zum 19. März 2023, dann stehen in der Samtgemeinde Hattorf Neuwahlen für diese Ämter an. Außerdem sprach der Rat sich gegen den Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem Landkreis Göttingen zum Thema „Kindergarten“ aus. Aber auch die Wichtigkeit wieder funktio-nierender Sirenen wurde diskutiert und interessiert der Baugeschichte des Schützenhauses gelauscht.

Als Arnd Barke auf besagte Vereinbarung mit dem Landkreis zu sprechen kam, erinnerte er daran, dass die Gemeinde Wulften aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem Landkreis Göttingen seit dem 23. November 2017 die Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe nach dem SGB VIII ausführe. Die Aufgabenwahrnehmung sei allerdings für die Gemeinde beschränkt auf die Aufgaben der Kindertagesbetreuung, mit Ausnahme der Kindertagespflege.

Mittlerweile sei zwischen dem Landkreis Göttingen und den kreisangehörigen Gemeinden festgelegt worden, eine neue Vereinbarung ab 1. Januar 2023 zu erarbeiten. Wie Barke dazu erklärte, würden aus Sicht der Verwaltung mit dem neu abzuschließenden Vertrag viele rechtliche Verpflichtungen auf die einzelnen Gemeinden der Samtgemeinde zukommen. So müsse Wulften beispielweise Vorsorge treffen, um einen unvorher-gesehenen Bedarf an Kita-Plätzen befriedigen zu können. Das bedeute, dass die Gemeinde also einen Puffer vorzu-halten habe und nicht alle zur Verfügung stehenden Plätze vergeben dürfe. Oder aber es müsse baulich Vorsorge getroffen werden.

„Das Problem ist, dass den Gemeinden in der neuen Vereinbarung vieles auferlegt wird und sich der Landkreis finanziell nicht angemessen beteiligt“, so Barke. Im Bereich der Kindertagesstätten komme ohnehin ein erheblicher Zuschussbedarf auf die Gemeinden zu, die Energiekosten würden steigen und demnächst müsse auch eine dritte Kita-Kraft vorgehalten werden. Weiter gehe aus der neuen Vereinbarung hervor, dass die Finanzierung durch den Landkreis über fünf Jahre mit jährlich 8 Millionen Euro - verteilt auf alle Kommunen - ohne jährliche Anpassung beziehungsweise Dynamisierung.

In Anbetracht der Entwicklung des Fachkräftemangels werde es darüber hinaus extrem schwer, zukünftig überhaupt genügend Fachpersonal für den Kindergarten vorhalten zu können. „Unter diesen Bedingungen kann es dann dazu führen, dass der Rechtsanspruch nicht mehr erfüllt werden kann“. Wie die Räte aus Hörden und Elbingerode, lehnte auch Wulften diesen neuen Vertrag ab.

Nach diesem Beschluss meldete sich Bürgermeisterin Elvira Schaper in der Pizzeria Napoli zu Wort. Zuerst einmal dankte sie allen Vereinen und Verbänden sowie den beiden Trommlern des Spielmannszuges dafür, dass sie bei der Volkstrauertag-Gedenkfeier zugegen waren.

Dann kam sie auf die Sirenen zu sprechen, die auch in Wulften ein lautloses Dasein fristen. „Wir möchten sie gerne wieder in Betrieb nehmen“. Dass sich dieser Wunsch nicht leicht verwirklichen lasse, wisse sie. Denn es reiche nicht aus, die alten wieder anzuschließen, weil sie letztendlich „nur“ die eine Funktion des Feueralarms hätten. Katastrophenalarm werde von ihnen nicht gegeben.

Arnd Barke betonte, dass das Sirenenthema in der Samtgemeinde Hattorf ausgiebig mit unterschiedlichen Meinungen zwischen den Gemeinden und dem zuständigen Landkreis diskutiert werde. „Das Thema ist nicht ganz einfach, aber wir versuchen den Knoten zu lösen“.  

Matthias Franziskowski legte offen, dass die alte Sirenen-Variante wieder in Gang zu setzten zwischen 1.500 und 2.000 Euro kosten dürfte. Sie sei aber nicht zukunftsfähig, weil der Katastrophenalarm dabei zu kurz komme. Für die Umrüstung auf eine gute Variante müssten schon rund 25.000 Euro auf den Tisch pro Sirene gelegt werden. Das Schwierigste an dem ganzen Unterfangen sei allerdings das Erhalten von Förderungen. Der Landkreis habe zwar schon mal einen Korb erhalten, aber es dürfte noch andere Programme anrollen.

 

Arnd Barke ließ letztendlich aber auch den baulichen Werdegang des Schützenhauses nicht unerwähnt. Er gab zu bedenken, dass im Rahmen der Bauentwicklung leider einige Sachen anliegen, die vorher nicht bekannt gewesen seien. Damit sei mit einer Erhöhung der Baukostenrechnung fast 300.000 Euro zu rechnen. Das sei zwar ein „großer Schluck aus der Pulle“, aber aufgrund der zur Verfügung stehenden Mittel, einschließlich Nachtrag und Verfügungsermächtigung, seien noch genügend Mittel vorhanden, dieses Loch nicht nur abzudecken, sondern auch zu stopfen.  

Problematisch sei dahingegen, dass die Bauzeiten nicht realisierbar sein dürften. Man werde versuchen das Problem zu lösen und einen entsprechenden Verlängerungsantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) zu stellen. Er habe übrigens auch das zuständige Niedersächsische Ministerium informiert.  pb

Matthias Franziskowski, Elvira Schper und Arndt Barke vor der Ratssitzung in Wulften. Foto: Petra Bordfeld
Matthias Franziskowski, Elvira Schper und Arndt Barke vor der Ratssitzung in Wulften. Foto: Petra Bordfeld

LandFrauen und zwei Herren schauten sich um        (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften.. Der LandFrauenverein Wulften hat seine Tätigkeit nach der Sommer-pause wieder aufgenommen. So haben sich 27 Frauen und zwei Herren zu einem Dorfrundgang getroffen, der von Dieter Greunig, vom Heimat- und Geschichtsverein Wulften, begleitet wurde.

Greunig informierte über alte Straßennahmen, wie etwa den „Speckenweg", alte Gebäude und Bräuche. Anschließend wurde in "Hermanns Scheune", dem Gebäude des Heimat- und Geschichtsvereins, eingekehrt. In den warmen, gemütlichen Stuben gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, welche von den Frauen des HGV gebacken wurden. Die LandFrauen Dankten für die nette Bewirtung.   pb

Die LandFrauen lassen es sich schmecken.  Foto: Martina Gropengießer
Die LandFrauen lassen es sich schmecken. Foto: Martina Gropengießer

KK Wulften stellt Kreismeister und -könige                             (eigener Bericht)

Pöhlde/Wulften. Am 23.10.2022 fand im Schützenhaus in Pöhlde die Kreis-verbandstagung statt, der Kreisvorsitzende Michael Köhler begrüßte die  Abordnungen der Kameradschaften aus Dorste, Düderode-Oldenrode, Pöhlde und Wulften. Diese berichteten über ihre Veranstaltungen und die allgemein schleppende Resonanz nach der Pandemie. Man hofft auf ein besseres Jahr 2023 mit neuen Aktivitäten. Der Kreisverband richtete die Kreismeisterschaften im Bogenschießen aus. Als Kreismeister können wir Nico Klingemann und als Kreismeisterin Melanie Behre beglückwünschen, die auch gleichzeitig Kreiskönigen ist der dazugehörige König ist Jörg Armbrecht, alle aus der Kyffhäuserkameradschaft Wulften.

Bei den Kreismeisterschaften im Luftgewehr-, Luftpistole- und Armbrust-schießen verteilte sich das Feld. Es sei die Jugendmannschaft aus Dorste im Armbrustschießen als Sieger genannt. Beim Luftgewehrschießen war die Mannschaft aus Düderode-Oldenrode die Erfolgreichste. Bei den anschlies-senden Wahlen waren turnusgemäß die Stellvertreter zu wählen. Diese wurden alle durch Wiederwahl in ihrem Amt bestätigt. Der Kreisvorsitzende bedankte sich bei seinem Vorstand und hofft, im nächsten Jahr alle Kameradschaften wieder begrüßen zu können.            (G. Preuß, Pressewart)

Bei der Kreisverbandstagung in Pöhlde (Foto: Gaby Preuß)
Bei der Kreisverbandstagung in Pöhlde (Foto: Gaby Preuß)

Feststellung: Dr. Mehde bleibt als Hausarzt in Wulften 

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Auch wenn sich Wulftens Bürgermeisterin Elvi Schaper mit der Neuigkeit erst ziemlich am Ende der Ratssitzung Wulften „rausrückte“, sollte die sich als absolutes High-light entpuppen. Denn die größte Sorge, welche vielen in der Gemeinde auf der Seele brannte, darf jetzt wieder weggepackt werden. Dr. Mende, Eigentümer des "Alten Rathau-ses", wird nicht fortgehen.

Um etwaige Missverständnisse von Anfang an aus dem Gedankenweg zu räumen, stellte sie vier sehr wichtige Punkte vor:

  • Der Verkauf des Alten Rathauses wurde mit der Mehrheit des Gemeinderates beschlossen. „Dieser demokratischen Entscheidung hat sich jeder zu beugen, auch wenn er persönlich anderer Meinung ist“.
  • Das Gebäude sei ausschließlich mi dem Ziel verkauft, die hausärztliche Versorgung in Wulften auch in der Zukunft sicherzustellen.
  • Der Verkaufspreis habe auch keine der Vertragsparteien bevor- oder benachteiligt worden.
  • Die kommunalen Aufsichtsbehörden hätten eben diesen Vertrag mitsamt dem Verkaufspreis anhand der geltenden rechtlichen Reglungen geprüft und keinerlei Beanstandungen festgestellt.

„Im Namen des Rates unserer Gemeinde entschuldige ich mich bei Dr. Mehde mitsamt seiner Familie für die unangenehmen Situationen, die sich aus dieser gesamten Sache ergeben haben“.

Elvi Schaper ging aber auch auf die Rolle des Mandatsträgers und der Mandatsträgerin ein. Als Geschäftsführer der Gemeinde agiere schließlich Gemeindedirektor Henning Kunstin. Das bedeute, dass in allen geschäftlichen Angelegenheiten ausschließlich der Gemeinde-direktor berechtigt ist, tätig zu werden. „Darin wird der durch unsere Verwaltung unterstützt, die in seinem Auftrag handelt“.

Niemand dürfe vergessen, dass Ratsmitglieder kein verlängerter Arm des Gemeindedirektor oder der Verwaltung ist. Genau aus dem Grund steht es keinem Ratsmitglied zu, als geschäftlicher Vertreter der Gemeinde aufzutreten. „Ich bitte alle Ratsmitglieder – ich eingeschlossen – von derartigen Tätigkeiten zukünftig Abstand zu nehmen. Hier nerven wir nur und erreichen nichts“. pb


Beim Rat Wulften herrschte Einstimmigkeit vor         (Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Gleich welcher Tagesordnungspunkt zur Sprache gekommen war, die erfreulich große Zahl an Zuhörern erlebte am Ende stets Einstimmigkeit bei den Mitgliedern des Wulf-tener Rates.

Das galt auch für den Punkt, der sich um den Energieeinsparungsplan der Gemeinde drehte. Akzeptiert wurde, dass in angemessener Zeit alle Durchlauferhitzer und Einzelboiler an Handwaschtischen dauerhaft abgeschaltet werden. Dieser Entschluss gilt auch während der Ferienzeiten fürs Abschalten der zentralen Warmwasserbereitung in Sporthallen und -stätten. Weiterhin soll die Schaltzeit der Straßenbeleuchtung reduziert werden, die Beleuchtung wird ausgeschaltet in der Zeit von 23 bis 5 Uhr von Montag bis Sonntag.

Gemeindedirektor Henning Kunstin mahnte an, dass ein Gespräch mit der Harz Energie deutlich gemacht hätte, dass die aktuellen Energieaufwendungen sich sehr deutlich bei der Haushaltsplanung 2023 bemerkbar machen werden. Denn die Preise für Strom und Gas sind stark gestiegen und eben diese Mehrkosten, die dadurch entstehen könnten, dürften sich für Wulften auf fast 92.000 € belaufen.

Als es um die erste Nachtragshaushaltssatzung ging, welche bereits vom Ausschuss für Entwicklung, Bauen und Finanzen am Vortrag beraten und empfohlen wurde, legte Henning Kunstin noch ergänzende Erläuterungen vor. Er erklärte, dass die Nachtragshaus-haltssatzung notwendig geworden sei, weil die Einnahmen und Ausgaben von der ur-sprünglichen Planung abweichen. Bei den Einnahmen sind erfreulicherweise die Ist-Werte für Steuereinnahmen über den Planungssätzen und bei den Ausgaben für diverse Projekte werden noch zusätzliche finanzielle Mittel zur Umsetzung benötigt.

So müssten für die Sanierung des Schützenhauses bei den Investitionen 500.000 € mehr eingestellt werden, weil die Kosten der einzelnen Gewerke enorm gestiegen sind.

Weiter müssten 250.000 € in die Breite Straße einfließen, Grund dafür sei die unumgäng-liche Erneuerung der Brücke. Auch spielen die Kostensteigerungen eine erhebliche Rolle.

Beide Maßnahmen werden anteilig durch Fördermittel finanziert und die Umsetzung der Maßnahmen soll nicht gefährdet werden.

Die Nachfrage nach Zuschüssen bei der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Privat-häuser ist sehr groß, so dass für diese Maßnahmen weitere 10.000 € bereitgestellt werden, die den Privatinvestoren zur Unterstützung zur Verfügung gestellt werden.

Die größte Maßnahme sei allerdings die mögliche Erweiterung der Kindertagesstätte, die zu klein geworden ist und den Bedarf aktuell nicht decken kann. Für die Umsetzung von bau-lichen Maßnahmen werden anhand verschiedener Szenarien und Kostenschätzungen durch ein Planungsbüro ca. 1 Million € benötigt und im Nachtragshaushalt veranschlagt. Zu diesem Thema gebe es noch viel Beratungs- und Diskussionsbedarf. Der Nachtrag müsse aber schon jetzt auf den Weg gebracht werden, damit zumindest die benötigten Mittel durch die Aufsichtsbehörde freigegeben werden und die Gemeinde damit handlungsfähig bleibt.

 

Weiter wurde beschlossen, dass ab dem Haushaltsjahr 2023 keine Kostenerstattungen für Bauhofleistungen zwischen der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden – so auch Wulften – erhoben werden soll. Anstelle einer Verrechnung von einzeln angefallenen Stun-densätzen, werden die Bauhofleistungen zukünftig im Umlageverfahren finanziert. Die Samtgemeindeumlage für die Gemeinde Wulften, aber auch für alle anderen Mitgliedsge-meinden, wird entsprechend angepasst.

Bürgermeisterin Elvi Schaper ließ dann alle noch wissen, dass es am 1. Advent in Zusam-menarbeit mit den Vereinen und Verbänden wieder einen Weihnachtsmarkt geben wird. Erstmals wird er um den Anger herum ausgerichtet werden.

Die Fertigstellung des Bolzplatzes wiederum sei von den Vereinen und Verbänden unter der Federführung von Frank Berlin und den Ratsmitgliedern in Angriff genommen worden. Da sich dieser Platz in einem desolaten Zustand befunden habe, dürfte es aber noch einige Arbeiten erfordern, bevor er bespielbar ist. pb


Beendigung der Freiluftsaison und Grillnachmittag              (Bericht: Verein)

 

Die Kyffhäuser Kameradschaft Wulften veranstaltete am Sonntag den 25.09.2022 einen Grillnachmittag auf dem Bogenplatz für alle Mitglieder. Vorweg waren aber nochmals die Bogenschützen am Start und beendeten mit einem Turnier die Freiluftsaison. Bei den teilnehmenden Schützen und Schützinnen waren die Damen wieder ganz weit vorne, Uta Armbrecht gelang der beste Schuss auf die Glücksscheibe und in der Juniorinnenklasse war sie auch die beste Schützin mit 540 Ringen. Bei den Damen traf Melanie wieder mal ins Schwarze und errang den 1. Platz mit 634 Ringen. Das Teilnehmerfeld der Herren war dicht beisammen, den 1. Platz mit 671 Ringen errang Jörg Armbrecht, den 2. Platz Uwe Klingemann mit 665 Ringen und den 3. Nico Klingemann mit 658 Ringen. Die Jagdscheibe ging an Marcel Klingemann. Wir mussten wieder einmal feststellen, dass die Jugend aufrückt, so muss es sein. Im Anschluss waren dann noch ein paar Gewehrschützen dazu gekommen und es war ein bunter Nachmittag mit Kaffee und gespendetem Kuchen, der wie immer reißenden Absatz fand. Als der Grill und die Salate soweit waren, war der Hunger auf was Herzhaftes auch geweckt. Der Vorstand freute sich über die rege Teilnahme und bedankt sich bei allen Helfern.                                                                                 Text und Fotos: Gabi Preuß

Die Platzierten Schützen und Schützinnen                        Die "Klingemänner"


Zuschuss aus dem Ehrenamtsfonds für den HGV Wulften

 (Bericht: Verein)

Auf Vorschlag des Gemeinderates der Gemeinde Wulften konnte der Heimat- und Geschichtsverein Wulften die Summe von € 570 aus dem Ehrenamtsfond der Harz Energie in Empfang nehmen.

Frank Uhlenhaut (rechts) überbrachte den Bescheid für die Renovierung der Grenz-mauer zu unseren Nachbargrundstücken im Beisein der Bürgermeisterin Elvira Scha-per (Mitte), dem Vorsitzenden Willi Waßmann (3. v. rechts), Schriftführerin Edit Könne-ker (2. v. links) sowie Rechnungsführer Gerhard Lüer (3. v. links).

 

Die Mauer begrenzte in früheren Jahren die Stallungen des damaligen Besitzers und war in keinem guten Zustand. Die beiden Mitglieder der Arbeitsgruppe des HGV, Hermann Bode (2. v. rechts) und Kurt Jork (links), nahmen sich der Arbeit an. Bisher konnte die Ausbesserung des Mauerputzes fertig gestellt werden. Mit einem ortsansässigen Malermeister wurde über die Farbgebung beraten und die ausgesuchte Ware erworben. Nach Besserung des Wetters wird die gelieferte Farbe aufgetragen, welche die Mauer wieder in einen besseren Zustand versetzt.

Text: Gerhard Lüer   -   Foto: Elfriede Jork

Im Hintergrund die renovierungsbedürftige Mauer
Im Hintergrund die renovierungsbedürftige Mauer

Plattdütscher Gottesdienst sorgte für gut gefüllte Scheune

 (Bericht: Petra Bordfeld)

Wulften. Nach zweijähriger Corona - Pause konnte die Kirchengemeinde Wulften wieder einen plattdeutschen Gottesdienst in "Herrmanns Scheune“ feiern. Und dieses historische, einfühlsam geschmückte Gebäude des Heimat- und Geschichtsvereins Wulften sollte sich schon lange vor Beginn der liturgischen Feier sehr gut füllen

 

Eingangs ließ es sich der erste Vorsitzende des HGV, Willi Wassmann, nicht nehmen, seine Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass dieser plattdütsche Gottesdienst auch nach langer Zwangspause wieder auf großes Interesse gestoßen war.

Lektorin Doris Ebeling und ihr Plattdeutsches Team, bestehend aus Rosi Mutio und Elvira Schaper, hatten die hochdeutschen zu Gehör gebrachten Texte wieder ins Wulftener Plattdeutsch übersetzt, in denen es nicht nur ums "Danken“ ging, sondern auch um die Klimakrise, den Krieg in der Ukraine, Corona, sowie steigende Energiekosten und Lebens-mittelpreise.

Lektorin Ebeling merkte an, dass das Erntedankfest nicht vergessen lassen sollte, dass man in den harten Jahren von Corona und der vielen Krisen in der Welt auch für das Leben an sich dankbar sein sollte. Sich durch Bitterkeit oder Harder die schönen Seiten des Lebens kaputt zu machen, sei der falsche Weg. Sie stellte die Frage, ob man sich während der vielen friedvollen Jahrzehnten in Europa dafür bedankt habe, dass man in Sicherheit und Frieden lebt.

"Alles, was wir haben, kann auch wieder verloren gehen, weil wir keinen Anspruch darauf haben. Wenn wir etwas besitzen, sollten wir es mit anderen teilen, denn das Leben können wir verlieren, es ist nur eine Leihgabe, nur ein Geschenk Gottes. Gott verheißt am Erntedank eine Zukunft, er verspricht zwar keinen Wohlstand, dafür aber seinen Beistand, der auch immer kommt, sogar in den Wüstenzeiten des Lebens,“ so Doris Ebeling.

Unter der musikalischen Gitarren - Begleitung durch Jürgen Hermann sang die Gemeinde kräftig die plattdeutschen Liedertexte mit.

Nachdem auch das letzte Lied; "Bunt sind schon die Wälder", welches Jürgen Hermann ganz spontan auf der Gitarre anklingen ließ, auf Plattdeutsch gesungen worden war, überreichte Lektorin Doris Ebeling Rosi Mutio und Elvira Schaper jeweils ein kleines Danke-schön Präsent. Ein großes Dankeschön übermittelte sie dem Gitarristen, der spontan eingesprungen war und stets den richtigen Ton getroffen hatte. Der Beifall der Gottesdienst-besucher/innen sorgte für ein sehr schönes Ende der liturgischen Feier.

 

Danach dachte aber niemand daran, den Heimweg anzutreten, denn der Heimat- und Geschichtsverein hatte nach dem Gottesdienst zu Kaffee und Kuchen geladen. pb

Lektorin Doris Ebeling überreichte Rosi Mutio und Elvira            Jürgen Hermann verstand 

Schaper kleine Dankeschön Präsente                                         es sehr gut, die Lieder mit                                                                                                          der Gitarre zu begleiten

Die Scheune des HGV Wulften war sehr gut besetzt                           (Fotos: Petra Bordfeld)


Nicht nur Wulftener feierten mit dem TSV "Eintracht" Wulften

(Bericht: Petra Bordfeld)

 

Wulften. Die Fußballsparte des Turn- und Sportvereins "Eintracht“ Wulften konnte 2019 auf ein 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Leider klappte es nicht, in dem Jahr eine größere und dem Anlass angemessene Feier stattfinden zu lassen. Nach dem Motto „Auf-geschoben ist nicht aufgehoben“ wollte der Verein es in diesem Jahr nachholen. Der Vor-stand und die Vereinsmitglieder warteten auf die Woche, wo gebührend nachgefeiert werden durfte.

Als eben dieser Wunsch erfüllt wurde, „läutete“ Gerhard Lüer die Woche mit dem Vorstellen einer Chronik ein, die er mit Hilfe einiger Vorstandsmitglieder in Wort und Bild gefasst hatte. Darin ist zu lesen, dass der Verein von neun jungen Männern namens Heinrich Armbrecht, Gustav Brun, Heinrich Ehrhardt, Wilhelm Geile, Konrad Greunig, Hermann Heise, Wilhelm Mathies, Ernst Mönnich und Hermann Müller aus der Taufe gehoben wurde. Müller stand auch alles Erstes an der Vorstandsspitze.

Auf 80 Seiten erzählten antike Fotos und Informationen die abwechslungsreiche Geschichte des Vereins. Und genau dieses Heft stellte Lüer in einem voll besetzten Zelt vor.

 

Aber auch die Aktionen an den anderen sechs Festtagen stießen auf große Aufmerk-samkeit, das galt für die Spiele um Tore ebenso, wie Silberseeläufe für Jung und Älter oder die Radtour für Kinder.

Im zeitmäßigen Mittelpunkt stand der Gottesdienst unter freiem Himmel und der musikalische Frühschoppen.

Einen Tag zuvor durften sich alle im Wulftener „Spiel ohne Grenzen“ versuchen. Die ein-zelnen Wettkampfgruppen gaben sich nicht bloß ungewöhnliche Namen. Die Aufgaben, die es zu lösen galt, hatten es auch in sich. Nicht selten wurde dabei festgestellt, dass es doch einen großen Unterschied zwischen Zielen und Treffen gibt.

 

In jedem Fall machte es allen riesigen Spaß und geringere Punktzahlhöhen vermochten diesen nicht zu dämmen. Mit dem Walking am letzten Tag waren schon gute Erinnerungen an die zurückliegende Aktion in den Köpfen aller. Sie waren sich einig, dass da was Gutes auf die Beine gestellt und durchgezogen wurde. pb